Thema: Die neue Esskultur - deshalb haben wir unser Gewicht nicht im Griff

Finde Kohlenhydrate an sich immer bedenklich wenn es um die Linie geht. Als ich ein Kind war wurden wir noch mit Schwarzbrot, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Knödel zugepampt, damals hatte man eher von Fleisch Angst.

Seit 15 Jahren essen wir kaum noch Kohlenhydrate und Pommes sind seltener als Steaks. Ein paar Karotten, Brokkoli etc. sind jedenfalls besser als Beilage geeignet als die alt hergebrachten Beilagen die sich durch Krieg und Nachkriegszeit als notwendiger Sattmacher etablierten. Beim Zucker bin ich inzwischen auf Birkenzucker umgestiegen, zu wenig normalen Zucker befürchte ich nie, paar Süßigkeiten schnappt man ja immer irgendwo. Fruchtzucker habe ich hingegen so weit wie möglich weg, das jeder Osaft eine Cola schlägt wissen die wenigsten.

Als ich meine Freundin vor über 10 Jahren kennenlernte hatte sie 70 Kilo, ich 90. Inzwischen hat sie 50 und ich 80 die ich aber für das Bodybuilding halten muss. Meistens essen wir 3 mal am Tag warm, Fisch, Schwein, Huhn, Rindfleisch und viel Gemüse, Ei und Milch, ab und zu Tofu, selten mal Hummer, Garnelen, Wildfleisch und Käse. Alle Werte top, Kinder trinken freiwillig lieber Mineral z.B. im Gasthaus als Cola und sind deutlich aktiver als geknödelte Kinder.
Ein wenig orientiere ich mich immer an der Ernährung eines Jägers, natürlich kombiniert mit heutigem Wissen. Als Grotesk betrachte ich Wahnsinn wie Veganer, Fastfoodmenschen und Packerlköche mit Vollkornwahn. Essen bestimmt nicht nur die Linie, auch die Psyche. Von den ganzen Ernährungsdogmen kann ich mit dem Lowcarb Konzept noch am meisten anfangen. Aber eine Religion sollte man nie daraus machen. Wenn es mich einmal im Jahr um einen fetten Hamburger bei Burger King freut ziehe ich mir den ohne Bedenken rein und auch die Wünsche der Kinder werden erfüllt. Wichtig ist eher ein gesundes Spektrum als Normalität zu leben und zu vermitteln als einem Hype zu folgen.
 
Es kann vielleicht auch eine Krankheit sein wenn man schon als Kind übergewichtig ist. Entweder zu wenig männliche Hormone wie Testosteron? Oder auch eine Schilddrüsenunterfunktion. Und es können bestimmt auch Medikamente verantwortlich sein, dass man Übergewichtig wird. Ich selber würde sogar sagen das ich nie Normalgewichtig war. Schon als Kind/Jugendlicher war ich Übergewicht. Mit 18 Jahren sah es dann so bei mir aus.

MeinKörper.jpg | Erotikforum.at

Dann hier mit 120kg Höchstgewicht. 120kg.jpg | Erotikforum.at

Später habe ich dann rund rund 20kg hier auf der rechten Seite abgenommen.

Mit Badehose oder ganz Nackt? Welche Seite sieht eigentlich besser aus? | Erotikforum.at

Aber trotzdem habe ich nie mein Normalgewicht erreicht. Ich will aber auch nicht wieder zurück zu 120kg. 100kg ist besser als 120kg schwer zu sein.
 
Wäre so einfach: Nicht mehr reinstopfen, als man verbrennt

Dann dürfte aber ein Rollstuhlfahrer wohl gar nichts mehr Essen? Weil er sich eben nicht bewegen kann. Und Leute die vielleicht eine Krankheit haben, können auch dick sein. Wenn Medikamente genommen werden, könnte sogar eine Gewichtszunahme dadurch gefördert werden. Wenn die Fettverbrennung also nicht richtig funktioniert, kann man auch durch normale Ernährung an Körpergewicht zunehmen. Ich war ja schon als Kind und Jugendlicher dick.

Ein Normalgewicht habe ich auch hier im Bild Der Körpervergleich | Erotikforum.at nie erreicht. Ich habe auch mit den Thema Übergewicht so einige Erfahrungen gemacht. Aber noch bin ich nicht an Diabetes erkrankt. Weil man immer allgemein sagt, dass Übergewicht eine Krankheit ist. Und man dadurch deutlich kürzer lebt, als ein normalgewichtiger Mensch. Ich kenne auch dicke Menschen die alt geworden sind. Wie der Schauspieler Bud Spencer zum Beispiel. Trotz seines hohen Übergewichtes ist er mit 87 Jahren gestorben. Hat also locker ein hohes Alter erreicht. Wer über 80 Jahre alt ist, hat schon ein sehr gutes Alter erreicht. Nur die wenigsten Menschen erreichen die 90 oder gar 100 Jahre.
 
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Ich hielt mich 40 Jahre lang an die klassische Ernährungspyramide und trieb massvoll Sport. So blieb ich normalgewichtig.
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Als ich aber berufsbedingt kaum mehr Zeit für körperliche Betätigung fand und sich dazu auch noch mein Speiseplan änderte, mahm eein Gewicht innert 20 Jahren um fast 30 % zu. Nach meinem Rücktritt schaffte ich es, dank Rückkehr zu den alten Gewohnheiten etwa das halbe Übergewicht wieder loszuwerden.
 
