Leben ohne BDSM

Mal grundsätzlich dazu: es kommt drauf an! Auf den Partner, ob der diese Neigung als gegen ihn gerichtet betrachtet (ein ausgesprochener Masochist würde das vielleicht nicht tun?) und auf die Intensität der Ausprägung! Jemand, der Erregung empfindet, wenn er einem anderen einen Klaps auf den nackten Po gibt, ist wohl anders zu beurteilen als jemand, der diese Erregung nur dann empfindet, wenn er seinem gegenüber den kleinen Finger abknipsen kann oder so hart hindrischt, dass die Haut aufplatzt. Die Dosis macht das Gift, auch hier.

Aber natürlich ist die Überlegung legitim.

Die Antwort liegt halt auch hier in den so viel zitierten "gesellschaftlichen Konventionen" bzw. in unserem Gesetzen. Wenn ich dermaßen sadistisch veranlagt bin, dass mir nur extreme Gewalt zu Befriedigung verhilft, bei der auch andere Menschen "zu Schaden" kommen (in Klammern deshalb, weil das ja auch individuell unterschiedlich wahrgenommen werden kann), dann tue ich sicher gut daran, diese Neigung zu verbergen oder noch besser mich therapeutisch behandeln zu lassen. Wenn meine Partnerin die Klapse auf den Po als anregend empfindet und ich dabei meinen Spaß haben kann, warum sollte ich dann daran arbeiten, diese Neigung los zu werden?

Ich glaube, es wird immer Menschen geben, die in der einen oder anderen Richtung unterschiedlich starke Neigungen verspüren. Solange im gegenseitigen Einvernehmen gehandelt wird und weder die Gesetze verletzt noch die gesellschaftliche Konvention gesprengt wird, sehe ich keinen Grund, das in Frage zu stellen.

Und wo steht denn geschrieben, dass diese Menschen nicht "bedingungslos lieben" können?
 
Und wo steht denn geschrieben, dass diese Menschen nicht "bedingungslos lieben" können?

Naja, wenn BDSM zur Bedingung wird, ist es eben nicht mehr bedingungslos.

Ich kenne selbst BDSM-ler, die mit ihrer Neigung gar nicht so glücklich sind, obwohl sie diese gelegentlich ausleben können. Sie fühlen sich quasi durch eine ihnen innewohnende fremde Macht von sich selbst entfremdet ( nach eigener Aussage ), bzw. als Persönlichkeit gespalten.
 
Ich habe diese Neigung in mir auch lange unterdrückt. Mir sogar eingeredet es sein nicht "Normal". War auch verheiratet, hatte danach Beziehungen mit 08/15 Sex. Bis irgendwann das ganze raus kam als eine Frau meinte ob ich sie mal schlagen könnte, dass war dann das erste mal, dass ich es ausleben konnte. Heute würde ich darauf nicht mehr verzichten, auch in einer Beziehung nicht. Wenn ich eine potentielle Partnerin kennen lerne, rede ich von Anfang an offen darüber und sage ganz klipp und klar was ich will und brauche.
 
Nicht wenige zu Gewalt neigende Männer kompensieren damit eine schwache Potenz bei gleichzeitig stark ausgeprägter Pseudo-Libido. Von daher sind solche Fälle auch nicht "heilbar" und auf die Mitwirkung/ Erduldung einer geeigneten Partnerin angewiesen. Zu einer gewaltfreien Beziehung sind sie nicht fähig.
 
Nicht wenige zu Gewalt neigende Männer kompensieren damit eine schwache Potenz bei gleichzeitig stark ausgeprägter Pseudo-Libido. Von daher sind solche Fälle auch nicht "heilbar" und auf die Mitwirkung/ Erduldung einer geeigneten Partnerin angewiesen. Zu einer gewaltfreien Beziehung sind sie nicht fähig.

