Kind von einem fremden.

....
Der Bär hat davon berichtet, dass er Menschen kennt, deren Beziehung und deren Leben offenbar den Bach runter gingen, weil sich alles nur mehr um den unerfüllten Kinderwunsch drehte.
Nein ... ich hatte zwei Szenarien erwähnt ... im ersten im famillären Umfeld war es ein langes, aufwändiges und kostenintensives Unterfangen ... aber sie haben dann aber ein Kind bekommen ... trotzdem hat sich dann die Beziehung aufgelöst.

Im zweiten Fall aus dem engsten Freundeskreis hat sich das Thema unerfüllter Kindeswunsch trotz medizinischer Maßnahmen eher wie ein dunkler Schatten über die Beziehung gelegt und diese zusätzlich belastet .... damit will ich jetzt nicht sagen, dass das der einzige Grund ist der zum Scheitern geführt hat - das wäre so nicht korrekt .... aber es ist sicher ein Faktor der negativ beeinflusst hat ...

Wenns't halt das medizinische Prozedere mitbekommst .... das Hoffen, Bangen, die Fehlversuche .... die emotionale Belastung, den finanziellen Aufwand und wie sich das auf das Miteinander auswirkt, dann stellst dir als pragmatischer Bär schon in bestimmten Situationen die Frage, ob ein anderer Ansatz nicht unterm Strich effizienter wäre ...

Mir ist natürlich bewusst, dass bei einem biologisch eigenem Kind der Aspekt der eigenen genetischen Unsterblichkeit ein Faktor ist ... die Blutlinie wird fortgeführt sagt man auch ... nur wenn das halt medizinisch ohnehin unmöglich ist ... was dann ...

Abseits dessen stößt mich dieses "moralische" Herumgedönse ungut auf ... und es werden da überdies Dinge vermischt, die unterschiedliche Paar Schuhe sind - es gilt:

AO <> Besamungspraktiken <> Schwängerung


In der Realität wird bei AO Events und auch im privaten Bereich zuvor getestet ... entweder hast einen validen Untersuchungsbefund und/oder es wird ein Schnelltest gemacht - damit stellt sich die Frage, ob AO (Event) Besucher nicht ohnehin "Sicherer" sind, als die ungetesteten Damen und Herren die dir in freier Wildbahn über den Weg laufen ....
 
Mittlerweile sind im EF Geschichten - ob erfunden oder nicht - über Erotik in Thermen und Saunen verboten. Mit dem Argument, dass sich das6urch jemand bestärkt fühlen könnte, Frauen in Therme und Sauna zu belästigen.

Dazu kommen etliche öffentlich bekannt gewordene Vorfälle, wo Männer ihre Frauen oder Freundinnen unter Medikamente gesetzt haben, um sie anschließend von anderen vögeln zu lassen.

Eine unschöne Kombination von Männerphantasien.

Ich kann daher durchaus nachvollziehen, wenn manche Frauen das so nicht unkommentiert und unkritisiert stehen lassen möchten.

LG Tom
Man stelle sich bloß mal eine so delikate "realisierte Männerphantasie" vor, die Ehefrau bekommt ein Kind von einem anderen und weis es selbst gar nicht.... :weinen::shock::kotzen::kotzen:
 
Man stelle sich bloß mal eine so delikate "realisierte Männerphantasie" vor, die Ehefrau bekommt ein Kind von einem anderen und weis es selbst gar nicht.... :weinen::shock::kotzen::kotzen:
Wenn es eine einvernehmliche Entscheidung der Beiden war sich den Kinderwunsch auf diesem Wege zu erfüllen, dann haben wir nicht daüber zu befinden.

Ich hätte es jetzt so gesehen, dass die Sache am TE nagt und er sich de facto unsicher ist, ob er der Vater ist oder nicht .... er hatte ja nur geschrieben er sei es "eher nicht". Es wäre also der logische Schritt sich hier einmal über einen Gen-Test Gewissheit zu verschaffen.
 
