Internet, das Ende der erotischen Fotografie? Oder der Anfang?

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Das Angebot an frei verfügbaren Aufnahmen im Netz wächst täglich... Gut für die Bilderfreunde, schlecht für die mittelmäßigen Fotografen, die kaum noch Geld damit verdienen können... Tut uns aber nicht leid, das ist die normale Entwicklung... Die absoluten Profis leben trotzdem gut.
 
Ich gebe übrigens sehr wohl Geld aus für erotische Bilder, so wurde mir bspw. im Zuge der Diskussion um das Ende der Nacktbilder im US-Playboy die Seite von Petter Hegre empfohlen, und nach kurzer Durchsicht habe ich mich für ein kleines Abo entschieden, auch weil ich so etwas unterstützen möchte. Zugegebenermaßen macht Hegre aber auch pornographische Bilder, die Grenzen sind da fließend.
Mein persönlicher Favorit für erotische, z.T. pornographische Bilder ist Richard Avery.
 
Ich vergebe berufsbedingt viele Aufträge an Fotografen. Und da gibt es sehr viele, die sehr gut davon leben. Aber die sind eben in einer anderen Liga als die ganzen TFP- oder "mache das nebenbei"-Fotografen. Denen bleiben die "Restln", zB Eventknipsen. Da geht es halt um Kleingeld und dass das überhaupt einer macht. Und da nimmt man halt manchmal einen frisch von der Grafischen oder einen "Halbprofi", der das fast kostenlos macht (~€20/Stunde). Braucht man publikationsfähiges Material bzw. hat den Anspruch auf hohe Qualität (statt Masse), kommt man mit den TFP-Leuten nicht weit.
 
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