Internet, das Ende der erotischen Fotografie? Oder der Anfang?

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Hallo. Kurz zu mir, ich bin männlich, Mitte 30 und wie die meisten männlichen Fotografen fotografiere ich gerne nackte, sinnliche und erotische (weibliche) Models und stoße dabei auch gerne in neue Bereiche vor (haha, tolles Wortspiel.. hm, naja). Und ich glaube auch, dass das sehr ästhetische Fotos sind die ich da mache. Allerdings ergibt sich da folgendes Problem: Man kann damit offenbar überhaupt kein Geld mehr verdienen, da das Internet voll von kostenlosen Bildern ist und überhaupt es Millionen Fotografen gibt die das selbe machen, in mehr oder weniger guter Qualität. Wie ist das bei euch? Schaut ihr euch überhaupt Fotos an? Ist das überhaupt noch was besonderes? Wer bezahlt heute noch für ästhetische Erotik zum Anschauen? Kann heut wirklich nur noch etwas verdienen wenn man den eigenen Körper zur Verfügung stellt, zum Beispiel als Model? Ich find das irgendwie schade. Oder gibt es nur noch einen Markt für erotische Selfies und "Amateur-Fick Bilder"?? Will niemand mehr sehen wie ein Fotograf eine Frau erotisch in Szene setzt? Kein Bedarf mehr? Markt übersättigt? Auf der einen Seite ist es zwar schön, dass man durch das Internet Models von weit her kennenlernen kann, aber wenn die Fotos die man von ihnen macht niemand mehr sehen will ist das nicht so schön. Ach ja und falls ihr Tipps habt wo man Fotos verkaufen kann, könnt ihr mir das natürlich auch schreiben ^^.
 
Naja, du beschreibst es ja schon selber.
Es gibt 1000ende Fotografen die sich an erotischer Fotografie versuchen. Aber wieviele davon sind wirkliche Könner die von ihrer Arbeit leben können?
Alles andere ist doch nur Einheitsbrei nach Schema f.
Als Fotograf/Künstler solltest du dich erfreuen wenn sich ein model dir zur Verfügung stellt, und nicht schon vorher ans große Geld denken.
Denn mit Liebe gemacht werden die Bilder auch schöner, als mit dem kommerziellen Gedanken dahinter.
Leben tust eben von allerwelts Fotografie wie pass oder familienfotos
 
Hallo. Kurz zu mir, ich bin männlich, Mitte 30 und wie die meisten männlichen Fotografen fotografiere ich gerne nackte, sinnliche und erotische (weibliche) Models und stoße dabei auch gerne in neue Bereiche vor (haha, tolles Wortspiel.. hm, naja). Und ich glaube auch, dass das sehr ästhetische Fotos sind die ich da mache. Allerdings ergibt sich da folgendes Problem: Man kann damit offenbar überhaupt kein Geld mehr verdienen, da das Internet voll von kostenlosen Bildern ist und überhaupt es Millionen Fotografen gibt die das selbe machen, in mehr oder weniger guter Qualität. Wie ist das bei euch? Schaut ihr euch überhaupt Fotos an? Ist das überhaupt noch was besonderes? Wer bezahlt heute noch für ästhetische Erotik zum Anschauen? Kann heut wirklich nur noch etwas verdienen wenn man den eigenen Körper zur Verfügung stellt, zum Beispiel als Model? Ich find das irgendwie schade. Oder gibt es nur noch einen Markt für erotische Selfies und "Amateur-Fick Bilder"?? Will niemand mehr sehen wie ein Fotograf eine Frau erotisch in Szene setzt? Kein Bedarf mehr? Markt übersättigt? Auf der einen Seite ist es zwar schön, dass man durch das Internet Models von weit her kennenlernen kann, aber wenn die Fotos die man von ihnen macht niemand mehr sehen will ist das nicht so schön. Ach ja und falls ihr Tipps habt wo man Fotos verkaufen kann, könnt ihr mir das natürlich auch schreiben ^^.


Auch wenn wir viele Meinungen gemeisam teilen, es ist wohl nötig auch mit derv Zeit zu gehen.
Es gab auch schon zu früheren Zeiten (20er Jahre) Fotografien die nichtb nur sinnlich sondern ponografisch anzusehzen waren. Heute sind sie nur noch erotisch.
Ich fotografiere als Hobby sehe intensiv, Nacktbilder, auch von Paaren oder mehr (dazu gekommen bin ich als bei einer Sexparty mit Handys geknipst wurde,ich jedoch mit einer hochwertigen Kamera. In der Auswertung hatte ich die besten Bilder.
Heute gelte ich in unser Swingerkreisen als Hoffotograf.
 
