Echte Polyamorie?

Verstehe ich dich richtig, dass du sagst Beziehung enden alle wegen Eifersucht, oder verstehe ich dich da falsch?
Nein, eben nicht. Vermutlich missverständlich formuliert. Die Frage war eher, dass es eben meist ganz andere Gründe als Eifersucht gibt, die eine Beziehung beendet. Für mich war es meist ein Vertrauensbruch, unnötige Geheimnisse und man hat sich auseinandergelebt. Hatte genau nichts mit Eifersucht zu tun.
 
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Okay, danke.
Trotzdem verstehe ich das "helfen" immer noch nicht. Genau aus dem Grund landen speziell Frauen öfter in toxischen Beziehungen . Sie verlieben sich und glauben dem Partner ändern zu können. Funktioniert aber nicht, der kann sich nur selber ändern indem er im ersten Schritt erkennt, Veränderung zu benötigen.
 
Okay, danke.
Trotzdem verstehe ich das "helfen" immer noch nicht. Genau aus dem Grund langen speziell Frauen öfter in toxischen Beziehungen . Sie verlieben sich und glauben dem Partner ändern zu können. Funktioniert aber nicht, der kann sich nur selber ändern indem er im ersten Schritt erkennt, Veränderung zu benötigen.
Stimmt aber die PartnerIn spiegelt ja dann die toxischen Sachen und das führt zu Reibung. Wenn die PartnerIn das aber erkennt, dass das einfach Spiegelthemen des Anderen sind, "hilft" sie damit. So in etwa meinte ich das.
 
Echte Polyamorie? Weil alle 3 oder mehr zusammenwohnen? Weil alle 3 oder mehr etwas miteinander haben? Oder eher Kommune?

Polyamorie ist auch echt, wenn man nicht zusammen wohnt. Ein Polykül kann viele unterschiedliche Formen haben. Und Polyamorie muss auch nicht alle davon betreffen. Es reicht wenn einer davon poly ist. Wie bei mir. Ich teile meine Zeit auf, anders wäre meine Bisexualität auch nicht wirklich lebbar für mich. 28 Jahre verheiratet mit einer Frau. Meine längste Beziehung zu einem Mann waren 15 Jahre in dieser Zeit. Mit meinem aktuellen Freund bin ich jetzt auch schon mehrere Jahre zusammen. Ich liebe beide. Beide lieben mich. Sie sind befreundet.

Das was du da beschreibst ist wohl etwas das eher die Ausnahme ist. Ich war viele Jahre lang Mitglied eines Polystammtisches und entweder wissen Leute nicht was Polyamorie ist oder verwechseln es mit der Erlaubnis alles ins Bett zu holen, was sich so ergibt. Und aus den Gesprächen kann ich nur eine kurze Zusammenfassung geben, was mir aufgefallen ist. Getrennte Beziehungsräume funktionieren am Besten. Wohnen alle unter einem Dach, kann es relativ schnell kompliziert werden. Ein guter Freund hat das mal mit "Wir reden mehr als wir Sex haben, damit es allen gut geht!" beschrieben. Ein Polykül ist eben nicht zwingend ein eifersuchtsfreier Raum. Und Gefühle können unberechenbar sein. Und nicht jedes Polykül ist automatisch auch im BDSM-Bereich angesiedelt.
Dazu hätte ich eine Frage, denn ich versuche jetzt ernsthaft schon seit einigen Jahren dahinter zu kommen, wie das mit dem Zeit-Investment-Aspekt funktioniert.

Zum Verständnis der Gedankenwelt auf deren Basis diese Frage gestellt wird: Für uns hat Beziehung sehr viel mit Anwesenheit, Zuwendung und Aufmerksamkeit zu tun ... das man versucht als Paar einfach bewusst Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen - das "Wir" in den Mittelpunkt zu stellen. In der Vergangenheit gab es viele Themen - zusätzlich zum Beruf, wie Nachwuchs, Pflege im Familienkreis etc. die zeitlich fordernd waren und die separat zu Erledigen waren - jetzt, wo viele solche Verpflichtungen weggefallen sind, versuche wir recht bewusst auch noch mehr miteinander zu machen.

