Hingabe und Kontrollverlust

Fällt das Frauen generell leichter als Männer und wieviel Vertrauen ist nötig bis ihr euch so gehen lassen könnt?


;) Vertrauen ist da weniger wichtig, auf die devote Einstellung desjenigen kommt's an, ob er/sie gerne die Kontrolle abgibt.

Naturgemäß sollten die Männer generell eher dominant eingestellt sein und lieber die Kontrolle haben. Sind ja auch Säugetiere. Da ist das spezienübergreifend so.

o_O Oder hat schon mal wer einen devoten Alpha-Wolf oder Höhlenbären gesehen?
 
Vielleicht gibt's ja treffendere Bezeichnungen als Kontrollverlust; ich meine auch damit den Zustand wo der kontrollierende Verstand aufgibt und man sich dem Flow der Sinnesreize hingibt, sich treiben lässt und den tieferen animalischen Trieben der Lust folgen kann. Das kann meiner Erfahrung nach in jeder Rolle entstehen egal ob Dom od. Devot. und hat nichts mit jemand ohnmächtig od. wehrlos zu machen zu tun. Auch als Dom kann ich mich mit der Partnerin in diesem Flow treiben lassen und die Lust mit ihr in Verbindung genießen. Dieser Kontrollverlust findet bei mir im Kopf statt und ist unabhängig von Sexpraktiken. Dies kann auch bei einer sinnlichen Massage entstehn oder einen BJ. Meistens jedoch wenn man einen Tag im Bett gemeinsam verbringt. oder in einer Session mit mehreren Spielpartnern. Vertrauen zur Partnerin sowie Respekt und Achtsamkeit sind da für mich eine Selbstverständlichkeit und egoistische nazistische Eitelkeiten als Kompensation eigener Defizite sind da eher hinderlich und stören die Verbindung.
 
Ich genieße es sehr, wenn ich meine Augen schließen kann und gleichzeitig viele Hände, Zungen, Lippen und Schwänze in Aktion auf und in mir spüre!
Im Bett, in der Therme oder in der Natur.
Ich lasse mich gerne ausgiebig und lange benützen, solange ein Mitspieler meines Vertrauens dabei ist, der mich gut kennt und das Sagen hat. Da kann ich mich so richtig fallen lassen.
 
...
Der Traum von totaler Hingabe und Kontrollverlust ist sowas wie ein "Allmachtstraum" vieler DOMs. Sowas wie ein "bißchen Gott spielen dürfen", um dadurch andere persönliche Defizite kompensieren zu können. Weil sie das sonst nirgends können, leben sie das an ihrer Partnerin aus. QUOTE]

Sag mal...ist das auf deinen Mist gewachsen? Oder gibt es derartige Platitüden irgendwo umsonst dazu? ;):D
 
Vertrauen ist für mich auch das Fundament jeder Beziehung. Dabei kann ich mich auf mein Bauchgefühl und so wie du 6fungirgl auf gute Vertraute verlassen die mir Feedback geben.
 
Eben...wenn ich jemandem nicht vertraue...

...dann habe ich auch keinen Sex mit diesem Menschen. :lalala:
Ich gebe dir grundsätzlich Recht und auch ich gehöre eher zu jenen die meinen, dass Vertrauen keine Abstufungen kennt und etwas Absolutes ist.
Dennoch stelle ich gerade fest, dass dem (wenn ich es genau nehme) bei mir doch nicht so ist...
Natürlich benötige ich für Sex eine Grundbasis an Vertrauen, damit ich ihn genießen und vollends auskosten kann... was aber nicht bedeutet, dass dieses „Vertrauen“ bereits ausreicht um mich dieser Person auch für „darüber Hinausgehendes“ hinzugeben... dafür braucht es einfach ein „mehr“ und dann erst spreche ich für mich von absoluter Hingabe...
 
@Mitglied #447650 Dein Post:

Zit.""""Sag mal...ist das auf deinen Mist gewachsen? Oder gibt es derartige Platitüden irgendwo umsonst dazu?"""

Hinter dem Anspruch auf totaler Unterwerfung, Hingabe und Kontrollverlust steckt gerade bei den vielen Möchte-gern-Doms ein ausgeprägt labiler Charakter. Da geht es auf Seiten der Partnerin nicht um Vertrauen können, sondern um ein riskantes Ausgeliefert sein, insbesondere bei sozialen Abhängigkeiten.

Viele Frauen erkennen das zu spät.
 
@Mitglied #447650 Dein Post:

Zit.""""Sag mal...ist das auf deinen Mist gewachsen? Oder gibt es derartige Platitüden irgendwo umsonst dazu?"""

Hinter dem Anspruch auf totaler Unterwerfung, Hingabe und Kontrollverlust steckt gerade bei den vielen Möchte-gern-Doms ein ausgeprägt labiler Charakter. Da geht es auf Seiten der Partnerin nicht um Vertrauen können, sondern um ein riskantes Ausgeliefert sein, insbesondere bei sozialen Abhängigkeiten.

Viele Frauen erkennen das zu spät.
Gut...im ersten Statement schriebst du noch von Doms allgemein, in der weiteren Erläuterung hingegen von den “Möchtegern- Doms“.

Dann will ich nichts gesagt haben. :up:
 
Kontrollverlust allerdings ist für mich ziemlich negativ behaftet.
Das kommt natürlich darauf an, wie man "Kontrollverlust " interpretiert. Für mich ist es der Zustand, in dem ich mich befinde, wenn ein ein Orgasmus so intensiv ist, dass ich ihn von Kopf bis Fuss spüre. Jede Faser meines Körpers quasi betroffen ist. In diesem Moment verliere ich komplett die Kontrolle, bin total überwältigt von dem was ich gerade spüre und möchte einfach nur fortlaufen, flüchten. Weil ich in dem Moment mit diesen Empfindungen fast überfordert bin (im positiven Sinn natürlich)
Ich bin sehr dankbar, dass ich das in dieser Intensität erleben durfte
 
Das kommt natürlich darauf an, wie man "Kontrollverlust " interpretiert. Für mich ist es der Zustand, in dem ich mich befinde, wenn ein ein Orgasmus so intensiv ist, dass ich ihn von Kopf bis Fuss spüre. Jede Faser meines Körpers quasi betroffen ist. In diesem Moment verliere ich komplett die Kontrolle, bin total überwältigt von dem was ich gerade spüre und möchte einfach nur fortlaufen, flüchten. Weil ich in dem Moment mit diesen Empfindungen fast überfordert bin (im positiven Sinn natürlich)
Ich bin sehr dankbar, dass ich das in dieser Intensität erleben durfte
Gern geschehen....
 
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