Naja, du beschreibst es ja schon selber.
Es gibt 1000ende Fotografen die sich an erotischer Fotografie versuchen. Aber wieviele davon sind wirkliche Könner die von ihrer Arbeit leben können?
Alles andere ist doch nur Einheitsbrei nach Schema f.
Als Fotograf/Künstler solltest du dich erfreuen wenn sich ein model dir zur Verfügung stellt, und nicht schon vorher ans große Geld denken.
Denn mit Liebe gemacht werden die Bilder auch schöner, als mit dem kommerziellen Gedanken dahinter.
Leben tust eben von allerwelts Fotografie wie pass oder familienfotos
jo nur die liebe zum beruf wird ihm keine kohle bringen...und um das geht es. machst du fotos willst du damit kohle machen. nur mit erotischer fotografie wirst heute kaum mehr geld verdienen. schau dir die bilder da im forum an. die meisten sind weit weg von erotisch....sie sind eher grauslich...interessiert aber die betrachter ned...hauptsache sie sehen a nackerte. ergo warum sollten die sich auch noch schön in szene setzen lassen, und kohle investieren, wenns einfach auch geht.
 
Ich habe ja geschrieben,- verdienen um zu leben kann er von allerwelts Aufträgen,-
Ich geb dir recht, die meisten Bilder sind einfach nur grausliche Massenware, - dem TE gehts aber um qualitativ hochwertige Bilder, und davon können nur ein paar Fotografen Leben.
Vor allem wird es ohne gewisses Vitamin B nicht gehen das man zu dieser gewissen Elite Zutritt bekommt. Dazu muss man erst mal in den sauren Apfel beißen, und hoffen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
 
dem TE gehts aber um qualitativ hochwertige Bilder, und davon können nur ein paar Fotografen Leben.
Das war aber auch schon vor den Zeiten des Internet so. Eine Handvoll bekannter Fotografen haben mit solchen Bildern viel Geld verdient, eine weitere Handvoll konnte möglicherweise noch davon leben, von denen weiß man naturgemäß nicht viel und alle anderen mussten auch vor 30 Jahren ihre Brötchen mit anderen Bildern verdienen.
Dazu kommt noch, dass die (Anfangs-)Kosten für einen professionellen Fotografen immens hoch sind, vor 30-40 Jahren aber (kaufkraftbereinigt) noch weitaus höher waren.
Teilweise kompensiert wird das heute allerdings dadurch, dass die Materialkosten deutlich geringer sind als zu Zeiten der analogen Fotografie.

Insofern sehe ich persönlich das Internet als eine Ergänzung zum Thema. Mit einem Problem:
Die Flut der Bilder ist einfach nimmer überschaubar.
Jeder kann zu praktisch null Kosten seine Bilder unter die Leute streuen, dass da oftmals "Perlen" untergehen weil man eben nicht bekannt ist, ist vollkommen normal, aber sicher nicht das Ende und schon gar nicht der Anfang der erotischen Fotografie.
Sich allerdings auf die erotischen Fotografie als Broterwerb zu verlassen, das ist tatsächlich ein bissl naiv.
 
jo nur die liebe zum beruf wird ihm keine kohle bringen...und um das geht es. machst du fotos willst du damit kohle machen. nur mit erotischer fotografie wirst heute kaum mehr geld verdienen. schau dir die bilder da im forum an. die meisten sind weit weg von erotisch....sie sind eher grauslich...interessiert aber die betrachter ned...hauptsache sie sehen a nackerte. ergo warum sollten die sich auch noch schön in szene setzen lassen, und kohle investieren, wenns einfach auch geht.


Ich will aber nichts davon leben oder daran verdienen.
ich freu mich wenn Weiblein oder Männlein sich an ihre Fotosn erfreuen können.
Ich kann Beispiele da hängen sie sogar im Schlafzimmer .
 
