Ob sich was verändert hat, ist noch nicht klar, allerdings gibt es 2 neue Erkenntnisse, wobei eine davon die Prüfmethoden der Stadt Wien untergräbt.
Das Ganze stützt sich auf die Studie publiziert von Alexander Kirschner an der MedUni Wien und Karl Lansteiner Privatuniversität:
Multiparametric monitoring of microbial faecal pollution reveals the dominance of human contamination along the whole Danube River
Erkenntnis 1:
Der größte Anteil der Fäkalien, hat menschlichen Ursprung und kommt nicht von Tierdünger usw.
Erkenntnis 2:
Die Bakterienbelastung kann an den Flussufern signifikant höher sein als in der Strommitte, daher kann eine Beurteilung von Proben, die in der Strommitte genommen wurden nicht immer zur Einschätzung der Belastung an den Flussufern, wo überwiegend gebadet wird, herangezogen werden.
Dann berichtete oe24 über irgendwelche Belastungen in Krems, die von der FPÖ und den Grünen vorgelegt wurden, die Messergebnisse find ich aber irgendwie nicht.
Fäkal-Alarm: Der Donauinsel droht ein Bade-Verbot
Auch NÖN berichtet es, ohne Quellen zu nennen (Top-Journalismus)
Anzeigen bei Staatsanwaltschaft Krems eingegangen
Kann durchaus sein, dass sich was verändert hat, die letzten Zahlen der Stadt Wien sind ja von Sep.2018 und kommen auch erst im April/Mai wieder, nur Quellen dazu zu finden ist ätzend:
Wasserqualität Alte Donau, Neue Donau und Strandbad Stadlau
NÖN verweist in ihrem Berich auf eine Studie der Karl Landsteiner Privatuni, auf der Seite der Privatuni findet sich allerdings die Publikation, die ich oben verlinkt habe und einer der Verfasser der Studie betonte in einem Interview zur Studie "Die Donau ist für ihre Größe, dank der zahlreichen Gewässerschutzmaßnahmen, ein ausgesprochen sauberes Gewässer"
www.derstandard.at/2000072462533/Faekalbakterien-in-der-Donau-stammen-meist-vom-Menschen