Lebens als Mann...

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Lass mich raten, du und die anderen Mädchen haben dann versucht Physik zu studiert und hättest von einer Frauenquote im Aufnahmebereich der Physik profitiert.
Die Argumentation Frauen schaffen die Prüfung in einem Bereich nicht, der sie selbst nicht oder angelernt nicht interessiert, sich dann trotzdem in das Gebiet begeben wollen, erschliesst sich mir absolut nicht.
Die absolute Mehrheit an Studenten beginnt ein Studium, das sie interessiert und was ihnen liegt.
Ergo müssen die meisten Frauen, die Naturwissenschaften studieren wollen nicht unterirdisch schlecht in Naturwissenschaften gewesen sein.
Nein, aber ich habe als sehr junge Erwachsene meine Computer selber zusammen geschraubelt usw und hätte da vermutlich einiges mehr drauf gehabt, wäre ich mit einem Penis geboren worden.

So aber kam mir gar nicht der Gedanke mich beruflich dahin zu entwickeln und machte dies nur zu meinem Privatvergnügen....ah ja, mit wechselnden Lovern die sich freuten mir was zeigen zu können.

Quasi hab ich mir mein Wissen damals ervögrlt
 
Hi,

Die absolute Mehrheit an Studenten beginnt ein Studium, das sie interessiert und was ihnen liegt.

das ist schon mal falsch, die meisten werden in ein Studium gedrängt. Meist von den Eltern. ;)

Im Medizinstudium werden bei der Zulassung Dinge wie Mathematik, Physik, etc. geprüft, und da haben Mädchen Defizite wegen ihrer bisherigen Schulbildung. Diese Defizite beziehen sich ausschließlich (!) auf die Zulassungsprüfung, nicht auf das Studium. Und die Zulassungsprüfung hat nur die Funktion einer Hürde, sie filtert nicht die besten Aspiranten raus.

Du könntest genauso Schwimmen oder Radfahren oder Gewichtheben in die Medizin Zulassungsprüfung einbauen.

Hier mal ein Beispiel.

Genauso sinnleer wie das Schwimmen sind unsere Zulassungsprüfungen.

LG Tom
 
So aber kam mir gar nicht der Gedanke mich beruflich dahin zu entwickeln und machte dies nur zu meinem Privatvergnügen...
Was komplett mit der logischen Stringenz eingeht, dass die Frauen, die Naturwissenschaften studieren wollen in der Vergangenheit davon abgehalten wurden.

Im Medizinstudium werden bei der Zulassung Dinge wie Mathematik, Physik, etc. geprüft, und da haben Mädchen Defizite wegen ihrer bisherigen Schulbildung. Diese Defizite beziehen sich ausschließlich (!) auf die Zulassungsprüfung, nicht auf das Studium.
Würden sie es in der Schule nicht könnten, hätten sie die Schulprüfungen schon nicht bestanden, oder?
Außer du willst jetzt anführen dass Mädchen durch das Schulsystem kommen ohne die relevanten Unterrichtsthemen zu beherrschen. Dann frag ich mich wirklich wer im Schulsystem benachteiligt ist. :hmm:

Letzendlich ist die gesamte Argumentation aber wieder: Wegen einer Diskriminierung ist eine andere Diskriminierung akzeptabel. Wie kommt man auf sowas?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Würden sie es in der Schule nicht können, hätten sie die Schulprüfungen schon nicht bestanden, oder?

es geht um eine Studienaufnahmeprüfung, bei der die z.B. 1.000 besten Prüfungsergebnisse studieren dürfen, die anderen nicht. Es geht nicht um bestehen der nicht bestehen. Bestehen werden wohl alle die teilnehmen. Der kleine Nachteil, den die Schulen für Mädchen in z.B. Mathe bedeuten, sorgt z.B. dafür, dass viele Mädchen statt auf den Plätzen 500 bis 1.000 zu sein auf den Plätzen 1.000 bis 1.500 sind und daher nicht studieren dürfen. Das ist nicht fair.


Letzendlich ist die gesamte Argumentation aber wieder: Wegen einer Diskriminierung ist eine andere Diskriminierung akzeptabel. Wie kommt man auf sowas?

Weil es vernünftig ist. ;)

Der Staat hat Fehler in den Schulen gemacht. Diese Fehler benachteiligen Frauen bei der Zulassung zum Medizinstudium. Um diese Fehler zu kompensieren und für Chancengleichheit zu sorgen wird eingegriffen.