Ich sehe es ähnlich wie @Mitglied #408651 oder @Mitglied #398867. Fotographie ist Kunst. Und wie bei jeder Kunstform gibt es unter den vielen, die sich berufen fühlen, nur wenige, die berühmt werden und/oder gutes Geld damit verdienen können. Wovon das abhängt, lässt sich rational nicht abschließend erklären, da sind immer auch Emotionen im Spiel, bzw. aus Sicht des Künstlers einfach Glück. Ein in Österreich bekanntes Beispiel gibt's ja aus dem Bereich der Malerei, Rudolf Leopold kaufte seine ersten Schiele-Bilder quasi zum Ramsch-Preis, der Rest ist Geschichte.

Ich gebe übrigens sehr wohl Geld aus für erotische Bilder, so wurde mir bspw. im Zuge der Diskussion um das Ende der Nacktbilder im US-Playboy die Seite von Petter Hegre empfohlen, und nach kurzer Durchsicht habe ich mich für ein kleines Abo entschieden, auch weil ich so etwas unterstützen möchte. Zugegebenermaßen macht Hegre aber auch pornographische Bilder, die Grenzen sind da fließend.

Auch der deutsche Playboy ist für mich Thema, aber das ist eine Frage der Models, sie sollten schon einigermaßen natürlich sein.

Es gibt im Übrigen auch hier im EF schöne erotische Bilder :)
 
die frage ist auch was ein foto besonders macht, und wann ich bereit bin dafür geld zu zahlen. die meisten aktfotos sind langweilig, weil eines wie das andere wirkt. ein foto kann mich aus verschiedensten gründen ansprechen, aber es muss es tun. anderenfalls wird niemand dafür geld bezahlen.
 
Wer bezahlt heute noch für ästhetische Erotik zum Anschauen?
Markt übersättigt?
Ja, wenn ich z.B. in der Modelkartei nur meinem Postleitzahlenbereich suche, bekomme ich Unmengen an Fotografen die alle Akt fotografieren wollen. Für Aktfotografie muss man heut zu Tage nicht mehr bezahlen. Dafür findet sich immer jemand der das kostenlos auf TFP Basis anbieten und viele von denen liefern sogar sehr gute Arbeit. Kohle verdienst nur noch mit Hochzeiten, Passfotos, Werbung und Firmenveranstaltungen/ Eventfotografie.
 
Und ich glaube auch, dass das sehr ästhetische Fotos sind die ich da mache.

Sehr ästhetische Fotos machen viele, und noch mehr Leute behaupten das von sich.

Genau wie in anderen Bereichen der Fotografie gilt: nicht ein schönes Foto macht den professionellen Fotografen aus und seine Arbeit wertvoll, sondern das Beherrschen des Handwerks in der Art und Weise, dass er ganz gezielt zu einer bestimmten Zeit ein gewünschtes Ergebnis herstellen kann und für diese Leistung einen Abnehmer findet.

Möchte man ein schönes Foto von einer - sagen wir mal - Giraffe haben, dann findet man das haufenweise frei verfügbar in perfekter Qualität in genau der Darstellung, die man sich wünscht, online und braucht dafür sicher nichts zu bezahlen; einfach weil heute so viele Bilder von Giraffen geschossen und frei geteilt werden. Da sind - neben Unmengen von Schrott - auch massenhaft perfekte Aufnahmen dabei; darunter wiederum sehr viele Fotos von Leuten, die ihre Bilder rein aus Freude unentgeltlich mit anderen teilen, auch für kommerzielle Nutzung. Diese Aufnahmen zu finden, ist kein Problem, und ob sie als glücklicher Schnappschuss oder gezielt mit Können zustande gekommen sind, ist in dem Fall egal.

Benötigt man aber ein schönes Foto von einer ganz bestimmten Giraffe, in einer definierten Darstellung oder in einem bestimmten Kontext, zu einem bestimmten Zeitpunkt, dann schaut es schon anders aus. Dafür braucht man dann einen Profi-Fotografen. Wie oft kommt das vor? Immer noch oft genug.

Anderes Beispiel, Hochzeitsfotografie: drückt man ein paar Hochzeitsgästen, die schon mal fotografiert haben, eine brauchbare DSLR in die Hände, kriegt man relativ sicher ein paar schöne Fotos vom Brautpaar und diverse nette Aufnahmen des Abends zurück. Ob genau das Ja-Wort und einige andere wichtige Momente in einem brillanten Foto eingefangen werden, ist aber nicht garantiert. Genau dafür - also sofern einem das wichtig ist, was für viele Leute nicht zutrifft - bezahlt man einen professionellen Hochzeitsfotografen, mit dem man vorher bespricht, was man will, der das garantiert und der z.B. auch vorher plant und sagen kann, welche Voraussetzungen für welche Sorte Foto erfüllt sein müssen. Wieviele Hochzeitsfotografen können das wirklich? Was kosten die? Was kostet demgegenüber die Masse der Hochzeitsfotografen, die das nicht können und eben nur bieten, was auch der beste Freund mit DSLR hinbekommt? Warum werden diese Fotografen wohl kaum noch nachgefragt? Ist das ein Verlust?

