Spanking, was steht im Vordergrund

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Ein Rollenspiel? Etwas dass man von Herzen mag, dass man " braucht " - dass man WILL - ist echt und kein Spiel.

Es ist deshalb m.E. ein Rollenspiel, weil du einvernehmlich (d.h. mit klaren Regeln ) etwas über dich ergehen lässt, was nicht zum normalen menschlichen Umgang gehört. Du schlüpft in die Rolle der Sklavin, der Bestraften, Gedemütigten, der mit Schmerz gequälten. Ist aber narürlich nicht mit einem Schauspiel zu verwechseln.

"Echt" wäre es gegen deinen Willen. Dieses "Echte" habe ich selbst schon einmal als grausige Erfahrung erlebt und daher auch meine Abneigung.
 
@Mitglied #56446:
Ich würde sagen: Die Empfindungen sollten etwas "Echtes" sein, natürlich. Und jedes Spiel muss auch ernsthaft sein, ist etwas, das ernst genommen werden soll.
Rollenspiele mag ich persönlich nicht und praktiziere ich daher auch nicht. Vorstellen kann ich es mir aber dennoch. Ich denke, dass Rollenspiele einem die Möglichkeit eröffnen, etwas anders zu empfinden, indem man sich innerhalb eines zeitlich abgesteckte Rahmens bewusst in deine andere Position zum Gegenüber begibt, als man normalerweise hat, was vielen die Möglichkeit gibt, anders zu erleben.
Die Einvernehmlichkeit setze ich in beiden Fällen voraus: Bei sog. "Spielen" mit oder ohne Rollenspiel. Ich denke, dass es dadurch nicht "echter" wird, wenn man die Grenzen seines Gegenübers missachtet...das führt höchstens zum Vertrauensbruch, und Vertrauen ist doch das wertvollste Gut bei dieser Art der Interaktion. Werden definierte Grenzen/Tabus bewusst überschritten, handelt es sich zudem um eine Strafhandlung - mit oder ohne Spiel und völlig Kontextunabhängig. Der einzige Graubereich ist hier wohl der Metakonsens, aber auch hier ist auf Grenzen absolut zu achten, wenn man das Gegenüber nicht physisch oder psychisch schädigen möchte.
 
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Es ist deshalb m.E. ein Rollenspiel, weil du einvernehmlich (d.h. mit klaren Regeln ) etwas über dich ergehen lässt, was nicht zum normalen menschlichen Umgang gehört. Du schlüpft in die Rolle der Sklavin, der Bestraften, Gedemütigten, der mit Schmerz gequälten. Ist aber narürlich nicht mit einem Schauspiel zu verwechseln.

"Echt" wäre es gegen deinen Willen. Dieses "Echte" habe ich selbst schon einmal als grausige Erfahrung erlebt und daher auch meine Abneigung.

Okay, jetzt blick ich durch was du meinst.
Allerdings mag ich anmerken - es gibt dennoch Leute, für die das " echt " ist. Die das genau so wollen, die eben so sind und genau das brauchen und dadurch erfüllt werden.
 
Spanking ist für mich kein Rollenspiel. Natürlich ist es immer eine Frage der Definition, jedoch nimmt man beim Rollenspiel eine Rolle ein, die man in der Realität gar nicht ist. Beim Spanking bin ich mehr "ich" als in vielen anderen Situationen des Lebens.
 
Hm,

Ich liebe es.

Sowohl aktiv, als auch passiv, gerne mit der Hand, gefühlvoll. Das turnt an.
 
ich erinnere mich an zwei Begebenheiten, einmal spa im reiters, recht viele frische blaue flecken, die sie nicht versteckt sondern stolz zeigt, was wiederum mich stolz macht.

das andere mal bei der Ärztin wegen einer spritze, meine frau krempelt die bluse hoch, die Ärztin will sie in den po geben da effektiver, meine Frau entblößt ihren arsch, die Ärztin sagt, oh, das ist ja zur gänze ein Hämatom, nehmen wir doch den oberarm ;)
Das verstehe ich, da Medikamente unterschiedlich schnell aufgenommen werden sollen.

