Generation Porno

Nein aber ich glaube das stundenlange Beziehungs"arbeit" beziehungsweise intensive Beziehungspflege notwendig ist um mit seinen Kindern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen dass wirklich bombenfest genug ist damit sie sich auch trauen mit solchen Fragen zu einem kommen.
Ich habe die meiste Zeit über 12 Stunden am Tag gearbeitet und die Mutter hatte meistens viel mehr Zeit mit den Kindern. Es ist keine Frage der Zeit die man mit ihnen verbringt sondern eine Frage welche Qualität diese Zeit hat. Die meisten Eltern haben von ihren Eltern schon eine scheiß Erziehung genossen und geben das dann unreflektiert weiter, das ist das größte Problem,
Zu mir sind die Jungs immer gekommen, die Mutter wird bis heute automatisiert belogen, weil sie immer nur deppert gemaßregelt und oberlehrerhaft Kluggeschissen hat.
Einfach nur statt Fernsehen Brettspiele spielen und beim ins Bett bringen noch Zeit nehmen. Es gibt ja auch noch ein Wochenende.
 
Dazu hab ich gerade vor Kurzem ein Erlebnis gepostet. Ich erlaube mir, das hierher zu kopieren, weil es einfach sehr gut passt.

Das ist reine Provokation, hat im Grunde aber weniger mit dem Thema "Generation Porno" zu tun. Der Unterschied ist nur, dass Jugendliche vor 20 Jahren noch keine derartigen Videos unterwegs konsumieren bzw. andere damit nerven/belästigen konnten …

Btw fällt das wohl unter Erregung öffentlichen Ärgernisses und wäre somit strafbar.
 
Ich denke wirklich, dass es da eine automatische Grenze gibt.

Niemals hab ich was verheimlicht, aber mit ca. 11 ist kein Kind mehr zu mir ins:Badezimmer gekommen, wenn ich in der Wanne war.

Wir reden über alles, aber wenn es zum Thema Sexualität kommt ist von ihnen aus eine Sperre

Ist doch eigentlich natürlich, nicht mit den Eltern die eigene Sexualität durchzubesprechen.

Welche Kinder wollen z.b. davon hören, dass ihre Eltern Sex haben??? Keine. Es ist eklig und man will davon nix wissen.
Ich hätte ja auch nicht explizit nach Sexualität gefragt. Unsere Kids bekamen beide erst mit 13 ein Smartphone. Der Große hatte sogar eines vor mir.
Aber wir haben sehr wohl darüber gesprochen was auf den Telefonen von Freunden alles läuft und ich hatte nicht den Eindruck das sie mich belügen. Es gab auffällige Klassenkollegen beim Mittleren in der Mittelschule, im Gym dürften die Eltern ihren Erziehungsauftrag ernster nehmen und auch fähiger sein.
Der Ältere ist uns heute dankbar dafür, dass er vorher kein Smartphone hatte, damals hat er es natürlich nicht verstanden. Bei einem Weihnachtsfest mit der Familie meiner Frau stellte er fest, dass wir drei die einzigen waren die sich unterhielten, während ihre Etern mit WhatsApp Nachrichten an Goitt und die Welt beschäftigt waren.
Für den Großen war meine Meinung relativ uninteressant zwischen 13 und 18, jetzt mit über 20 werden die Unterhaltungen sehr tiefsinnig, aber Sex ist natürlich kein Thema mehr. :rofl:
 
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Ich habe die ZDF Doku nicht gesehen
Hallo in die Runde:
Ich habe beruflich mit Jugendlichen zu tun und dachte bisher, dass ich schon einiges mitbekommen habe, was mich erschreckt und nachdenklich macht. Nach der gestrigen ZDF-Dokumentation "Generation Porno“ bin ich dennoch schockiert.
Obwohl die Doku vermutlich nur an der Oberfläche gekratzt hat, zeigt sie eine Entwicklung, die mir grosse Sorgen bereitet: Kinder werden heute teilweise bereits ab 8 Jahren mit Pornografie, sexualisierter Gewalt und verstörenden Inhalten im Internet konfrontiert.
Mich beschäftigt die Frage, welche Auswirkungen das langfristig auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auf Beziehungen, Sexualität und das gesellschaftliche Miteinander haben wird. Was kommt da in den nächsten Jahren noch auf uns zu?
Gleichzeitig frage ich mich, was wir als Gesellschaft dagegen tun können. Welche Verantwortung tragen Eltern, Schulen, Politik, Medienplattformen und wir Erwachsenen insgesamt? Reichen Aufklärung und Medienkompetenz aus, oder braucht es strengere Regeln und Schutzmassnahmen?
Mich interessieren eure Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken zu diesem Thema.
Die Doku habe ich jetzt nicht gesehen, allerdings ist das Thema an sich ja auch nicht Neu ..
Ich fühle mich tendenziell an die Diskussion bezüglich Killer Spielen wie Counter Strike erinnert ....

