Probleme mit dem Alter(n)

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Aber altern bedeutet auch dem Ende näher zu kommen. Zwar ist das natürlich, aber dennoch macht es mir Angst.
Das ist aber nur ein Zeichen dafür, dass Du Dich mit dem Tod noch nicht wirklich auseinander gesetzt hast. Ist mit Deinem Alter auch noch nicht unbedingt notwendig. Aber es wird auch für Dich die Zeit kommen, wo es möglich ist, dass es Dir keine Angst mehr macht.

Wenn ich mit bekomme wie alte Leute darüber reden was ihnen alles weh tut und keiner nimmt es mehr wirklich ernst, weil sie es jeden Tag erzählen, das ruft bei mir schon ein komisches Gefühl hervor.
Das Alter und der Tod haben eines gemeinsam: viele Menschen gehen dem bei jeder Gelegenheit aus dem Weg. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht wirklich, weil sie für sich selbst vor beidem Angst haben.

Wenn man die alten Menschen nicht krampfhaft isolieren würde (in Altenheimen zum Beispiel), wenn man sie in ihrer gewohnten Umgebung belassen würde (auch wenn das ein wenig mühsamer wäre), wenn man sie als Menschen und nicht nur als Alte wahrnehmen würde, dann kann man durchaus interessante Gespräche mit alten Menschen führen - und Krankheiten sind kein Thema dabei. Das hat doch früher auch funktioniert - warum heute nicht?
 
Doch, auseinander gesetzt habe ich mich damit.
Angst habe ich trotzdem. Das kommt vor. (Thanatophobie)

Auch habe ich durchaus Kontakt zu alten und auch sehr alten (95+)Menschen gehabt bzw. immer noch.
Ich habe mit bekommen wie alte Menschen einerseits zwar durchaus noch Spaß am Leben haben (können), lachen und albern sein können und selbstverständig auch tolle Gesprächspartner sein.
Dennoch habe ich eben auch die Probleme gesehen. Sich nutzlos fühlen wenn man nach und nach nichts mehr so kann wie früher.
 
Wenn man die alten Menschen nicht krampfhaft isolieren würde (in Altenheimen zum Beispiel), wenn man sie in ihrer gewohnten Umgebung belassen würde (auch wenn das ein wenig mühsamer wäre), wenn man sie als Menschen und nicht nur als Alte wahrnehmen würde, dann kann man durchaus interessante Gespräche mit alten Menschen führen - und Krankheiten sind kein Thema dabei. Das hat doch früher auch funktioniert - warum heute nicht?
vielleicht weil früher frauen seltener berufstätig waren und "sowieso" zuhause waren?
 
um ewig innerlich Jung zu bleiben ist nicht schwer :)
es ist eigentlich ganz leicht ewig innerlich Jung zu bleiben aber nur wenn man die Vergangenheit und Zukunft komplett ausschaltet und im hier und jetzt Lebt , denn kraftvollen Moment im hier und jetzt wahrnimmt.
Die Sportathleten erleben immer einen wunderbaren Moment des Siegs wo sich die Gedankliche Strukturen komplett ausschalten und denn kraftvollen Moment im hier und jetzt erleben und wahrnehmen , es ist eine Pure Explosion der Freude im hier und jetzt. :)

dazu habe ich ein Text von Buddha :)

eine Tiefgreifende Wahrheit von Buddha :

Buddha sagte zu einem seiner Schüler :

Buddha sagte zu Sariputra

Denke nicht an die Vergangenheit.
Denke nicht an die Zukunft.
Denke nur an die Gegenwart.
Die Vergangenheit haben wir hinter uns gelassen.
Die Zukunft ist noch da. An das zu denken, was wir hinter uns gelassen haben, ist nutzlos,
und an Dinge zu denken, die noch nicht geschehen sind, ist ebenso nutzlos.
Vergiss die Vergangenheit, vergiss die Zukunft. Beachte nur die Gegenwart.
Heute musst du verwirklichen. Heute musst du manifestieren. Heute musst du all deine Begierden überwinden. Heute musst du all dein spirituelles Streben zum Vorschein bringen.
Heute musst du zu dem werden, was du innerlich bist : ( LICHT )
Heute musst du zu der ganzen Welt darbringen, was du hast : ( LICHT )

dieser Mensch hat uns auch etwas sehr wichtiges gesagt :

http://www.youtube.com/watch?v=uqvCeTWzJk4

lg
 
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um ewig innerlich Jung zu bleiben ist nicht schwer :)