Beispiel Aktfotografie: möchte man ein schönes Foto irgendeiner nackten Frau sehen oder sich an die Wand hängen, kann man das haufenweise im Internet finden. Von Porno bis Kunst in allen Variationen und Qualitätsstufen. Dafür zahlt kaum noch jemand etwas (Akt-Kalender, etc.). Es gibt genügend Leute, die passende Werke ganz ohne finanzielle Absichten teilen und auch keine finanzielle Zuwendung für das Erstellen weiterer Werke verlangen oder benötigen, sondern mit "Ruhm und Ehre" als Gegenleistung völlig zufrieden sind.

Braucht man ein schönes Aktfoto seiner eigenen Frau, gelingt auch das - nach allgemeinen Qualitätsmaßstäben - mittlerweile vielen Leuten sehr gut selber, und noch mehr Leuten ausreichend gut gemessen an ihren oftmals viel niedrigeren individuellen Ansprüchen.

Braucht man ein schönes Aktfoto seiner eigenen Frau z.B. in der Schwangerschaft, also innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens und vielleicht mit besonderen Ansprüchen, wird es schon schwieriger. Auch so etwas bekommen heute jedoch sehr viel mehr Leute hin als früher.

Aber wer als Fotograf sagen kann "ich schaffe es in einer Fotosession in der Zusammenarbeit mit dem Laienmodel gezielt genau das Foto herzustellen, dass sich der Auftraggeber wünscht", der verdient auch heute noch Geld mit Fotografie. Der Markt ist nur sehr viel kleiner geworden und man muss halt wirklich etwas können.

Die Nachfrage nach "professionellen" Fotografen, die sich nur durch ihr Equipment abhoben, ist massiv weggebrochen. Das betrifft die große Masse der kleinen Fotostudios.

Ansonsten gilt: Wer Fotografie eher als Kunst betreibt, also sich in seinen Fotos verwirklicht und diese dann als Kunstobjekt verkaufen will, muss sich im Klaren darüber sein, dass Kunst - mal abgesehen von einigen Bereichen wie der Musik- und Filmindustrie, in denen man durch massive Lobbyarbeit extrem verzerrte Situationen hergestellt hat - in erster Linie mal ein Hobby ist und nur in sehr ausgewählten Fällen etwas, wovon man leben kann. Dafür muss man seine Kunst vor allem auch verkaufen können; also nicht nur schön fotografieren, sondern andere zusätzlich davon überzeugen, dass das, was man ihnen bietet, etwas besonderes und wertvolles ist, das sie unbedingt haben möchten und nicht so einfach von sonst jemandem bekommen und auch nicht selber herstellen können. Die wenigsten Fotografen haben überhaupt ein entsprechendes Repertoire vorzuweisen; und noch weniger können es angemessen verkaufen. Wer beides kann, kann auch heute noch als Starfotograf zu Ruhm, Ehre und Vermögen kommen.

Jemandem zu erklären, warum man ihm für das Spielen eines Liedes auf einer Gitarre etwas bezahlen soll, wird schwieriger, je mehr Leute sich eine gute Gitarre leisten können, rein aus Freude und als Hobby sehr gut zu spielen lernen, und Spaß daran haben, das (völlig kostenlos und nicht aus finanziellen Motiven) für und mit anderen zu tun. Es wird einem immer dann gelingen, wenn man so gut ist, wie sonst kaum jemand (sehr schwierig, wenn das allgemeine Niveau sehr hoch ist), oder von den Hobbyisten genau dann, wenn jemand ein bestimmtes Lied live hören möchte, keiner da ist oder Lust zum Spielen hat (sehr schwierig, wenn es unheimlich viele gute Hobbyisten mit Gitarre gibt, so dass eigentlich immer jemand mit Lust zum Spielen in der Nähe ist).

