Sind Hausfrauen peinlich?

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@Mitglied #474090

Jobbeschreibung:

Dienstzeiten Mo-So von 6-22 Uhr.
Bereitschaftsdienst: 22-6 Uhr.
Keine Feiertagszuschläge.
Keine fixen Pausen.
Gehalt: 0 Euro.
Belastung: Hoch, geht teilweise bis an die psychischen Grenzen
Urlaub: nie

Beruf: Mutter

Und dann kommt so ein Typ daher und traut sich zu fragen, ob Hausfrau sein, wie seine Mutter es scheinbar ist, peinlich wäre.
Einzig der Sohn muss der Mutter peinlich sein.
Und dennoch wird auch diese Mutter zu diesem Sohn halten und ihn weiterhin lieben.


Hausfrauen haben ebenfalls einen anstrengenden Job:

Dienstzeiten Mo-So von 6-22 Uhr.
Bereitschaftsdienst: 22-6 Uhr
Keine Feiertagszuschläge.
Keine fixen Pausen.
Gehalt: 0 Euro.
Belastung: Hoch, geht teilweise bis an die physischen Grenzen
Urlaub: so gut wie nie, manchmal in sogenannten Urlaubszeiten sogar mehr Arbeit
Dankbarkeit: selten ehrlich gemeint
Gilt als selbstverständlich


Wie wohl die saubere Wäsche in den Kasten kommt? Wie wohl das Essen in den Kühlschrank kommt? Wie wohl das Essen gekocht wird?
Wie wohl der Tisch gedeckt wird?
Wohin wohl das dreckige Geschirr verschwindet?
Wie wohl immer die herumliegenden Sachen in die Kästen wandert? Wie wohl der Staub verschwindet? Wie wohl das Klo sauber bleibt? Wie wohl immer Zahnpasta und Duschgel da ist? Wie wohl der Müll im Kübel verschwindet? Wie wohl die Fenster nicht verdecken? Wie wohl immer genug Klopapier da ist?........ Fragen über Fragen.
Er ist einfach ein strohdummer Mensch.
Ich gehe von einem niedrigen Bildungsniveau aus. Und ich wette, er gammelt in seiner Freizeit oft stundelange auf dem Sofa vor der Klotzekiste herum und schaut sich, das kulturell unglaublich wertvolle und geistig hoch anspruchsvolle Wrestling und andere Sendungen dieser Art an.
Er hat sicherlich noch nie wirklich etwas sauber gemacht, oder gekocht, oder sich um Wäsche gekümmert, oder Staub gewischt, usw.
Abends vorm Einschlafen, mit einer Hand auf seinem Pimmelmann, träumt er sicherlich von einer Partnerin, die Vollzeit arbeitet, 2000 netto heimbringt und sich dann zuerst um den kompletten Haushalt kümmert und dann um ihn.
Mit solchen Menschen zu diskutieren ist genau so als würdest du es einer Wand erzählen. Er wird es nie begreifen, niemals.
 
Die Rolle besteht hauptsächlich im Kochen von Essen, organisieren des Einkaufs, Fernschauen
Geschirrabwasch, Wäsche waschen, aufhängen, bügeln, Haus/Wohnung sauber halten, Kindererziehung (Lehrerin, Psychologin, Krankenschwester in einem), das alles und sicher noch einige Dinge, die ich jetzt nicht aufgezählt habe, sind peinlich? Oder wurde das alles nicht bei Euch gemacht...? Dann will ich nicht wissen, wie es im Haus/in der Wohnung ausgesehen hat...
 
Das ist jetzt vielleicht kein typisches Thema für Erotik, aber passt trotzdem gut hier in das Forum.

Wie steht ihr eigentlich zum Thema "Hausfrauen"?

Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?

Ich selbst habe leider eine Mutter, die immer nur daheim gewesen ist und ständig nur die Rolle einer Hausfrau eingenommen hat bzw. noch immer irgendwie einnimmt. Die Rolle besteht hauptsächlich im Kochen von Essen, organisieren des Einkaufs, Fernschauen - besonders Schlagermusik -, Verwaltung des Geldes, das mein Vater verdiente.

Ich finde die Hausfrauen-Rolle einfach nur peinlich, weil man sich dann fragt: Was hat das Leben für einen Sinn? Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein, dass man kocht, fernsieht und sich ums Geld kümmert! Das ist doch absolut langweilig! Wäre ich eine Frau, dann könnte ich mir so ein Leben absolut nicht vorstellen.

Ich als Mann würde auch niemals eine Hausfrau als Frau akzeptieren, weil eine Frau sollte arbeiten und sich gemeinsam mit dem Mann um die Kinder kümmern, aber nicht alleine die Frau. Für mich ist das, was meine Mutter gemacht hat, einfach nur wie faulenzen. Jetzt bekommt sie nicht mal eine ordentliche Pension! Ich kann das absolut nicht verstehen.

Wie seht ihr dieses Thema?