LG Tom
 
Der Staat hat Fehler in den Schulen gemacht. Diese Fehler benachteiligen Frauen bei der Zulassung zum Medizinstudium. Um diese Fehler zu kompensieren und für Chancengleichheit zu sorgen wird eingegriffen.
Das klingt gerade so, als würden Frauen grundsätzlich keine Zulassungsprüfung für ein Medizinstudium schaffen, weil sie in der Schule voll arm benachteiligt worden sind :verwirrt:
 
Hi,

Das klingt gerade so, als würden Frauen grundsätzlich keine Zulassungsprüfung für ein Medizinstudium schaffen, weil sie in der Schule voll arm benachteiligt worden sind :verwirrt:

siehe oben, steht da. Auf Grund der Benachteiligung werden weniger Frauen zugelassen. Kannst Dir ja die Daten im Netz suchen, die Korrektur sorgt dafür, dass einige Prozent mehr Frauen zum Studium zugelassen werden. So wäre es auch, gäbe es keine Defizite in den Schulen.

LG Tom
 
Hi,



siehe oben, steht da. Auf Grund der Benachteiligung werden weniger Frauen zugelassen. Kannst Dir ja die Daten im Netz suchen, die Korrektur sorgt dafür, dass einige Prozent mehr Frauen zum Studium zugelassen werden. So wäre es auch, gäbe es keine Defizite in den Schulen.

LG Tom
Ich hab dein Posting schon verstanden... ;)

Mich ödet nur diese "Opferrolle" mittlerweile etwas an... Egal welches Geschlecht, oder ob man sich da selbst reinstellt oder "von der anderen Seite" da reingestellt wird... :winke:
 
Guter Thread..

Ich als zierlicher Mann muss mir mein Leben lang schon anhören, von Männern wie von Frauen, dass mir ein bisschen mehr Fleisch auf den Rippen doch nicht schaden würde. Wenn man auch noch ein sozialer Outcast ist, kann auch sowas stark verunsichern.

Also wird der Körper zum Problem erklärt.

Und wenn mal ich davon erzählt habe, bekam ich schon die wütende Antwort, alle kämpfen ja gegen das Gewicht, und ich rege mich darüber auf, dass ich zu schlank sei?!

So wird dann auch noch die Unsicherheit zum Problem erklärt.

Kann echt lange dauern, bis man Leute findet, die nicht urteilen.
 
Der Staat hat Fehler in den Schulen gemacht.
Der Staat sagt den Schulen, dass sie Frauen aus den Naturwissenschaften halten sollen oder von welchen Fehlern redest du?
Bin mir ziemlich sicher, dass es dem Schulplan absolute egal ist ob er von Jungen oder Mädchen gelernt werden soll.
Wenn ein Fehler bei der Schulbildung auftritt, ist das kein systematischer Fehler, sondern immer mit einem Individuum dem Lehrer behaftet.

Wenn du jetzt aber eine systematische Diskriminierung einführst ignorierst du vollkommen, dass Erste kein systematischer Fehler war, sondern gehst davon aus, dass es bei JEDEM einzelnen Mädchen, Lehrern und Schule exakt der gleiche Fall war.

Kleines Gedankenexperiment dazu:
50% der Jungs in der Schule bekommen automatisch eine schlechte Note in Mathe von ihren Lehrer, egal was sie machen. Die andere 50% bekammen unparteiisch ihre normale Note.
Die Universität gibt deswegen JEDEM Jungen automatisch die Bestnote um das auszugleichen.
Führt dazu dass 50% der Jungs, die immer ihre normale Note bekommen haben automatisch die Bestnote erhalten. Du willst mir jetzt erzählen das ist Chancengleichheit?
Wenn jetzt ein Mädchen in ihrer Ausbildung basierend auf dem Geschlecht in der Schule benachteiligt wurde, fehlt ein System, das auf Universitätsebene "Chancengleichheit" herstellt völlig. Wo ist da die Chancengleichheit?

Nein, aber ich habe als sehr junge Erwachsene meine Computer selber zusammen geschraubelt usw und hätte da vermutlich einiges mehr drauf gehabt, wäre ich mit einem Penis geboren worden.
Bei mir ist in der Schule die gesamte Elektrizitätslehre aufgrund von Lehrermangen ausgefallen. Bekomme ich an der Uni jetzt auch mehr Punkte wenn Physik gefragt ist?
Wäre doch nur Chancengleichheit, oder?