Wer einfach nur genauso gut spielt wie zig andere um ihn herum und sich dann ärgert, dass keiner bereit ist, für seine Musik zu bezahlen, oder gefrustet ist, weil sich sein Spielen kaum jemand mehr anhören mag, da die Leute vom vielen Gitarrenspiel schon völlig übersättigt sind, der macht etwas falsch. Der muss entweder besser werden (im Spielen und/oder Vermarkten) oder lernen, aus anderen Motiven heraus Gitarre zu spielen und sein Geld mit etwas anderem zu verdienen.

Will niemand mehr sehen wie ein Fotograf eine Frau erotisch in Szene setzt?

Die eigentliche Frage dürfte oder sollte sein: "Will niemand mehr sehen, wie ICH eine Frau erotisch in Szene setze?".

Die Antwort darauf ist ein simple Gegenfrage:

Warum sollte irgendwer da draußen ganz speziell Deine Fotos im riesigen und vielfältigen Angebot fantastischer erotischer fotografischer Inszenierungen nackter Frauen sehen wollen? Was zeichnet Deine Fotos so aus und macht sie so einzigartig, dass es ein Verlust wäre, ausgerechnet sie nicht zu sehen? Das ist keine böse gemeinte Frage, sondern schlicht und einfach der Punkt, um den es geht, wenn Du Deine Bilder als Kunst kommerziell vermarkten möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich fotografieren auch schon ewig, anfangs analog mit 3 Spiegelreflex, unzähligen Objektiven usw, dann kam digital, da hab ich erst mal eine Pause gemacht und hab erst vor ein paar Jahren wieder mit fotografieren angefangen.
Veröffentlicht wird so gut wie gar nichts ich mach das eigentlich nur für mich, ich zeig sie auch nur ganz ganz wenigen Leuten.
 
Ja, wenn ich z.B. in der Modelkartei nur meinem Postleitzahlenbereich suche, bekomme ich Unmengen an Fotografen die alle Akt fotografieren wollen. Für Aktfotografie muss man heut zu Tage nicht mehr bezahlen. Dafür findet sich immer jemand der das kostenlos auf TFP Basis anbieten und viele von denen liefern sogar sehr gute Arbeit. Kohle verdienst nur noch mit Hochzeiten, Passfotos, Werbung und Firmenveranstaltungen/ Eventfotografie.

Ja, das trifft so ziehmlich meine Erfahrungen. Geld verdienen kann ich nur noch wenn ich in meiner Region Aufträge bekomme wo ich persönlich auf der Veranstaltung rumrenne und "Knipse". Aber mit dem globalen Angebot an Aktfotos und vor allem dem massenweise Angebot von "Hobbyfotografen", die das neben dem normalen Beruf aus Spaß machen (und meist eine viel teurere Ausrüstung haben als so einer wie ich) kann man schlecht konkurrieren. Mir würde es vielleicht ja schon reichen wenn man zumindest das Honorar für die Models wieder reinbekommen würde. Aber selbst das klappt nicht.

Auf die Frage was ich besonderes machen würde: Nun, zum Beispiel könnte ich ganze Fotoserien verkaufen, also "Geschichten" von hunderten von Bildern wo das Model sich umzieht, posiert, im Badezimmer zurechtmacht... Leuten denen ich das zeige (auch weibliche Models) finden das dann immer sehr schön, vor allem wenn das Model schön aussieht, aber Abnehmer find ich keine. Und es würde mir ja schon reichen für 100 oder 200 Euro eine Fotoserie an ne Webseite zu verkaufen...

Wie gesagt, mit Aufträgen in der Region kann man noch was verdienen, auch wenn man mal nen schlechten Tag hat und nur rumknippst, aber ansonsten... Tja. Aber danke schonmal für eure Antworten ^^
 
das klingt so abwertend :verwirrt::lol:
Nein das ist so. Ich wunder mich manchmal selber. Wenn ich irgendwie müde auf nem Abiball rumrenne und dann irgendwie das Buffet und die Leute ablichte und mir denke "Ach herjee, das geht eigentlich besser" dann sind die Leute trotzdem zufrieden. Aber da geht es dann irgendwie um die körperliche Anwesenheit... Und wenn ich dann aber eine tolle Location miete und eine Model einlade... Kostet das nur was^^ Gut, es ist auch schön aber naja...
 
