Lebens als Mann...

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Was auch immer metoo für eine Gegenbewegung auslöst , letzten Endes geht es ja für beide Seiten um das Gehört werden , und eine Stimme und eine Sprache zu bekommen für das, was ist .

Es würde wahrscheinlich beiden guttun , nicht immer gleich dagegen zu argumentieren, sondern einfach nur zu hören, zuzuhören und zu verstehen versuchen .
Schlicht und einfach Empathie zu empfinden für das, was geschieht oder was wir tun , und wahrzunehmen, was es auf der anderen Seite bewirkt .
Und da es wirklich sein , dass sich neue Horizonte ergeben oder sich neue Dimensionen eröffnen , die doch eigentlich vor uns liegen , und wir konnten sie nicht sehen wegen unserer Vorurteile .
 
Viele Männer zeigen sehr selten ihr wirklich Innerstes, tragen selten ihre Gefühle offen nach Außen und meinen, sie müssten den Eindruck einer unerschütterlichen starken Persönlichkeit an den Tag legen.
Auch wenn ich darum bemüht bin zu dem Menschen dahinter vorzudringen und Vorurteilen keinen Raum zu geben, so tue ich es leider doch, stelle ich fest.
Ich merke, dass ich Männern ab und an ihre Gefühlswelt „abspreche“ (im Sinne von mir vorstellen zu können, dass sie von gewissen Dingen ebenso berührt sind) und von vorne herein davon ausgehen, dass sie sich oft meist weniger Gedanken machen und mehr an ihnen abprallt, als gedacht.

männer haben keine gefühle, indianer kennen keinen schmerz - ah ja, und frauen können nicht rückwärts einparken. samma durch? ja - und alles ein schaas!

liebe, einsamkeit, verzweiflung, begeisterung, überforderung, angst, lachen, weinen, trauer, sehnsucht, .... alles das ist AUCH mann. nur wurde es vielen als "unmännlich" abtrainiert - von eltern, vor allem aber von anderen männlichen schulkollegen und freunden etc.! weil es unmännlich ist - so ein schmarrn!

Daher weiß ich es durchaus zu schätzen, wenn ein Mann mir gegenüber diese Denk- und Verhaltensweisen ablegt.

weniger die denk- und verhaltensweisen ablegt, sondern sich dir gegenüber soweit öffnet dass er dich in die immer schon vorhandene welt hineinlässt. die er halt als "das tut man nicht" verbergen sollte. das ist ein riesengroßer vertrauensbeweis.
 
Die emotionale Komponente kommt schon zum Tragen, wenn man bei jemandem entscheiden muss, ob diese Person rausfliegt oder nicht. Klar wiegt sie mehr, wenn dann jemand zu weinen beginnt, aber es gibt auch Profs die darauf besonders allergisch reagieren und einen dann rauswerfen, kann also auch in die verkehrte Richtung gehen.

Waren die männlichen Studienkollegen auch nur 1,5 Punkte vom Bestehen entfernt?
Mir sind jedenfalls zu viele Studierende bekannt, denen bei solchen Grenzfällen Punkte geschenkt wurden, ich sehe da auf die Mehrheit gerechnet keine erkennbaren groben Bevorzugungen oder Benachteiligungen beim Geschlecht. Das gleicht sich mehr oder weniger aus.
Punkt ist einfach, Prof oder Lehrer, sollte - genau so wie Richter / Polizist .... unparteiisch sein.

Tatsache ist, wie so oft im Leben - sie sind es nicht. Wie so oft im Leben.

Habe aber auch schon erlebt, dass bei meiner Schule damals die Kinder von lokalen Firmenbossen massiv besser behandelt wurden. (unabhängig vom Geschlecht)

Das gibs aber immer und wirds immer geben.

