Wie jemand ganz nach seinem Gustus sexuell glücklich werden darf steht wohl außer Frage. Vielmehr fragt sich, ob und wem gegenüber sexuelle Vorlieben offenbart werden können, ohne persönlich Schaden zu nehmen. Und da macht es eben einen Riesenunterschied, ob man sich Gleichgesinnten zuwendet oder sich der Allgemeinheit zur Schau stellt, bzw. Menschen zu denen man eigentlich keine sexuelle Ambitionen hat, z.B. Arbeitskollegen, mit sexuellen Offenbarungen belästigt, aus welcher kuriosen Motivation heraus auch immer.
Ich denke, dass da der Schutz vor sexueller Belästigung Vorrang hat. Und natürlich auch der Selbstschutz vor Stigmatisierungen.