Mutter ist Prostituierte?

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Also ich muss fairerweise dazu sagen, dass ich keine Kinder habe.

Bevor jetzt alle über mich herfallen, können @Mitglied #340270 bzw. @Mitglied #383712 sicherlich bestätigen, dass es auch mit Kindern geht.

Aber natürlich denke ich daran, wie es mit Kindern wäre.

Ich schaffe es gut, meinen Job vor Familie und Freunden geheimzuhalten. Mit etwas Anstrengung würden wohl auch all die Leute, die man kennenlernt, wenn man Kinder hat, nichts davon erfahren. Ich schäme mich nicht dafür, aber mir ist bewusst, wie sozial geächtet meine Tätigkeit nach wie vor ist.

Und "ohne psychische Störungen" .. Mmhh

Es gibt in jeder Familie Traumata, Geheimnisse und Schicksalsschläge.

Ich denke, ein liebevolles, offenes Umfeld ist das Wichtigste. Kinder spüren ja auch, ob ihre Eltern glücklich sind, in der Ehe und im Beruf.

Sollte ich meinem Kind, wenn es ein geeignetes Alter hat, erzählen was ich mache und wieviel Sinn ich in dieser Arbeit sehe und wieviel ich auch von den Kunden täglich zurückbekomme, kann ich mir nicht vorstellen, dass daraus grössere psychische Probleme entstehen.

Liebestolles, offenes Umfeld da hast du vollkommen recht.
geht aber auch nicht um das wie du dich damit abfinden kannst, auch wenn du es harmonisch schafft und mit deinem sozialen Leben kein Problem kriegst ist auch schön, für dich halt.
Kind ist aber was anders. Ich glaube es geht da eher mehr um das Thema der Verantwortung: wie man seine Familie plant und ein Teil seines Lebens dem Kind zu widmen bereit ist.

nur eine Anmerkung: Wieso sollte man von eigenem Kind, auch wenn bis zum gewissen Alter, seine Tätigkeit geheim halten ? Da gibt es ein offensichtlicher Widerspruch: wenn ihr selbst sich schämen und es eigenem Kind nicht gleich offen sagen wieso sollte man sich dann in der offene Straße bzw in der Schule anders benehmen?
 
Meine Großmutter war bis an ihr (frühes) Lebensende Prostituierte. Ich kannte sie kaum weil meine Mutter adoptiert wurde uns sie ihre leibliche Mutter erst recht spät kennen gelernt hat.
War eine interessante Überraschung als wir nach ihrem Ableben die Wohnung ausgeräumt haben und Fotoalben voller Nacktbilder und Schubläden voll mit Spielzeug gefunden haben 😅

Aber sie war wohl sehr glücklich mit ihrem Beruf und hat recht luxuriös davon gelebt.
was wäre das für eine katasthrope wenn es keine prostituierten gäbe.die hat es schon immer gegeben und wird es auch immer genen. es gibt sogar ein zitat von ganz frühen zeiten. jesus ging 40 tage in die wüste und eine lange dürre folgte ihm. was sagt uns das ?????????
 
nur eine Anmerkung: Wieso sollte man von eigenem Kind, auch wenn bis zum gewissen Alter, seine Tätigkeit geheim halten ? Da gibt es ein offensichtlicher Widerspruch: wenn ihr selbst sich schämen und es eigenem Kind nicht gleich offen sagen wieso sollte man sich dann in der offene Straße bzw in der Schule anders benehmen?

Der Absatz ist zwar ziemlich hatschert geschrieben, aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann deshalb, da zu junge Kinder durchaus Probleme bekommen können, wenn sie sich zum falschen Zeitpunkt verplappern, was ja wiederum mit der Engstirnigkeit der Gesellschaft zu tun hat. Man merkt diese ja teilweise auch hier im Forum.
 
was wäre das für eine katasthrope wenn es keine prostituierten gäbe.die hat es schon immer gegeben und wird es auch immer genen. es gibt sogar ein zitat von ganz frühen zeiten. jesus ging 40 tage in die wüste und eine lange dürre folgte ihm. was sagt uns das ?????????

Ich hab ja auch absolut nichts dagegen gesagt. :)
Sie hat einen Beruf gewählt den sie gerne gemacht hat und das kann ich respektieren.
 