Meine Meinung dazu ist, dass wir unseren Kindern einfach beistehen müssen und ihnen bei der Verarbeitung und Beurteilung dieser Informationen unterstützen ohne mit Verboten zu hantieren, die sie nur in eine Kontra Position bringen ...
Hier sehe ich das (Haupt-) Versagen sehr bei den Eltern, die das einfach nicht vernünftig Handeln können ...

Natürlich werden immer Extrembeispiele genannt ... aber was ich aus dem Umfeld des eigenen Nachwuchses persönlich kenne entspricht so überhaupt nicht den oftmals gezeigten Bildern... das sind junge, intelligente Leute, die sich sehr kritisch und bewusst mit vielen Themen auseinandersetzen ... oft sehr gut informiert sind und dann vergleichsweise konservative Werte haben ...

Sicher bringt Hochglanz Pornographie Probleme beim Vergleich der eigenen Person mit des Darstellern und hat dann wohl eher bremsende Wirkung ... wir kommen hin zu Oversexed & Underfucked

Die aktuellen Studien zur Sexualität unter Jugendlichen mit seit Jahre steigendem Durchschnittsalter beim "ersten Mal" spricht da auch eine andere Sprache.

Was kommt auf uns zu: Tendenziell wohl eher einen Anstieg des Rückzugs ins Private und einen Hang hin zum Virtuellen und zur Fiktion ... soziale Kontakte werden zunehmend als Belastung empfunden ... persönliche Echtzeit Kommunikation teilweise störend ...

Was können wir als Gesellschaft tun: Sexualität Positiv besetzen und realistische Bilder vermitteln ... vielleicht einmal ein paar reale Hintergrundberichte, wie die Dreh's wirklich ablaufen, was die Motivationen sind etc. um die Dinge von tatsächlichen Darstellern einmal ehrlich dargestellt zu Bekommen und ins richtige Lot zu rücken ... sicher für die Jugend wesentlich glaubhafter als Alles, was Lehrkräfte und "Experten laut Schulung & Papier" so rüberbringen können.
 
Welche Kinder wollen z.b. davon hören, dass ihre Eltern Sex haben??? Keine. Es ist eklig und man will davon nix wissen.
Nicht unwahr. Aber ich halte es schon für wichtig dass man als Kind zB Wärme, Nähe und Liebe zwischen den Eltern mitbekommt und sie auch als sexuelle Wesen begreift.

Denn ansonsten will natürlich kein Kind über Sex mit seinen Eltern sprechen. Warum auch? Haben die diesbezüglich irgendwas erreicht? Sind die glücklich mit ihrer Sexualität? Sind die Vorbilder diesbezüglich? Wirken die wie Experten auf dem Feld an die man sich vertrauensvoll wenden kann?

Ich hatte den Fall: zwischen meinen Eltern habe ich glaube ich NIE auch nur einen Kuss gesehen. Ob die Sex hatten oder haben oder wann und ob sie das eingestellt haben... Ich weiß es nicht. Ich weiß von der Pornosammlung meines Vaters, einem Buch mit Lokalempfehlungen für Wiens Rotlicht Szene (pre Internet gabs das als Bücher...scheinbar) und verdächtigen, regelmäßigen "Saunabesuchen mit Freunden".

Dementsprechend wäre es mir auch NIE in den Sinn gekommen meinen Vater diesbezüglich irgendwas zu fragen oder mich ihm anzuvertrauen. Warum auch? Hat ja selber nicht so gewirkt als hätte er mit dem Thema irgendwas zu tun. Ich mein, meine Existenz weißt darauf hin dass er mutmaßlich Mal Sex mit meiner Mum hatte... Aber darüber hinaus?!

