Schönheitsideale - oberflächlich oder ästhetisch?

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Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?
Siehe all die Diskussionen um Körperbehaarung, Schwänze, Schamlippen, Titten, Ärsche etc., die hier laufend geführt werden.
 
Warum sollte es darum gehen etwas zu bewerten?
Was haben wir davon?
Ich wünsche jedem, dass er sich in seinem Körper wohlfühlen kann - ja, sich im Idealfall schön findet und liebt.... und Wege zu suchen, auch, wenn sie manchen vll wie Irrwege erscheinen, ist absolut verständlich.
Nicht die Bewertung hat Aufmerksamkeit verdient, sondern die Tatsache, dass jeder das Recht hat selbst zu entscheiden "wie" er sich schön findet.
Unsicherheit, Bodyshaming,... wir brauchen es nicht, wenn wir lernen, dass man sich mit sich selbst und dem eigenen Körper(gefühl) beschäftigen sollte und nicht mit Entscheidungen anderer.
 
Mir selbst gibt's nix, ich finde ein Mensch ist halt der, der er ist.

Ich persönlich bin sicherlich weeiiit weg von attraktiv, aber habe mich halt darauf eingestellt.

Problematisch wirds halt, wenn jemand nicht mit dem eigenen Körper zurecht kommt.
Warum sollte sich dieser Mensch dann nicht unters Messer legen?
 
Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?

Warum sollte ästhetisches Empfinden nicht legitim sein? :schulterzuck:
Natürlich kann ich zwischen einem schönen und einem unschönen Anblick unterscheiden - und als “Augentier“ mag ich gern schöne Dinge (oder auch Menschen), sie schmeicheln meinem Auge.
Dennoch würde ich da differenzieren...:lehrer:
Ein makelloser, schöner, idealer Mensch ist zwar vielleicht nett anzuschauen...
...aber wäre für mich als potentieller Partner dennoch eher uninteressant, wenn das gewisse Etwas fehlt.
Ausstrahlung und Charisma finde ich wichtiger als Äußerlichkeiten.
Perfektion mag ja augenscheinlich nett sein...aber sie triggert mich nicht.
Meist sind es eher die kleinen Makel, die einen Menschen interessant machen.
 
Warum sollte ästhetisches Empfinden nicht legitim sein? :schulterzuck:
Natürlich kann ich zwischen einem schönen und einem unschönen Anblick unterscheiden - und als “Augentier“ mag ich gern schöne Dinge (oder auch Menschen), sie schmeicheln meinem Auge.
Dennoch würde ich da differenzieren...:lehrer:
Ein makelloser, schöner, idealer Mensch ist zwar vielleicht nett anzuschauen...
...aber wäre für mich als potentieller Partner dennoch eher uninteressant, wenn das gewisse Etwas fehlt.
Ausstrahlung und Charisma finde ich wichtiger als Äußerlichkeiten.
Perfektion mag ja augenscheinlich nett sein...aber sie triggert mich nicht.
Meist sind es eher die kleinen Makel, die einen Menschen interessant machen.
Und dazu kommt: wer definiert absolute Schönheit? Was den einen in Entzücken versetzt, turnt den andern vielleicht geradezu ab. Schönheit (äußerliche) ist für mich zu subjektiv, zu modeunterworfen. Es kommt auf die innere Schönheit an. Wie du so richtig schreibst: auf Ausstrahlung (also etwas von innen kommendes per definitionem) und auf Charisma. Ich für mich lege eher auf diese Schönheit wert. Äußere erfreut, macht Appetit- aber auf Dauer nicht satt.
 
Schönheit liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters...wer legt diese sogenannten Ideale denn fest?

