Ich kann mich Deiner Meinung leider nicht anschließen. Ich bin in einer Beziehung und ich gehe fremd. Ich sage es offen, dass ich es tue und lasse niemandem im unklaren, dass meine Frau es nicht weiß. Die Gründe meines Fremdgehens habe ich auch nie verheimlicht und sie sind verstreut durch das Forum zu lesen. Ich bezeichne mich, nach aktuell gültiger gesellschaftlich akzeptierter Moral, als eine seine Frau betrügendes "Schwein". Ich lebe diese Moral jedoch nicht, sondern meine eigene.Habe viele Frauen mit gegenseitgem Interesse kennen gelernt. Im Leben und im Forum. Ich habe sie nicht im Unklaren über meine Situation gelassen und auch nicht bezüglich Beziehung im Unklaren gelassen. Manche haben sich auf mich eingelassen andere nicht. Sie haben meine Einstellung akzeptiert und ich die ihre. Bei Gleichklang wäre es und ist es ohne Probleme möglich gewesen mehr als Kontakt zu haben. Da gibt es jedoch noch so viele Stufen bis zum Bett.Ich habe mich nie verarscht gefühlt und habe nicht verarscht.
Ich empfinde vielleicht wirklich so wie manche Phrasen: "Gleich zu gleich", "Wie Du mir, so ich Dir", "Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück", "Wer gibt, dem wird gegeben werden" und "Geteilte Freude ist doppelte Freude".
Vielleicht habe ich auch gelernt mit mir gesetzen Grenzen umgehen zu können und sie zu akzeptieren. Auch wenn ich sie ab und zu ein wenig verletze um zu sehen ob sie noch da sind, so respektiere ich sie dennoch. Respekt vor der Person ist, meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Faktor. Den vermisse ich im Grundtenor Deines Posts. Ich könnte nie etwas erwarten, das ich nicht bereit bin zu geben. Dein Post weckt in mir auch eine Stimmung von "Wie Du mir, so ich Dir", aber eher im Sinne von "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Ich glaube, dass ich mit dieser Einstellung persönlich nicht weit käme.