Liebe Dame,
eigentlich wollte ich mich auf Ihre schwachsinnigen Behauptungen und pseudo argumentativen geistigen Ergüsse nicht einlassen, aber wenn Sie so freundlich wären und mir nicht meinen Thread, in dem Sie nichts konstruktives beitragen, verschandeln wäre ich Ihnen äußerst verbunden. Sie verfehlen zu 100% den Punkt um den es mir geht.
Wenn Sie an einer konstruktiven Diskussion über BDSM interessiert sind, dann eröffnen Sie bitte einen eigenen Thread. Ich nehme Ihnen sogar die Arbeit ab ihn zu benennen: "Warum BDSM krank ist". Gerne lege ich Ihnen dort meinen Standpunkt dar, vielleicht können Sie Ihren eher beschränkten Blick auf die Welt dann ein bisschen erweitern.
Freu mich auf die Diskussion!
 
Sie verfehlen zu 100% den Punkt um den es mir geht.

Der Punkt worum es dir konkret geht, ist nach wie vor aus keinem deiner Postings ersichtlich.

Deshalb habe ich ja auch von deinem persönlichen Problem abstrahiert und mal was "grundsätzlich" als Antwort auf ein Posting von @Mitglied #19324 zum Thema geschrieben, weil mir die pauschale Empfehlung, sich einfach einen anderen Partner als Lösung solcher "Dilemma" zu suchen doch zu oberflächlich betrachtet erschien.

Im übrigen bleibt zu sagen, dass es sich hier um ein allen Meinungen offen stehendes Diskussionsforum handelt und nicht um eine persönliche psycho-soziale Beratungsstelle. Es gibt also keinen Grund, das gestellte Thema hier nicht weiter zu diskutieren.
 
Der Punkt worum es dir konkret geht, ist nach wie vor aus keinem deiner Postings ersichtlich.

Deshalb habe ich ja auch von deinem persönlichen Problem abstrahiert und mal was "grundsätzlich" als Antwort auf ein Posting von @Mitglied #19324 zum Thema geschrieben, weil mir die pauschale Empfehlung, sich einfach einen anderen Partner als Lösung solcher "Dilemma" zu suchen doch zu oberflächlich betrachtet erschien.

Im übrigen bleibt zu sagen, dass es sich hier um ein allen Meinungen offen stehendes Diskussionsforum handelt und nicht um eine persönliche psycho-soziale Beratungsstelle. Es gibt also keinen Grund, das gestellte Thema hier nicht weiter zu diskutieren.


Sie widersprechen sich selbst wenn Sie mir unterstellen hier persönliche psycho-soziale Beratung zu wollen UND gleichzeitig behaupten nicht zu wissen worum es mir geht.
Entweder Sie verstehen mich bewusst falsch, was ich annehme da Sie ja sehr intelligent wirken, dann ist alles was Sie hier schreiben reine Provokation oder Sie wissen wirklich nicht worum es mir bei diesem Thread geht und das ist Erfahrungsaustausch mit Leuten die in ähnlichen Situationen waren bzw sind. Das geht klar aus meinem ursprünglichen Post hervor.

Ich verbiete Ihnen ja auch nicht den Mund, was Sie mir unterstellen, sondern bitte Sie Ihre Meinung woanders kundzutun, da Sie mit meiner Fragestellung überhaupt nichts zu tun hat. Deshalb kann man in diesem Subforum beliebig viele eigene Threads anfangen.

Ich werde Ihnen hier nicht erklären warum das was Sie da von sich geben völliger Schwachsinn ist. Mein Angebot, dass gerne in einem neuen Thread zu machen, bleibt aufrecht.
 
Letztlich musst Du abwägen, woran Dein Herz mehr hängt.
Am jetzigen "Mensch" plus 0815-Sex, oder der Vorstellung, irgendwann -vielleicht sehr bald- einen Menschen zu treffen, mit dem du so Sex haben kannst, wie es Dich -und Sie- glücklich macht.

Was macht Dich mehr glücklich?
So wie es ist, oder wie es sein könnte?

Es ist DEIN Leben. Folge Deinem Herzen -auch wenn das billig klingen mag-, aber versuch auch wirklich da rein zu sehen und nicht "weiter unten Mitte" ;)
Wenn Du nur einem Trieb folgst, und das vielleicht doch glückliche Herz "verspielst" wirst Du auch nicht glücklich.
 
Letztlich musst Du abwägen, woran Dein Herz mehr hängt.
Am jetzigen "Mensch" plus 0815-Sex, oder der Vorstellung, irgendwann -vielleicht sehr bald- einen Menschen zu treffen, mit dem du so Sex haben kannst, wie es Dich -und Sie- glücklich macht.

