Echte Polyamorie?

Zur Frage warum wollten wir das - weil wir beide sie geliebt haben und sie uns. Ganz einfach.
Ist das nicht der Kern aller Beziehungen? Was unterscheidet denn wirklich eine polyamore Beziehung von einer reinen Paarbeziehung? Eh nur die Anzahl der Personen.

Da ich polyamor veranlagt bin, kann ich nur aus meiner Sicht sagen, man kann jeden auf seine Art lieben und das aufrichtig und ohne Stress. Was vielleicht Viele nicht verstehen, die Liebe ist eben nicht nur einer Person gewidmet, sondern mehreren. Diese Liebe ist nicht minder oder aufgeteilt, sondern sie ist ebenso intensiv, aufrichtig, ehrlich und sie kann auch Schmerz (wie halt andere Beziehungsformen auch) sein. Und es spielt halt keine Rolle ob man gemeinsam Essen geht, Alltag erlebt oder Intimität erlebt, sondern es ist die Liebe, die man halt einem oder mehreren Menschen mehr gibt. Es hat mein emotionales Spektrum deutlich erweitert. Eifersucht hat für mich noch nie eine Rolle gespielt, somit ist es für mich ohnehin leichter mich mit anderen zu teilen (wenn mans so ausdrücken will).
 
Es wollen angeblich derzeit eher Frauen die Beziehung öffnen, als Männer.

Der Bedarf scheint also gegeben zu sein.

Auch ich könnte mir das z.b. vorstellen.😁

Finde ich nicht unrealistisch, da Männer ja eh oft ihr eigenes Ding machen wollen und somit hat die Frau immer einen, wenn der andere grad keine Zeit hat
Quelle Bitte: Und was verstehen diese Frauen dann konkret unter "Beziehung Öffnen" ?
 
Hallo Forum!

Mich würde, rein theoretisch, interessieren was ihr von echter Polyamorie haltet? Also Beziehungen mit mehr als 2 Teilnehmern.
Nicht nur sexuelle Abenteuer, offene Beziehungen, Hausfreundschaften uÄ sondern dem Konzept einer wirklichen gleichberechtigten Beziehung unter mehreren Leuten.

Inklusive geteilter Miete, geteilter Haushaltsführung, geteilter Elternschaft (2 Papas und 1 Mutter oder umgekehrt),...

Ich habe von sowas noch sehr sehr wenig gehört und abgesehen von eben klar strukturierten Beziehungen gerade aus dem BDSM Bereich wo zB auch die Sub eine Sub haben darf und gelegentlich zu Playdates kommt scheinen mir stabile Beziehungen von 2+ Menschen doch eher selten beziehungsweise ein Konzept das es so nicht gibt.

Rein theoretisch muss ich aber sagen würde ich darin viele Vorteile und Möglichkeiten sehen. Von leichterer Kinderbetreuung weil besser aufgeteilt bis hin zu Wohnkosten und Haushaltspflichten die man sich so viel einfacher machen könnte indem man sie einfach durch 3 statt 2 teilt.
Gibts irgendwen in diesem Forum der/die das tatsächlich lebt oder irgendwann mal ausprobiert hat?
Gibts Erfahrungen mit so etwas und wenn ja wie sind die gelaufen? Laufen die noch?
Die Szenarien, in dem Umfang wie Du es beschrieben hast (mit gewissen Einschränkungen, auch weil die Kinder schon älter waren) - in die wir einen näheren Einblick in einer Tiefe gehabt haben, die ein Bewertung ermöglicht, waren leider weder friktionsfrei noch von Dauer.

Man soll ja niemals "Nie" sagen, aber ich denke, das wäre für uns kein aktuell lebbares Szenario ... jeder Mensch in der Beziehung ist eine zusätzliche Komplexität ... und mehrere "Partner" zu haben führt dann wohl auch eventuell eher zu "Ausweichsituationen" und Konfliktbewältigungen werden dadurch eher umgangen ... nebstbei meinen Einige meine Wenigkeit sei im Alltag mitunter recht dominant (vollkommen unverständlich da natürlich stets Schüchtern und Zurückhaltend :mrgreen: ) ... aber das ist da wohl kein förderlicher Aspekt.

