Antwort, mich betreffend: Dünn!
Grundsätzlich finde ich bei solcherart von Threads immer die, doch recht deutliche, