Eyes wide shut....Party

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Ein Gedanke am Rande: eigentlich ist es komisch und schade, daß von der Novelle bzw. der sehr guten Verfilmung nur eine Sexveranstaltung in den Köpfen hängen bleibt.

Seien wir uns ehrlich: wenn unsereins an einem Event dieser Art teilnimmt, dann doch wohl nur, um einen unbeschreiblichen Abend der Lustbefriedigung zu erleben.

Bei dermaßen euphorischen Berichten überlege ich mir ernsthaft mal in Deutschland teilzunehmen. Soviel zum Thema Mundpropaganda.
 
Dresscode "alles schwarz" führt bei uns zum sofortigen Aussortieren der Veranstaltung.

Bei einer Veranstaltung nach dem Vorbild von "Eyes Wide Shut" ist nach meinem Empfinden eine gewisse Aufgabe von Individualität ein Kernelement. Das beisst sich mit auffallender, individuell gewählter erotischer Kleidung, die als Aushängeschild der eigenen Persönlichkeit gewählt und vorgeführt wird.

Freiere Kleiderwahl wie bei dem Event im Element6 ist sicher auch nett, mit dem Thema "Eyes Wide Shut" hat es dann aber nicht mehr ganz so viel zu tun.

Schau Dir die entsprechenden Passagen des Films an und stell Dir alle Leute maskiert aber in verschiedenfarbiger Unterwäsche, in Latexkleidung, Netzhemden, Blümchendessous, etc. vor. Ich finde, der Gesamteindruck würde dadurch erheblich (zum Negativen) verändert.
 
Bei dermaßen euphorischen Berichten überlege ich mir ernsthaft mal in Deutschland teilzunehmen. Soviel zum Thema Mundpropaganda.

Vielleicht sollten wir einen EF-Ausflug organisieren :mrgreen:


Bei einer Veranstaltung nach dem Vorbild von "Eyes Wide Shut" ist nach meinem Empfinden eine gewisse Aufgabe von Individualität ein Kernelement. Das beisst sich mit auffallender, individuell gewählter erotischer Kleidung, die als Aushängeschild der eigenen Persönlichkeit gewählt und vorgeführt wird.

Freiere Kleiderwahl wie bei dem Event im Element6 ist sicher auch nett, mit dem Thema "Eyes Wide Shut" hat es dann aber nicht mehr ganz so viel zu tun.

Schau Dir die entsprechenden Passagen des Films an und stell Dir alle Leute maskiert aber in verschiedenfarbiger Unterwäsche, in Latexkleidung, Netzhemden, Blümchendessous, etc. vor. Ich finde, der Gesamteindruck würde dadurch erheblich (zum Negativen) verändert.


Kann ich mir gut vorstellen, dass da was dran ist.
 
Mich würde interessieren, ob im Arkanum die Masken die ganze Zeit aufbehalten wurden und die Identität der Teilnehmer bis über die Veranstaltung hinaus geheim blieb. Im Element6 scheint das nicht der Fall zu sein, was ich schade finde.

Kannst Du vielleicht einmal ein, zwei solcher "Szenarien" beschreiben? Das muss kein Seelenstriptease werden, aber ein etwas genaueres Bild davon, wie so ein Abend abseits von Kleidervorschriften und Dekoration gestaltet wird, würde mich schon interessieren.

Hallo Glitschflutsch,

ja, die Masken sind bis zum Schluss (ich bin um 4.00 gegangen) von (fast) allen aufbehalten worden. Es waren 100 Personen da, ich würde sagen, dass sich 80 streng daran gehalten haben. (und die, die die Masken nicht aufbehalten haben, haben diese meist in der Hitze des Gefechtes "verloren).

Der Event war unglaublich gut organisiert: im Vorfeld haben wir einige Mails mit genauen Kleidervorschriften, mit den Passwörtern, mit To do´s and not to do´s etc bekommen. Auch der am Abend selber war spürbar, dass da ein tolles Team hinter diesen Events steht.