Komischerweise waren alle unsere Mathelehrerinnen Frauen. Haben die die Mädchen auch benachteiligt?

Genauso gibt es Kinder beider Geschlechter, die aufgrund von Familienproblemen und Erziehung in der Schule als "Problemkinder". Die werden sogut wie immer vom gesamten Lehrerkollegium aufgrund ihres Betragens schlechter benotet als andereund regelrecht vernachlässigt/aufgegeben, egal ob sie den Schulstoff können oder nicht.
Wo genau sorgt diese Maßnahme für Chancengleichheit wenn weibliche Problemkindern geholfen wird und den männlichen nicht?
Ich hoffe nur dass die Menschen bald verstehen wie absurd es ist zu versuchen individueller Diskriminierung mit einer Systematischen entgegenzuwirken.

Das ist nicht fair.
Also ist ein Test, der an ALLE Teilnehmer die gleichen Anforderungen stellt, nicht fair...?
Bitte was? :|
Ist dir klar, dass man sich für den Aufnahmetest auch vorbereiten, die meisten, die ihn bestehen das so machen und du nicht nur deine Schulbildung angewiesen bist?

Das klingt gerade so, als würden Frauen grundsätzlich keine Zulassungsprüfung für ein Medizinstudium schaffen, weil sie in der Schule voll arm benachteiligt worden sind :verwirrt:
Warum kannst du überhaupt einen Computer benutzen. Ich dachte das ist dir in der Schule systematisch abtrainiert worden. o_O
 
Zuletzt bearbeitet:
Bist du wo angrennt?
(Weiß ned wer der Andere der sich beschwert hat ist, den hab ich schon auf Ignore weil er offensichtlich ein Trottel ist.)

Wenn ihr kein Englisch könnt, dann dürft ihr die Postings ignorieren und in eurer winzigen Blase weiterleben. Und tschüss!

Du hast ein wirklich tolles Thema aufgegriffen!

Warum gleich so nervös und hart reagieren, wenn der Wunsch geäussert wird, das auch auf Deutsch lesen zu können?
 
Hi,

ist das kein systematischer Fehler, sondern immer mit einem Individuum dem Lehrer behaftet.

wenn das häufig genug vorkommt, wird es zum systematischen Fehler. Und es kommt - da haben wir Daten zu - so häufig vor, dass es als systematischer Fehler betrachtet werden kann.

Richtig ist, dass die wenigen Mädchen, deren Lehrer nicht den Fehler machten, bevorzugt werden, da es aber nur eine Zulassungsprüfung ist, fällt das nicht ins Gewicht.

Da die Lehrer als Erfüllungsgehilfen des Staates anzusehen sind, sohin werden seine Fehler zu denen des Staates.


Wenn du jetzt aber eine systematische Diskriminierung einführst ignorierst du vollkommen, dass Erste kein systematischer Fehler war, sondern gehst davon aus, dass es bei JEDEM einzelnen Mädchen, Lehrern und Schule exakt der gleiche Fall war.

Nein. Das ist ja berechenbar. Man kann errechnen, wie viele Mädchen bei der Studienzulassung zurückgereiht werden, weil die Lehrer zuvor Mist gebaut haben. Man multipliziert nun die Matheergebnisse (!) so, dass diese Zurückreihung kompensiert wird.



Wenn jetzt ein Mädchen in ihrer Ausbildung basierend auf dem Geschlecht in der Schule benachteiligt wurde, fehlt ein System, das auf Universitätsebene "Chancengleichheit" herstellt völlig. Wo ist da die Chancengleichheit?

In anderen Ländern (Skandinavien, Neuseeland) gibt es den Unterschied bei Mathe nicht. Man lässt unseren Mathetest von Schülern dort absolvieren und weiß dann, wie der abgelaufen wäre, wenn unsere Mädchen nicht durch blöde Lehrer behindert worden wären. Man multipliziert dann das Ergebnis des Mathetest mit 1,x und bekommt ein Testergebnis, dass in etwa so ist, wie wenn es die blöden Lehrer nicht gäbe.

Damit stellt man die Chancengleichheit wieder her.


Komischerweise waren alle unsere Mathelehrerinnen Frauen. Haben die die Mädchen auch benachteiligt?

Natürlich. Das passiert ja unterbewusst, also machen das auch Frauen. Siehe z.B. diese Analogie.

LG Tom
 
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