Also auch wenn es diese natürliche Grenze gibt und jetzt kein Kind Zaungast im Schlafzimmer der Eltern sein braucht... Glaube ich eben doch dass auch eine offen gelebte und nicht versteckte Sexualität eine wichtige Funktion bei der Schaffung einer Vertrauensbasis diesbezüglich hat.

Da geht es glaube ich mehr darum was Eltern vorleben als was sie erzählen wenn sie sich bewusst hinsetzen um ein Aufklärungsgespräch zu führen... Bei dem was meine Eltern vorgelegt haben, habe ich es vorgezogen dieses Gespräch nie zu führen. Und hab, wenn ich Fragen diesbezüglich hatte, eher das EF befragt als meine Eltern.
 
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Ich habe die ZDF Doku nicht gesehen
Es ist eine TV- Doku. Es wird diese Fälle geben, so wie es Teenager-Mütter und andere Spezialfälle gibt.
Daraus ein repräsentatives Bild einer Generation abzuleiten ist in etwa so intelligent wie zu glauben, Pornos wären das reale Leben.
 
Daraus ein repräsentatives Bild einer Generation abzuleiten ist in etwa so intelligent wie zu glauben, Pornos wären das reale Leben.
Ein immer problematischeres Bild sehe ich allerdings schon. Ob das NUR an Pornos liegt darf bezweifelt werden.

Aber über Generationen gesehen glaube ich das wir uns nicht gerade gesund entwickeln!
Das mag an den Pornos, Social Media, TikTok, Bubbles, Killerspielen, Gewalt Medien, FastFood, Beauty Kult, Photoshop oder geänderter Arbeitsrealitäten liegen... Oder dem und noch viel mehr zusammen.

Aber wir sehen sehr wohl und ganz objektiv:
-Eine EXPLOSION psychischer Probleme
-Schwierigkeiten von vielen stabile Beziehungen zu finden
-Gewalt, Drogen und Negativität mit denen Kinder immer früher in Berührung kommen
-Extremismus aller Art der wieder aufblüht

Und ich sehe mich selbst übrigens schon als Teil des Anfangs dieser Generationen die damit zu kämpfen hatten. Baujahr 1990... Wohl die ersten Digital Natives die das nie anders gekannt haben.

Einfach wegdiskutieren, mit dem Argument "das hat jede Generation über die nächste gesagt!", lassen sich die aktuellen Probleme meiner Meinung nach nicht!
 
Eine EXPLOSION psychischer Probleme
Es gab z.B. 2025 eine Studie, mit Schülern aus der 9. Bis 12. Klasse, mit Befragungen zw. 1991 bis 2024 oder so, die besagt, dass Jugedliche heute weniger zu Gewalt, Alkohol und Drogen neigen und stattdessen nur psychisch leiden.
In meinem, durchaus unfreiwillig großen, Freundeskreis, wimmelte es geradezu von problematisch behafteten Menschen, aus den verschiedensten sozialen Schichten, natürlich alle unbehandelt. Wenn man annimmt, dass das nicht nur in meinem Bezirk so war, viele davon heute eine Suchtproblematik haben und andere sich in Therapie befinden, bzw. dass Kinder und Jugendliche heute schneller Therapieangebote bekommen, explodieren die Fälle gegen früher auch.

Was wir hingegen mittlerweile wissen ist, dass soziale Medien in den Köpfen ein Problem verursachen, dass man als Erwachsener schwerer wieder aufräumt. Dafür war so mancher meiner Freunde mit Anfang 20 schon unrettbar Alkoholiker, auf anderen Drogen, auf Medikamenten und einige tot.
Seit wann gibt es Studien zur psychischen Gesundheit Jugendlicher? Vermutlich nicht viel länger als 35 his 40 Jahre.
Schwierigkeiten von vielen stabile Beziehungen zu finden
Kann es nicht ein Zusammenspiel aus längeren Suchphasen und höherer Bereitschaft, eine Beziehung zu beenden, sein? Ich glaube nicht das Beziehungen früher stabiler waren, es gab einfach nur seltener Trennungen. Einige aus meinem Freundeskreis waren bis 30 mit wechselnden Partnern, sind dafür mittlerweile seit annähern 20 Jahren in festen Partnerschaften, der Großteil ohne Trauschein und eingetragener Partnerschaft, viele ohne Kinder. Ich hatte bisher 4 Beziehungen, davon 2 über 10 Jahre.
Gibt es aussagekräftige Zahlen die das belegen, und wenn ja, seit wie lange?

