Gedankenexperiment/eigentlich hetero

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(Gelöschter Account)
Auf den ersten Blick scheint die Anzahl der Männer, die bereit sind bei sexuellen Kontakten aufs männliche Geschlecht auszuweichen, obschon die Profilangaben sie als "hetero" ausweisen, recht groß. Auch scheint die Erklärung dafür schnell gefunden und es wird ihnen nachgesagt, dass sie wohl keine Frau fänden und in Folge eine gewisse Flexibilität entwickeln würden.

Was aber, wenn das gar nicht der Fall ist und sich Mann und Frau in diesem Punkt viel weniger unterscheiden, als einfach nur in der Art und Weise, wie sie Erotik und Sexualität leben und erleben?

Fragt man Frauen, ob sie schon einmal eine andere Frau leidenschaftlich geküsst haben, dann wird der Anteil jener, die es getan haben vermutlich relativ hoch sein, der Zahl derer, die sich tatsächlich als bi bezeichnen hingegen wieder wesentlich geringer.
Fragt man hingegen Männer, ob sie schon einmal einen anderen Mann richtig geküsst haben, werden sich die meisten pikiert abwenden - und ich glaube, dass unter diesen auch durchaus welche sein werden, die schon einmal einen Schwanz im Mund hatten.

Der Unterschied in den Neigungen ist meines Erachtens geringer, als es den Anschein hat, der Unterschied darin, wie es sich zeigt und zum Ausdruck kommt wieder eklatanter. Erotische Energie und die vielbeschworene Neugier muss dazu in beiden Fällen vorhanden sein. Bliebe letztendlich die Frage:
Ist eine Frau schon bi, wenn sie eine andere leidenschaftlich küsst? Und ist ein Mann automatisch bi, wenn er sich den Schwanz blasen/wichsen lässt oder ihn bläst/wichst? Da (unter)scheiden sich sicherlich die Geister. Und die ruf ich jetzt mal.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube du mußt in dem konkreten Fall in der Diskussion zwischen Transgender Frauen (Shemale, ladyboy.. sind diese Begriffe erlaubt oder hier zu negativ behaftet?) und straight/gay Männern unterscheiden weil das durchaus erheblichen Unterschied macht.
 
Ich glaube du mußt in dem konkreten Fall in der Diskussion zwischen Transgender Frauen (Shemale, ladyboy.. sind diese Begriffe erlaubt oder hier zu negativ behaftet?) und straight/gay Männern unterscheiden weil das durchaus erheblichen Unterschied macht.

Schönes Ava... Nice :up:

OT:

Mal ganz grundlegend: braucht es diese Definitionen überhaupt? Muss alles einen Namen haben? Is ned wurscht?

Für mich ist ein Mann der in sexuell Übereinkunft (wieder ein dirty talk Wort :rofl:) mit einem Mann kommt, bi.
Genauso wie wenn eine Frau mit einer Frau.
Und wenn ich so heiss auf eine Frau bin, dass ich sie küssen will... Dann hab ich zumindest eine Bi Ader. :schulterzuck:
Ich schau Frauen gerne zu, bei allem möglichen was sexuelles betrifft. Mit machen muss ich aber nicht. Auch küssen muss ich eine Frau nicht... So: was bin ich? ;)
 
Auf den ersten Blick scheint die Anzahl der Männer, die bereit sind bei sexuellen Kontakten aufs männliche Geschlecht auszuweichen, obschon die Profilangaben sie als "hetero" ausweisen, recht groß. Auch scheint die Erklärung dafür schnell gefunden und es wird ihnen nachgesagt, dass sie wohl keine Frau fänden und in Folge eine gewisse Flexibilität entwickeln würden.

Was aber, wenn das gar nicht der Fall ist und sich Mann und Frau in diesem Punkt viel weniger unterscheiden, als einfach nur in der Art und Weise, wie sie Erotik und Sexualität leben und erleben?

Fragt man Frauen, ob sie schon einmal eine andere Frau leidenschaftlich geküsst haben, dann wird der Anteil jener, die es getan haben vermutlich relativ hoch sein, der Zahl derer, die sich tatsächlich als bi bezeichnen hingegen wieder wesentlich geringer.
Fragt man hingegen Männer, ob sie schon einmal einen anderen Mann richtig geküsst haben, werden sich die meisten pikiert abwenden - und ich glaube, dass unter diesen auch durchaus welche sein werden, die schon einmal einen Schwanz im Mund hatten.

Der Unterschied in den Neigungen ist meines Erachtens geringer, als es den Anschein hat, der Unterschied darin, wie es sich zeigt und zum Ausdruck kommt wieder eklatanter. Erotische Energie und die vielbeschworene Neugier muss dazu in beiden Fällen vorhanden sein. Bliebe letztendlich die Frage:
Ist eine Frau schon bi, wenn sie eine andere leidenschaftlich küsst? Und ist ein Mann automatisch bi, wenn er sich den Schwanz blasen/wichsen lässt oder ihn bläst/wichst? Da (unter)scheiden sich sicherlich die Geister. Und die ruf ich jetzt mal.
In diesem Forum treib sich eine Menge besondere "Persönlichkeiten" herum, Menschen mit denen ich im RL gesichert keinen Kontakt hab, abgesehen vom Abstreifen in der U-Bahn. Ich glaube fest nicht dass deine Einschätzung richtig ist dass weit verbreitet Mann-Mann Kontakt stattfindet. Das mag in manch Bereichen anders sein, zB im Häfen wo der Sexualtrieb eben auch irgendwo hin muss. Obiges muss natürlich nicht stimmen, beweißen kann ich's natürlich nicht.
Die Definition von Bi ist gleichgeschlechtlicher Sex, von daher ist deine Frage simpel zu beantworten. Ein Mörder killt auch nicht unbedingt tagtäglich, aber wenn er Mal wen umgebracht hat ist er einer, ob er das nun wahrhaben will oder nicht.
 