Menschen die stets den vorgegebenen Schönheitstrends nachjagen und sich selbst ständig irgendwie pimpen müssen, sind mMn ziemlich oberflächlich
 
Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim
vllt. weil Mensch ein soziales Wesen ist und danach strebt, ein Gefühl des Angenommenseins zu erfahren, sei es dadurch einem "Ideal" im Außen zu entsprechen;
bis Mensch lernt, dass er
sich mit sich selbst und dem eigenen Körper(gefühl) beschäftigen sollte

ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?

wenn ich mich in der bunten Welt der Vielfalt, von einem vorgefertigten "Schönheitsideal" blenden lasse, schlimmstenfalls mich damit identifizieren möchte; geschmacklos wäre es, äußere Merkmale eines Menschen zu beurteilen/verurteilen;

Wir sind geprägt durch Ideale, die in genau unserer Lebenszeit vorherrschen, trotzdem können wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir uns selber etwas vorenthalten, würden wir die bunte Vielfalt nicht staunend betrachten.
 
Spätestens wenn man seinen „optischen Idealpartner“ ( diese im Kopf vorgezeichnete Beute) plötzlich durch genau das Gegenteil ersetzt,dann wird einem klar wie weitgefächert Schönheit ist und was zum Schluss wirklich zählt!

Leere Hüllen-und sind sie noch so schön, fallen spätestens dann zusammen wenn der Glanz verblasst! Einer der aber von innen strahlt und das gewisse Etwas mit bringt wird immer Hervorstechen !!
 
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...ich würde sagen, dass jeder Mensch eine eigene Vorstellung von körperlicher Schönheit hat, dass sich mit der Illusion von Perfektion, dass Fashion, Kino und Werbung konstruieren, decken könnte, oder auch nicht.

...an sich genommen gibt es nichts Schlimmes ästhetische Vorbilder zu haben, jedoch ist der Ausmaß der medialen Beeinflussung so enorm, dass es für sehr viele Menschen unmöglich macht, sich so zu akzeptieren wie sie sind.

...die Ästhetik ist ein Selbstzweck, ein Eintauchen in die Schönheit ohne Bedingungen, die Attraktivität dafür hat viel komplexere soziale Funktionen, damit sie nur auf äußere Erscheinungsformen reduziert werden könnte:l
 
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Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?
Siehe all die Diskussionen um Körperbehaarung, Schwänze, Schamlippen, Titten, Ärsche etc., die hier laufend geführt werden.

Oberflächlichkeit beginnt da, wo der Mensch nicht mehr wahrgenommen wird, weil man sich von den vielen, äußeren „Werten“ zu sehr ablenken, steuern bzw. beeindrucken, oder gar blenden lässt.
 
Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?
Siehe all die Diskussionen um Körperbehaarung, Schwänze, Schamlippen, Titten, Ärsche etc., die hier laufend geführt werden.
Ich sehe keine bestimmten Ideale mehr. Es gibt doch mittlerweile für alle Körperformen und -beschaffenheiten Fans... und natürlich auch Hater. Wer möchte denn schon ALLEN gefallen?

Bedenklich wird es nur, wenn man sich selbst nicht mag, nur weil man glaubt irgendeinem Ideal nicht gerecht werden zu können. In so einem Fall gebe ich den Rat, dringend mal seinen Horizont zu erweitern oder alternativ sein Umfeld zu wechseln.
 
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Ich würde als erstes behaupten, oberflächlich..., ABER es ist ja nun mal so, das man natürlich zuerst auf die "Verpackung" guckt, bevor er sich mit den "inneren Werten" beschäftigt. Ich denke das es jedem so geht, auch wenn das Gegenteil behauptet wird.
Wenn die Werbung einen Konsumenten nicht überzeugen kann, kaufen die Leute halt auch das beworbene Produkt nicht, oder greifen zu einem Anderem.
Das ist auch in dieser Situation so und nicht nur bei und Menschen, sondern auch bei Flora und Fauna ist es nicht anders...
 
Schönheit liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters...wer legt diese sogenannten Ideale denn fest?
Die Modeindustrie, Pornoindustrie, Medien&Filmlandschaft, die Popkultur...

Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?
Siehe all die Diskussionen um Körperbehaarung, Schwänze, Schamlippen, Titten, Ärsche etc., die hier laufend geführt werden.
Alles individuell!

