Echte Polyamorie?

Spannend.
Ich war noch nie so eingebildet, dass ich mir dachte, ich muss dem anderen helfen/gut tun.
Ich halte es für grundsätzlich notwendig zumindest die Motivation zu haben Menschen gut zu tun.
Das mit dem Helfen kann man auch weniger eingebildet ausdrücken und sagen "nicht schaden"... Weil wie ich auch geschrieben habe: in einer Beziehung kann man Partnern bei ernsten Problemen die sie mit sich selbst haben sowieso nicht bis schwer helfen. Dazu könnte man aber eine eigene Diskussion starten.

Läuft für mich so besser auf jeden Fall als sexuelle Beziehungen zu starten weil die so geile Titten hat und ich da meine Hände ranbekommen will und nicht mehr.
 
Ich versuche es noch mal. Was ich hier so lese, sind alles „Fick ich halt mal mit 2 Mädels!“ Gschichtln.
Ich würd es vielleicht noch am ehesten längerfristigen Dreier nennen.

Eine polyamore Beziehung ist eine tiefgehende, emotionale Beziehung zu zwei oder mehr Menschen. Und Sex ist da das Nebenprodukt nicht der Hauptzweck.
 
Hallo Forum!

Mich würde, rein theoretisch, interessieren was ihr von echter Polyamorie haltet? Also Beziehungen mit mehr als 2 Teilnehmern.
Nicht nur sexuelle Abenteuer, offene Beziehungen, Hausfreundschaften uÄ sondern dem Konzept einer wirklichen gleichberechtigten Beziehung unter mehreren Leuten.

Inklusive geteilter Miete, geteilter Haushaltsführung, geteilter Elternschaft (2 Papas und 1 Mutter oder umgekehrt),...

Ich habe von sowas noch sehr sehr wenig gehört und abgesehen von eben klar strukturierten Beziehungen gerade aus dem BDSM Bereich wo zB auch die Sub eine Sub haben darf und gelegentlich zu Playdates kommt scheinen mir stabile Beziehungen von 2+ Menschen doch eher selten beziehungsweise ein Konzept das es so nicht gibt.

Rein theoretisch muss ich aber sagen würde ich darin viele Vorteile und Möglichkeiten sehen. Von leichterer Kinderbetreuung weil besser aufgeteilt bis hin zu Wohnkosten und Haushaltspflichten die man sich so viel einfacher machen könnte indem man sie einfach durch 3 statt 2 teilt.
Gibts irgendwen in diesem Forum der/die das tatsächlich lebt oder irgendwann mal ausprobiert hat?
Gibts Erfahrungen mit so etwas und wenn ja wie sind die gelaufen? Laufen die noch?
Mir wäre das emotional zu stressig. Gerade wo Gefühle im Spiel sind, tendiere ich dazu, zu favorisieren... wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte zwei Partner und müsste beide fair oder ausreichend behandeln, damit keiner sich vernachlässigt fühlt und unglücklich wird... nee, das wäre auf Dauer zu stressig. Klar, könnte es auch sein, dass sich einer der beiden von vornerein damit abgefunden hätte.. aber das würde sich in meinem Kopf falsch anfühlen.

Den finanziellen Aspekt kann ich nachvollziehen - wobei das streng genommen auch in einer WG geht - ganz ohne Liebe.
Das mit der Kinderbetreuung wird sich vermutlich für den Nachwuchs toll anfühlen, aber auf lange Sicht nur funktionieren, wenn alle am gleichen Strang ziehen, die gleichen Werte vermitteln und Kontinuität und Konsequenz nicht vernachlässigt werden... und da beginnt oft das Problem: es gibt ja schon genügend klassische Familien mit inkonsequenten oder überforderten Bezugspersonen... das wird nicht besser, wenn man die Anzahl erhöht.

Es gibt aber halt auch Menschen, die sich mit mehreren Partnern besser aufgehoben fühlen, weil sie ja auch ihr Bedürfnisse unterschiedlich ausleben können. Und wenn man z.B. viel emotionale Unterstützung braucht, ist eine polyamore Beziehung sicherlich nicht von Nachteil... denn man hat mindestens eine Person mehr zum Quatschen, als in normalen Beziehungen ^^
 
Zu dem Thema empfehle ich "Schlampen mit Moral" (ja, ok, der Titel ist schon recht effekthaschend, aber das Buch an sich, wirklich sehr gut und erhellend). Dort wird das Thema der Polyamorie sehr gut erklärt, auch die Hierarchie in einer Solchen.