Was macht Dich mehr glücklich?
So wie es ist, oder wie es sein könnte?

Es ist DEIN Leben. Folge Deinem Herzen -auch wenn das billig klingen mag-, aber versuch auch wirklich da rein zu sehen und nicht "weiter unten Mitte" ;)
Wenn Du nur einem Trieb folgst, und das vielleicht doch glückliche Herz "verspielst" wirst Du auch nicht glücklich.


Danke, das ist genau die Interessensabwägung in der ich mich gerade befinde.
 
Sie widersprechen sich selbst wenn Sie mir unterstellen hier persönliche psycho-soziale Beratung zu wollen UND gleichzeitig behaupten nicht zu wissen worum es mir geht.
Entweder Sie verstehen mich bewusst falsch, was ich annehme da Sie ja sehr intelligent wirken, dann ist alles was Sie hier schreiben reine Provokation oder Sie wissen wirklich nicht worum es mir bei diesem Thread geht und das ist Erfahrungsaustausch mit Leuten die in ähnlichen Situationen waren bzw sind. Das geht klar aus meinem ursprünglichen Post hervor.

Du bist hier nicht der erste mit dem "Dilemma", der als ein Mann mit " ausgeprägter dominanter, sadistischer BDSM Neigungen" ( deine Worte ), und ohne konkrete Angaben zu dem, was er in einer " sonst glücklichen Beziehung" praktisch seiner Partnerin abverlangen will, vorbehaltlose Zustimmung erwartet. Und nach Erfahrungen anderer fragt.

Das Spektrum der Möglichkeiten in Der BDSM ist riesig. Und ohne konkrete Angaben zu deinen "sadistischen Neigungen" ist eben ein von dir gewünschter Erfahrungsaustausch nicht möglich.

Deine sadistische Neigung solltest du auch nicht hier durch persönlich werdende Animositäten gegen Userinnen auszuleben versuchen. Als Anfänger fällt Mann da schnell auf die Nase.


PS: Du schreibst z.B. deinem Profil von "Atemreduktion". Wie willst du deiner Partnerin die Atemluft nehmen? Durch Würgen, Strick um den Hals oder Plastiktüte über dem Kopf/ Ganzkörper-Bagging? Bis zur Bewusstlosigkeit? Willst du sie nur ein bisschen Piksen oder ihr den Arsch blutig schlagen?
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich denke, dass erhebliche Inkompatibilitäten in den sexuellen Neigungen à la longue nicht zum Erfolg führen werden.
Eine meine Exen war eher devot eingestellt, und das ging mit meinem ebenso devoten Vorgänger ganz simpel nicht gut :)

Wir trennten uns dann aus gänzlich anderen Gründen, aber für mich war beim Sex nur durchschnittlich prickelnd,
dass sie ihre Devotheit mehr durch Passivität interpretierte - "mach mit mir was Du willst".

Ganz schwierig wird's wenn ein Teil seine sadistische Neigung ausleben will - und der andere Teil so gar nicht maso ist.
Lust am Schmerz entwickelt man wohl in der fortgeschrittenen Jugend kaum mehr.
Ich könnte mir noch eher vorstellen, eine Frau zu schlagen wenn SIE es unbedingt will -
aber ich glaub nicht, dass es mir SPaß macht. Umgekehrt wäre es ein völliges no go.

Wäre mit Natursekt ähnlich. Ich hatte mal eine Affaire die stand drauf angepisst zu werden.
Na guad - hab ich ihr halt ein paar Mal den Gefallen gemacht. Angeturnt hat's mich nicht -
und die umgekehrte Variante habe ich kategorisch abgelehnt.
 
Du bist hier nicht der erste mit dem "Dilemma", als ein Mann mit " ausgeprägter dominanter, sadistischer BDSM Neigungen" ( deine Worte ), der ohne konkrete Angaben zu dem, was er in einer " sonst glücklichen Beziehung" praktisch seiner Partnerin abverlangen will, vorbehaltlose Zustimmung erwartet. Und nach Erfahrungen anderer fragt.