Alle "normalen" BesucherInnen waren in schwarz (aber bunte, tolle Masken), der Zeremonienmeiste wie im Film in rotem Umhang, seine AssistentInnen in silbernen Umhängen.

Die Nacht war begleitet von mythischer Musik, den Start gab ein Pianist, der die Klavismusik des Filmes spielte. Dann wurden 8 Frauen vom Zeremonienmeister ausgewählt (ich war spannenderweise dabei), wir wurden in einen anderen Raum geführt und auf die erste Inszenierung vorbereitet. Diese ist die bekannte Szene vom Film gewesen: er hat uns in den Raum geführt, dann haben wir uns im Kreis hingekniet, dann ging das Licht kurz aus, dann ging er von einer zur anderen und hat unsere Umhänge zur Seite gegeben, sodass alle einen bessern Blick auf uns hatten und dann gab er der ersten ein Zeichen und wir Frauen küssten uns im Kreis auf die Wange oder auf den Mund. Dann reichte er uns die Hand zum Aufstehen und wir wählten uns einen Mann aus und verschwanden mit ihm in eines der Zimmer...

Das war der Start des Abends. Mehr berichte ich hier jetzt nicht: nur so viel: viele Hände, unbekannte Menschen, mystische Musik, manche gefesselt, manche nur zusehened...und immer wieder ein Schrei einer gerade fickenden Frau....

unglaublich geil...
 
Leute maskiert aber in verschiedenfarbiger Unterwäsche, in Latexkleidung, .

Sag ich ja, Gusto und Ohrfeigen sind verschieden. Ich kann das ewig gleiche Schwarz (noch dazu als Diktat) einfach nicht mehr sehen. Nach mehr als 10 Jahren "in der Szene" ist die 27. Auflage der dritten Wiederholung einer solchen Party einfach nur mehr langweilig.
Wie schön sind farbenfrohe Outfits und lachende Menschen, die sich nicht hinter der Anonymität einer Maske verstecken (müssen).
 
Salome, Danke für die ausführliche Antwort!

Ich war früher schon mal flüchtig auf die Eroluna-Events aufmerksam geworden, mit meiner damaligen Freundin. Wir hatten immer mal überlegt, nach Schloß Milkersdorf zu fahren, wo Eroluna einige Veranstaltungen organisiert, es dann aber letztlich leider nie umgesetzt. Vor allem "Le jeu commence" und "Die Nacht der mystischen Erotik" fanden wir damals spannend.

Dein Bericht hat mich jetzt wieder sehr neugierig gemacht und Eroluna steht damit nun endgültig auf meiner To-Do-Liste. Danke!

Wie schön sind farbenfrohe Outfits und lachende Menschen, die sich nicht hinter der Anonymität einer Maske verstecken (müssen).

Ich bin froh, daß ich noch beides genießen kann, ein Rollenspiel im eleganten Ambiente ebenso wie einen Abend farbenfroher Erotik unter Individualisten.

Nach mehr als 10 Jahren "in der Szene" ist die 27. Auflage der dritten Wiederholung einer solchen Party einfach nur mehr langweilig.

Da ich mich nicht mehr als 10 Jahre "in der Szene" aufgehalten und jeden Tag einen neuen Kick und ein neues Extrem gesucht habe, sondern durchaus auch gerne für die ein oder andere Sache auf die richtige Partnerin und den richtigen Moment gewartet habe, sind manche Dinge für mich noch neu und machen mir noch Spaß, die andere schon als kalten Kaffee betrachten. Damit komme ich sehr gut zurecht.

Alles als Erster auszuprobieren und dann andere mit meiner Abgebrühtheit zu beeindrucken, war im Bereich Erotik nie mein Ziel. ;)
 
Salome, Danke für die ausführliche Antwort!