Eventuell könnte @Mitglied #179164 etwas zum Thema beitragen ... wäre interessant ...

Eine Anmerkung noch - Bitte nicht falsch verstehen - ich schätze deine Beiträge und Sichtweisen - ist Gut gemeint zum Reflektieren:

Deine Beiträge vermitteln gelegentlich den Eindruck einer eher passiven Einstellung des "Erduldens, Akzeptierens und damit Umgehen" - gepaart mit spirituellen Einwürfen die aus meiner persönlichen Sicht auch als leichte Ansätze hin zu Eskapismus vermutet werden könnten ...
Eventuell wäre ein Ansatz Überlegenswert, in der das Leben eher aktiv und nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen gestaltet wird
 
Die Szenarien, in dem Umfang wie Du es beschrieben hast (mit gewissen Einschränkungen, auch weil die Kinder schon älter waren) - in die wir einen näheren Einblick in einer Tiefe gehabt haben, die ein Bewertung ermöglicht, waren leider weder friktionsfrei noch von Dauer.

Man soll ja niemals "Nie" sagen, aber ich denke, das wäre für uns kein aktuell lebbares Szenario ... jeder Mensch in der Beziehung ist eine zusätzliche Komplexität ... und mehrere "Partner" zu haben führt dann wohl auch eventuell eher zu "Ausweichsituationen" und Konfliktbewältigungen werden dadurch eher umgangen ... nebstbei meinen Einige meine Wenigkeit sei im Alltag mitunter recht dominant (vollkommen unverständlich da natürlich stets Schüchtern und Zurückhaltend :mrgreen: ) ... aber das ist da wohl kein förderlicher Aspekt.

Eventuell könnte @Mitglied #179164 etwas zum Thema beitragen ... wäre interessant ...

Eine Anmerkung noch - Bitte nicht falsch verstehen - ich schätze deine Beiträge und Sichtweisen - ist Gut gemeint zum Reflektieren:

Deine Beiträge vermitteln gelegentlich den Eindruck einer eher passiven Einstellung des "Erduldens, Akzeptierens und damit Umgehen" - gepaart mit spirituellen Einwürfen die aus meiner persönlichen Sicht auch als leichte Ansätze hin zu Eskapismus vermutet werden könnten ...
Eventuell wäre ein Ansatz Überlegenswert, in der das Leben eher aktiv und nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen gestaltet wird
Zur "echten" Poligamie kann ich nichts sagen, da wir nie im gleichen Haushalt gewohnt haben. Mit Ausnahmen, wenn mein damaliger Freund uns im Garten geholfen hatte, was sich schwierig genug gestaltete. Nicht aus Eifersucht, sondern weil beide zu verschieden waren.
 
Wirklich nicht?
Ich glaub, dass es immer Eifersucht ist, was Polyamorie meist nicht funktionieren lässt.
Nein, für mich nicht. Aber wie andere fühlen, das kann ich nicht sagen. Aber offenbar war es doch für Andere durchaus ein Thema. Ich kann halt mit Niemanden, der nicht frei genug ist, um sich anderen Beziehungsformen zu öffnen. Der wäre nie glücklich bei und mit mir. Das ist auch ok, der ist halt dann falsch bei mir. Ich bin halt nicht eifersüchtig,
 
Hallo Forum!

Mich würde, rein theoretisch, interessieren was ihr von echter Polyamorie haltet? Also Beziehungen mit mehr als 2 Teilnehmern.
Nicht nur sexuelle Abenteuer, offene Beziehungen, Hausfreundschaften uÄ sondern dem Konzept einer wirklichen gleichberechtigten Beziehung unter mehreren Leuten.

Inklusive geteilter Miete, geteilter Haushaltsführung, geteilter Elternschaft (2 Papas und 1 Mutter oder umgekehrt),...

Ich habe von sowas noch sehr sehr wenig gehört und abgesehen von eben klar strukturierten Beziehungen gerade aus dem BDSM Bereich wo zB auch die Sub eine Sub haben darf und gelegentlich zu Playdates kommt scheinen mir stabile Beziehungen von 2+ Menschen doch eher selten beziehungsweise ein Konzept das es so nicht gibt.