Gewalt, Drogen und Negativität mit denen Kinder immer früher in Berührung kommen
Und trotzdem nehmen sie offenbar weniger Drogen, rauchen seltener und sind seltener Gewalttätig. Siehe oben. Ich denke soziale Medien erzeugen ein künstliches Ideal dem man schwerer nacheifern kann. Weil Gewalt und Drogen sind kein neues Phänomen, fast all meine Freunde wurden als Kinder verprügelt. Viele hatten alkoholkranke Eltern und Krieg war allgegenwärtig...das ist nix neues. Wir haben Gesichter des Todes auf Video ausgeliehen und tolle (Anti) Kriegsfilme im Fernsehen gesehen.

Extremismus aller Art der wieder aufblüht
Das ist den Algorithmen von Twitter und Co geschuldet, weil sie extreme Inhalte nachweislich pushen. Was unsere Kinder (und auch ganz viele Erwachsene) also brauchen ist, wie Du bereits richtig dargelegt hast, mehr Medienkompetenz.
Einfach wegdiskutieren, mit dem Argument "das hat jede Generation über die nächste gesagt!", lassen sich die aktuellen Probleme meiner Meinung nach nicht!
Darum geht es nicht, aber versuche Studien darüber zu finden wie psychisch gesund die Jugend in den 60ern war, oder wie stabil die Beziehungen damals gegenüber früher waren. Was es mit Sicherheit heute mehr gibt sind:
Mehr Studien und damit mehr Zehlen, in mehr Medien verbreitet
Mehr soziale Einrichtungen
Ein größeres Hilfsangebot für psychisch Kranke, als auch Paare
Und vermutlich mehr Menschen die bereit sind überhaupt über solche Themen zu sprechen
Und mehr Medien die Mithilfe plakativer Titel Hörer, Seher und Leser fischen um mehr Werbeeinnahmen zu lukrieren.
 
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Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen.
Kann mich aber der Ansicht anschließen, daß all diese Auswüchse keinen guten Anreiz für unsere Gesellschaft darstellen.
ABER.
Noch viel schlimmer finde ich die Reizüberflutung von Gewalt in all den Medien.
Sei es durch die Bilder von Kriegen die Nur Tod und Zerstörung bringen.
Es gibt keine Nachrichten wo nichts gezeigt wird.
Und auch die Anzahl und Arten von Krimis die Jeder quasi Rund um die Uhr konsumieren kann.
Da wird Tod und Sterben zur Alltäglichkeit.
Von deren Auswirkungen hab ich mindestens genau so viel Angst.
Das gibts aber im - öffentlich rechtlichen TV - und damit leicht zugänglich - schon viel länger als Pornos. Sicher mit schleichender Steigerung über die Jahre.
 
Ja eben genau DAS finde ich sooo schlimm.
Also meinst Du es wäre schlimmer (für Jugendliche) den Krieg und die Gewalt im Fernsehen zu sehen, anstatt selbst im Krieg zu leben und selbst Gewalt zu erfahren, so wie es alle Generationen vor Deiner erlebten?
 
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Also meinst Du es wäre schlimmer (für Jugendliche) den Krieg und die Gewalt im Fernsehen zu sehen, anstatt selbst im Krieg zu leben und selbst Gewalt zu erfahren, so wie es alle Generationen vor Deiner erlebten?
kein gutes Argument, etwas Schlechtes mit was noch Schlechterem zu verharmlosen.

Whatsaboutism?
 
Naja ... wenn ich mir so die Leben der Eltern in unserem Umfeld ansehe und wieviele davon selbst mit ihrem Leben, der Partnerschaft und Sexualität hadern, wundert es mich nicht, dass mangels positiver Vorbilder ein gerütteltes Maß an Orientierungslosigkeit und Skepsis bei der nächsten Generation herrscht und Vorbehalte gegenüber Bindungen und eigenen Nachwuchs ....

Es gibt aktuell so ein generelles Grundrauschen der Unsicherheit, eine dunkle Wolke der Angst vor der prompten Verschlechterung der Lebenssituation, Befürchtungen der Jugend überhaupt noch ein "Platzerl" in der Gesellschaft zu finden, wo man sein Auskommen findet ... viele Krisen werfen vorab Schatten ... ein immer weiteres Aufgehen der Einkommens-Schere, die Unfähigkeit und Machtlosigkeit der Politik für gerechte Umverteilung zu sorgen ... um nur einige Aspekte aufzuzeigen ..