Ich verstehe das Konzept der Poly Konstrukte - insbesondere solche Szenarien mit getrennten Wohnsitzen dabei genauso wenig wir Fremdgeher mit (mitunter mehreren) Affären nebenher ...

Wie sieht das mit der Verteilung der Zeit und Zuwendung aus ... eine Verteilung auf mehrere Personen bedeutet doch automatisch, dass da irgendwo Defizite auftreten weil s(ein) Partner nicht präsent ist oder zumindest die Aufmerksamkeit woanders liegt.

Und wenn einem ein Mensch gut tut ... dann will man ihn doch nicht in anderen Partnern verlieren ... :unsure:
 
Dazu hätte ich eine Frage, denn ich versuche jetzt ernsthaft schon seit einigen Jahren dahinter zu kommen, wie das mit dem Zeit-Investment-Aspekt funktioniert.

Zum Verständnis der Gedankenwelt auf deren Basis diese Frage gestellt wird: Für uns hat Beziehung sehr viel mit Anwesenheit, Zuwendung und Aufmerksamkeit zu tun ... das man versucht als Paar einfach bewusst Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen - das "Wir" in den Mittelpunkt zu stellen. In der Vergangenheit gab es viele Themen - zusätzlich zum Beruf, wie Nachwuchs, Pflege im Familienkreis etc. die zeitlich fordernd waren und die separat zu Erledigen waren - jetzt, wo viele solche Verpflichtungen weggefallen sind, versuche wir recht bewusst auch noch mehr miteinander zu machen.

Ich verstehe das Konzept der Poly Konstrukte - insbesondere solche Szenarien mit getrennten Wohnsitzen dabei genauso wenig wir Fremdgeher mit (mitunter mehreren) Affären nebenher ...

Wie sieht das mit der Verteilung der Zeit und Zuwendung aus ... eine Verteilung auf mehrere Personen bedeutet doch automatisch, dass da irgendwo Defizite auftreten weil s(ein) Partner nicht präsent ist oder zumindest die Aufmerksamkeit woanders liegt.

Und wenn einem ein Mensch gut tut ... dann will man ihn doch nicht in anderen Partnern verlieren ... :unsure:
Ich glaube das ist jetzt wie Farben einem Blinden erklären. Wenn du nicht der Typ für sowas bist, wirst du es nicht verstehen, weil es mit allem bei dir kollidieren wird.
„Verlieren“ kommt schon mal von Besitzdenken. Wenn du das Beste für den anderen möchtest, dann kannst du ihn nur frei leben lassen und jemand wie ich wird bleiben. Welche Seite meiner Sexualität sollte ich dauerhaft unterdrücken, damit ich nur einer Person „gehöre“ und die nicht Angst haben muss mich zu „verlieren“? Oder soll ich die andere Seite heimlich ausleben und betrügen? Um jemand anderen „glücklich zu machen“ oder „Sicherheit zu geben“ müsste ich mich also selbst einschränken. Und Endergebnis wäre vermutlich keine Beziehung mit irgendwen, weil nur so kann ich MEIN Leben dann leben. Außer man findet jemanden, der das versteht, der nicht in „meins“ denkt und der dem anderen kein schlechtes Gewissen macht.

Im Grunde kannst du dir das so vorstellen, wie es berufstätigen Müttern geht, wenn sie ihr Kind weinend bei der Betreuung abgeben. Irgendwas ist immer im Hinterkopf, wenn man jetzt beim anderen ist. Daher ist Kommunikation wichtig.

Meine Zeit teile ich gerecht auf. Und das ist von Woche zu Woche unterschiedlich, weil es auch immer von beruflichen Dingen abhängt. Aber ich fahre mit beiden getrennt auf Urlaub, beide haben unterschiedliche Interessen, aber beide nahe an meine Interessen und Hobbys, so dass keiner Sachen mitmachen muss, die eher nervig sind. Ich steh auf Züge und Technik, mein Freund auch, meine Frau nicht. Eine mehrtägige Zugreise wäre für sie eher Strafe als Erholung.

Das was du da beschreibst mit Zeit verbringen soviel wie möglich, wäre für mich der größte Albtraum. Weil ich eben dieses Konzept nicht verstehe. Ich bin ein freier Mensch, habe sehr viele Interessen, denen ich auch alleine nachgehe und ich hab auch noch eine eigene Wohnung, wenn ich mal wirklich meine Ruhe haben möchte.