:D Mir wurde noch nie wo ein halber Punkt geschenkt. Bekam sogar mal die Antwort nach der Jahresprüfung:"eigentlich kannst es, aber weil a verfluchte Krezn bist und unterm Jahr nie die Klappe hällst, lass ich dich trotzdem durchfallen". :D

Hat auch Vorteile:
1. Lernst sehr schnell und früh was Auftreten ausgibt.
2. War ich immer der, der um alles kämpfen musste - heute bin ich fachlich gut drauf und scheiß mi vor nix an, weil es immer irgendwie geht und habe heute einen sehr guten Ruf in der Geschäftswelt.
 
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Tut es so weh hinzuschauen, wo Unrecht und Verletzung sich findet, dass du so reagierst und so cool drüber spielst?

Gar nicht. Ich bin der erste, der für die Gleichstellung der Geschlechter ist.
Es ging mir nur um den TE, der immer die selbe Platte auflegt…

Ach ja: bei der Frauenquote geht es nie um die Scheißjobs! :cool:
 
Ich zünde schon mal ein Kerzal für uns arme Männer an, bevor es @Mitglied #260008 macht… :D

ach ja, und am rande: ich scheiss drauf, aus #metoo, #youtoo, #we-all-eh-auch-too, #i-aber-not, #wer-auch-immer-nie oder sonstwas einen #wir-sind-alle-eh-arm oder #ich-bin-aber-sicher-ärmer oder was auch immer-wettstreit, einen kampf der geschlechter und ähnliches werden zu lassen.

#wir-gemeinsam, #wir-alle-füreinander: darüber können wir reden!
 
Es erschliesst sich mir absolut nicht, wie eine Diskriminierung eine andere ausgleicht und demnach akzeptabel ist.

Hätte es jemanden ernsthaft gestört, wäre uns in der Schule ebenso wie euch an der Uni frei gestanden, bei den entscheidenden Stelle eine Beschwerde zu deponieren und man wäre ihr nachgegangen.
Ganz nach dem Motto: sei du die Veränderung, die du für die Welt wünscht. Wir können das in unserem Land auch ohne Angst machen, das ist ein großer Vorteil, den man nutzen sollte. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu schreiben, also nicht mehr als ich vorher schon getan haben, war eh schon für meine Verhältnisse episch. :D
 
Gar nicht. Ich bin der erste, der für die Gleichstellung der Geschlechter ist.
Es ging mir nur um den TE, der immer die selbe Platte auflegt…

Ach ja: bei der Frauenquote geht es nie um die Scheißjobs! :cool:
Ich sag nur Bundesheer.

Beispiel bei uns damals:

Rekrutin - ein Jahr freiwillig.
25km Marsch mit 3er Kats - befreit, weil eine Frau kann keine 40kg tragen.

Gefechtsübung - gefallenen Kameraden bergen - befreit

Wir Rudelduschen und Gruppenzimmer.
Jede Frau eine eigene kleine Wohnung mit Sanitärräumen - einer Frau kann nicht zugemutet werden mit anderen Frauen ...

Speziell bei dem Thema "Soldatin" finde ich das witzig, weil im Krieg hast dann quasi als Mann die Arschkarte, weil deiner Kameradin kannst nix zumuten .... :lol::rofl::rofl:

Außerdem kenn i keine Müllfrau, nur Müllmänner :lalala: Wo is die Quote :rofl::rofl::rofl: Aber dafür aufregen, weil Frauen halbtagsarbeiten wegen den Kindern (was eh schon genug Aufgabe an sich is)...

Das sie dadurch im Schnitt auch weniger verdienen, na no na nit.

Is doch alles Augenauswischerei bzw. Stimmungsmache...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hätte es jemanden ernsthaft gestört, wäre uns in der Schule ebenso wie euch an der Uni frei gestanden, bei den entscheidenden Stelle eine Beschwerde zu deponieren und man wäre ihr nachgegangen.
Ganz nach dem Motto: sei du die Veränderung, die du für die Welt wünscht. Wir können das in unserem Land auch ohne Angst machen, das ist ein großer Vorteil, den man nutzen sollte. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu schreiben, also nicht mehr als ich vorher schon getan haben, war eh schon für meine Verhältnisse episch. :D
Das heisst du hältst dich ab nun raus?
 