Ich denke, Polyamorie kann ebenfalls so divers (offen bis monogam) sein, wie Paarbeziehungen es auch sind. Ich geh auch davon aus, dass Personen in polyamoren Beziehungen auch mit ihren Beziehungen nicht hausieren gehen. Warum auch? Machen Menschen in Paarbeziehungen auch ned. Ich würde mich jetzt nicht anhand von Anzahl der Personen aufhängen, eher von der gemeinschaftlichen Intensität, Liebe, Zuneigung, Vertrauen und nonaned - das Thema der Eifersucht. Aber das sind ja Themen, die alle Beziehungsformen in irgendeiner Weise betreffen.
 
Eine Polyamore Beziehung kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Die Liebe, Vertrautheit, das Kuscheln.... möchte ich nur mit meinem Partner haben. Ich könnte mir nicht vorstellen das er diese Liebe auch noch einer anderen Frau gibt - ganz schlimm für mich.

Ebenso kann ich mir nicht vorstellen einen anderen Mann gleichzeitig genauso zu lieben wie ihn.

Von einer gemeinsamen Wohnung will ich gleich gar nicht reden 🫣
Ich bin viel zu genau und ordnungsliebend. Es muss zusammengeräumt sein und alles hat seinen Platz.
Schon schlimm genug wenn Mann und Kind den Topf nicht an seinen Platz räumen - der/die nächste macht mir ja nochmehr Chaos 🫣😄
Mr Monk lässt grüßen 😁🤷‍♀️
LG Tina
 
Eine Polyamore Beziehung kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Die Liebe, Vertrautheit, das Kuscheln.... möchte ich nur mit meinem Partner haben. Ich könnte mir nicht vorstellen das er diese Liebe auch noch einer anderen Frau gibt - ganz schlimm für mich.

Ebenso kann ich mir nicht vorstellen einen anderen Mann gleichzeitig genauso zu lieben wie ihn.

Von einer gemeinsamen Wohnung will ich gleich gar nicht reden 🫣
Ich bin viel zu genau und ordnungsliebend. Es muss zusammengeräumt sein und alles hat seinen Platz.
Schon schlimm genug wenn Mann und Kind den Topf nicht an seinen Platz räumen - der/die nächste macht mir ja nochmehr Chaos 🫣😄
Mr Monk lässt grüßen 😁🤷‍♀️
LG Tina
Jo genau, vlt no zu dritt im Bett 🛌 schlofn 👆
I hob zu zweit scho kan plotz :vorsichtig:
 
Mir wäre das emotional zu stressig. Gerade wo Gefühle im Spiel sind, tendiere ich dazu, zu favorisieren... wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte zwei Partner und müsste beide fair oder ausreichend behandeln, damit keiner sich vernachlässigt fühlt und unglücklich wird... nee, das wäre auf Dauer zu stressig.
Ist oft schon mit Kindern schwierig. ( weil du die weiter unt auch erwähnt hast).
 
Hey also ich hatte es mal gehabt und muss sagen das es schön war. Es ging auch fast 2 Jahre gut aber dann musste es kommen Eifersucht, Neid und Ablehnung und da ging es zu Ende. So gesehen ein toller Versuch aber machen würde ich das nie wieder.
 