Dein Bericht hat mich jetzt wieder sehr neugierig gemacht und Eroluna steht damit nun endgültig auf meiner To-Do-Liste. Danke!
. ;)


Nun denn...werden wir uns vielleicht bei dem einen oder anderen Event begegnen?

Supa Antwort übrigens...

Ich freu mich, dass die Menschen so unterschiedlich sind und es manche gibt, die auf so einen Event voll abfahren und manche, die das gar nicht mögen. Gut, dass es für alle das Richtige gibt. In 10 Jahren, nach 50 solcher Events, stehe ich vielleicht auch nicht mehr darauf....
aber jetzt....ja, jetzt find ich es noch voll, voll supageil
 
Hallo Glitschflutsch,

ja, die Masken sind bis zum Schluss (ich bin um 4.00 gegangen) von (fast) allen aufbehalten worden. Es waren 100 Personen da, ich würde sagen, dass sich 80 streng daran gehalten haben. (und die, die die Masken nicht aufbehalten haben, haben diese meist in der Hitze des Gefechtes "verloren).

Der Event war unglaublich gut organisiert: im Vorfeld haben wir einige Mails mit genauen Kleidervorschriften, mit den Passwörtern, mit To do´s and not to do´s etc bekommen. Auch der am Abend selber war spürbar, dass da ein tolles Team hinter diesen Events steht.

Alle "normalen" BesucherInnen waren in schwarz (aber bunte, tolle Masken), der Zeremonienmeiste wie im Film in rotem Umhang, seine AssistentInnen in silbernen Umhängen.

Die Nacht war begleitet von mythischer Musik, den Start gab ein Pianist, der die Klavismusik des Filmes spielte. Dann wurden 8 Frauen vom Zeremonienmeister ausgewählt (ich war spannenderweise dabei), wir wurden in einen anderen Raum geführt und auf die erste Inszenierung vorbereitet. Diese ist die bekannte Szene vom Film gewesen: er hat uns in den Raum geführt, dann haben wir uns im Kreis hingekniet, dann ging das Licht kurz aus, dann ging er von einer zur anderen und hat unsere Umhänge zur Seite gegeben, sodass alle einen bessern Blick auf uns hatten und dann gab er der ersten ein Zeichen und wir Frauen küssten uns im Kreis auf die Wange oder auf den Mund. Dann reichte er uns die Hand zum Aufstehen und wir wählten uns einen Mann aus und verschwanden mit ihm in eines der Zimmer...

Das war der Start des Abends. Mehr berichte ich hier jetzt nicht: nur so viel: viele Hände, unbekannte Menschen, mystische Musik, manche gefesselt, manche nur zusehened...und immer wieder ein Schrei einer gerade fickenden Frau....

unglaublich geil...



Wow! :shock:
Da klingt ja unglaublich geil! 8-)
 
Hallo Glitschflutsch,

ja, die Masken sind bis zum Schluss (ich bin um 4.00 gegangen) von (fast) allen aufbehalten worden. Es waren 100 Personen da, ich würde sagen, dass sich 80 streng daran gehalten haben. (und die, die die Masken nicht aufbehalten haben, haben diese meist in der Hitze des Gefechtes "verloren).

Der Event war unglaublich gut organisiert: im Vorfeld haben wir einige Mails mit genauen Kleidervorschriften, mit den Passwörtern, mit To do´s and not to do´s etc bekommen. Auch der am Abend selber war spürbar, dass da ein tolles Team hinter diesen Events steht.

Alle "normalen" BesucherInnen waren in schwarz (aber bunte, tolle Masken), der Zeremonienmeiste wie im Film in rotem Umhang, seine AssistentInnen in silbernen Umhängen.