Sagst du mit der geballten Erfahrung deiner 30 Lenze. :mrgreen:


Sei mir nicht bös, wenn ich das so sage, aber wenn ich eines gelernt hab, dann das: übernommene Weisheiten nützen dir für dein eigenes Leben genau nix - ob sie was taugen, kannst du erst dann wissen, wenn du an Punkte in deinem Leben angekommen bist, wo du mit deiner eigenen Existenz - mit allem, was du erlebt hast, mit allem, was du genossen und wieder verloren hast - konfrontiert wirst.

Zumindest für mich war's so, daß ich genau in solchen Momenten wie "leergefegt" war, da haben mir Lebensweisheiten anderer nicht viel geholfen, ich mußte sie für mich neu finden, und der Blick in die Zukunft war zwar immer blind, aber oft der Punkt, zu dem ich hinwollte.

Was stimmt: Werte und Vorstellungen und Wünsche kannst du nur im Hier und Jetzt pflegen, aufbauen oder ändern. Die "Zutaten" dazu aber stammen aus dem, was in der Vergangenheit liegt, und das, was man in der Gegenwart aus ihnen macht, wird auch die Zukunft mit gestalten.

Ein "Hier und Jetzt" will ich mir ohne Vergangenheit nicht mehr vorstellen, es fühlt sich schlimm an, wenn man nicht weiß, wer man ist und warum man ist.
 
Hui, du wälzt aber auch Themen in der letzten Zeit.

Alter ist etwas, was manchen Menschen Angst macht.

Alter ist Ungewissheit.

Alter ist aber auch unabwendbar.

Mein persönliches Rezept: aktzeptiere es - und die Sterblichkeit. Als wir auf die Welt kamen, war uns der Begriff des "Ende" nicht bekannt. Wir standen ja erst am Anfang. Es war für mich persönlich rückblickend der größte "Reifesprung", als ich nicht nur um mein Ende wusste, sondern es wirklich akzeptierte. Altern hat mich nie wirklich berührt, aber seitdem ist es mir tatsächlich egal. Ich habe miterlebt, wie meine Mutter mit Mitte 60 Krebs bekam (sie lebt noch - und das jeden Tag - und ihr Lebenswille und ihre Fähigkeit, Glück zu empfinden, betrachte ich als großes Vorbild). Mein Schwiegervater starb in einem Alter, welches ich bald auch erreiche.

Warum ich das alles erwähne? Wenn man die ersten Verluste in seinem Umfeld wahrnimmt, wird man sich der Endlichkeit bewusst. Anstatt aber in irrationale Angst zu verfallen, sollte man sich zusammenreißen und den Tatsachen ins Auge sehen. Ansonsten ist man ab dem Moment tot, ab dem man Angst vor dem Alter hat.

Man muss sich nur auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren. Das klingt banal und ausgelutscht, aber auf diese Weise finde ich das Altern spannend und freue mich auf alle kommenden Lebensabschnitte.

Comran
 
Werte und Vorstellungen und Wünsche kannst du nur im Hier und Jetzt pflegen, aufbauen oder ändern. Die "Zutaten" dazu aber stammen aus dem, was in der Vergangenheit liegt, und das, was man in der Gegenwart aus ihnen macht, wird auch die Zukunft mit gestalten.

ich sage : Vielen Dank für diesen Satz :daumen::daumen: , :daumen::daumen: , weil es hilft mir sehr die eigene Zukunft besser mit zu gestalten :mrgreen:

lg
 
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Da red ma dann in 20 Jahren drüber, vielleicht kann ich dann schon über meine Erfahrungen aus Kinderzeit berichten: Qualität von Windeln und Temperatur von Getränken aus der Schnabeltasse :mrgreen:
 
Angst vor dem Altern habe ich auch. Allerings nicht vor Falten oder grauen Haaren.
Aber altern bedeutet auch dem Ende näher zu kommen. Zwar ist das natürlich, aber dennoch macht es mir Angst.
Auch davor richtig alt zu sein habe ich manchmal Angst. Vielleicht werde ich es aber auch gar nicht.

