Gedankenexperiment/eigentlich hetero

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
weil es so ein aktueller Fall ist, glaubst du, dass der sex des 18 jährigen oberösterreichers mit dem 15 jährigen mädel in den USA dieser geschadet hat?
 
das bist du der allgemeinheit aber einen großen Schritt voraus. ich sage nur pädophilie, von pädosexualität ganz zu schweigen.
Ergänzend zu meinem Posting:
Vorlieben, die anderen nicht schaden.

Warum müssen bei jeder Diskussion immer als erstes die Extremvariationen herumgeworfen werden? Kann man wirklich nicht mehr davon ausgehen, das sich hier erwachsene Menschen über eine erwachsenes Thema unterhalten. Oder dient das lediglich dazu, sich selber wichtig zu machen?
 
Bliebe letztendlich die Frage:
Ist eine Frau schon bi, wenn sie eine andere leidenschaftlich küsst? Und ist ein Mann automatisch bi, wenn er sich den Schwanz blasen/wichsen lässt oder ihn bläst/wichst? Da (unter)scheiden sich sicherlich die Geister. Und die ruf ich jetzt mal.
So Schwarz/Weiß Gschichterl'n sind eigentlich immer eine Simplifizierung ...
Es gibt die These, dass Alle Bisexuell sind nur halt in unterschiedlicher Ausprägung (Skala).
Wenn man Laufe seiner Entwicklung auch eine Form der Sexuellen Selbstsicherheit und Identität gefunden hat, wird man eventuell offener gegenüber Experimenten sein ,,,
Vieles ... auch derartige Grenzüberschreitungen sind halt auch eine Frage der Situation .... wenn die entsprechend "Aufgeladen" ist wird mitunter vieles möglich.

Ich würde Differenzieren zwischen gelegentlichen Experimenten in besonderen Situationen und fester und regelmäßiger Bestandteil des Sexuallebens.

LG Bär
 
weil es so ein aktueller Fall ist, glaubst du, dass der sex des 18 jährigen oberösterreichers mit dem 15 jährigen mädel in den USA dieser geschadet hat?

Ich hab den Fall nicht verfolgt, aber von Pädophilie spricht man bei 18/15 wohl nicht.
Ob es ihr geschadet hat? Keine Ahnung.
Ich such mal den Thread und einen informativen Artikel zum Fall.
 
Ich sage jetzt einmal das ein Mann der einen anderen Mann geküsst hat, bzw seinen Schwanz schon mal im Mund hatte, sich selber nicht zwangsläufig als Bi bezeichnen muss/soll...
Ich selber hatte schon so ein Erlebnis bei einem spontanen Dreier.. ich habe auch Ihn geküsst und seinen Schwanz geblasen so wie er meinen. Und es war doch dezent geil weil es Neuland war. Ehrlich gesagt würde ich es wieder tun...Ausser Analverkehr.. (Jetzt kommt der Shitstorm... *GG*) aber das ist nicht so mein Ding...
Aber bin ich deswegen schon bi? Ich sage nein...
 
Schönes Ava... Nice :up:

OT:

Mal ganz grundlegend: braucht es diese Definitionen überhaupt? Muss alles einen Namen haben? Is ned wurscht?

Für mich ist ein Mann der in sexuell Übereinkunft (wieder ein dirty talk Wort :rofl:) mit einem Mann kommt, bi.
Genauso wie wenn eine Frau mit einer Frau.
Und wenn ich so heiss auf eine Frau bin, dass ich sie küssen will... Dann hab ich zumindest eine Bi Ader. :schulterzuck:
Ich schau Frauen gerne zu, bei allem möglichen was sexuelles betrifft. Mit machen muss ich aber nicht. Auch küssen muss ich eine Frau nicht... So: was bin ich? ;)

a normale frau !!!!
 
es wird zu keinen befriedigenden ende kommen, ewiges thema !!

ich blase nicht, ich küsse nicht, ich lasse mich nicht f....n!!!
aber zu einen geilen echten DT sage ich nicht nein !:liebe::liebe:
 
Auf den ersten Blick scheint die Anzahl der Männer, die bereit sind bei sexuellen Kontakten aufs männliche Geschlecht auszuweichen, obschon die Profilangaben sie als "hetero" ausweisen, recht groß. Auch scheint die Erklärung dafür schnell gefunden und es wird ihnen nachgesagt, dass sie wohl keine Frau fänden und in Folge eine gewisse Flexibilität entwickeln würden.

Was aber, wenn das gar nicht der Fall ist und sich Mann und Frau in diesem Punkt viel weniger unterscheiden, als einfach nur in der Art und Weise, wie sie Erotik und Sexualität leben und erleben?

Fragt man Frauen, ob sie schon einmal eine andere Frau leidenschaftlich geküsst haben, dann wird der Anteil jener, die es getan haben vermutlich relativ hoch sein, der Zahl derer, die sich tatsächlich als bi bezeichnen hingegen wieder wesentlich geringer.
Fragt man hingegen Männer, ob sie schon einmal einen anderen Mann richtig geküsst haben, werden sich die meisten pikiert abwenden - und ich glaube, dass unter diesen auch durchaus welche sein werden, die schon einmal einen Schwanz im Mund hatten.