Das klingt für dich vermutlich alles egoistisch oder beziehungsunfähig oder was auch immer. Aber ich kann loyal sein ohne mit jemand anderen zu verschmelzen. Ich bin reflektiert, ich bin empathisch, aber ich bin eben auch immer ein Individuum. Und wenn es zu eng wird, wenn Besitzansprüche gestellt werden bin ich raus.

Ihr hattet viel um die Ohren, ihr kommt jetzt zu eurer Quality-Time miteinander. Ich hatte das Glück immer Quality-Time mit meinen Liebsten zu haben. Und für mich gilt manchmal „Weniger ist mehr“.

Besser kann ich es nicht erklären. 😉
 
Dazu hätte ich eine Frage, denn ich versuche jetzt ernsthaft schon seit einigen Jahren dahinter zu kommen, wie das mit dem Zeit-Investment-Aspekt funktioniert.

Zum Verständnis der Gedankenwelt auf deren Basis diese Frage gestellt wird: Für uns hat Beziehung sehr viel mit Anwesenheit, Zuwendung und Aufmerksamkeit zu tun ... das man versucht als Paar einfach bewusst Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen - das "Wir" in den Mittelpunkt zu stellen. In der Vergangenheit gab es viele Themen - zusätzlich zum Beruf, wie Nachwuchs, Pflege im Familienkreis etc. die zeitlich fordernd waren und die separat zu Erledigen waren - jetzt, wo viele solche Verpflichtungen weggefallen sind, versuche wir recht bewusst auch noch mehr miteinander zu machen.

Ich verstehe das Konzept der Poly Konstrukte - insbesondere solche Szenarien mit getrennten Wohnsitzen dabei genauso wenig wir Fremdgeher mit (mitunter mehreren) Affären nebenher ...

Wie sieht das mit der Verteilung der Zeit und Zuwendung aus ... eine Verteilung auf mehrere Personen bedeutet doch automatisch, dass da irgendwo Defizite auftreten weil s(ein) Partner nicht präsent ist oder zumindest die Aufmerksamkeit woanders liegt.

Und wenn einem ein Mensch gut tut ... dann will man ihn doch nicht in anderen Partnern verlieren ... :unsure:
Ich kenne nur ein funktionierendes Beispiel aus einer Facebook Gruppe. Ein Mann und zwei Frauen, die wohnen seit Jahren zusammen und es funktioniert gut, aber wohl auch weil die Frauen sich mögen und alle drei nicht mehr die Jüngsten sind (Stichwort Erfahrung).
Denke aber sowas ist eher die Ausnahme.
 
Ich kenne nur ein funktionierendes Beispiel aus einer Facebook Gruppe. Ein Mann und zwei Frauen, die wohnen seit Jahren zusammen und es funktioniert gut, aber wohl auch weil die Frauen sich mögen und alle drei nicht mehr die Jüngsten sind (Stichwort Erfahrung).
Denke aber sowas ist eher die Ausnahme.
Ich kenne ein 4er-Polykül, die zusammen ein Haus haben. 2 Frauen, 2 Männer. Alle 4 sind bi. Nach außen treten sie als Heteropaare auf, weil unkomplizierter.
Ich kenne aber auch Konstellationen mit 2 Frauen und 1 Mann, aber auch 2 Männer und 1 Frau und niemand ist bi. Manche dieser Polyküle sind dann auch noch offen für andere. Andere nicht. Was ich auch berichten kann ist dass es entweder bis zum Kinderwunsch funktioniert. Dann gibt es oft einen Übergang zu konventionellen 2-er Beziehungen. Aber später wird das oft wieder aufgenommen, wenn Kinder schulpflichtig sind, weil den Menschen die poly können, dann halt doch was fehlt.