@Mitglied #456556 Wobei die Ernährungspyramide nicht korrekt ist. Unten kann man alle Lebensmittel Essen und weiter oben nicht? Gerade Vollkornprodukte wie Nudeln, Reis und Brot haben viel Kohlenhydrate. Die verhindern sogar eine Gewichtsreduktion aufgrund der vielen Kohlenhydrate. :( Salat, Wasser, Teebeutel ohne Zucker, Obst und Gemüse sind dagegen Gesund.
 
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das ganze ist einfache Physik.
Vereinfacht gesagt: Wer mehr reinschaufelt / frisst als er verbraucht nimmt zu. Wer weniger isst als er verbraucht nimmt ab.
Ein wenig Sport bringt kaum Energieverbrauch. Wandern einen Stunde, je nach Gelände und Geschwindigkeit 200 bis 400kcal/h = ein bis 2 Biere.
Laufen um die 800 kcal / h - vielleicht, wer sehr schnell einen Stunde läuft verbraucht event. wesentl. mehr. Nur wer tut das? Der Dicke nicht. D.h. 10 oder 20 Minuten sich bewegen ist praktisch kaum ein Energieverbrauch. Gesundheitlich jedoch besser als gar nichts tun.
Also wer nicht ordentlich sportelt wird blad, weil er einfach zu viel isst! ´
Der oben erwähnte Rollstuhlfahrer wird sehr wenig Bewegung machen und nur etwas mehr als den Grundumsatz verbrauchen und essen um nicht dicker zu werden. Nicht wie dort geschrieben: "Dann dürfte aber ein Rollstuhlfahrer wohl gar nichts mehr Essen? Weil er sich eben nicht bewegen kann."
Weiter wird geschrieben, dass es auch Dicke gibt die älter werden. Ausnahmen gibt's immer. Statistisch eben nicht. Von 10000 werden die Dünnen länger leben als die schwer Übergewichtigen. Das ist Fakt.
 
Die neue Esskultur?
Welche denn :D

Wir haben inzwischen keine fixe Esskultur mehr in unserer Gesellschaft.

Wenn ich einkaufe und sehe was andere so im Wagen haben, könnt ich dir anhand des Einkaufswagens sagen welche Figur sie haben.
Ja es hängt mit dem Stoffwechsel zusammen. Nur selten ist jemand dick weil er eine Stoffwechselstörung hat.
Überessen ist wohl das Kernproblem.
Weil so gut schmeckt, weil man sich tröstet, es sich in dem Moment so gut anfühlt.
Danach fühlt man sich matt und geht vlt auch noch schlafen..... So nimmt halt alles srinen Lauf.

Wir kommen den industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln nicht mehr aus. EGAL was wir kaufen, es steckt irgend eine Veränderung des Produktes dahinter.
Gesunde Ernährung ist heut schon eine große Aufgabe und erfordert Zeit sich aus diesem Dilemma raus zu manövrieren.

Wir dürfen nicht vergessen dass wir ständig von den Medien beeinflusst werden. Ständig neue Diäten Superfoods usw die uns glauben machen DAS IS ES. Kein einziges unverarbeitetes Produkt.

Oder hat schon einmal einer ne Werbung gesehn, die sagt: geh und sammel Brennnessel, entgifte deinen Körper in der Natur :D

Heute entscheidet jeder seine Esskultur selbst. Und ist für seine Figur, seine Gesundheit weitgehendst selbst verantwortlich.

Ps. Sport hilft mir nicht wenn ich abnehmen will. Nur weniger Nahrung, low carb. Mäßig Sport, genug Schlaf.
 
Ps. Sport hilft mir nicht wenn ich abnehmen will.

Da gibts anscheinend verschiedene Möglichkeiten. Bei mir funktioniert Sport zum Abnehmen.
Wenn ich regelmäßig Sport mache (so in der Größenordnung von 2-3 h pro Woche) dann reicht das aus - bei gleichbleibendem Eßverhalten, wohlgemerkt - ganz langsam, aber stetig abzunehmen.
Bei -5kg pro Jahr dauerrn 30kg halt 6 Jahre - ist ok, rauffuttern hat länger gedauert.
Ich muss zugeben, ich esse einfach zu gerne, dass ich mich da einschränken möchte. Das ist der heimliche Grund für Sport ;-) Ausser natürlich, dass es sich gut anfühlt, beweglich zu sein und in den dritten Stock zu kommen, ohne zu Keuchen.
Ich bin wirklich dankbar, dass es bei mir so funktioniert und dass ich körperlich in der Lage bin, Sport zu betreiben.
 
Ich habe keine Eßkultur. :D

Seit ich Ernährungstipps in den Wind schieße, fällt mir das Abnehmen leichter. Sport hilft mir insofern, daß es meiner Stimmung (vorher immer: äh, Scheiße! Hinterher immer: geil, wo sind die nächsten Bäume zum Ausrupfen?) gut tut, das hält die Motivation auf einem guten Level.


"Eßkultur" in dem Sinne, daß ich heute bewußter genieße: schön. Aber in dem Sinn, daß irgendwelche Experten einem z.T. doch sehr voneinander abweichende Empfehlungen überbraten - ist in meinen Augen das Gegenteil von Kultur, wirkt auf mich eher wie typisch zeitgemäße Profilierungssucht. Kann man sich reinpfeifen, muß man aber nicht.
 
Weder unüberlegt noch sonst was.
Diese Aussage bezieht sich auf einen halbwegs gesunden Menschen.

Sollte wohl Jedem, auch die, klar sein, dass dies nicht für kranke oder verletzte Menschen gilt 🤦🏽‍♂️
 
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