Rein theoretisch muss ich aber sagen würde ich darin viele Vorteile und Möglichkeiten sehen. Von leichterer Kinderbetreuung weil besser aufgeteilt bis hin zu Wohnkosten und Haushaltspflichten die man sich so viel einfacher machen könnte indem man sie einfach durch 3 statt 2 teilt.
Ich denke da etwas weiter - mit meiner kleinen Rente, könnte ich meinen jetzigen (Lebens-) Standard nicht mehr stemmen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich war drei Jahre lang in einer Polyamoren Beziehung. Allerdings haben wir getrennt gelebt. Es war meine damalige Partnerin, ihr anderer Partner und ich. Wir haben uns untereinander alle sehr gut verstanden und viel gemeinsam unternommen und waren oft zu dritt zu Besuch bei einander. Nur für Intimitäten haben wir auf sie plus einen von uns beschränkt. Wenn das geplant war, dann ist halt einer von uns am Ende eines langen Abends heimgegangen und einer geblieben. Ich muss dazu aber sagen, dass ich bisher mit keiner Partnerin zusammengezogen bin. Ich brauche diesen eigenen Rückzugsort, deswegen ist die ideale Beziehung für mich eine Besuchsbeziehung, wo man nicht weit von einander weg wohnt und immer wieder mehrere Tage beim anderen lebt.
Das hat sich eigentlich wirklich gut angefühlt und Einversüchteleien haben sich da keine ergeben. Wie es mit Kindern oder so gewesen wäre kann ich nicht sagen, weil die Beziehung zwischen mir und ihr leider nach drei Jahren in die Brüche gegangen ist. Die Gründe dafür waren die ganz normalen, weshalb es halt nicht mehr geht zwischen zwei Menschen, die hatten nichts mit der Art der Beziehung zu tun. Ich glaub es war für den anderen Mann tatsächlich schwer zu sehen dass es uns beiden nicht gut ging damit. Ihn sehe ich noch manchmal weil wir uns immer noch gut verstehen.

Zur Frage warum wollten wir das - weil wir beide sie geliebt haben und sie uns. Ganz einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gäbe es eben verschiedene Konstellationen dazu.

Einmal angenommen man führt eine moderne und gleichberechtigte Beziehung wie es allgemein üblich ist.

Zwei Männer und eine Frau? Vielleicht möglich wenn die zwei Männer total und vollkommen weichgespült sind. Ansonsten wird mit Sicherheit einer von beiden den anderen über längere Zeit übervorteilen wollen und exklusive Ansprüche stellen.
Vor allem wenn es um strategische Entscheidungen geht und die Meinungen auseinander gehen kommt irgendwann der Punkt wo eben nur einer Recht haben kann.
Rein taktisch könnte man von den Fähigkeiten von drei Personen natürlich noch mehr profitieren. Aber nicht für alles gibt es Kompromisse. Zu viele Köche und so!

Ein Mann und zwei Frauen ist vielleicht ein klein wenig realistischer und auch biologisch natürlicher. Aber ohne eine Hirachie wird eben auch der Tag kommen wo sich die Frauen in die Haare bekommen. Und wie so etwas dann ausartet mag ich mir kaum ausmalen.

Die meisten kulturellen Lösungen sind fast immer damit verbunden das der Mann das letzte Wort hat, es eine Hauptfrau und dazu noch Nebenfrauen gibt. Aber natürlich gibt es da auch genug historische Beispiele das selbst diese Lösung sehr fragil ist und oft in Mord und Totschlag endete.

Am wahrscheinlichsten könnte ich es mir noch vorstellen wenn alle beteiligten sehr bisexuell veranlagt sind, wenig Alltagszeit miteinander verbringen und sich eher auf die sexuelle Komponente konzentrieren.

Persönlich stelle ich mir gerade nur vor wie ich in Stereo angeschrien werde weil mal wieder ein Kumpel mit 6er Pack Bier spontan vor der Türe steht oder ich während einem Formel 1 Rennen statt zu antworten einfach den Fernseher lauter drehe. 😆
 
oder ich während einem Formel 1 Rennen statt zu antworten einfach den Fernseher lauter drehe. 😆
Sorry, aber das klingt als solltest du in keiner Partnerschaft sein, egal mit wie vielen Personen.
Ich versteh nicht ganz wenn man über die Partnerperson redet wie über einen nervigen, geduldeten Mitbewohner. Weshalb ist man dann zusammen?
 
Zwei Männer und eine Frau? Vielleicht möglich wenn die zwei Männer total und vollkommen weichgespült
Es wollen angeblich derzeit eher Frauen die Beziehung öffnen, als Männer.

Der Bedarf scheint also gegeben zu sein.

Auch ich könnte mir das z.b. vorstellen.😁

Finde ich nicht unrealistisch, da Männer ja eh oft ihr eigenes Ding machen wollen und somit hat die Frau immer einen, wenn der andere grad keine Zeit hat
 
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