V
Gast
(Gelöschter Account)
Mal grundsätzlich dazu: es kommt drauf an! Auf den Partner, ob der diese Neigung als gegen ihn gerichtet betrachtet (ein ausgesprochener Masochist würde das vielleicht nicht tun?) und auf die Intensität der Ausprägung! Jemand, der Erregung empfindet, wenn er einem anderen einen Klaps auf den nackten Po gibt, ist wohl anders zu beurteilen als jemand, der diese Erregung nur dann empfindet, wenn er seinem gegenüber den kleinen Finger abknipsen kann oder so hart hindrischt, dass die Haut aufplatzt. Die Dosis macht das Gift, auch hier.
Aber natürlich ist die Überlegung legitim.
Die Antwort liegt halt auch hier in den so viel zitierten "gesellschaftlichen Konventionen" bzw. in unserem Gesetzen. Wenn ich dermaßen sadistisch veranlagt bin, dass mir nur extreme Gewalt zu Befriedigung verhilft, bei der auch andere Menschen "zu Schaden" kommen (in Klammern deshalb, weil das ja auch individuell unterschiedlich wahrgenommen werden kann), dann tue ich sicher gut daran, diese Neigung zu verbergen oder noch besser mich therapeutisch behandeln zu lassen. Wenn meine Partnerin die Klapse auf den Po als anregend empfindet und ich dabei meinen Spaß haben kann, warum sollte ich dann daran arbeiten, diese Neigung los zu werden?
Ich glaube, es wird immer Menschen geben, die in der einen oder anderen Richtung unterschiedlich starke Neigungen verspüren. Solange im gegenseitigen Einvernehmen gehandelt wird und weder die Gesetze verletzt noch die gesellschaftliche Konvention gesprengt wird, sehe ich keinen Grund, das in Frage zu stellen.
Und wo steht denn geschrieben, dass diese Menschen nicht "bedingungslos lieben" können?
Aber natürlich ist die Überlegung legitim.
Die Antwort liegt halt auch hier in den so viel zitierten "gesellschaftlichen Konventionen" bzw. in unserem Gesetzen. Wenn ich dermaßen sadistisch veranlagt bin, dass mir nur extreme Gewalt zu Befriedigung verhilft, bei der auch andere Menschen "zu Schaden" kommen (in Klammern deshalb, weil das ja auch individuell unterschiedlich wahrgenommen werden kann), dann tue ich sicher gut daran, diese Neigung zu verbergen oder noch besser mich therapeutisch behandeln zu lassen. Wenn meine Partnerin die Klapse auf den Po als anregend empfindet und ich dabei meinen Spaß haben kann, warum sollte ich dann daran arbeiten, diese Neigung los zu werden?
Ich glaube, es wird immer Menschen geben, die in der einen oder anderen Richtung unterschiedlich starke Neigungen verspüren. Solange im gegenseitigen Einvernehmen gehandelt wird und weder die Gesetze verletzt noch die gesellschaftliche Konvention gesprengt wird, sehe ich keinen Grund, das in Frage zu stellen.
Und wo steht denn geschrieben, dass diese Menschen nicht "bedingungslos lieben" können?