Zufrieden mit mir selbst bin ich dann, wenn ich dankbar bin für das, was ich habe. Das kann Gesundheit, der Job, Familie und Freunde sein, auch der Blick in den Spiegel oder das schöne zuhause, dass bei einem Sturm nicht wegfliegt. Dahinter steckt Antrieb, der sich darum dreht, Dinge zu tun, die mir gut tun. Eine Partnerin wird merken, wenn es mir gut geht, weil ich z.B. den Arbeitsweg endlich wieder mit dem Rad zurücklegen kann, weil ich die Arbeitssituation entsprechend gestaltet habe - täglicher Workout auf dem Arbeitsweg in der Natur und Stadt mit dem Rad, Körper freut sich, Geist auch. Die Dankbarkeit darüber, das Leben anzunehmen, und selbst zu bestimmen, wie ich das Leben wahrnehme. Dunkle Gedanken, Sorgen und ähnliches prasseln jeden Tag auf uns ein, wenn wir in die Nachrichten schauen. Diesen Gedanken nicht nachzugeben (was nicht immer gelingt), sondern mich unter anderem an den o.g. Dingen zu erfreuen und dankbar zu sein, das erfüllt mich mit Zufriedenheit. Glück verspüre ich punktweise, es ist kein Zustand, der Länge andauern kann. Beim Spazierengehen plötzlich einen Schwalbenschwanz zu sehen, der bei uns ultraselten ist, oder eine Nachtigall singen hören, das erzeugt ein Glücksgefühl. Momente, in denen ich sehe, dass es meinen Kindern gut geht, und ich fühle, dass sie im Leben klar kommen werden, noch mehr. Auch diese Momente haben mit Dankbarkeit zu tun, die ich eher unbewusst verspüre, weil die Glückshormone im Vordergrund sind.