Wenn ich mit bekomme wie alte Leute darüber reden was ihnen alles weh tut und keiner nimmt es mehr wirklich ernst, weil sie es jeden Tag erzählen, das ruft bei mir schon ein komisches Gefühl hervor.

Und man weiß eben dann auch: Es wird nicht besser, es wird sehr wahrscheinlich nur schlechter.

Wenn man sich nun über Falten aufregt, kann es sein, dass es wirklich nur optische Gründe hat. Kann aber auch sein man mag sie nicht, weil sie eben ein Zeichen von Alter sind und das bedeutet wiederum näher am Tod zu sein.
Wobei mir natürlich klar ist, dass keiner weiß wie alt er wird.

auch ein abgedroschener spruch der jetzt kommt, aber er stimmt:
du kannst dem leben nicht mehr tage, aber den tagen viel mehr leben geben.

ja klar, sind wir hier nicht ewig (mal abgesehen von dem, dass ganz renitente wie ich z.b. sicher ein- bis zweimal nachsitzen oder eine klasse wiederholen müssen *lach*). und wir sind nicht ewig jung. ja sowas aber auch.

aber wennst dich jetzt schon vor angst davor fertig machen lässt, nimmst ja nicht nur der fernen zukunft, wo einmal das eine oder andere nimmer geht, die möglichkeiten, sondern auch dem hier und jetzt.

wär doch verdammt schade, findest nicht?

ich schau grad auf 3sat ein wunderbares konzert, dem wir live haben beiwohnen dürfen - mit ganz phantastischen persönlichen momenten und begegnungen an diesem abend und in dieser woche. war herrlich. und was juckt es da, dass wir das vielleicht mit 95 nicht mehr besuchen können? abgesehen davon, dass eine tante meiner süssen am wochenende in berlin auf einem afro-jazzkonzert war. bis fast mitternacht. mit über 90 !!!
 
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Wenn man die alten Menschen nicht krampfhaft isolieren würde (in Altenheimen zum Beispiel), wenn man sie in ihrer gewohnten Umgebung belassen würde (auch wenn das ein wenig mühsamer wäre), wenn man sie als Menschen und nicht nur als Alte wahrnehmen würde, dann kann man durchaus interessante Gespräche mit alten Menschen führen - und Krankheiten sind kein Thema dabei. Das hat doch früher auch funktioniert - warum heute nicht?

:daumen: Isch LIEBE meine Omi über alles und die ist jetzt 80zig ;):herzen:

Sie war mir wie eine Mutter, auch ne richtige Omi und später bis jetzt eine gute Freundin ;)
Wenn man die "Alten" nicht immer wie....was weiss ich wie behandelt...aber mir fällt halt auf, dass der Umgang mit Ihnen oft "anders" ist...

Meine Oma hat mehr Toleranz als so mancher "Junger" auch hat sie einen "weitblick" und ja wie der Steiererbua sagt, supertolle Gespräche, die besten die man oft so hat.
Ihre eigenen Kinder haben sie oft als "kühl" emfpunden, dass kann ich nicht bestätigen, mit Oma hab ich oft gekuschelt (als Erwachsene) ;) sie musste es echt erst lernen. Hat viel mit Ihrer Vergangenheit zu tun ;)
Ich lache auch bis heute mit meiner Oma sehr viel....:lol: die ist richtig witzig ;)

Heute hat sie leider auch mit Krankheit zu kämpfen, aber sie ist immer fröhlich und hat keine Angst vor nix. ;) Sie sieht allem gelassen entgegen. ;)
Hat sie doch ein bewegtes Leben hinter ihr.... Die Gespräche mit Ihr waren Balsam für meine Seele und keiner konnte es besser als sie.

Was will ich eigentlich damit sagen? Ich unterstreiche die Aussage von Hr. Steiererbua ;)

PS: Heut ist sie leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so lange ansprechbar, sprich sie kann sich nicht mehr lange konzentrieren. Deswegen gibt es diese Art der Gespräche nicht mehr. ABER....
Das kuscheln ist ihr bis heute geblieben. Sie liegt schon viel im Bett (immer mit einem Lächeln) und wenn ich sie besuchen komme, dann hüpf ich immer gleich zu Ihr in die "Hapfn" :lol: wir kuscheln uns zu tode :mrgreen: Ich fühle mich nachher super und Omi auch ;)

PPS: Oma lebt schon viele Jahre bei meiner Mutter ;) und das ist für beide gut ;)...ich möchte meine Oma nie in einem Heim besuchen müssen.