Darum meine ich auch, das kann ein teures Vergnügen werden.
Dazu müsste erst mal eine Vaterschaft festgestellt werden, was schwierig sein dürfte, da er niemand wirklich bekannt sein wird. Anschließend müssten dann erst mal Alimente eingefordert werden, was meiner Meinung nach nur der TE machen könnte, der ja dafür aufgekommen ist. Weder Seine Frau noch die Tochter könnten das vermutlich machen, da ihnen ja kein "Schaden" entstanden ist in dem Fall. Das Ganze ist also alles sehr theoretisch und könnte im Grunde fast jedem von uns passieren, der mal vor Jahren einen ONS hatte und sich auf die Verhütung der Frau verlassen hat. :schulterzuck:
 
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Richtig.
Ohne Vaterschaftsfeststellung geht's nicht.
Eingefordert wird vom Jugendamt um des Kindeswohl.
Wobei es da schon auch massiv um das Wohl des Jugendamtes geht, dass ja oft genug für den unbekannten KIndesvater in Vorleistung gehen muss und Interesse daran hat, jemand dafür zur Kasse zu bitten.
 
Wenn ich das richtig sehe, sind in Österreich Unterhaltsansprüche nach 3 Jahren verjährt. Bei einer ü 30 jährigen dürfte also nicht mehr viel zu zahlen sein.

Hier ist das Kind ohnehin schon in den Brunnen gefallen. Und warum bitte sollte man die junge Frau mit allen Einzelheiten ihrer Zeugung belasten? Ihr zu sagen, dass es eine anonyme Samenspende war, würde ja wohl reichen und käme der Wahrheit doch recht nah.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei es da schon auch massiv um das Wohl des Jugendamtes geht, dass ja oft genug für den unbekannten KIndesvater in Vorleistung gehen muss und Interesse daran hat, jemand dafür zur Kasse zu bitten.
Ja, die geben Vorleistung und holen es sich zurück.
Einzige Möglichkeit dies zu vermeiden ist Auswandern und nie mehr zurückkommen.
 
Wenn ich das richtig sehe, sind in Österreich Unterhaltsansprüche nach 3 Jahren verjährt. Bei einer ü 30 jährigen dürfte also nicht mehr viel zu zahlen sein.

Hier ist das Kind ohnehin schon in den Brunnen gefallen. Und warum bitte sollte man die junge Frau mit allen Einzelheiten ihrer Zeugung belasten? Ihr zu sagen, dass es eine anonyme Samenspende war, würde ja wohl reichen und käme der Wahrheit doch recht nah.
Ob es eine Belastung für sie wäre, kannst Du nicht beurteilen. Könnte genauso eine Bereicherung sein, was das Verhältnis zum „Ziehvater“ nicht beeinträchtigen muss/soll, was natürlich wünschenswert ist.
Ich sehe es eben aus einem anderen Blickwinkel, wahrscheinlich weil andere Erfahrungen. Ich weiß, wie wichtig einem Herkunft und Identität sein können.
Ich würde auch als Ergebnis einer Samenspende wissen wollen, wer dahintersteckt.
Es ist ein zweischneidiges Schwert.
 
Ob es eine Belastung für sie wäre, kannst Du nicht beurteilen. Könnte genauso eine Bereicherung sein, was das Verhältnis zum „Ziehvater“ nicht beeinträchtigen muss/soll, was natürlich wünschenswert ist.
Ich sehe es eben aus einem anderen Blickwinkel, wahrscheinlich weil andere Erfahrungen. Ich weiß, wie wichtig einem Herkunft und Identität sein können.
Ich würde auch als Ergebnis einer Samenspende wissen wollen, wer dahintersteckt.
Es ist ein zweischneidiges Schwert.
Trotz allem sollte man nach inzwischen fast 300 Beiträgen zur Kenntnis nehmen, dass es praktisch keine Möglichkeit gibt, den tatsächlichen Kindsvater zu ermitteln, ganz angesehen , dass offenbar auch kein Bedarf danach besteht, außer von einer Handvoll Forenschreibern. Die Eltern haben keinen Bedarf laut TE, die Tochter kann keinen Bedarf haben, da sie nichts davon weiß und beim "Erzeuger" ist es das Selbe, er wusste wohl nie, dass er "Vater" wurde. Der Unterschied zu einer Samenspende ist, dass es da die Möglichkeit gibt, das auszuforschen.
 