Aber wie geschrieben: Dieses Konzept ist nicht für jeden. Und es wird ja auch niemand dazu gezwungen. 😉
 
Ich glaube das ist jetzt wie Farben einem Blinden erklären. Wenn du nicht der Typ für sowas bist, wirst du es nicht verstehen, weil es mit allem bei dir kollidieren wird.
„Verlieren“ kommt schon mal von Besitzdenken. Wenn du das Beste für den anderen möchtest, dann kannst du ihn nur frei leben lassen und jemand wie ich wird bleiben. Welche Seite meiner Sexualität sollte ich dauerhaft unterdrücken, damit ich nur einer Person „gehöre“ und die nicht Angst haben muss mich zu „verlieren“? Oder soll ich die andere Seite heimlich ausleben und betrügen? Um jemand anderen „glücklich zu machen“ oder „Sicherheit zu geben“ müsste ich mich also selbst einschränken. Und Endergebnis wäre vermutlich keine Beziehung mit irgendwen, weil nur so kann ich MEIN Leben dann leben. Außer man findet jemanden, der das versteht, der nicht in „meins“ denkt und der dem anderen kein schlechtes Gewissen macht.

Im Grunde kannst du dir das so vorstellen, wie es berufstätigen Müttern geht, wenn sie ihr Kind weinend bei der Betreuung abgeben. Irgendwas ist immer im Hinterkopf, wenn man jetzt beim anderen ist. Daher ist Kommunikation wichtig.

Meine Zeit teile ich gerecht auf. Und das ist von Woche zu Woche unterschiedlich, weil es auch immer von beruflichen Dingen abhängt. Aber ich fahre mit beiden getrennt auf Urlaub, beide haben unterschiedliche Interessen, aber beide nahe an meine Interessen und Hobbys, so dass keiner Sachen mitmachen muss, die eher nervig sind. Ich steh auf Züge und Technik, mein Freund auch, meine Frau nicht. Eine mehrtägige Zugreise wäre für sie eher Strafe als Erholung.

Das was du da beschreibst mit Zeit verbringen soviel wie möglich, wäre für mich der größte Albtraum. Weil ich eben dieses Konzept nicht verstehe. Ich bin ein freier Mensch, habe sehr viele Interessen, denen ich auch alleine nachgehe und ich hab auch noch eine eigene Wohnung, wenn ich mal wirklich meine Ruhe haben möchte.

Das klingt für dich vermutlich alles egoistisch oder beziehungsunfähig oder was auch immer. Aber ich kann loyal sein ohne mit jemand anderen zu verschmelzen. Ich bin reflektiert, ich bin empathisch, aber ich bin eben auch immer ein Individuum. Und wenn es zu eng wird, wenn Besitzansprüche gestellt werden bin ich raus.

Ihr hattet viel um die Ohren, ihr kommt jetzt zu eurer Quality-Time miteinander. Ich hatte das Glück immer Quality-Time mit meinen Liebsten zu haben. Und für mich gilt manchmal „Weniger ist mehr“.

Besser kann ich es nicht erklären. 😉
Danke für den Einblick :up:

Der Ausdruck "dann will man ihn doch nicht in anderen Partnern verlieren" ist wohl in der aktuellen Sprachverwendung nicht mehr so gebräuchlich und hat eine etwas andere Bedeutung ...

Rückzugsräume und Ich-Zeit sind so denke ich - in allen Beziehungen ein Thema sind Wichtig und gehören Integriert - sonst verliert man sein "Selbst" ...

Ich persönlich sehe allerdings keinen Konflikt darin, ein freier Mensch zu sein, eigene Interessen zu haben und trotzdem die Gegenwart eines geliebten Menschen zu genießen ... ich verstehe natürlich die besonderen Herausforderungen der Bi Sexualität und jene, das Alles unter einen Hut zu bringen. So wie ich Dich lese, sind es quasi mehrere "getrennte Lebensbereiche" ... vergleichbar mit einem Seefahrer, der in unterschiedlichen Häfen unterschiedliche Partner hat ...

Unabhängig von den Aufhänger-Begriffen wie "Polygam", "Polyamor", "Offene Beziehung" versuche ich herauszufinden wie die Leute dahinter ticken - diese Verallgemeinerungen sind keine zureichende Darstellung, wie die Konstrukte "Innen funktionieren" ... die individuelle Spielart ist z.B. auch in der Überkategorie "Offen Beziehung" so unterschiedlich, dass bei genauerer Betrachtung die Spielarten und Dynamik in den Partnerschaften dann mitunter recht wenig miteinander zu tun haben.

