Träume sind Schäume

Wenn dann hab ich höchstens Tagträume - die Nächte sind zum Träumen viel zu kurz oder ich wache zu schnell auf um etwas aus dem Traum mitzunehmen?
 
Träume sind schon seltsam. An die meisten kann ich mich nicht erinnern. Wenn doch, dann sind sie so gut wie nie erotischer Natur, zumindest nicht auf die angenehme Art und Weise. Normalerweise sind meine Träume abstrakt, absurd, unrealistisch, bedrohlich und teilweise auch grauslig. Das Vertraute wird zum Fremden. Zum Bedrohlichen. Sie hinterlassen oft einen fahlen Beigeschmack, der mich dann auch tagsüber nicht loslässt, selbst wenn ich gar nicht mehr weiß, wovon genau ich geträumt habe. Es ist wie ein konstantes Gefühl von bevorstehendem Unheil, das über dem Kopf hängt. Manchmal passiert am Tag darauf etwas, ich sehe oder höre oder erlebe irgendetwas, das zumindest ein kleines Stück vom Traum im Bruchteil einer Sekunde aus dem Unterbewussten hervorkramt. Das ist dann so eine Art Aha-Erlebnis und es stimmt nachdenklich. Es bleibt im Hinterkopf und ich frage mich stundenlang immer wieder, wie zum Teufel es möglich ist, so etwas zu träumen. Wo entspringt dieser Traum? Wieso kommen diese Personen darin vor? Was hat das zu bedeuten? Ist das noch normal? Und vor allem, wieso ergibt ein Traum, egal wie unrealistisch er auch sein mag, während des Schlafes immer Sinn?
Dann wiederum gibt es diese Momente, die auch der TE beschrieben hat. Man wacht auf und weiß nicht, ob ein gewisses Ereignis nur geträumt oder doch in der Realität stattgefunden hat. In meinem Fall passiert das eher selten, zum Glück, denn ist dann meistens eine herbe Enttäuschung, die dich wie ein Vorschlaghammer trifft. Aber es kommt vor.
Manche behaupten, Träume arbeiten das Erlebte auf. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Für andere repräsentieren sie unbewusste Wünsche. Das hoffe ich nicht. Sind sie ein Tor zum Unterbewusstsein? Vielleicht. Diese und ähnliche Fragen wird man wohl noch lange nicht mit Gewissheit beantworten können. In diesem Sinne, gute Nacht und träumt was Schönes!
 
Ich träume schon seit einiger Zeit von einem Dreier mit meiner Frau und ihrer Mutter. Wenn ich mir das nach dem wach werden vorstelle steht er sofort wie ne eins
 
Ich träume sehr oft Träume, die in Zusammenhang mit dem Mann stehen, mit dem ich eine Affäre und ein Kind habe. Richtig schöne Träume sind es eigentlich selten, eher fühle ich mich beim Aufwachen schon belastet.
Angefangen hat die Affäre damals, nachdem ich eine Weile lange immer wieder von ihm träumte (da waren es sexuelle Träume) und es ihm nach dem 5. oder 6. Traum erzählte ..
 
"Träume widerspiegeln die Seele", sagt man. Aber sie zerplatzen manchmal wie die Blasen von Schaum und hinterlassen oft nur noch eine verschwommene Erinnerung. Aber Träume, die unserer Begehrlichkeit entspringen, wiederholen sich sooft, dass wir beim Aufwachen nicht sicher sind, ob wir das Geträumte tatsächlich erlebt haben.
Das kann ich gut nachempfinden. Das geht so weit, dass ich nach dem Aufwachen oft einige Momente brauche bis ich begreife, dass es tatsächlich nur ein Traum war. Manchmal gehe ich die Person sogar in der Wohnung suchen, weil sie nicht neben mir im Bett liegt, bis ich endlich wach genug bin um zu realisieren, dass sie nicht da ist…
 
[...die Person sogar in der Wohnung suchen, weil sie nicht neben mir im Bett liegt[/QUOTE]

:) ...vielleicht, wenn du dich bewusst in die Empfindungen und bildlichen Vorstellungen aus dem Traum hineinversetzen würdest , könntest du auch einen Kaffee mit ihm haben:)
 
Zum Glück wacht man bei den wirklich schlimmen Träumen häufig rechtzeitig auf... :lalala:

Mein letzter Traum war ein Albtraum...
Ich nahm an einem Dance-Battle teil...
...vor einem großen Publikum. o_O
Und das ICH...als Tanzbär...:hahaha::schulterzuck:

Zum Glück wurde ich wach, als ich auf die Bühne sollte... :haha:

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