Lebens als Mann...

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i leb aber ned in der welt sondern in österreich und da spricht man halt deutsch...auch wenns für viele blöd ist.....und weil das ein forum ist wo man normal in deutsch postet......ach bringt doch eh nix...

Du bist ja nicht nur Österreicher, sondern auch Europäer, bzw Teil der Weltbevölkerung - sprachliche Barrieren sollten uns niemals daran hindern uns über Inhalte, die wichtig sind, auszutauschen.
Es fällt niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er zugibt, dass er es nicht versteht und dankbar wär, würde es übersetzt werden.


Zum Thema - es ist schon schwer nicht in ein Erwartungsbild zu kippen. Ich dachte mir schon oft "Ma wasn das für ein Lulu? Das würd ja sogar ich als Frau schaffen!" - und genau dieser Gedanke ist mir dann selbst gleich so am Oasch gegangen, weil es nämlich Unnötiges verdeutlicht, die Erwartungshaltung an einen Mann und dieses "Frau = schwaches Geschlecht".
Ich ärgere mich über mich selbst, wenn ich in Schubladen denke, denn im Grunde bemühe ich mich schon, das Geschlecht einfach nicht zu beachten. Den Menschen zu sehen, mit all seinen Facetten und im Wissen, dass jeder seine Baustellen, aber auch Talente hat und man wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen sollte, wurscht welches Geschlecht das Gegenüber hat.
 
gleichberechtigung, ungleichbehandlung, emanzipation etc. ist ein weites feld, zu dem es viel zu sagen gäbe. aber: ist das hier eigentlich das thema?
 
Wenn ja, so fehlt es euch offenbar an der Fähigkeit andere zu verstehen (im schriftlichen Falle mangelnde Lesekompetenz) und am Feingefühl.

Der mangelnde Ernst ist dabei nur die Folge tieferliegender Persönlichkeitsdefizite

Danke für die Fernanalyse und noch dazu gratis. :up:
Aber ich habe natürlich nur für mich geschrieben, das "uns" war falsch.

Und sonst: ja, ich bin raus, weil ich immer erkenne, wenn man sich nur mehr wiederholt und nix substanziell Neues mehr beitragen kann, das hat für mich keinen Unterhaltungswert und dann steige ich aus. Ich wollte lediglich eine Anmerkung zur der Prüfungssache machen, da ich sie aus meiner Zeit an der Uni kenne und zwar in den unterschiedlichsten Variationen und bei Männern und Frauen, darauf wollte ich hinweisen und das habe ich getan, meine Mission ist damit erfüllt und beendet. :)
 
Ich hab meinen Sohn dama,s bewundert, denn als wir den Supermarkt verließen, meinte er nur "die anderen Leute sind nur neidig, weil sie keinen so schönen Hut haben":liebe:
Ich denke, dass das ein ziemlich wichtiger Aspekt ist, wobei dein Sohn sich das selber "erklärt" hat. Jedenfalls Kindern das warum und wieso versuchen zu erklären - so habe ich es jedenfalls bei mir in Erinnerung, wie es meine Eltern getan hatten und ich finde, dass es ihnen recht gut gelungen ist.
 
Ist dir der Fall bekannt, bei dem Frauen in der Aufnahmeprüfung für Medizin an der Uni Wien einen allgemeinen Gesamtpunktemultiplikator von 1.1 bekommen, demnach 10% mehr Punkte für die gleiche Leistung erhalten?

Und das ist gut so. Denn sonst wäre der ärztliche Beruf in Zukunft noch männerlastiger. Hier wird mit einer Quote ein untauglicher Zulassungstest gemildert.

tja nun , dass frauen im gleichen beruf weitaus weniger verdienen , das weißt du oder ?

Aufs Individuum heruntergebrochen: Nein.

Die Gehaltsunterschiede haben strukturelle Gründe und sind weitgehend nicht geschlechtsinduziert.

Ich finde es wünschenswert das Männer Diskriminierung aufzeigen und genau darum geht es in diesem Fred imho.

