Voyeuristisch oder exhibitionistisch

Wie ist deine Veranlagung?

  • Eindeutig exhibitionistisch

    Stimmen: 5 10,4%
  • Eher exhibitionistisch

    Stimmen: 8 16,7%
  • Eindeutig voyeuristisch

    Stimmen: 2 4,2%
  • Eher voyeuristisch

    Stimmen: 7 14,6%
  • Beides zu ungefähr gleichen Anteilen

    Stimmen: 15 31,3%
  • Keines davon

    Stimmen: 11 22,9%

  • Umfrageteilnehmer
    48
Es gibt keinen objektiven Tatbestand des Exhibitionismus. Es hängt immer davon ab, ob sich jemand persönlich belästigt fühlt. Und auch das ist rein subjektives Empfinden, sodass objektiv keine Belästigung vorliegt.

Jemanden ungerechtfertigt des Exhibitionismus zu bezichtigen kann auch eine Beleidigung/ üble Nachrede sein.
 
Nebenbei bemerkt kann eine von einem Mann ausgehende sexuelle Belästigung auch bedrohliche Ausmaße annehmen. Von einer körperlich weit schwächeren Frau dagegen nicht. Auch latente Angst vor Gewalt spielt da eine nicht zu unterschätzende Rolle.
 
Sowas nennt man Selbstbestimmung! Deine Ansichten sind zum Teil schon befremdend.🙄
Nein, es ist Fremdbestimmung. Ich werde fremdbestimmt, und das ärgert mich. Ich laufe ja auch nicht mit offenem Hemd herum.

Ich weiß, Dich ärgert, dass ich das, was ich sehe, nach ätherischen Kriterien bewerte. Das liegt aber daran, dass ich sehen muss, ob ich will, oder nicht. Und ich bin mir auch klar darüber, dass auch ich nicht für jedermann ein besonders angenehmer Anblick bin. Aber ich entblöße mich auch nicht in der Öffentlichkeit.

Ausdrücklich geht es hier nicht um Schwimmbäder, Saunen, etc, wer da hin geht, weiß, was ihn erwartet. Es geht mir um öffentliche Flächen, insbesondere im Fußgängerzonen. Ich lehne natürlich männlichen Exhibitionismus genauso ab. Ich finde Männer, die sich ohne Hemd produzieren, auch widerlich.
 
Nein, es ist Fremdbestimmung. Ich werde fremdbestimmt, und das ärgert mich. Ich laufe ja auch nicht mit offenem Hemd herum.
Selbstbestimmung bedeutet halt auch, dass andere Menschen nicht erst deinen persönlichen Geschmack abfragen müssen, bevor sie sich im öffentlichen Raum bewegen. Man muss das weder attraktiv noch angenehm finden, aber nur weil einem etwas nicht gefällt, ist es noch lange kein Aufdrängen. Öffentlicher Raum heisst eben auch, mit Vielfalt klarzukommen.
Ich weiß, Dich ärgert, dass ich das, was ich sehe, nach ätherischen Kriterien bewerte.
Im Gegenteil: Das interessiert mich nicht die Bohne.
 
Ich laufe ja auch nicht mit offenem Hemd herum.
Machen Frauen aber auch eher selten. ;)
Keine Ahnung, wo du dich herumtreibst, dass dir derart viele welke Titten aufgedrängt werden. Gut, am Oktoberfest kann das eventuell passieren, wenn sie ihren XL-Luxuskörper in ein XS-Dirndl schnüren. :mrgreen:
 
Oder doch ein wenig exhibitionistisch,da hier geile offene Bilder von dir 😊
Du wirst es nicht glauben, ich schaue auch gerne andere Menschen persönlich und in Bildern an, also bin ich auch ein wenig voyeuristisch nach deiner Definition. Zum Glück brauche ich aber beides nicht zwingend für eine sexuelle Befriedigung.
 
Jammerts ned herum sondern beantwortets die Frage😉
na guad....

....schau i mir hier bilder an? ja.

....stell i hier selber bilder ein? ja.

....würde ich eine frau zb beim umziehen oder duschen durchs fenster beobchten? ja.

....würde es mich erregen zu wissen, grad heimlich beobachtet zu werden? ja.

....würde ich, wenn ich ein paar oder einer frau bei bei vergnüglichen erlebnissen zb im wald erwisch, stehnbleiben und zuschaun? ja. (also wenns so halbwegs anzuschaun is 🫣)

....würde ich es drauf anlegen, in stiller umgebung bei diversen aktivitäten ev. erwischt zu werden? ja. (abgesehn davon, dass ich sowas ned allein mach)

..... würde ich wegschaun, wenn eine frau oben ohne oder splitterfasernackt über den Stephansplatz spaziert? nein.

.... würde ich das selber tun? nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstbestimmung bedeutet halt auch, dass andere Menschen nicht erst deinen persönlichen Geschmack abfragen müssen, bevor sie sich im öffentlichen Raum bewegen.
Da muss ich widersprechen. Es gibt gewisse Regeln, einen gesamtgesellschaftlichn Konsens. Werden diese Grenzen überschritten, dann ist es aufdringlich.

Die Grenzen haben sich im Laufe der letzten 50-60 Jahre laufend verschoben, sie sind also nicht starr. In den frühen 70er Jahren war man weit freizügiger als heute, in den 90ern zugeknöpfter, in den 80er Jahren war oben ohne beim Baden ganz normal, heute kommt es kaum noch vor. Dafür war es sehr unschicklich, wenn man Unterwäsche gesehen hat, das ist heute normal. Der Konsens ist auch regional sehr verschieden. Was bei uns unmöglich ist, kann anderswo normal sein, und umgekehrt.

Man muss das weder attraktiv noch angenehm finden, aber nur weil einem etwas nicht gefällt, ist es noch lange kein Aufdrängen.
Wenn es gegen den gesellschaftlichen Konsens verstößt, dann schon. Wenn es nur mir nicht gefällt, dann ist es mein Problem.
 
Da muss ich widersprechen. Es gibt gewisse Regeln, einen gesamtgesellschaftlichn Konsens. Werden diese Grenzen überschritten, dann ist es aufdringlich.

Die Grenzen haben sich im Laufe der letzten 50-60 Jahre laufend verschoben, sie sind also nicht starr. In den frühen 70er Jahren war man weit freizügiger als heute, in den 90ern zugeknöpfter, in den 80er Jahren war oben ohne beim Baden ganz normal, heute kommt es kaum noch vor. Dafür war es sehr unschicklich, wenn man Unterwäsche gesehen hat, das ist heute normal. Der Konsens ist auch regional sehr verschieden. Was bei uns unmöglich ist, kann anderswo normal sein, und umgekehrt.


Wenn es gegen den gesellschaftlichen Konsens verstößt, dann schon. Wenn es nur mir nicht gefällt, dann ist es mein Problem.
Aber genau deine Beispiele zeigen doch, dass es diesen festen gesellschaftlichen Konsens gar nicht wirklich gibt. Was als normal oder unschicklich gilt, ändert sich ständig und ist je nach Zeit und Region völlig unterschiedlich. Wenn sich die Grenzen dauernd verschieben, kann man schwer behaupten, sie wären allgemein verbindlich. Im öffentlichen Raum gilt am Ende eher das, was erlaubt ist und nicht das, was einzelne persönlich als passend empfinden.

Und damit bin ich raus.
 
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