Es ist grundsätzlich immer originell, wenn im eigenen Interesse Einschränkungen für andere gefordert werden.....
Netter Versuch, schon mal was von Ursache und Wirkung gehört? Ganz sicher, oder?
So einfach kannst Du es Dir nicht machen. Die Raucher beeinträchtigen das Wohlbefinden und vermutlich die Gesundheit anderer.
Es werden nicht "Einschränkungen anderer"gefordert, sondern die Beachtung der Rechte der eigenen Person.
Lass das "vermutlich" weg, dann stimmt es.
Doch, es ist so einfach! Ich rauche selbst nicht mehr, bin aber trotzdem kein militanter Nichtraucher. Ich lehne solche Umerziehungsmaßnahmen kategorisch ab. Ich will keinen Nanny-State, der seine Bürger in allem und jedem bevormundet. In den USA hat dies auch zur Wahl des unsäglichen "Donald" geführt. Das will hierzulande sicher nur eine Minderheit...
Nein, so einfach ist es nicht.
Der Versuch, Nichtraucher als militant und damit als negativ behaftet darzustellen, ist durchschaubar. Mit Umerziehungsmaßnahmen hat das so überhaupt nichts zu tun, mit dem amerikanischen Präsidenten noch weniger (der raucht übrigens nicht, ist das jetzt gut oder schlecht für die Diskussion?). Das sind ausschließlich Ablenkungsmanöver, um die Gegner (Nichtraucher) in sinnlose Diskussionen zu verwickeln, die sie nicht gewinnen können, da es auf dieser Welt genügend Themen ohne Lösung gibt.
Wer rauchen muss, soll es tun - allerdings dort, wo er niemanden belästigt. Jedoch die ewig unnötige Suderei, wie arm denn die Raucher sind, weil die Nichtraucher das Gift, den Gestank nicht wollen und die damit verbundenen Pseudo-Argumentationen - die sollten endlich mal aufhören (werden sie nicht, schon klar). Auch allfällige, nicht wirklich lustige Aussagen ("die Nichtraucher rauchen lieber mit, weil sie zu geizig sind, sich Zigaretten zu kaufen") sind nur hirnrissig und dienen letztendlich dazu, um von der eigenen Sucht abzulenken, da man die Nichtraucher damit ins Lächerliche zieht und sich damit von jeglicher ernsthaften Argumentation entfernt.
Also, einfach mal diese komischen Tatsachenverdrehungsversuche beiseite lassen und zugeben, dass vielen die Befriedigung der eigenen Sucht wichtiger ist als das gemeinsame Beisammensein, das Miteinander, die Rücksichtnahme auf sein Gegenüber. Das wäre doch schon mal ein guter Anfang, nicht wahr?
In diesem Sinne: Lasst euch eure Sargnägel gerne schmecken (*), das ist ja
euer persönliches Suchtverhalten eure persönliche Freiheit, aber - ganz einfach - nicht neben mir oder meinen Kindern.
(*) Die Antworten auf die Fragen "Hat dir der erste Lungenzug geschmeckt?" sowie "Warum hast du dann weiter geraucht?" waren immer die gleichen.:
Antwort
en zu Frage 1: "nein"
Antworten zu Frage 2: "ähm", "oh, äh", "weiß nicht", "öööh...", "wie meinst du das?", "na ja,...", "eigentlich hast eh recht", usw.
Edit: Viele Raucher sehen das genau so und verhalten sich auch entsprechend.