Es geht ja meistes auch um Sex, Kinder können das glaube ich erst ab der Pubertät verstehen, anderes wäre verfrüht. Es bedarf ja einer gewissen Reife, um den Job zu erfassen.
Zitat einer Kollegin:
Als Kids klein waren und nach ihrem Job fragten, sagte sie immer: Mein Job ist es, Menschen glücklich zu machen. Die gingen anfangs davon aus, ihre Mama sei ein Clown.
Ich kann es mit ganz kleinen Kindern schlecht burteilen, da ich 7 Jahre den Job nicht gemacht habe, als sie klein waren....
 
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Ja aber nicht in der breiten Masse. Gottseidank sage ich nur. Die meisten Frauen/ Männer/ Ts in der sexarbeit sind selbstbewusste Unternehmer.
Vor allen jene, die eine Familie im Hintergrund haben sind äußerst solide.
Die meisten sind ja keine jungen Küken mehr, die das nächste Gucci Täschchen jagen.
Was definitiv anders ist, Termine über Nacht sind mit Familie schwer vereinbar.
Eine Freundin von mir hat zwei Jahre nach der zweiten Karenz wieder begonnen.
Kids waren im Kindergarten und sie hat von 8 bis 13 Uhr in einem Studio gearbeitet Montag bis Freitag. Es war kein Unterschied zu erkennen zu den Büromamis. Sie hatte nur mehr Geld...

Ich bin absolut nicht dagegen. Bin der Meinung, dass es Teil der Gesellschaft ist und sich nicht verbieten lässt.

Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Freiwilligkeit wichtig ist.
 
Sehr scharfe Thema. Man kann verschiedenes darüber schreiben, aber es ist echte Scheisse wenn man so etwas erfahrt.
 
Wenn sie jahrenlang lügt über ihren Beruf, und wenn man das zufällig entdeckt, dann meine ich dass es nicht ganz wie alle andere Berufe ist.
 
Man muss ja nicht lügen. Man ist selbstständig ;)
Das Gespräch mit dem Kind sollte aber umfassend sein. Vielleicht lebe ich nur offener damit.
Es ist einfach bei mir kein Geheimnis, weder in der Familie noch im Freundeskreis....
Nicht der innere familiäre Umgang ist das Problem, sondern der Umgang Externer damit .
Es gibt auch keinen Grund sich zu schämen. Wenn man sich proaktiv dazu entscheidet, ist es der richtige Weg.
Ich hab mir wesentlich leichter getan meine Studien zu finanzieren, hatte oft Hilfe von Kunden vor Prüfungen.
Erst vögelt man eine Stunde und dann löst man Fälle für öffentliches recht mit ihm :love:. ( nach der bezahlten Zeit)
Den Job leben und lieben ist viel mehr als ein Akt.
Es sind Freundschaften, Hilfe und helfen , Spaß, herumalbern....fallen lassen....
 
Zuletzt bearbeitet:
nein, da fällst du einem irrtum zum opfer.
wir wissen, dass es ein beruf wie viele andere ist, nur dir scheint das leider nicht ganz einzuleuchten, weil du ein festgefahrenes vorurteil da hast.


Würdest du dich freuen, wenn deine Tochter dir sagt, dass sie nun in der Prostitution ihren Traumberuf gefunden hat?
Würdest du sie fragen, ob du mit ihr die Dienstkleidung kaufen gehen sollst?

Würdest du voller Stolz all deinen Arbeitskollegen erzählen, dass deine Tochter nun schon 2 Jahre Prostitutierte ist und sie ihren Job voll toll macht und deswegen schon so viele Stammkunden hat?
 
Man muss ja nicht lügen. Man ist selbstständig ;)
Das Gespräch mit dem Kind sollte aber umfassend sein. Vielleicht lebe ich nur offener damit.
Es ist einfach bei mir kein Geheimnis, weder in der Familie noch im Freundeskreis....
Nicht der innere familiäre Umgang ist das Problem, sondern der Umgang Externer damit .
Es gibt auch keinen Grund sich zu schämen. Wenn man sich proaktiv dazu entscheidet, ist es der richtige Weg.
Ich hab mir wesentlich leichter getan meine Studien zu finanzieren, hatte oft Hilfe von Kunden vor Prüfungen.
Erst vögelt man eine Stunde und dann löst man Fälle für öffentliches recht mit ihm :love:. ( nach der bezahlten Zeit)
Den Job leben und lieben ist viel mehr als ein Akt.
Es sind Freundschaften, Hilfe und helfen , Spaß, herumalbern....fallen lassen....

richtig sio, gut geschrieben !!
Frau muss sich nicht schämen !!!! 😝
Im Gegenteil hab Respekt vor Euch, dass ihr dazu steht !!!
 
naja so locker ist das nicht, wie einige tun. Kennen einen Fall:
Der Partner wusste es natürlich und der Sohn erfuhr es mit 18J. - die Katastrophe war da geben.
Es dauerte länger, bis sich das wieder einrenkte.
 