Hätte es jemanden ernsthaft gestört, wäre uns in der Schule ebenso wie euch an der Uni frei gestanden, bei den entscheidenden Stelle eine Beschwerde zu deponieren und man wäre ihr nachgegangen.
Nein, wäre man nicht. Da unsere Gleichstellungsbeauftragte in der Schule eine Frau war, die ihren Ehemann ganz im Sinne der Gleichstellung auf der Klassenfahrt nach Barcelona mit einem spanischen Kellner beschissen hat.
Da gab es einen Fall in dem einer meiner männlicher Klassenkameraden von einer Lehrerin verbal angegriffen wurde weil er nicht dem Unterricht gefolgt ist. Ihre Aussage war in ziemlich aggressivem Ton "Du machst hier nichts anderes ausser dich auf deinen Eiern auszuruhen.". Wir waren zu dem Zeitpunkt 14-15. Eine Beschwerde des Schülers folgte, Konsequenzen gab es keine.
Ich wage mal zu bezweifeln, dass ein männlicher Lehrer, der eine weiblichen Schülerin mit "Du machst hier nichts anderes als deine Titten zu präsentieren." anfaucht nach einer Beschwerde noch eine Job an der Schule hat.
 
Uns geht der heilige Ernst in der Sache ab. Mea culpa. Asche auf unsere Häupter. :D
Da du für euch beide sprichst:

Habt ihr euch den Eingangslink zu der Diskussion angesehen und die Postings gelesen?

Wenn ja, so fehlt es euch offenbar an der Fähigkeit andere zu verstehen (im schriftlichen Falle mangelnde Lesekompetenz) und am Feingefühl.

Der mangelnde Ernst ist dabei nur die Folge tieferliegender Persönlichkeitsdefizite
 
Ich sag nur Bundesheer.

Beispiel bei uns damals:

Rekrutin - ein Jahr freiwillig.
25km Marsch mit 3er Kats - befreit, weil eine Frau kann keine 40kg tragen.

Gefechtsübung - gefallenen Kameraden bergen - befreit

Wir Rudelduschen und Gruppenzimmer.
Jede Frau eine eigene kleine Wohnung mit Sanitärräumen - einer Frau kann nicht zugemutet werden mit anderen Frauen ...

Speziell bei dem Thema "Soldatin" finde ich das witzig, weil im Krieg hast dann quasi als Mann die Arschkarte, weil deiner Kameradin kannst nix zumuten .... :lol::rofl::rofl:

Außerdem kenn i keine Müllfrau, nur Müllmänner :lalala: Wo is die Quote :rofl::rofl::rofl: Aber dafür aufregen, weil Frauen halbtagsarbeiten wegen den Kindern (was eh schon genug Aufgabe an sich is)...

Das sie dadurch im Schnitt auch weniger verdienen, na no na nit.

Is doch alles Augenauswischerei bzw. Stimmungsmache...
Mich nervte das als Frau sehr, es war ein Danaer-Dienst.

Andererseits aber war die nahezu aggressive Vorgehensweise der 80er und 90er zur Gleichstellung der Frau rückwirkend betrachtet wohl notwendig um gewohnte Ungleichbehandlung aufzubrechen.

Wenn ich mir die damaligen Politikerinnen anschaue, so traten diese oft derart betont männlich auf das die Männer daneben ....

Wenn heute eine Politikerin lange Haare hat, einen Rock anzieht, hübsch aussieht würde ihr trotzdem niemand ihre Kompetenz absprechen.

Ich mochte den aggressiven "Kampfemanzenstil" der damaligen Zeit überhaupt nicht, aber nachträglich glaube ich, mit freundlichen nachfragen hätte sich nicht viel geändert
 
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