Ungerechtigkeit beim Exhibitionismus

Manchmal sind die Umstände eben andere. Möglicherweise hat sie kein Auto, wenn sie U-Bahn fährt. Vielleicht hatte sie keine andere Wahl, wer weiß das schon außer der Mutter.
Geh bitte, jetzt denk mal kurz scharf nach. Ich fahre U-Bahn um von A nach B zu kommen. Man kann genausogut vorher oder nachher stillen. Meine damalige Partnerin hat mit Baby studiert und ist nur öffentlich gefahren. Von der Uni nach Hause dauerte das knapp eine Stunde. Das geht schon, wenn man halt will. Selbst auf der Uni findet man irgendwo einen Winkel wo man ungestört Stillen kann und selbst während der Lehrveranstaltungen hat es in der Regel niemanden gestört, da war es eh ruhig.
Es gibt halt auch Frauen die sowas aus Prinzip machen, die Chance das Tom so eine beobachtet hat besteht durchaus.
 
Geh bitte, jetzt denk mal kurz scharf nach. Ich fahre U-Bahn um von A nach B zu kommen. Man kann genausogut vorher oder nachher stillen. Meine damalige Partnerin hat mit Baby studiert und ist nur öffentlich gefahren. Von der Uni nach Hause dauerte das knapp eine Stunde. Das geht schon, wenn man halt will. Selbst auf der Uni findet man irgendwo einen Winkel wo man ungestört Stillen kann und selbst während der Lehrveranstaltungen hat es in der Regel niemanden gestört, da war es eh ruhig.
Es gibt halt auch Frauen die sowas aus Prinzip machen, die Chance das Tom so eine beobachtet hat besteht durchaus.
Na klar, grundsätzlich erstmal Provokation unterstellen. Etwas Toleranz und Achtsamkeit seinen Mitmenschen gegenüber zeigen würde nicht schaden, genauso wenig wie mal über den Tellerrand zu schauen. Schließlich war es ja nicht deine Freundin mit eurem babai, oder? Wie schon erwähnt, Menschen haben unterschiedliche Beweggründe und Umstände. Aber nein, weil es bei euch ja nicht so war, kann es bei anderen auch nicht sein. Bezeichnend für die heutige Gesellschaft.
 
Na klar, grundsätzlich erstmal Provokation unterstellen
Hat ja niemand getan. Tom hat es überhaupt nur angesprochen.
Ich schließe Provokation nicht aus. Vermutlich hat sie einfach nur ein Problem mit ihrem Zeitmanagement.
Etwas Toleranz und Achtsamkeit seinen Mitmenschen gegenüber zeigen würde nicht schaden
Es hat ja niemand gesagt das sie es nicht darf. Nur das es sich im Normalfall gut verhindern ließe.
genauso wenig wie mal über den Tellerrand zu schauen
Das Du grundsätzlich jeder Frau erst einmal zur Seite springst ist löblich aber zeugt auch nicht von besonderem Weitblick.
Aber nein, weil es bei euch ja nicht so war, kann es bei anderen auch nicht sein.
Natürlich, siehe oben.
 
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Ohne das böse zu meinen, aber wer sich am öffentlichen Stillen stört, betrachtet die weibliche Brust vielleicht stärker sexualisiert, als es in dieser Situation angebracht ist. Nicht alles ist nur schwarz oder weiß. Und nur weil Person A nie in der Öffentlichkeit gestillt hat, bedeutet das nicht, dass das einen Maßstab für alle anderen Mütter darstellt!
 
Ohne das böse zu meinen, aber wer sich am öffentlichen Stillen stört, betrachtet die weibliche Brust vielleicht stärker sexualisiert, als es in dieser Situation angebracht ist. Nicht alles ist nur schwarz oder weiß. Und nur weil Person A nie in der Öffentlichkeit gestillt hat, bedeutet das nicht, dass das einen Maßstab für alle anderen Mütter darstellt!
Die meisten Mütter, die öffentlich stillen schützen sich und ihr Baby durch eine Decke/Jacke/..... vor neugierigen, und leider auch abweisenden, Blicken.
Wenige wollen auch bewusst provozieren, ist mir allerdings erst 2 oder vielleicht 3x untergekommen.
 
Und nur weil Person A nie in der Öffentlichkeit gestillt hat, bedeutet das nicht, dass das einen Maßstab für alle anderen Mütter darstellt!
Nein, nur das man, so wie ich das von Müttern kenne, im Nornalfall darauf schaut, beim Stillen seine Ruhe zu haben. Es geht ja auch darum mit dem Kind seinen Alltag zu organisieren und ich nehme einmal stark an, dass man Essenszeiten im Normalfall versucht in einem vertrauten Umfeld zu etablieren.
Im Normalfall ist niemand mit seinem Baby ständig auf Achse und deshalb gezwungen es in der Ubahn zu machen. Und nocheinmal, es hat ja nirmanden gestört,Tom hat es nur als Beispiel angeführt das seiner Meinung nach eigenartig erscheint.
Ich hätte im ersten Moment auch darauf getippt, dass das Baby schon gequengelt hat und sehr unruhig war. Aber offenbar war dem ja nicht so.

