Teil 7 – Massage in Phnom Penh
Hallo Schwester Eugenie,
Wie Sie sehen können, habe ich alle bisherigen Briefe bei
www.Erotikforum.at ins Internet gestellt. Leider nur wenige Reaktionen. Offenbar interessiert es nur 2 oder 3 andere Brüder und Schwestern. Ich glaub, ich lass es bald bleiben. Was meinen Sie?
Heim, nach dem Gebet halbe Stunde geschlafen und ab auf die Pirsch. Ich wollte keinen Stress, sondern eine Massage mit Absch(l)uss.
Wie viel Massage braucht der Mensch? Ich prinzipiell sehr viel, aber es ist mir nicht um die Massage gegangen. Hatte heute schon genug Massage.
Ein schönes Khmer-Hotel gefunden. Ich glaube, das war in der 154.Strasse. Draußen mit Großbuchstaben: MASSAGE. Nicht grindig. Ab in den Ersten Stock und dort zu meiner Überraschung: Fishbowl-Auswahl. Hinter einer Glasscheibe etwa 20 hübsche Mädels mit Nummern zur Wahl. Ich fragte die Mama-San (Chefin), welche die besten seien und nahm Nummer 2 UND Nummer 21. Schönes ganz normales Hotelzimmer. Ohne Fenster. Gibt es hier oft. Weiß nicht, wer das bucht. Schönes Doppelbett. Aha, dachte ich. Hier wird wirklich ALLES massiert.
Aber ich täuschte ich: Zuerst segnete ich die Schwestern mit Weihwasser und dann ging es los: 1 ein halb Stunden Massage vom feinsten. Angenehme Unterhaltung, obwohl nur eine Lady ein paar Wörter englisch konnte. Sie machten sich über meinen Bauch lustig. Streichelten wiederholt meinen weißen Bischofs-Bart. Die Männer hier haben keinen Bart. Daneben lief der Fernseher mit heimischen Soaps. Die Mädchen haben nicht gefragt, ob mich das interessiert.
Es ging nix "weiter". Auf meine Frage, ob sie auch meinen Bischofs-Stab massieren würden. Hat die eine gesagt: Dollar. Ich verstand so was wie „five“ und sagte JA. Die eine wixte, die andere kraulte meine Eier. Ich hab gewusst, dass ich schnell und angenehm kommen würde und so war es auch.
Dann gab es aber Probleme: Die Mädels wollten eine jede FÜNFZIG Dollar und ich habe FUENF verstanden. FÜNF wäre der hier übliche Preis. Nur zur Größenordnung: Am Land verdient ein Arbeiter 30 Dollar pro Monat. Ich raus aus dem Zimmer. Bei Mama-San 12 Dollar für 2 mal 1 ein halb Stunden Massage bezahlt (total billig). Das eine Mädchen sagte, sie habe mehrmals five-zero gesagt und ich hätte JA gesagt. Das stimmt prinzipiell. Sie hat bei der Preisverhandlung auch tatsächlich mit Daumen und Zeigefinger eine NULL gedeutet. Nach einigem hin und her haben wir uns auf je 10 Euro geeinigt. Schade dass der gute Eindruck weg war.
Diesen Abendhabe ich mit Besinnung auf das wesentliche und Anchor Bier beendet. Hab alleine geschlafen. War auch nix anderes geplant. Bin ja auf Mission und nicht auf Sex-Tourismus.
Es grüßt Sie
Ihr Pater Andreas