Das Spektrum der Möglichkeiten in Der BDSM ist riesig. Und ohne konkrete Angaben zu deinen "sadistischen Neigungen" ist eben ein von dir gewünschter Erfahrungsaustausch nicht möglich.

Deine sadistische Neigung solltest du auch nicht hier durch persönlich werdende Animositäten gegen Userinnen auszuleben versuchen. Als Anfänger fällt Mann da schnell auf die Nase.


PS: Du schreibst z.B. deinem Profil von "Atemreduktion". Wie willst du deiner Partnerin die Atemluft nehmen? Durch Würgen, Strick um den Hals oder Plastiktüte über dem Kopf/ Ganzkörper-Bagging? Bis zur Bewusstlosigkeit? Willst du sie nur ein bisschen Piksen oder ihr den Arsch blutig schlagen?


Sie gehen auf keines meiner Argumente ein. Schade. Meine konkreten Neigungen sind völlig irrelevant. Ich weiß dass das was ich als befriedigend empfinde bzw das was für mich Lustgewinn bedeutet nicht auch für meinen Partner gilt. Von mir aus nehmen Sie an ich wäre Homosexuell und würde in einer Heterobeziehung feststecken. Macht absolut keinen Unterschied.

Und wenn hier jemand persönliche Animositäten gegen junge, männliche BDSMler ausgelebt hat dann wohl Sie als Sie mir rieten zu einem Psychologen zu gehen. Ihre ablehnende Haltung meiner Sexualität gegenüber finde ich sehr befremdlich. Ich kann nur noch einmal betonen das es in diesem Thread nicht darum geht meine Sexualität zu tabuisieren oder sie mir schlecht zu reden. Sie sind aber an einer konstruktiven Diskussion so und so nicht interessiert, sonst hätten Sie mein Angebot in einem eigenen Thread zu diskutieren angenommen.

Festzuhalten ist: mit Leuten die nicht auf meine Argumente eingehen wünsche ich so und so keinen Erfahrungs/Meinungsaustausch.
 
Was für mich aus deinen Postings noch nicht klar hervorgeht ist, ob wir hier von einer Vorstellung deiner Neigungen sprechen oder dem Wissen um deine Neigung aufgrund von tatsächlichen Erfahrungen.
Was ist es denn?

Schwer zu beantworten, aber konkrete Erfahrungen hab ich schon in dem Bereich.

Ich denke, dass erhebliche Inkompatibilitäten in den sexuellen Neigungen à la longue nicht zum Erfolg führen werden.
Eine meine Exen war eher devot eingestellt, und das ging mit meinem ebenso devoten Vorgänger ganz simpel nicht gut :)

Wir trennten uns dann aus gänzlich anderen Gründen, aber für mich war beim Sex nur durchschnittlich prickelnd,
dass sie ihre Devotheit mehr durch Passivität interpretierte - "mach mit mir was Du willst".

Ganz schwierig wird's wenn ein Teil seine sadistische Neigung ausleben will - und der andere Teil so gar nicht maso ist.
Lust am Schmerz entwickelt man wohl in der fortgeschrittenen Jugend kaum mehr.
Ich könnte mir noch eher vorstellen, eine Frau zu schlagen wenn SIE es unbedingt will -
aber ich glaub nicht, dass es mir SPaß macht. Umgekehrt wäre es ein völliges no go.

Wäre mit Natursekt ähnlich. Ich hatte mal eine Affaire die stand drauf angepisst zu werden.
Na guad - hab ich ihr halt ein paar Mal den Gefallen gemacht. Angeturnt hat's mich nicht -
und die umgekehrte Variante habe ich kategorisch abgelehnt.

Vielen Dank für deine detaillierte belegte Meinung!
 
Sie gehen auf keines meiner Argumente ein. Schade. Meine konkreten Neigungen sind völlig irrelevant.

Klar, wenn du nur darauf spekulierst, Geschichten von anderen lesen zu können, aber von dir selbst nichts preisgeben willst.

Deine "Argumente" vermisse ich allerdings immer noch. :D


Also entweder du möchtest dich hier als konkreter Fall behandelt wissen, dann musst du dich mehr öffnen, oder du musst eine allgemeine Diskussion zum Thema "Leben ohne BDSM" zulassen. Beides auszuschließen wäre ja wohl hirnrissig.
 
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