Wieviele Partnerschaft funktionieren harmonisch ... in wievielen sind die emotionales und sexuellen Bedürfnisse (noch) abgedeckt ... Wieviele Partnerschaften gibt es, die mittlerweile mehr oder weniger nur mehr Leidensgemeinschaften sind - wie präsent und thematisch kompetent sind die Eltern - das prägt dann den Nachwuchs ...

Noch nie hatten wir soviel an Verfügbarkeit von globaler Information ... Pornos ... jede Spielart wir Sichtbar gemacht ... viel lebt von Übertreibung ...
die ganzen Eindrücke treffen auf Nachwuchs, der das mangels persönlicher Erfahrung natürlich nicht einordnen kann ....
Kompetente Ansprechpartner ... Pustkuchen .. siehe oben, Elternschaft die es zumeist nicht geschafft hat, ihr eigenen Leben zu regeln und überhaupt keinen Zugang zur Majorität der Szenarien hat .... genauso wie die Majorität der Lehrkräfte und die "Experten" ....

Dann sind wir flugs bei dem was auch hier im Forum immer wieder zu beobachten ist .. Leute die über Themen Reden, Verhalten und Praktiken beurteilen, ausufernd auf Grund von fragmentarischen Informationen Philosophieren, Spekulieren, Interpretieren ... Tabuisieren und mit Vorurteilen hantieren ohne einen wirklichen praktischen Einblick zu haben ... OK ... die ganzen "Experten" brauchen halt etwas um ihre Leben zu bestreiten

Dann hat man schnell Begriffe wie sexualisierter Gewalt, toxische Männlichkeit, Missbrauch etc. bei der Hand und die Feminismus affine Userschaft prescht dann in Unkenntnis übereifrig vor .... es ist immer lieblich das mitzubekommen ...

Die Pornos sind nicht das Problem wenn man erklären kann, dass es solche Spielarten auch durchaus in Realität gibt ... halt nicht in Hochglanz und mit Top attraktiven Models und Körper halt keine Maschinen sind ... was sich halt angefangen von dem Hänger beim Dreier, bis zur Scheidentrockenheit beim Gangbang zeigt ...

Außer acht gelassen wir auch immer, dass es einfach unterschiedliche Formen der Sexualität gibt ... diese sind kein Widerspruch, sondern können sich de facto auch trefflich ergänzen .... die von tiefer partnerschaftlichen Intimität, emotionaler Nähe und Zärtlichkeit lebende Vereinigung auf der einen Seite und die leichte, unverbindlich, wilde animalische Fickerei auf der anderen Seite ...

Gangbang ... Ja, es gibt Frauen, die es (mitunter in bestimmten Situationen = Flow) genießen, wenn Sie von mehreren Herren umringt und behüpft werden ... Ganz Selbstbestimmt und aus freiem Willen ...

Oder das "Benutzen" ... ist ja ein herziger Terminus ... Frau gibt damit Verantwortung ab ... kann sich Fallen lassen, kommt in einen Flow und kann sich auf das Genießen konzentrieren ....

In BDSM Szenarien gibt es dann nochmals andere Dynamiken ...

Aber bitte, wo findest Du Jemanden der mit realer, kompetenter tatsächlich hilfreicher Information zur Einordnung zur Seite stehen kann ?

Die Eltern haben ihr eigenen Leben oft selbst nicht in Griff ... die Lehrkräfte sind themenfern, die Experten zumeist lediglich Belesen ....

Was steht bei der ganzen Hilflosigkeit jetzt wieder einmal als Mittel der Wahl am Tableau "Zensur" .... samma weit gekommen seit den Bücherverbrennungen und den Versperren von Kunstwerken und Büchern im Vatikan ..... Ich gestehe ... gelegentlich kotzt mich die Menschheit einfach nur an.
 
Habt ihr euch euer Sexlife von euren Eltern beeinflussen lassen??
Also ich nicht
Ich habe bis in die Pubertät gar nicht gewusst, dass meine Eltern Sex haben. Hab stellenweise sogar gedacht, sie hätte nur Sex, um uns Kinder zu bekommen.