Thema ist halt auch hier in deiner Ausführung ... es ist deine Darstellung und Sichtweise ... die Sichtweise der anderen involvierten Partner und allenfalls empfundene Defizite unbekannt.

Aber ich wünsche Euch jedenfalls eine allseits positiv erlebte Zukunft und Alles Gute :)
 
Ich persönlich sehe allerdings keinen Konflikt darin, ein freier Mensch zu sein, eigene Interessen zu haben und trotzdem die Gegenwart eines geliebten Menschen zu genießen ... ich verstehe natürlich die besonderen Herausforderungen der Bi Sexualität und jene, das Alles unter einen Hut zu bringen. So wie ich Dich lese, sind es quasi mehrere "getrennte Lebensbereiche" ... vergleichbar mit einem Seefahrer, der in unterschiedlichen Häfen unterschiedliche Partner hat ...
Ich glaub da habe ich mich nicht sauber genug ausgedrückt. So getrennt sind die Bereiche nicht. Erst gestern war ich mit meinem Freund am Nachmittag/Abend Sauna und danach sind wir noch zu dritt was Essen und Trinken gegangen. Also ja die verstehen sich auch untereinander und blöderweise können die sich auch gegen mich verbünden. 😂
Die jeweilige Paarsache ist aber schon ein getrennter Bereich, zumindest bei uns, weil auf Dreier steh ich nicht so besonders, daher Zärtlichkeiten immer nur in Paarsituation. Zuneigung aber schon auch zu beiden, wenn wir zu dritt sind. Kann auch Gruppenkuscheln beim Filmschauen sein. 😍

Daher ist es eben wichtig, dass die 3. Person auch dazu passt, weil es eben immer zu Überschneidungen kommt und auch gemeinsam zu dritt Zeit verbracht wird.

Thema ist halt auch hier in deiner Ausführung ... es ist deine Darstellung und Sichtweise ... die Sichtweise der anderen involvierten Partner und allenfalls empfundene Defizite unbekannt.
Ich wage zu behaupten nach 28 Jahren Ehe mit einer sehr selbstständigen und unabhängigen Frau, dass es für sie wohl kein so großes Problem darstellt, weil sie hat gewusst, worauf sie sich einlässt, weil sie mich mit Mann an meiner Seite kennengelernt hat. Und sie auch ein offenes Auge für einen Partner für mich hat. Ich hatte vor meinem aktuellen Freund länger keinen fixen Freund und sie hat sehr oft gesagt, dass das für mich nicht gut ist. Wobei mir jetzt nicht vorgekommen ist, dass mir was abgegangen wäre. Sie hat es dann auf den Punkt gebracht, dass ich nicht so der Typ für Nur-Sex-Dates bin. Womit sie sicher nicht unrecht hat. Aber es war halt niemand da, der mich interessiert hätte. Und dann hatten wir einen Handwerker bei uns und schon nach dem ersten Termin hat sie zu mir gesagt, dass das mein nächster Mann werden wird. Worauf ich sehr laut gelacht habe, weil 20 Jahre jünger als ich. Sie hat es forciert, hat gesagt, dass wir mal ein Bier trinken gehen sollen. Und jetzt sind es schon ein paar Jahre wo ich mit ihm zusammen bin. Und er hat auch gewusst, worauf er sich einlässt.

Natürlich kann ich es nur von meinem Standpunkt berichten, aber würde es für beide nicht passen, würden sie gehen. Die sind beide nicht von mir abhängig.
 
Bei uns funktioniert das nun schon seit 14 Jahren. Wir wohnen seit 9 Jahren zu dritt zusammen. Haben so eine Art V-Konstellation, meine Frau hat einen zweiten festen Freund. Es hat auch immer wieder mehr oder weniger weitere Beziehungen außerhalb uns 3 gegeben, bzw gibt es aktuell. Haben auch selbst Kinder und Partner mit Kindern. Jede neue Beziehung mit anderen hat auchvin die bestehenden frischen Wind reingebracht.
Ich würds definitiv immer wieder so machen
 