In dem Fall sehr durchblutet.
 
Bei den meisten Begriffen erleichtert es die Diskussion, wenn man dazusagt, wie man sie verwendet und verstanden wissen möchte. Rollenspiel ist so ein mehrdeutiger Begriff. Wenn ich's im Sinne von Theater verwende, dann spiele ich eine Rolle, die nichts mit dem zu tun hat, was ich gerade tun würde, wenn ich nicht diese Rolle spielte. Im Leben abseits der Bühne legen wir immer wieder Verhaltensweisen/Einstellungen an den Tag, die mit bestimmten Kontexten verbunden sind, die durchaus "echt" sind, und die dennoch eine Rolle sein können. Die meisten Menschen organisieren ihr Leben mithilfe vieler solcher Rollen - statt Rollen ließe sich hochtrabend sagen: kontextgebundene Verhaltenskomplexe. Im BDSM ist das durchaus häufig. Der "strenge Dom" kann im Team seiner Arbeitskollegen freundlich und kooperativ und in der Familie ein Muttersöhnchen sein. Die willfährige Sklavin, die sich den Arsch blau spanken lässt (und das mit echter Hingabe geschehen lässt und genießt), kann vielleicht liebevolle Kindergartentante sein. Das hat schon für viele Klischeebildungen Stoff abgegeben ...

Was beim Spanking im Vordergrujnd steht, das wird von Einzelfall zu Einzelfall sehr verschieden sein. Die einen stellen eher den Sadomaso-Aspekt in den Vordergrund, die anderen die demütigende Situation, die dritten kombinieren beides und wieder andere akzeptieren und empfinden es lustfrei als Strafe.

Bei mir zum Beispiel fällt der Sadomaso-Effekt nahezu flach; es sollte schon intensiv spürbar sein, aber heftigere Schmerzen empfinde ich als Lust tötend. Ich werd geil durch die Situation, einem Gegenüber ausgeliefert zu sein, das mich rannimmt, wie's gerade passt, mit mir spielt, mit dieser ganzen Palette an Reizen am gesamten Körper, die gerade so weh tun, dass es noch einen lustvollen Schauder auslöst, die schon so intensiv sind, dass sie sich von Streicheleinheiten deutlich unterscheiden, die von Kopf bis Fuß alles als erotische Spielwiese nutzen ... da spielt auch das Spanking eine klassische, wichtige Rolle, wird es zum herrlichen, submissiven Genuss. Leider gibt es nur ziemlich wenige Menschen, mit denen das vollumfänglich geht, bei denen man sich als sub vertrauensvoll fallen lassen und die Kontrolle abgeben kann. Voraussetzung ist, dass man darüber reden kann miteinander (was ja auch sehr lustvoll sein kann). Mit vielen anderen geht es halt nur in Teilbereichen, gut kontrolliert, das sind dann sozusagen halbe Sachen, und da muss jeder für sich entscheiden, ob ihm/ihr halbe Sachen lieber sind als gar keine.
 
für mich gibts 2 wichtige Punkte:
1. ihre Geilheit in dem Moment, wenn sie den Arsch freiwillig hochstreckt und dabei um den erlösenden Fick bettelt :-)
2. es bereitet mir ganz einfach Spaß einen schlampigen Arsch zu verklopfen !
 
Ich stehe total drauf wenn Sie von meinen Schlägen auf die Brust total geil wird... Das ist abolut dominant bei uns..
 
Wie unter
für mich gibts 2 wichtige Punkte:
1. ihre Geilheit in dem Moment, wenn sie den Arsch freiwillig hochstreckt und dabei um den erlösenden Fick bettelt :)
2. es bereitet mir ganz einfach Spaß einen schlampigen Arsch zu verklopfen !

Wie erkennt man einen schlampigen Arsch? Und wie unterscheidet der sich zu normalen?
 
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