Und das lag nicht daran, dass sie keinen hatten! Sie haben uns damit nur nicht in Berührung kommen lassen.
 
Es ist eine TV- Doku. Es wird diese Fälle geben, so wie es Teenager-Mütter und andere Spezialfälle gibt.
Daraus ein repräsentatives Bild einer Generation abzuleiten ist in etwa so intelligent wie zu glauben, Pornos wären das reale Leben.
Dein Einwand verfehlt mMn den eigentlichen Inhalt der Doku. "Generation Porno“ war lediglich der Aufhänger bzw. Titel. Im Kern ging es auch um Themen wie die sexuelle Sozialisation und Kindesmissbrauch im Internet. Den gesamten Beitrag auf den Begriff "Porno“ zu reduzieren und dann mit dem Argument Pornos sind nicht das reale Leben abzutun, setzt sich nicht mit den eigentlichen Aussagen der Dokumentation auseinander. Nicht repräsentative Einzelfälle beweisen keinen Trend, können aber auf reale gesellschaftliche Probleme hinweisen, die sich auch durch Studien und Statistiken belegen lassen.
 
kein gutes Argument, etwas Schlechtes mit was noch Schlechterem zu verharmlosen.

Whatsaboutism?
Darum ging es mir nicht. Wenn psychische Erkrankungen, Bindungsprobleme und dergleichen ein Problem der Jetzzeit, verursacht durch Gewaltdarstellungen in Internet oder Fernsehen sind, ist das Problem nicht neu. Man kann auch behaupten Egoshooter würden Amokläufe an Schulen fördern. Aber auch dazu gehört mehr als das, wie die Differenz an solchen Vorfällen zwischen den USA und Europa zeigen.
Und die USA hatten seit 200 Jahren keinen Krieg mehr auf eigenem Grund und Boden.
Gewalt muss nicht zwingend zu Gewalt führen, weder dargestellt, noch selbst erlebt.
Es stehen mMn systemische Effekte dahinter und wenn man schon meint, dass das eine schlimmer sei als das andere, könnte man seine Meinung ruhig ernsthafter diskutieren.
 
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Dein Einwand verfehlt mMn den eigentlichen Inhalt der Doku. "Generation Porno“ war lediglich der Aufhänger bzw. Titel. Im Kern ging es auch um Themen wie die sexuelle Sozialisation und Kindesmissbrauch im Internet. Den gesamten Beitrag auf den Begriff "Porno“ zu reduzieren und dann mit dem Argument Pornos sind nicht das reale Leben abzutun, setzt sich nicht mit den eigentlichen Aussagen der Dokumentation auseinander.
Mag sein, ich kenne die Doku nicht, es war eine Aussage in's Blaue aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Material aus div. Fernsehsendungen. Ich kemne vermutlich zu viele Leute die auch für's Fermsehen arbeiten und viel bessere und gründlichere Arbeiten abliefern würden, wenn sie denn nur dürften.
können aber auf reale gesellschaftliche Probleme hinweisen, die sich auch durch Studien und Statistiken belegen lassen.
Gab es denn belegbare langjährige Vergleichstudien und dazugehörige Zahlen zu gesellschaftlichen Problemen in der Sendung?
Irgendwas das man nachlesen kann und wozu es glaubwürdige Vergleichsstudien aus den zumindest letzten 20 Jahren gibt?
Pornos im Internet betrifft ja zumindest bereits die zweite Teenagergeneration.

Ich denke am Ende braucht es einfach nur mehr Medienkompetenz und ein vertrautes Elternhaus mit dem man sich austauschen kann. Auch nix was erst seit den letzten 20 Jahren fehlt.
Die heutigen Kids werden in 20-30 Jahren wesentlich schlimmere Probleme haben als die, die hier hefaufbeschworen werden.
Unser Gebrabbel wird richtiggehend lächerlich wirken gegen die Probleme vor denen sie stehen werden und Pornos und KI sind daran nur aufgrund des immensen Energieverbrauchs mit Zeitverzögerung schuld.
Das spürt dann die überübernächste Generation.
 
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Dazu hab ich gerade vor Kurzem ein Erlebnis gepostet. Ich erlaube mir, das hierher zu kopieren, weil es einfach sehr gut passt.