Würdest du dich freuen, wenn deine Tochter dir sagt, dass sie nun in der Prostitution ihren Traumberuf gefunden hat?
Würdest du sie fragen, ob du mit ihr die Dienstkleidung kaufen gehen sollst?

Würdest du voller Stolz all deinen Arbeitskollegen erzählen, dass deine Tochter nun schon 2 Jahre Prostitutierte ist und sie ihren Job voll toll macht und deswegen schon so viele Stammkunden hat?

Freuen ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich fand es aber ok als sie mir mit 20 sagte, sie möchte es auch mal versuchen. Nach einem halben Jahr meinte sie, dass es doch nicht das Wahre für sie ist.
 
Muss ehrlich gestehen, dass ich mir diese Frage, obwohl nicht betroffen, auch schon öfter gestellt habe.Ich kenne (von privater-nicht von dienstleistungsseite eine Dame, welche da sehr offensiv damit umgeht und ich mich wirklich schon gefragt habe was die ihren Kindern erzählt.
Wenn die Kinder klein sind, ist es egal, da nehmen sie jede Erklärung an. So ab 20 kann man vermutlich auch wieder drüber reden.
Aber in der Pubertät? Was sagt man bzw. Frau da? Es ist ja auch gar nicht so, dass die eigenen Kinder die Dame finden müssen. Ist ja noch schlimmer wenn das die Schulkollegen machen und das Kind dann damit konfrontieren.
Leider kann ich da aber wenig helfen. Bin mir aber sicher dass es in themenbezogenen Foren sicherlich Tipps zu diesem Thema gibt.
Würdest du dich freuen, wenn deine Tochter dir sagt, dass sie nun in der Prostitution ihren Traumberuf gefunden hat?
Würdest du sie fragen, ob du mit ihr die Dienstkleidung kaufen gehen sollst?

Würdest du voller Stolz all deinen Arbeitskollegen erzählen, dass deine Tochter nun schon 2 Jahre Prostitutierte ist und sie ihren Job voll toll macht und deswegen schon so viele Stammkunden hat?
Entweder ich steh zu meinen Kindern oder nicht , und warum muss ich mit meinen Kinder prahlen ?
 
Würdest du dich freuen, wenn deine Tochter dir sagt, dass sie nun in der Prostitution ihren Traumberuf gefunden hat?
Würdest du sie fragen, ob du mit ihr die Dienstkleidung kaufen gehen sollst?

Würdest du voller Stolz all deinen Arbeitskollegen erzählen, dass deine Tochter nun schon 2 Jahre Prostitutierte ist und sie ihren Job voll toll macht und deswegen schon so viele Stammkunden hat?

Es ist völlig verständlich, dass die meisten AnbieterInnen ihre Tätigkeit selbst vor dem innersten Familien- und Freundeskreis Geheimhaltung werden, aufgrund des unglaublichen gesellschaftliche Stigmas.

Was (Edit) aus der zitierten Aussage aber herauslesen werden könnte und wogegen ich mich verwehre, ist, dass alles "noch unsittlicher" bzw. "schlimmer" wird, wenn jemand den Job "voll toll" macht und "viele Stammkunden" hat.
Weil das ja anscheinend ohnehin ein Klacks ist.

Aufgrund der unzähligen enttäuschen Erfahrungsberichte, die hier jeden Tag selbst über die schönsten Damen des Gewerbes geschrieben werden und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Job alles andere als leicht ist. Emotional schon gar nicht.

Es ist so viel mehr als gut aussehen, "Beine breit machen" und Geld kassieren - zumindest wenn man einen zufriedenen Kunden haben möchte.
Um einen Stammkunden zu gewinnen müssen dann sogar noch ein paar Faktoren mehr passen.

"There's far more to it than meets the eye"
Robin Williams, One hour photo
 
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