Mutter ist Prostituierte?

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Es ist völlig verständlich, dass die meisten AnbieterInnen ihre Tätigkeit selbst vor dem innersten Familien- und Freundeskreis Geheimhaltung werden, aufgrund des unglaublichen gesellschaftliche Stigmas.

Was ich aus der zitierten Aussage aber implizit herauslese und wogegen ich mich verwehre, ist, dass alles "noch unsittlicher" bzw. "schlimmer" wird, wenn jemand den Job "voll toll" macht und "viele Stammkunden" hat.
Weil das ja anscheinend ohnehin ein Klacks ist.

Aufgrund der unzähligen enttäuschen Erfahrungsberichte, die hier jeden Tag selbst über die schönsten Damen des Gewerbes geschrieben werden und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Job alles andere als leicht ist. Emotional schon gar nicht.

Es ist so viel mehr als gut aussehen, "Beine breit machen" und Geld kassieren - zumindest wenn man einen zufriedenen Kunden haben möchte.
Um einen Stammkunden zu gewinnen müssen dann sogar noch ein paar Faktoren mehr passen.

"There's far more to it than meets the eye"
Robin Williams, One hour photo
Ich habe mit meinem Posting nicht den Beruf als schlimm darstellen wollen, sondern manchem Schreiberling seine Doppelmoral aufzeigen wollen. Entschuldigung, wenn ich mich schlecht ausgedrückt habe
 
Zu diesem Thema gibt es wahrscheinlich so viele verschiedene Geschichten wie es Prostituierte gibt.
Eine besonders interessante und vom Protagonisten auch gut und ergreifend dargestellte Geschichte gibt es hier:


Es erfordert etwas Geduld, sich durch den Blog durchzuarbeiten. Einen Artikel zu diesem Fall im Profil gibt es hier:

 
Meine Mutter war zwar keine Prostituierte, aber was sie tat, kam dem schon recht nahe.
Sie hat sich regelmässig von ihrem Chef ficken lassen, wie ich erst später erfahren habe.
Natürlich hab ich es damals auch mitbekommen.
 
Meine Mutter war zwar keine Prostituierte, aber was sie tat, kam dem schon recht nahe.
Sie hat sich regelmässig von ihrem Chef ficken lassen, wie ich erst später erfahren habe.
Natürlich hab ich es damals auch mitbekommen.

Du verwechselt hier etwas. Es ist ein Unterschied, ob eine Frau warum auch immer regelmäßig mit ihrem Chef "verkehrt", oder ob sie berufsmässig Sex gegen Geld anbietet. Erstere bleibt in der Regel das Geheimnis der Beteiligten, zudem wird es gesellschaftlich zwar mehr oder weniger schief angeschaut aber nicht ausdrücklich verachtet. Bei einer Prostituierten hingegen können sich jederzeit Freunde oder Nachbarn auf ihre Anzeige hin melden, die sie an der Stimme sofort erkennen. Oder sie erkennen sie auf dem Bild in der Anzeige. Im Internet bleibst für immer verewigt. Schon deshalb ist es wichtig, das Kind sobald es geht ins Bild zu setzen.
 
Was mich etwas stört...manche vögeln sich durch, oder versuchen es zumindest, von jung bis alt bis hin zu SW .....ohne ein Bewusstsein dafür zu haben, dass viele dieser Frauen auch Mütter sind...
....aber die eigene Mutter ist natürlich jungfräulich und keusch....
 
Das ist der Punkt. Ein Polizist ist ein ehrenwerter Beruf, eine Prostituierte doch nicht. Ein Polizist ist ein Polizist sowohl auf der Straße als auch in der Polizeistation und zu Hause. Er schämt sich nicht, den Kindern zu sagen, was sein Beruf ist, während ich das für eine Prostituierte nicht sagen könnte.
Wie wurdest du deinen Kindern erklären, dass du fürs Geld dich ficken lässt? Macht dann Unterschied ob sie die "Kunden/Onkel" sehen oder nicht, wenn sie schon wissen, als was du arbeitest?
Ich kenn polizisten, die schämen sich auch...😂
 
Was mich etwas stört...manche vögeln sich durch, oder versuchen es zumindest, von jung bis alt bis hin zu SW .....ohne ein Bewusstsein dafür zu haben, dass viele dieser Frauen auch Mütter sind...
....aber die eigene Mutter ist natürlich jungfräulich und keusch....
Hmm...
Was würde es für mich für einen Unterschied machen, ob diejenige, mit der ich - bezahlt oder nicht - ins Bett geh, Mutter ist, so lange sie es aus freien Stücken tut?
 
meine Tante hatte in der Stadt ein Zimmer dort empfing sie unter der Woche Männer als ich es mitbekommen Habe nahm sie mich ab und zu mit ich war 18 und sie hat mir das ficken bei gebracht und das war toll jetzt ist sie 60 hat natürlich kein Zimmer mehr aber ich besuche sie einmal im Monat in ihrer Wohnung und wir haben wunderbaren Sex
 
Hmm wie ich reagieren würde, weiß ich nicht aber mit Sicherheit würde ich ihr nicht dumm kommen oder sie stressen. Schließlich ist sie die jenige, die mich auf die Welt gebracht, 9 Monate in sich hatte usw. Es ist doch auch nur ein Beruf, jeder wie er oder sie es möchte. Leben und leben lassen. Abgesehen davon bin ich weder ein Richter noch ein Gott, der darüber richten darf...
 
Ich habe Familie und auch wenn ich als Domina keine herkömmlichen Sexdienstleistungen anbiete, ist meine Tätigkeit dennoch eine Form der Prostitution. Meine Kinder (bis auf die kleinste, die das vom Alter her noch nicht einordnen könnte), wissen in etwa, was ich mache (altersentsprechend) und haben kein Problem damit. Sie hätten jedoch mit Sicherheit Probleme mit milieutypischen Begleiterscheinungen, da sie in ein recht bürgerliches und stabiles Umfeld eingebunden sind.
 
Wie wurde man reagieren, wenn man online Inserate(Sex) von eigene Mutter findet? Ich kenne manche Frauen, die schon erwachsene Kinder haben,die Sex anbieten. Sie haben sogar Nacktfotos hochgeladen.

ja - und? sexworking ist eine profession wie viele andere auch. und keine leichte. wenn jemand sagt "ich bin börsenmakler und drehe meinen kunden windschiefe aktienfonds (etc.) an" hätte ich wohl viel weniger respekt. wichtig ist doch, ob die mutter den kindern (dennoch, trotzdem, gerade deswegen, ...) eine intakte familie, schöne kindheit, gute ausbildung etc. bietet. hat das kind bis dahin interessiert, woher das geld dafür kam?
 
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