"Vor ein paar Tagen fahr ich in der S45 zur Arbeit, morgens um acht etwa, letzter Wagon. Im Zug drei Jugendliche, geschätzt um die 17. Die drei sind übertrieben laut, auffällig, rücksichtslos und provokant. Nehmen Platz auf einem Sitz für zwei, der dritte liegt rücklings über den beiden anderen. Plötzlich beginnen sie in maximaler Lautstärke auf dem Handy dessen, der darüber liegt, Pornos zu sehen. Das affektierte Porno-Gekreische von Frauen erfüllt das Abteil, das wiederum gefüllt ist mit Menschen, die zur Arbeit fahren. Ungefähr die Hälfte davon ist weiblich. Die Jungs begeilen sich teils am Video, teils äußern sie sich abfällig und derb über das Gesehene, dann wieder schreien und lachen sie begeistert dazu auf. Der obere der drei greift sich dazu ständig in einer ausladenden Geste in den Schritt.

Auf Aufforderungen, das abzudrehen, reagieren sie verächtlich und lachen höhnisch die aus, die sich zu Wort melden. Besonders geringschätzig werden sie den Frauen gegenüber. Den anderen im Abteil geht es offenbar ähnlich wie mir. Alle fühlen sich sichtlich unangenehm berührt. Warum? Nicht, weil alle so prüde sind. Nicht, weil alle etwa so intolerant sind. Nicht, weil sie nur nicht gleichgültig genug sind, oder weil sie keinen Spaß verstehen.

Sondern weil es sich hier um eine aggressiv-provokative Sexualisierung des Raums handelt. Das ungute Gefühl entsteht, weil dir Kontrolle, Dominanz und/oder Verachtung aufgezwungen wird. Weil du benutzt wirst, um für die Befriedigung (sei sie nun sexuell, ein Machtbedürfnis oder beides) herzuhalten. Weil eine solche Sexualisierung oft mit dem hier ebenfalls zur Schau getragenen Frauenbild einhergeht. Weil man dagegen im Moment machtlos ist. Weil Grenzen bewusst und absichtlich ignoriert werden."


Quelle:


Ich denke, da läuft allmählich wirklich etwas aus dem Ruder. Und es verstärken sich viele Dinge gegenseitig. Frauenbild und Porno, sowie Porno und Frauenbild zum Beispiel.
dazu braucht es eben zivilcourage. ich hätte ihnen gesagt das sie aufhören sollen und wenn sie das nicht tun was das für sie bedeutet. zug hält in der nächsten station bis die polizei kommt, anzeige wegen sexueller belästigung und für den fall das sie abhauen hätt ich sie noch fotografiert. wenn ihnen das egal ist, hätte ich die polizei mit lautsprecher vor ihnen angerufen.
 
Hallo in die Runde:
Ich habe beruflich mit Jugendlichen zu tun und dachte bisher, dass ich schon einiges mitbekommen habe, was mich erschreckt und nachdenklich macht. Nach der gestrigen ZDF-Dokumentation "Generation Porno“ bin ich dennoch schockiert.
Obwohl die Doku vermutlich nur an der Oberfläche gekratzt hat, zeigt sie eine Entwicklung, die mir grosse Sorgen bereitet: Kinder werden heute teilweise bereits ab 8 Jahren mit Pornografie, sexualisierter Gewalt und verstörenden Inhalten im Internet konfrontiert.
Mich beschäftigt die Frage, welche Auswirkungen das langfristig auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auf Beziehungen, Sexualität und das gesellschaftliche Miteinander haben wird. Was kommt da in den nächsten Jahren noch auf uns zu?
Gleichzeitig frage ich mich, was wir als Gesellschaft dagegen tun können. Welche Verantwortung tragen Eltern, Schulen, Politik, Medienplattformen und wir Erwachsenen insgesamt? Reichen Aufklärung und Medienkompetenz aus, oder braucht es strengere Regeln und Schutzmassnahmen?
Mich interessieren eure Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken zu diesem Thema.
naja, ich bin 52 und hab den ersten porno mit 10 bei einen schulfreund gesehen. seine eltern hatten unter dem aufklappbett eine riesen sammlung von color climax filmen. alles eine frage der erziehung und wie man damit umgeht. ist nur ein film, die ralität holt einen dann bald wieder ein. wir haben ja auch viele filme mit gewalt gesehen und ich bin das gegenteil eines gewalttäters.
 
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