Sich nutzlos fühlen wenn man nach und nach nichts mehr so kann wie früher.

Dieses Gefühl können aber die Angehörigen so gut wie ausschalten ;)
Wir sind noch gesund und machen so viele "nutzlose" Sachen ;) Das sich ein Mensch "respektiert" fühlt und wahrgenommen oder "nutzlos" - liegt nicht an ihm alleine oder? ;)

Sorry ...für die lange blabberei..... :lol: aber ich bin froh, dass es ältere Menschen gibt ;)
 
die Lebensfreude , Liebe und Dankbarkeit bereichern , erleichtern und verschönern unser alltägliches Leben :)

lg
 
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Dieses Gefühl können aber die Angehörigen so gut wie ausschalten
Wir sind noch gesund und machen so viele "nutzlose" Sachen Das sich ein Mensch "respektiert" fühlt und wahrgenommen oder "nutzlos" - liegt nicht an ihm alleine oder?

Stimmt. Das ist natürlich wichtig.
Bei meinem Opa war es so, dass er von uns sicher das Gefühl bekommen hat geliebt zu werden und auch gebraucht.
Dennoch war es schwer für ihn als er nicht mehr gut genug sehen konnte um zu lesen und zu zeichnen (er konnte sehr gut zeichnen). Und irgendwann dann auch nicht mehr gut hören.
Klar gibt es Hörgeräte, aber für ihn war das wie für viele unangenehm und irgendwie auch peinlich.
 
Stimmt. Das ist natürlich wichtig.
Bei meinem Opa war es so, dass er von uns sicher das Gefühl bekommen hat geliebt zu werden und auch gebraucht.
Dennoch war es schwer für ihn als er nicht mehr gut genug sehen konnte um zu lesen und zu zeichnen (er konnte sehr gut zeichnen). Und irgendwann dann auch nicht mehr gut hören.
Klar gibt es Hörgeräte, aber für ihn war das wie für viele unangenehm und irgendwie auch peinlich.

natürlich hast du recht, dass sich mit dem alter irgendwann solche beeinträchtigungen einstellen. kann sogar früher sein (krankheit, unfall).

aber dem kann man nur einigermaßen vorbeugen, die eigenen körperlichen ressourcen nicht überstrapazieren und pflegen und sich nicht in deppert riskante situationen begeben, wenns nicht sein muss.

ich hab gestern einen wohl kaum so richtig 18jährigen gesehen, der per motorrad mit einem wheelie (also auf dem hinterrad) aus einer tiefgarage rausgebraust ist - über den querenden gehsteig, ohne auf den querverkehr zu achten sowieso eh ... also gibts leut, die anscheinend gar keine 18 1/4 werden wollen.

als dritter kannst nur hoffen, solchen vollkoffern nicht zu begegnen.
leider manchmal auch im sex (ansteckung ....).

aber aus angst vor alldem auch die GUTE, unbeeinträchtigte zeit dadurch mehr in mitleidenschaft zu ziehen, als es sein muss?

das ist doch frevel!
 
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ich werd auch meinem avatar immer ähnlicher.
aber solang ich das kaffeehäferl noch halten kann ...
... und der kaffee so herrlich duftet ...

don't panic!

:hurra:
 
Allein der Kaffee ist schon ein guter Grund, sich mit schütter werdendem Haar anzufreunden :mrgreen: - wieder ein Tag älter. :hurra:

Moin, philodenndran! :winke:
 
Allein der Kaffee ist schon ein guter Grund, sich mit schütter werdendem Haar anzufreunden :mrgreen: - wieder ein Tag älter. :hurra:

Moin, philodenndran! :winke:


au ja, hol mir gleich frischen - damit ich die tasten finde.
ein servus aus wien, fritzie.
sag, schläfst du auch irgendwann einmal? *lach*
 
:) Ab morgen sicher wieder regelmäßiger, da sind die Ferien vorbei und ich muß wieder täglich um 5 aufstehen. :)


Heut hätte ich auch noch schlafen können, aber ich hab 'nen schönen Ausflug vor, darauf freu ich mich schon bärig. Bis dahin Falläpfel aufsammeln, das schüttere Haar :aetsch: schön kämmen und dann ab durch die Mitte :hurra:
 
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