Wenns mir mal nicht passt, sag ichs vor Ort. Leider neigen wir Österreicher zum Goschen halten und dann hinterhersudern ......
 
gleichberechtigung, ungleichbehandlung, emanzipation etc. ist ein weites feld, zu dem es viel zu sagen gäbe. aber: ist das hier eigentlich das thema?
Mir persönlich geht es bei diesem Thema eigentlich nicht um die allgemeine Gleich- oder Ungleichbehandlung, sondern darum vielleicht besser zu verstehen, um am Ende eventuell mein eigenes Verhalten reflektieren zu können.


Ich zünde schon mal ein Kerzal für uns arme Männer an, bevor es @Mitglied #260008 macht… :D
Darf ich dir ein Streichholz reichen? :D
 
Wenns mir mal nicht passt, sag ichs vor Ort. Leider neigen wir Österreicher zum Goschen halten und dann hinterhersudern ......


Ich habe den Thread und die Beiträge nicht so verstanden, dass es ums ändern oder sudern geht.

Jemand hat Zen mal so erklärt, dass das Auge versucht sich selbst zu sehen. Das Bewusstsein versucht sich selbst zu erkennen.

Unser Bewusstsein, unser Denken wird stark durch die Ideen, Konstrukte, Vorstellungen, Werte unserer Umgebung gebildet. Wenn man sieht wie die Mama unwillkürlich die Mundwinkel verzieht weil jemand "Schwul" ist dann übernimmt man diese Ablehnung.

Wenn ich mit dem Ist-Zustand unzufrieden bin brauch ich einerseits ein Vision, eine Zielvorgabe und eine genaue Beobachtung des Ist-Zustandes.

Ich empfinde dieses Hinschauen, bewusst machen der eigenen einzementierten Rollenverhalten als einen wesentlichen Eckstein für eine wirkliche Gleichberechtigung und nicht als sudern.

Sich dessen was man fühlt bewusst werden und es Mal als einfach so gültig (valide) stehen zu lassen. Sich auch selbst zu validieren.

Wie schon weiter vorne geschrieben, es geht nicht immer nur ums "das gehört geändert" ...ich glaube nicht, dass Infra wollte, dass die Freundin Durchrasselt. Das wäre die Konsequenz unmittelbaren handelns gewesen.

Gleichberechtigung geht nur gemeinsam
 
Und das ist gut so. Denn sonst wäre der ärztliche Beruf in Zukunft noch männerlastiger. Hier wird mit einer Quote ein untauglicher Zulassungstest gemildert.
Es sind die gleichen Testfragen für jeden, was genau ist daran untauglich?
Die Maßnahme impliziert eigentlich nur, dass Frauen generell unfähig sind diesen Test zu bestehen.
Welchen Unterschied genau macht es ob Medizin von einem Mann oder einer Frau erlernt wird oder welches Geschlecht überwiegt?
 
Ich habe den Thread und die Beiträge nicht so verstanden, dass es ums ändern oder sudern geht.

Das war nicht auf diesen thread, sondern auf unsere Grundeinstellung gemünzt.

Wenn ich mit dem Ist-Zustand unzufrieden bin brauch ich einerseits ein Vision, eine Zielvorgabe und eine genaue Beobachtung des Ist-Zustandes.

Ich bin nicht unzufrieden. Vor allem nicht mit meiner Rolle als Mann bzw. den sich daraus uU ergebenden Nachteilen. Und ich will keine Welt der Gleichheit. Ich will eine Welt der Chancen und keine Welt der Gleichschaltung.
 
Das war nicht auf diesen thread, sondern auf unsere Grundeinstellung gemünzt.



Ich bin nicht unzufrieden. Vor allem nicht mit meiner Rolle als Mann bzw. den sich daraus uU ergebenden Nachteilen. Und ich will keine Welt der Gleichheit. Ich will eine Welt der Chancen und keine Welt der Gleichschaltung.
Ich will auch keine Gleichschaltung sondern eine Gleichberechtigung.

Das alle Menschen sich in gleichem Recht, Freiheit und Würde begegnen, ungeachtet des Geschlechts, der sexuellen Neigungen, der Hautfarbe oder der Religion. Vulgo Menschenrecht.
 
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