Rein theoretisch muss ich aber sagen würde ich darin viele Vorteile und Möglichkeiten sehen. Von leichterer Kinderbetreuung weil besser aufgeteilt bis hin zu Wohnkosten und Haushaltspflichten die man sich so viel einfacher machen könnte indem man sie einfach durch 3 statt 2 teilt.
Gibts irgendwen in diesem Forum der/die das tatsächlich lebt oder irgendwann mal ausprobiert hat?
Gibts Erfahrungen mit so etwas und wenn ja wie sind die gelaufen? Laufen die noch?
1. Auf You Tube gibt es einige Videos von Polyamorie sogar mit Kinder 2. Dann gibt es eine Polyamorie Gruppe direkt in Wien 3. Dann gibt es eine Polygruppe in Österreich - Deutschland und der Schweiz . Und wenn man sich alles anschaut . Dann weiß man auch das es echte Polyamorie gibt . Das ist mehr wie eine offene Beziehung in der hetro Welt . Gelebt und funktioniert es am besten in der BI "Welt
 
Sorry, aber das klingt als solltest du in keiner Partnerschaft sein, egal mit wie vielen Personen.
Ich versteh nicht ganz wenn man über die Partnerperson redet wie über einen nervigen, geduldeten Mitbewohner. Weshalb ist man dann zusammen?
Ich gehe stark davon aus das du noch Jungfrau bist. Aber keine Sorge, wenn du mal 20 Jahre in einer Beziehung bist und Partnerschaft nicht nur aus aktuellen TV Serien kennst wirst du den Beitrag auch verstehen. :rofl:
 
Das zeigt aber auch....dass es wohl wegen Eifersucht schlecht geht

Und bei bi hat man 2 Seiten mit 2 Partnern und die kommen sich nicht in die Quere.
Wenn du mit Eifersucht Besitzdenken meinst, geb ich dir Recht. Aber nur weil Bi, ist die Sache auch nicht automatisch einfacher. Ja es mag ums Sexuelle gehen, warum es da vielleicht einfacher ist weil Mann = Mann und Frau = Frau. Aber lass mich dir sagen Bisexualität ist nicht 50:50 immer. Da gibt es Schwankungen und Phasen. Mal ist man mehr hetero und manchmal mehr schwul drauf. Und wenn eine Seite gerade stärker ist, muss man trotzdem schauen, dass es dem, der halt gerade weniger Sex abbekommt nicht untergeht. Und deswegen bin ich der Meinung, dass die emotionale Ebene wichtiger ist. Weil keiner von uns ist jeden Tag immer nur geil und will permanent, wenn das Umfeld, der Job oder sonst was gerade fordernd ist. Und wenn jemand dann Menge von Sex mit Intensität von Beziehung gleichsetzt und auch noch Besitzdenken dazukommt, weil ja eventuell gerade weniger Sex in die eine Richtung, dann wird es schwierig.

Eifersucht und Besitzdenken sind aber zwei paar Schuhe. Und wenn du poly bist, ziehst du dir den mit Eifersucht von vornherein nicht an. Besitzdenken merkt man oft erst später. Aber wie @Mitglied #696624 geschrieben hat, Eifersucht war nie der Grund warum ich mich getrennt habe, weil da wäre ich nie eingestiegen.
 
Na gut
Wozu will ich eine Beziehung,, wenn ich eh alleine in vollem Gewahrsein und Zufriedenheit ruhe?
Um beim üblichen Vergleich zum Essen zu bleiben - ein Eis ist toll. Kann man machen und man ist sicher trotzdem glücklich damit. Ein Eis mit Schlagsahne ist besser und wenn du dann noch ein topping dazu hast, ist es perfekt.
Ich kann nur von mir ausgehen, aber ich möchte meine Freude (und auch ab und zu die Sorgen) im Leben gern mit jemandem teilen, zusammen aufwachen und einschlafen, Sex mit jemandem haben der mich in- und auswendig kennt.
Eine Beziehung sollte kein Ballast sein, sondern eine Bereicherung.
 
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