In " Kritik der reinen Vernunft " von
"Kant" hat er geschrieben, daß er "das Wissen aufheben mußte, um für den Glauben Platz zu haben". D.h: Die menschliche Erkenntnis mit den Sinnen ist in Raum und Zeit nunmal beschränkt und wir "die Dinge wie diese sind nicht erkennen können, sondern nur so wie diese uns erscheinen". Wir wollen aber wissen wie die Welt funktioniert, aber nicht nur naturwissenschaftlich, sondern auch noch tiefer gehend: Was die treibende Kraft der Welt ist, ob es einen Sinn oder eben einen Gott gibt, der die Welt erschuf. Kant meint, daß wir das nie erfahren können, nie wissen können und gerade deshalb, sei Platz für den Glauben. Weil wir es nicht beweisen können, gerade deshalb können wir an Gott und seine Existenz glauben.
Weder können wir beweisen, daß es Gott gibt, aber wir können auch nicht beweisen, daß es Gott nicht gibt, meint "Kant". Wir können nichts über Raum und Zeit sowie naturwissenschaftliche Erkenntnis hinaus wissen, weil unsere Erkenntnisfähigkeit nunmal begrenzt ist. Deshalb meint er "können wir hoffen". ( sowie die Hoffnung, eine gerechte Gesellschaft bilden zu können, was er aber nicht glaubt, weil für ihn der Mensch "zu schlecht" ist, zuwenig moralisch ist, aber "er hofft" )
.....dient als Denkanstoß