Die Nacht war begleitet von mythischer Musik, den Start gab ein Pianist, der die Klavismusik des Filmes spielte. Dann wurden 8 Frauen vom Zeremonienmeister ausgewählt (ich war spannenderweise dabei), wir wurden in einen anderen Raum geführt und auf die erste Inszenierung vorbereitet. Diese ist die bekannte Szene vom Film gewesen: er hat uns in den Raum geführt, dann haben wir uns im Kreis hingekniet, dann ging das Licht kurz aus, dann ging er von einer zur anderen und hat unsere Umhänge zur Seite gegeben, sodass alle einen bessern Blick auf uns hatten und dann gab er der ersten ein Zeichen und wir Frauen küssten uns im Kreis auf die Wange oder auf den Mund. Dann reichte er uns die Hand zum Aufstehen und wir wählten uns einen Mann aus und verschwanden mit ihm in eines der Zimmer...

Das war der Start des Abends. Mehr berichte ich hier jetzt nicht: nur so viel: viele Hände, unbekannte Menschen, mystische Musik, manche gefesselt, manche nur zusehened...und immer wieder ein Schrei einer gerade fickenden Frau....

unglaublich geil...


Liebe Salome,

Deinen Spuren zu folgen bedeutet immer einen Hochgenuss für neugierige und experimentierfreudige Menschen. Ich finde den Preis auch ziemlich OK, da dann nur Menschen kommen, die das auch wirklich interessiert. Vielleicht läuft man sich ja zufällig über den Weg. ;):mrgreen:
 
ich muß zugeben, daß mich ein solches event sehr interessieren würde.....
 
ist zwar etwas älter dieser thread, bin aber grad am durchlesen des forums

in österreich wirst du nichts finden das dem eyes wide shut klischee entspricht. und vergiss die locations in milkersdorf oder die in ffm.

in der schweiz gibt es etwas. das ist aber nicht ganz billig (eintritt für 2 personen im vierstelligen eurobereich).

solltest du noch interesse haben, schick ein mail.
 
in österreich wirst du nichts finden das dem eyes wide shut klischee entspricht. und vergiss die locations in milkersdorf oder die in ffm.

Doch gibts, einige sogar.
Allerdings ist es damit wie im Film - man bekommt eine Einladung zu der Party und kann sich nicht selbst einladen ...
 
also wenn die Partys so spannend sind wie der film ..... *schnarch* :mrgreen:

Wo Du recht hast, hast Du recht. Mir ist auch schleierhaft, wie man an Parties, wo sich alle krampfhaft hinter schwarzen Outfits und Masken verstecken, Spaß haben kann.
Aber jedem das seine. Geben tut es sie jedenfalls auch in Österreich, und die, die wir besucht habe, waren schrecklich etepetete und stinkend langweilig ...
 
In Wien hat das lange Tradition, deshalb war es ja auch die Verfilmung einer Schnitzler-Geschichte.
Es gab immer schon Bälle, bei denen um Mitternacht alle Lichter verlöscht wurden und sich dann alle ausgezogen haben und übereinander hergefallen sind.
Maria Theresia hatte eine eigene Abteilung der Geheimpolizei, die versucht hat, diese geheimen Bälle als U-Boot zu durchwachsen und dann Razien durchzuführen.
Ich kenne solche heutigen Veranstaltungen aus persönlichen Erfahrungen.
Der Film hat mir nicht gefallen, obwohl ich Kubrik sonst sehr schätze, weil er ein ausgemachter Blödsinn ist.
Da sind Herr K's Phantasien von Orgien und schwarzen Messen offenbar durcheinanderbekommen.
Selber gehe ich nicht mehr auf Events, wenn nicht absolut gewährleistet ist, dass es nur ein bis zwei Newcummer gibt die vorher gecheckt wurden und denen vor allem klar ist, dass sie nichtnachher durch die Welt laufen können und erzählen, wen und was sie da alles gesehen haben.
Meistens sind es gut befreundete Swinger-Kreise von 6 - 12 Paaren, die ab und zu ein Event organisieren. Neu dazu kommen nur Personen, die mindestens zwei Paaren einschlägig bekannt sind, das heisst, mit denen man schon Sex hatte und wo keine neurotischen Dinge passiert sind. (soll ja vorkommen)
 
Zurück
Oben