Es ist halt ein Faktor den man an Menschen schätzen kann oder auch nicht. Wenn jemand viel Wert auf diesen Faktor legt wird er/sie halt nach Partnern mit Modellmaßen Ausschau halten, perfekter Maniküre, perfektem Makeup und Styling, usw... Bei Männern vielleicht auf das sonnengebräunte, komplett enthaarte Sixpack...

Aber das ist halt nur ein Faktor! Andere achten da mehr auf finanzielle Situation. Manchen ist Aufmerksamkeit und Liebe in Beziehungen wichtiger. Manchen Erfahrung oder Verständniss. Anderen gemeinsame, verbindende Hobbies oder gar Lebensziele. Vielen vermutlich ein erfülltes Sexleben. Mir im besonderen Intelligenz und Gesprächsbasis.

...oder eine Kombination aus diesen und noch viel mehr Faktoren die entscheidet ob man einen Partner will oder nicht. Diese Faktoren müssen dann irgendwie in Reihenfolge nach Priorität gesetzt werden und das mag doch jeder individuell tun. Und wenn jemand "Oberflächlichkeit" oder körperlicher Perfektion einen hohen Stellenwert gibt ist das voll in Ordnung. Meins ist es nicht und allzu viel habe ich auch nicht mit solchen Leuten zu tun
 
Unser Unterbewusstsein entscheidet in den ersten Sekunden ob unser Gegenüber jemand ist von dem wir besser weglaufen, oder jemand mit dem wir in die Kiste springen sollten. Und dies zumeist aus ziemlich oberflächlichen Kriterien.
Genugtuung.JPG
 
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Die Modeindustrie, Pornoindustrie, ...
Zur Modeindustrie muss man sagen: Ist es wirklich sinnvoll, dass Schönheitsideale für Frauen von einer handvoll schwuler Männer festgelegt werden? :)
Das bitte auf keinen Fall als Schwulenfeindlichkeit lesen, für das konkrete Thema sind sie aber eben die Falschen. Da hat die Pornoindustrie - abgesehen von den künstlichen Brüsten und aufgespritzten Lippen - ein natürlicheres "Ideal", man will ja Geschäft machen, daher richtet man sich nach den Vorlieben der Kunden. Schauen bei einer Schauspielerin aus der Pornowelt die Knochen so heraus, wie bei einem typischen Model, so fällt das schon unter "Skinny Fetish".
 
Ich bin sicher nicht perfekt.
Aber ich bin mit mir und meinem Körper im Reinen.
Das ist das, was zählt.
Jedenfalls für mich.
 
Wie weit sind Schönheitsideale nachvollziehbar und legitim, ab wann ist man oberflächlich und geschmacklos?
Siehe all die Diskussionen um Körperbehaarung, Schwänze, Schamlippen, Titten, Ärsche etc., die hier laufend geführt werden.
ich bin mit mir, meinem Körper und meinem Alter im reinen..... das zählt und das erzeugt Ausstrahlung... ein perfekt modellierter Körper ist nichts gegen eine umwerfende Ausstrahlung......
 
Es ist unumstritten das ein gutes Aussehen und ein toller Körperbau für das andere Geschlecht anziehend ist. Das ist schon mal die halbe Miete. Durch unterbewußte und auch teilweise bewußte Beobachtungen wird erkundet mit welchem Aussehen andere auf das andere Geschlecht wirken.

Ein Beispiel:
Tätowierte Frauen haben mehr Erfolg bei Männern - Mädels rennen zum Tätowierer.
Männer mit einem Bart haben mehr Erfolg bei Frauen - Männer lassen sich einen Bart stehen.
Blonde und Rothaarige Frauen wirken attraktiver auf Männer - Frauen lassen sich die Haare färben.
etc etc.

Es werde dadurch automatisch Schönheitsideale geschaffen.
Das muss jetzt nicht mal etwas mit Werbung zu tun haben.
 
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