(...), zum Beispiel könnte ich ganze Fotoserien verkaufen, also "Geschichten" von hunderten von Bildern wo das Model sich umzieht, posiert, im Badezimmer zurechtmacht... (...)

Mal abgesehen davon, dass das keine sehr herausragende oder seltene Idee ist, klingt das für mich vor allem nach uninspiriertem Dauergeknipse.

Hunderte Bilder in so einer Serie sind erfahrungsgemäß keine reizvoll komponierten Aufnahmen, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen, sondern ein (im besten Fall handwerklich korrekt durchgeführtes) banales Abfotografieren meist eher trivialer Situationen mit etwas nackter Haut. Das ist nichts Besonderes.

Leuten denen ich das zeige (auch weibliche Models) finden das dann immer sehr schön, vor allem wenn das Model schön aussieht (...)

Wenn man einfach jeden Moment knipst, dann ist automatisch hier mal ein schönes Lächeln dabei und dort ein netter Moment festgehalten; und dazwischen immer noch eine - meist ansehnliche - nackte Person auf den ansonsten eher belanglosen Fotos. Natürlich sagen andere Leute und vor allem das bezahlte Model dazu "schöne Fotos". Aber wieviele von den Fotos würden die auch zu Hause an der Wand hängen oder eingerahmt auf dem Nachtkasten stehen haben wollen? Die Bemerkung "vor allem wenn das Model schön aussieht" ist in dem Zusammenhang bezeichnend. Bei diesen Aufnahmen geht der Reiz hauptsächlich vom nackten Model und evtl. noch vom "dabei sein"-Gefühl aus, das die nahtlos aneinandergereihten "Backstage"-Fotos vermitteln, aber praktisch überhaupt nicht von der "Leistung" des Fotografen. Und dementsprechend ist dann auch ihr Wert.

Und es würde mir ja schon reichen für 100 oder 200 Euro eine Fotoserie an ne Webseite zu verkaufen...

Die sind solche Aufnahmen nicht wert. Die knipst Dir ein Assistent einer entsprechenden Webseite problemlos am Rande eines Shootings zusammen, ohne dass die Betreiber sich dafür z.B. mit dem Papierkram für einen externen Fotografen auseinandersetzen müssen.

Wie gesagt, mit Aufträgen in der Region kann man noch was verdienen, auch wenn man mal nen schlechten Tag hat und nur rumknippst, aber ansonsten...

Wenn ich irgendwie müde auf nem Abiball rumrenne und dann irgendwie das Buffet und die Leute ablichte und mir denke "Ach herjee, das geht eigentlich besser" dann sind die Leute trotzdem zufrieden. Aber da geht es dann irgendwie um die körperliche Anwesenheit...

Von jemandem, der hauptsächlich eine derart abgefuckte Beschreibung seiner Arbeit abliefert, erwarte ich offen gesagt erst mal keine große Kunst mehr.

Zu dem Gebiet, in dem Du herausstechen willst, also der Aktfotografie, lese oder sehe ich von Dir überhaupt nichts Inspirierendes; nichts, das mir irgendwie vermittelt, dass Du da etwas Besonderes zu bieten hättest, oder das Leidenschaft und Begeisterung ausstrahlt.

Aber mit dem globalen Angebot an Aktfotos und vor allem dem massenweise Angebot von "Hobbyfotografen", die das neben dem normalen Beruf aus Spaß machen (und meist eine viel teurere Ausrüstung haben als so einer wie ich) kann man schlecht konkurrieren. Mir würde es vielleicht ja schon reichen wenn man zumindest das Honorar für die Models wieder reinbekommen würde. Aber selbst das klappt nicht.

Wenn Du zudem selber schon schreibst, dass Du mit dem Angebot von ambitionierten Amateuren nicht konkurrieren kannst, und im Rahmen dieser Kapitulation dann noch technische Unterlegenheit zum Thema machst, drängt sich mir nicht das Bild von einem Profi oder herausragenden Künstler auf, sondern von jemandem, der halt irgendwie Geld mit Fotos macht, persönlich nackte Frauen reizvoller findet als Buffets, und sich ab und zu denkt "jetzt müsste ich nur noch einen Weg finden, wie mich wer dafür bezahlt, wenn ich mir ein Nacktmodel bestelle." Das wirkt alles eher bequem, leidenschaftslos und ein bisschen realitätsfern. Wohlgemerkt aber nur eine erste Assoziation aus dem Wenigen, dass Du geschrieben hast.
 
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