Was nicbts daran ändert, dass sich laut Umfragen 60% der Befragten gegen Stillen in der Öffentlichkeit aussprachen. Aber ich nehme an nicht unbedingt, weil sie sich an der weiblichen Brust stören, sondern weil es im Normalfall einfach nicht notwendig ist und das jeder weiß, der selbst Kinder hat pder hatte.
 
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Jede Frau darf khr Kind ernähren, züchtig bedenckt unter Ausschluss der Öffentlochkeit.
Viel Spaß beim Diskutieren, mit 60 Prozent der Österreicher..
Ich gehöre NICHT dazu.
Vor vielen Jahren, kurz bevor mein erstes Kind geboren wurde, meinte eine (damalige) Freundin zu mir, dass sie ihr Kind in einem Café lieber am Klo als im Gastraum stillen würde ... 😳😳😳

Keine Ahnung, ob sie das dann tatsächlich gemacht hat. Ich war total fassungslos allein auf diese Idee zu kommen.

Edit: Ich war mit Kind viel unterwegs und hab überall gestillt. Hundetmal praktischer als später mit der Beikost!
 
Ich kann nur für mich sprechen. Ich freue mich, wenn ich Babys sehe. Ich mag Kinder, je kleiner, je lieber. Normalerweise reagiere ich auch sehr verständnisvoll, wenn sie sich nicht so benehmen, wie sie "sollten", also schreien, herum Rennen, ..., ich war selbst einmal so.

Wenn mich jemand um eine Metapher für Harmonie und Frieden fragen würde, dann wäre es eine stillende Mutter.

Stillen in der U6? Das klingt jetzt irgendwie unmöglich. Die U6 ist tatsächlich nicht unbedingt die angenehmste U-Bahn Linie Wiens. Aber ich glaube, ich hätte ein fettes Grinsen im Gesicht, wenn ich es sehen würde. Ein ganz fettes. Ich wäre wirklich gerührt. Gerade dieser Gegensatz zwischen hektisch und stillen würde mich sehr rühren.
 
Ich war mit Kind viel unterwegs und hab überall gestillt. Hundetmal praktischer als später mit der Beikost!
Wir waren auch viel unterwegs und sie hat im Grunde auch überall gestillt. Aber bevor sie es in der Ubahn gemacht hätte, hätte sie sich dafür garantiert zum Beispiel in ein Cafehaus oder auf eine Parkbank gesetzt.
Ubahn ist schon irgendwie sehr stressig, egal welche.

Und ja, wir haben der Zeit ohne Beikost auch immer nachgeweint. Man schleppt weniger und es macht viel weniger Aufwand.
 
Es wäre mit ziemlicher Sicherheit auch für Frauen so, wenn die sich des Nachts gegenüber einem Mann in den Öffis hinsetzt, ihre Hose runterschiebt und sich befriedigt. Es wäre für die aller meisten Männer das gleiche unbehagliche und sogar sehr übergriffige Gefühl und hätte zurecht die gleichen strafrechtlichen Folgen. Der Unterschied ist halt, dass dieser Fetisch oder diese Machtausübung nur wenig Frauen habe - aus gutem Grund.
Das glaube ich nicht!

Ich hab die Erfahrung erst einmal in der Sauna gemacht dass sich eine 50-60 Jährige, in meinen Augen, sehr unattraktive Frau gegenüber von mir hingesetzt hat und bewusst die Beine gespreizt hat. DAS war schon unangenehm und hat mich dazu geführt diese Sauna sofort zu verlassen nachdem ich behirnt hatte dass die das absichtlich macht.

Wenn das aber eine gut aussehende Frau wäre die ich attraktiv fände... kann ich mir nicht vorstellen dass ich das unangenehm finden würde. Würde mich in Konflikte stürzen weil ich vielleicht verlockt wäre das als Einladung zu sehen und solche Einladungen aus Monogamie-Gründen nicht annehmen kann. Aber unangenehm, bedrohlich oder belästigend würde ich es vermutlich nicht finden.

In jedem Fall fühle ich als Mann mich von sowas nicht bedroht. Ich habe jederzeit die Möglichkeit zu gehen und kann sexuell zu fast nichts gezwungen werden. Das ist wohl ein Vorteil von uns Männern.
 
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