Monogam??

Monogamie beim Menschen bezeichnet eine lebenslange exklusive Partnerschaft als gesellschaftliches Ordnungsinstrument. Im Idealfall gehen zwei unschuldig in die Ehe und sind ein Leben lang treu.

Gelegentliche Untreue oder Partnerwechsel und Monogamie schließen sich aber nicht wechselseitig aus.

Nö, das ist ja auch nicht Teil der Definition von Monogamie, jedoch wird in allen menschlichen Kulturen, in denen Monogamie als Beziehungsmodell präfereriert wird (und sogar in denen, in denen Monogamie nicht das präfertierte Beziehungsmodell darstellt, in denen sogar ganz besonders), Untreue gesellschaftlich geahndet... in den wenigen verbliebenen rückschrittlichen Kulturen teilweise immer noch mittels barbarischer Methoden wie etwa Steinigung, in den modernen überwiegend mit gesellschaftlicher Ächtung.

Darum wird der Partner ja auch "geheim" hintergangen, da es eben nicht gesellschaftlich akzeptiert ist. (Vielleicht aber ja hier im Forum, wie es manchmal den Anschein hat, hehe)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ad1 Spitzfindigkeit ist dein Konter, inhaltlich hast nichts zu erwidern? ....

Sorry, Nichts für Ungut .... Inhaltlich gibt es da keine Erfordernis etwas zu erwidern - nur trägt halt deine Argumentation hochgradig zu meinem Amüsement bei - wenn'st eine nicht-sexuell-promiske Minderheit als Beweisführung für die Monogamie nimmst. Real gesehen sind das dann dementsprechend eher Ausnahmeerscheinungen.

Von Natürlich/Unnatürlich/Widernatürlich hast lediglich Du selbst gesprochen.
Und im Kontext der Diskussion hier steht die sexuelle Exklusivität als gesellschaftlicher Usus bei monogamen Beziehungen.

Spricht ja Nichts dagegen .... auch bei sexuell grundsätzlich promisk angelegten Lebensformen, insofern sie willentlich so eine Entscheidung treffen - auf Zeit oder Dauer so zu leben - aber das war ja nicht die Fragestellung.

LG Bär
 
Sorry, Nichts für Ungut .... Inhaltlich gibt es da keine Erfordernis etwas zu erwidern - nur trägt halt deine Argumentation hochgradig zu meinem Amüsement bei - wenn'st eine nicht-sexuell-promiske Minderheit als Beweisführung für die Monogamie nimmst. Real gesehen sind das dann dementsprechend eher Ausnahmeerscheinungen.

Von Natürlich/Unnatürlich/Widernatürlich hast lediglich Du selbst gesprochen.
Und im Kontext der Diskussion hier steht die sexuelle Exklusivität als gesellschaftlicher Usus bei monogamen Beziehungen.

Spricht ja Nichts dagegen .... auch bei sexuell grundsätzlich promisk angelegten Lebensformen, insofern sie willentlich so eine Entscheidung treffen - auf Zeit oder Dauer so zu leben - aber das war ja nicht die Fragestellung.

LG Bär

Es wird ganz schwierig, wenn mir Menschen aufgrund ihrer eingeschränkten Argumentationsfähigkeiten Dinge in den Mund legen, die ich nie angeführt habe. Ich bezog mich auf deine Ausführungen zur biologischen Sinnhaftigkeit von Monogamie, und die habe ich dir in der Luft zerissen.
 
Für mich ist Sex nicht das wichtigste im Leben, es gehört ein Vertrauen und Gefühl dazu. Es gab eine Zeit, wo ich in kurzer Zeit mit mehreren was am laufen hatte , dann gabs auch eine Phase, wo ich 1 Jahr keinen an mich ranlassen hab. Wenns passt, kann ich es mir inzwischen durchaus vorstellen mit einem einzigen Mann mein restliches Leben zu verbringen!!!.
 
Nö, das ist ja auch nicht Teil der Definition von Monogamie, jedoch wird in allen menschlichen Kulturen, in denen Monogamie als Beziehungsmodell präfereriert wird (und sogar in denen, in denen Monogamie nicht das präfertierte Beziehungsmodell darstellt, in denen sogar ganz besonders), Untreue gesellschaftlich geahndet... in den wenigen verbliebenen rückschrittlichen Kulturen teilweise immer noch mittels barbarischer Methoden wie etwa Steinigung, in den modernen überwiegend mit gesellschaftlicher Ächtung.

Darum wird der Partner ja auch "geheim" hintergangen, da es eben nicht gesellschaftlich akzeptiert ist. (Vielleicht aber ja hier im Forum, wie es manchmal den Anschein hat, hehe)

"Monogamie" ist kein moralischer Zustand, der z.B. durch außerehelichen GV / Swingen verletzt würde. "Monogamie" bezeichnet nur die zweisame Partnerschaft im Gegensatz zur Polygamie (als sozial ordnendes Modell). Selbst Polyamorie wäre noch innerhalb einer Monogamie denkbar, wenn daduch keine bindenden Partnerschaften entstehen.

So können z.B. Swinger ständig wechselnde Sex-Partner haben und trotzdem monogam leben. Wie das moralisch zu bewerten ist, wäre eine ganz andere Frage.
 
"Monogamie" ist kein moralischer Zustand, der z.B. durch außerehelichen GV / Swingen verletzt würde. "Monogamie" bezeichnet nur die zweisame Partnerschaft im Gegensatz zur Polygamie (als sozial ordnendes Modell). Selbst Polyamorie wäre noch innerhalb einer Monogamie denkbar, wenn daduch keine bindenden Partnerschaften entstehen.

So können z.B. Swinger ständig wechselnde Sex-Partner haben und trotzdem monogam leben. Wie das moralisch zu bewerten ist, wäre eine ganz andere Frage.

Es ist keine Frage, wie das moralisch bewertet wird aktuell. Ich wäre im übrigen auch dafür, wenn dies moralisch neutral von unserer Gesellschaft bewertet wird, solange das in gegenseitigem Einverständnis abläuft, aber da sind wir noch lange nicht, da ist dieses Forum vermutlich unserer Zeit schlicht meilenweit voraus. ;)
 
Zurück
Oben