Ich glaub da habe ich mich nicht sauber genug ausgedrückt. So getrennt sind die Bereiche nicht. Erst gestern war ich mit meinem Freund am Nachmittag/Abend Sauna und danach sind wir noch zu dritt was Essen und Trinken gegangen. Also ja die verstehen sich auch untereinander und blöderweise können die sich auch gegen mich verbünden. 😂
Die jeweilige Paarsache ist aber schon ein getrennter Bereich, zumindest bei uns, weil auf Dreier steh ich nicht so besonders, daher Zärtlichkeiten immer nur in Paarsituation. Zuneigung aber schon auch zu beiden, wenn wir zu dritt sind. Kann auch Gruppenkuscheln beim Filmschauen sein. 😍

Daher ist es eben wichtig, dass die 3. Person auch dazu passt, weil es eben immer zu Überschneidungen kommt und auch gemeinsam zu dritt Zeit verbracht wird.


Ich wage zu behaupten nach 28 Jahren Ehe mit einer sehr selbstständigen und unabhängigen Frau, dass es für sie wohl kein so großes Problem darstellt, weil sie hat gewusst, worauf sie sich einlässt, weil sie mich mit Mann an meiner Seite kennengelernt hat. Und sie auch ein offenes Auge für einen Partner für mich hat. Ich hatte vor meinem aktuellen Freund länger keinen fixen Freund und sie hat sehr oft gesagt, dass das für mich nicht gut ist. Wobei mir jetzt nicht vorgekommen ist, dass mir was abgegangen wäre. Sie hat es dann auf den Punkt gebracht, dass ich nicht so der Typ für Nur-Sex-Dates bin. Womit sie sicher nicht unrecht hat. Aber es war halt niemand da, der mich interessiert hätte. Und dann hatten wir einen Handwerker bei uns und schon nach dem ersten Termin hat sie zu mir gesagt, dass das mein nächster Mann werden wird. Worauf ich sehr laut gelacht habe, weil 20 Jahre jünger als ich. Sie hat es forciert, hat gesagt, dass wir mal ein Bier trinken gehen sollen. Und jetzt sind es schon ein paar Jahre wo ich mit ihm zusammen bin. Und er hat auch gewusst, worauf er sich einlässt.

Natürlich kann ich es nur von meinem Standpunkt berichten, aber würde es für beide nicht passen, würden sie gehen. Die sind beide nicht von mir abhängig.
Dankeschön ... so vermittelt das schon wieder ein etwas anderes Bild.
 
Ich kenne ein 4er-Polykül, die zusammen ein Haus haben. 2 Frauen, 2 Männer. Alle 4 sind bi. Nach außen treten sie als Heteropaare auf, weil unkomplizierter.
Ich kenne aber auch Konstellationen mit 2 Frauen und 1 Mann, aber auch 2 Männer und 1 Frau und niemand ist bi. Manche dieser Polyküle sind dann auch noch offen für andere. Andere nicht. Was ich auch berichten kann ist dass es entweder bis zum Kinderwunsch funktioniert. Dann gibt es oft einen Übergang zu konventionellen 2-er Beziehungen. Aber später wird das oft wieder aufgenommen, wenn Kinder schulpflichtig sind, weil den Menschen die poly können, dann halt doch was fehlt.

Aber wie geschrieben: Dieses Konzept ist nicht für jeden. Und es wird ja auch niemand dazu gezwungen. 😉
Sie geben die poly Beziehung aus gesetzlichen Gründen aus, glaube ich. Und nehmen es wieder auf wenn Kinder groß sind
 
Mit Frau und Freundin, knapp 2,5 Jahre.
War wohl der Midlifecrisis geschuldet.
Die blödeste Idee, die sich wohl zur Realität entwickelt hat.
Es ist oft schon schwierig genug zu zweit klarzukommen.
Ich bin sicher mindestens eine Person bleibt letztlich auf der Strecke.
Habe auch nur selten davon gehört das es langfristig funktioniert hat.
Das Thema ist lange abgeschlossen und das ist gut so.
Habt ihr vorher auch geredet ob wirklich alles in der Beziehung passt? Man muss vorher alles klären was bekannt ist. Da bei poly neue Probleme dazu kommen. Das vergessen fast alle. Deswegen funktioniert es bei vielen nicht. Es ist auch schwer dass sich mehrere auf etwas einigen
 
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