Ganz ehrlich? Du hast keine Ahnung, wie mir scheint ... 😒
 
Ich finde weder Hausfrauen, noch Hausmänner peinlich. Es ist genauso eine Arbeit, wie jede andere auch. Sie ist deutlich unterbezahlt und wird oft nicht wertgeschätzt. Egal ob Mann oder Frau sich um die Kinder kümmern, es ist mit Sicherheit eine wertvolle, wunderbare und herausfordernde Arbeit.
 
Er ist einfach ein strohdummer Mensch.
Ich gehe von einem niedrigen Bildungsniveau aus. Und ich wette, er gammelt in seiner Freizeit oft stundelange auf dem Sofa vor der Klotzekiste herum und schaut sich, das kulturell unglaublich wertvolle und geistig hoch anspruchsvolle Wrestling und andere Sendungen dieser Art an.
Er hat sicherlich noch nie wirklich etwas sauber gemacht, oder gekocht, oder sich um Wäsche gekümmert, oder Staub gewischt, usw.
Abends vorm Einschlafen, mit einer Hand auf seinem Pimmelmann, träumt er sicherlich von einer Partnerin, die Vollzeit arbeitet, 2000 netto heimbringt und sich dann zuerst um den kompletten Haushalt kümmert und dann um ihn.
Mit solchen Menschen zu diskutieren ist genau so als würdest du es einer Wand erzählen. Er wird es nie begreifen, niemals.
So typen wollen, dass die partnerin sich zuerst um sie kümmert, wenn er dann befriedigt ist, darf sie den haushalt machen...
 
Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?

Ich selbst habe leider eine Mutter, die immer nur daheim gewesen ist und ständig nur die Rolle einer Hausfrau eingenommen hat bzw. noch immer irgendwie einnimmt. Die Rolle besteht hauptsächlich im Kochen von Essen, organisieren des Einkaufs, Fernschauen - besonders Schlagermusik -, Verwaltung des Geldes, das mein Vater verdiente.

Ich finde die Hausfrauen-Rolle einfach nur peinlich, weil man sich dann fragt: Was hat das Leben für einen Sinn? Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein, dass man kocht, fernsieht und sich ums Geld kümmert! Das ist doch absolut langweilig! Wäre ich eine Frau, dann könnte ich mir so ein Leben absolut nicht vorstellen.

Hmm.
Ich finde an einer "nur Hausfrau" nichts schlechtes.:schulterzuck:
Und so wie du die Hausfrau beschreibst ist es ja in Wirklichkeit nicht.
Aber erst muss man sich die nur Hausfrau einmal leisten können, denn so wie du sagst man müsste ihr ja eine Pension einzahlen, das sie abgesichert ist, und auch eine Versicherung bezahlen.
Hast du dir schon einmal ausgerechnet was eine Putzfrau kostet wenn sie das Haus tip top hält. das ist keine Arbeit für 3 Std in der Woche.
Und dann das Betten machen, Staubsaugen, Einkaufen, Kochen, Geschirr machen, Bügeln, Waschen, eventuell Garten betreuen, und Kinder.
Wenn du das alles bezahlen müsstest, müsstest du schon einen Ordentlich bezahlten Beruf nachgehen.

Wenn ich es mir leisten könnte würde ich gerne eine "nur Hausfrau" halten, eine wie in England früher, Haushälterin mit "spezialaufgaben" und besonderer Kleidung:winke:
Bei meinen Neigungen wäre das schon ein besonderes Zuckerl, könnte aber fast eine 24/7 Hausfrau sein:hurra:
Obwohl ich 24/7 schon kenne und ich es nicht mehr möchte. Stress Pur! Sie ist auch noch arbeiten gegangen.
 
So typen wollen, dass die partnerin sich zuerst um sie kümmert, wenn er dann befriedigt ist, darf sie den haushalt machen...
da möcht ich aber schon drauf pochen, erst dann, soviel Zeit muss sein.

Ich hab ab Seite 2 oder 3 nicht mehr mitgelesen und eigentlich ist es vergebliche Liebesmüh gegen einen solchen Herrn Sohn anzuschreiben. Nur eine klitzekleine Sache möcht ich noch erwähnen:
- ob wer "nur Hausfrau" ist entscheidet meist ein Ehepaar gemeinsam, mit allen positiven und negativen Folgen (z.B. Altersversorgung)
- von den Aufgaben in dieser Position ist denke ich alles beschrieben, Arbeitszeiten ziemlich lang, Rest Bereitschaft für die Familie inklusive dem Ehemann der irgendwann vom Stammtisch heim zu kommen gedenkt
- ich kenne Hausfrauen die 4 Kinder und mehr geboren haben, ok, diese lästige Sache wird sie doch noch hinbekommen
- dann kenn ich welche die nachmittags zwischen Schulaufgabenbetreuung und Abendessen herrichten ehrenamtlich Jugendtraining im Verein machen und sich mit jüngsten Anfängern beim Tennis mühen (nicht nur der eigene Nachwuchs)
- gibt auch etliche die sich nicht zu schade sind in der Tafel mitzuarbeiten um den immer zahlreicheren Bedürftigen ein bisserl über die Runden zu helfen
- und
- und
- und
Jetzt hab ich wohl viel vergessen, denke aber es ist alles hier schon beschrieben.

Frohe Weihnachten allen Hausfrauen und denen die es nebenberuflich machen.
 
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