Der Unterschied in den Neigungen ist meines Erachtens geringer, als es den Anschein hat, der Unterschied darin, wie es sich zeigt und zum Ausdruck kommt wieder eklatanter. Erotische Energie und die vielbeschworene Neugier muss dazu in beiden Fällen vorhanden sein. Bliebe letztendlich die Frage:
Ist eine Frau schon bi, wenn sie eine andere leidenschaftlich küsst? Und ist ein Mann automatisch bi, wenn er sich den Schwanz blasen/wichsen lässt oder ihn bläst/wichst? Da (unter)scheiden sich sicherlich die Geister. Und die ruf ich jetzt mal.


Das ganze löst sich auf, wenn man das Heteronormative Konstrukt, auf dass das aufbaut, einfach weglässt.


Trotzdem finde ich es schön, dass du das "eigentlich hetero" Dilemma ansprichst - oft wird ja nur darüber gespöttelt.

Ich bin davon überzeugt,dass die Kriminalisierung der Homosexualität bis hin zur Ermordung von Männern, die der heterosexuellen Norm nicht entsprachen, in uns allen, kollektiv in unserem Unbewussten noch nachwirkt.

Weshalb die gleichgeschlechtliche Lust unter Männern schwerst tabuisiert wird.

Es gibt als Gegenbewegung den Offensiven, Lebensbejahenden Umgang. Aber ich kann mich noch erinnern, dass meine Mama, als die Rede auf einen schwulen Nachbar kam, die Stimme senkte und gleichzeitig diesen "aufpassen was du zu wem sagst " Ton hatte. Unreflektiert wirkt sowas nach und löst wohl bei einigen das reflexartige abwehrend aus.

Weibliche gleichgeschlechtliche Lust würde nie derart verfolgt, da war eher die soziale Ausgrenzung bei unerwünschte Schwangerschaft das Problem
 
Auf den ersten Blick scheint die Anzahl der Männer, die bereit sind bei sexuellen Kontakten aufs männliche Geschlecht auszuweichen, obschon die Profilangaben sie als "hetero" ausweisen, recht groß. Auch scheint die Erklärung dafür schnell gefunden und es wird ihnen nachgesagt, dass sie wohl keine Frau fänden und in Folge eine gewisse Flexibilität entwickeln würden.

Was aber, wenn das gar nicht der Fall ist und sich Mann und Frau in diesem Punkt viel weniger unterscheiden, als einfach nur in der Art und Weise, wie sie Erotik und Sexualität leben und erleben?

Fragt man Frauen, ob sie schon einmal eine andere Frau leidenschaftlich geküsst haben, dann wird der Anteil jener, die es getan haben vermutlich relativ hoch sein, der Zahl derer, die sich tatsächlich als bi bezeichnen hingegen wieder wesentlich geringer.
Fragt man hingegen Männer, ob sie schon einmal einen anderen Mann richtig geküsst haben, werden sich die meisten pikiert abwenden - und ich glaube, dass unter diesen auch durchaus welche sein werden, die schon einmal einen Schwanz im Mund hatten.

Der Unterschied in den Neigungen ist meines Erachtens geringer, als es den Anschein hat, der Unterschied darin, wie es sich zeigt und zum Ausdruck kommt wieder eklatanter. Erotische Energie und die vielbeschworene Neugier muss dazu in beiden Fällen vorhanden sein. Bliebe letztendlich die Frage:
Ist eine Frau schon bi, wenn sie eine andere leidenschaftlich küsst? Und ist ein Mann automatisch bi, wenn er sich den Schwanz blasen/wichsen lässt oder ihn bläst/wichst? Da (unter)scheiden sich sicherlich die Geister. Und die ruf ich jetzt mal.
ich glaube, dass viele männer solche fantasien haben, sie aber verdrängen, weil es sich gesellschaftlich "nicht gehört".
für jene die sie aussprechen oder hier mithilfe der anonymität bekennen, bleibt es zu einem großen teil auch fantasie, endet inendlosen chats oder scheitern an ängsten. ich möchte mich auch nicht mit mr. unbekannt nach 3 sätzen zum sex verabreden, jemanden unverfänglich hier kennenzulernen ist eher schwierig. frauen haben es diesbezüglich im real life bestimmt leichter, weil eine bisexuelle frau die männerfantasie ist und zwei frauen die sich vergnügen, nicht nur optisch ansehnlicher, sondern auch gesellschaftlich tolerierter sind.
 
Da sich ja bekanntlich Sexualität hauptsächlich im Kopf abspielt ist das Potential für Vorlieben/ Neigungen jeglicher Art, auch solcher, die als illegal gelten ( vgl. Paraphilien ) grundsätzlich in jedem gesunden Menschen vorhanden, ob er will oder nicht. Das sind Veranlagungen, die oft per Kopfkino ein regelrechtes Eigenleben führen, z.B. durch sexuell erregende Träume, aber auch durch zufällige Begegnungen getriggert sein können. Davon ist die Frage nach einer Bisexualität natürlich nicht ausgenommen.

Ob oder wann im Laufe des Lebens solche latenten Neigungen auf reale Erfüllung drängen ist wiederum eine Frage der persönlichen Veranlagung, bzw. des Charakters. In speziellen Kreisen der BDSM wird da viel experimentiert. Was meinen Teil betrifft, auf der Gefühlsebene mit zunehmender Begeisterung. Ist aber nix für Feiglinge, die sich gerne hinter ihrem ""eigentlich hetero"" verkriechen. :D
 
Zurück
Oben