Trotz allem sollte man nach inzwischen fast 300 Beiträgen zur Kenntnis nehmen, dass es praktisch keine Möglichkeit gibt, den tatsächlichen Kindsvater zu ermitteln, ganz angesehen , dass offenbar auch kein Bedarf danach besteht, außer von einer Handvoll Forenschreibern. Die Eltern haben keinen Bedarf laut TE, die Tochter kann keinen Bedarf haben, da sie nichts davon weiß und beim "Erzeuger" ist es das Selbe, er wusste wohl nie, dass er "Vater" wurde. Der Unterschied zu einer Samenspende ist, dass es da die Möglichkeit gibt, das auszuforschen.
Man könnte auch zur Kenntnis nehmen, dass unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema bestehen und es deswegen keiner herablassenden Bockigkeit bedarf.
 
Man könnte auch zur Kenntnis nehmen, dass unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema bestehen und es deswegen keiner herablassenden Bockigkeit bedarf.
Das mit der "herablassenden Bockigkeit" ist deine persönliche Interpretation, die dir natürlich zugestanden ist. :mrgreen: Von Vorteil wäre es aber halt auch, wenn man einfach die Fakten in diesem speziellen Fall zur Kenntnis nehmen würde, auch wenn das jetzt wieder herablassend und bockig klingt. 😇:mrgreen:
 
Hi,

Anschließend müssten dann erst mal Alimente eingefordert werden, was meiner Meinung nach nur der TE machen könnte, der ja dafür aufgekommen ist.

seltsame Idee. Alimente sind ein Recht des Kindes. Der gesetzliche Vertreter des Kindes hat das einzufordern.

Und es ist egal, ob wer anderer dafür aufkommt. Zumal ja nicht bekannt ist, ob der Kindsvater die selben finanziellen Möglichkeiten hat.


Weder Seine Frau noch die Tochter könnten das vermutlich machen, da ihnen ja kein "Schaden" entstanden ist in dem Fall.

Es ist ein Recht verletzt worden, Schaden muss keiner entstehen.

Das Ganze ist also alles sehr theoretisch und könnte im Grunde fast jedem von uns passieren, der mal vor Jahren einen ONS hatte und sich auf die Verhütung der Frau verlassen hat. :schulterzuck:

Und?

LG Tom
 
Hi,



perfekt, dann kann ja jeder fremdgehen, wenn er es nur nicht erzählt. Ist ja dann keine Lüge, kein Betrug. :D


LG Tom
Wenn du dem Kind ausdrücklich sagst: Das ist dein leiblicher Vater, obwohl das nicht stimmt, ist das eine Lüge. Wenn du es hingegen (noch) nicht ansprichst, handelt es sich um ein Verschweigen.
Dein Vergleich hinkt mMn gewaltig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Wenn du dem Kind ausdrücklich sagst: Das ist dein leiblicher Vater, obwohl das nicht stimmt, ist das eine Lüge. Wenn du es hingegen (noch) nicht ansprichst, handelt es sich um ein Verschweigen.

angeblich hat die Tochter selbst schon ein Kind.

Aber klar, wenn meine Frau glaubt, dass ich nicht mit anderen schlafe, und ich sage es ihr (noch) nicht, ist alles paletti.

LG Tom
 
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