Schönes Ava... Nice :up:

OT:

Mal ganz grundlegend: braucht es diese Definitionen überhaupt? Muss alles einen Namen haben? Is ned wurscht?

Danke :) Finde Schwanz-Avatare unmöglich und da Gesichts-Avas einen ganzen administrativen Rattenschwanz haben, mußte halt was "dazwischen" her.

Um meine Anmerkung vielleicht ein bisschen zu klarifizieren: Es gibt eindeutige und anerkannte Studien, welche deutlich aufzeigen das es zwischen der Anziehung zwischen Männern und Transgender Frauen keinen Zusammenhang zur Bisexualität oder Homosexualität gibt (z.b. K. J. Hsu, Rosenthal A. M., Miller D. I., Bailey J. M. 2015. "Who are gynandromorphophilic men? Characterizing men with sexual interest in transgender women." Psychological Medicine.doi:10.1017/S0033291715002317). Daher denke ich mal, das die Differenzierung in diesem Fall durchaus gerechtfertigt und notwendig ist.
 
Danke :) Finde Schwanz-Avatare unmöglich und da Gesichts-Avas einen ganzen administrativen Rattenschwanz haben, mußte halt was "dazwischen" her.

Um meine Anmerkung vielleicht ein bisschen zu klarifizieren: Es gibt eindeutige und anerkannte Studien, welche deutlich aufzeigen das es zwischen der Anziehung zwischen Männern und Transgender Frauen keinen Zusammenhang zur Bisexualität oder Homosexualität gibt (z.b. K. J. Hsu, Rosenthal A. M., Miller D. I., Bailey J. M. 2015. "Who are gynandromorphophilic men? Characterizing men with sexual interest in transgender women." Psychological Medicine.doi:10.1017/S0033291715002317). Daher denke ich mal, das die Differenzierung in diesem Fall durchaus gerechtfertigt und notwendig ist.

Nicht, dass ich hier jemanden außen vor lassen möchte ;) aber die waren nicht gemeint.
 
Nicht, dass ich hier jemanden außen vor lassen möchte ;) aber die waren nicht gemeint.

Ok, dann mal ganz konkret: Ich glaube das weder Frauen noch Männer, die mal das gleiche Geschlecht geküßt (oder mehr) haben sich gleich als bisexuell oder homosexuell deklarieren müssen (dürfen?).

Zum einen gibt es die wenig überraschende Tatsache, das viele Männer ihre allerersten sexuellen Erfahrungen mit gleichgeschlechtlichen machen. Ändert natürlich nix daran dass das gerne und vehement/pikiert verneint wird. Zum anderen ändert sich auch der generelle Ansatz zu sexueller Neigung mit fortschreitendem Alter. Während die jüngere Generation Sex in erster Linie als Selbstbestätigung und Sport betrachtet, wirds dann ab 40 schon mehr differenziert. Da spielt nicht mehr so sehr der Fick-Trieb (sorry!) die erste Geige sondern schon mehr die tatsächliche persönliche Anziehung. Und das kann sicher auch mal das gleiche Geschlecht treffen.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin überzeugt das es deutlich mehr sexuelle "Momente" zwischen Männern gibt als öffentlich zugegeben wird. Hängt auch vom Alter, der Reife und der Aufgeschlossenheit der Beteiligten ab. Macht aber jene Männer nicht automatisch Bi.
 
Warum ned?
Wäre doch wurscht..
Ist bi zu sein was schlechtes?

Nah, generell bin ich der Meinung das weder homo-, bi-, irgendwas-sexuell eine negative Note haben sollte. Ich glaub halt nur das diese gleichgeschlechtlichen Experimente/Erfahrungen bei Männern im Regelfall eher die Ausnahme sind. Wenn mir jemand sagt das er/sie Bi ist dann ist meine persönliche Interpretation das die sexuellen Vorlieben konkret vom physischen Geschlecht unabhängig sind und die gleichgeschlechtlichen Begegnungen eher die Regel als die Ausnahme sind.
 
ein anderer Schwanz kann höchstens von interesse sein, wenn ich meine Frau an ihm schmecken kann und auch dann verspüre ich ein verlangen danach äußerst selten. gemeinsam danach einen drink nehmen und eine zigarre anzünden aber sehr gerne.
 
Eher was geiles. Doppelter Spaß, doppelte Auswahl, und auch andere Möglichkeiten als wir Bedauernswerten, die nur auf ein Geschlecht fixiert sind.

Der einzige der hier bedauernswert ist, bist du. ;)

generell bin ich der Meinung das weder homo-, bi-, irgendwas-sexuell eine negative Note haben sollte

Me too. Soll doch jeder machen was er will.
Schwul ist cool. :D Und Bi Männer auch ein Segen für Frauen.. ;) vorallem wenn sie gern mehrere Männer im Bett hat.... Hätte.... :rolleyes::rofl:
 
Es braucht nicht alles ein Mascherl.
Mir ist wurscht, ob mich jemand in eine Bi-Schublade steckt oder nicht. Bei anderen is es mir auch egal. Wünschenswert wär, würd sich niemand für seine Vorlieben schämen.
 
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