Teil 14 - Fitzcarraldo
Samstag morgen: Fahrt auf eine Kautschuk-Plantage. Alles angeschaut. Bäume, Fabrik. Recht interessant, vor allem, wenn man sich mit der Geschichte der Kautschukherstellung ein wenig auskennt (Manaus - Goodyear - Fitzcarraldo)
Und dann: Gleich in der Nähe - der Tuk-Tuk-Driver war ganz geil von der Idee - ein Puff mit Viet-Girls. Mittagszeit: Am Rand der Stadt
Suoung - eine Einfahrt - eine größere Hütte. Und dort saß der Viet-Clan. Mami - Papi - Onkel - Tante - einige Jungs - und etwa 12 Damen. Ich solle eine aussuchen. Das hat mich gestresst. Ich brauche Zeit für so etwas. Ich wusste überhaupt nicht, ob ich überhaupt will und fragte nach einem Cola.
10 Minuten Gespräche. Mr Seng (Tuk-Tuk) übersetzte. Ohne Dolmetsch keine Chance. Hier kann keiner auch nur einen Pieps englisch. Meine Wahl fiel dann auf die größte. Hübsch, 1.55 m groß. Auf die Frage wie alt sie sei, sagte sie 20. Mr. Seng bezahlte (mit meinem Geld) USD 30 an den Vater (wird immer teurer). Mr. Seng war überglücklich, als ich ihn einlud, sich auch ein Mädchen zu nehmen (für ihn war der Einheimischen-Tarif USD 25). Angeblich. Liebe Mitbrüder und Mitschwestern, deshalb zahlt ihr so viel Kirchensteuer
. Alles klar?
Mit der namenslosen und sprachlosen auf die andere Straßenseite in ein Guesthouse. Wieder ein Verschlag mit akustischer Verbindung zur Außenwelt. Es lief gleich ab wie immer:
Kurzes hochstreicheln - Gummi drüber - und bum-bum. Yum-Yum ist hier offenbar nicht so üblich. Hab ich auch im Internet gelesen. Es kam, wie es kommen musste: nach 5 Minuten - schlapp. Na ja, kann passieren. Ich dachte, dass ich eine Stunde gebucht habe und davon erst 10 Minuten vorbei sind und nahm das Mädchen einmal genauer in Augenschein. Kleiner Körper, kleine Brüste. Das mit den 20 wird schon stimmen. Und das Beste: sie hatte eine schöne weitgehend rasierte Pussi mit kleinen Schamlippen. Das ließ ich mir nicht nehmen und machte mich mit Finger und Zunge ran. Erstmals ein Orgasmus bei ihr. Bin mir allerdings nicht ganz sicher. So wie sie mir das Becken entgegen schob und immer mehr wollte: JA. Sonst: weiß nicht. Man hat als Mann irgendwie ein Gespür. Kein Bedürfnis nach kuscheln danach, keine Gänsehaut auf den Oberschenkeln.... weiß nicht. Auf jeden Fall: schön.
Und dann dachte ich, dass Klein-Bischof noch eine Chance kriegt. Aber offenbar gibt es in den Viet-Puffs keine 2.Chance. Sie deutete zur Türe. Nach 20 Minuten war die Stunde vorbei.
Draußen wartete Mr.Seng und strahlte bis über beide Ohren. Er sitzt übrigens im Nebenberuf Hilfspastor einer protestantischen Gemeinde, so zu sagen ein Kollege. Einmal hab ich ihm meine Bischofsmütze zum aufsetzen gegeben. Das war ein Gelächter.
Mr. Seng heißt Mr. Say Seng Buth, Tel 012 703931, Mail
buthkhmer31@yahoo.com. Er steht mit seinem Tuk-Tuk am Mekong Hotel.
Der Heilige Bimbam segne Sie zum heutigen ersten Adventsonntag.
Ihr Ertzbischof
PS.: Nach
Suoung zu den Viet-Ladies kommt man, wenn man von Kompong Cham über die Brücke etwa 25 km nach Nordosten fährt. Nicht gerade am Ortsanfang, aber auch noch nicht im Zentrum ist rechts eine Hauseinfahrt mit schmiedeeisernem Tor (grün). Eine hohe weiße Gartenmauer, schön verziert mit weißen Säulen. Die beiden Säulen links und rechts vom Eingangstor sind mit hellgrünen Blumenelementen verziert. An der Mauer steht irgendwas (aufgemalt) in Khmer-Schrift, wovon ich nur 5000 lesen kann. Müsste eigentlich zu finden sein, wenn man genau schaut. Schräg gegenüber ist ein Guest-House, das aber glaube ich nicht angeschrieben ist.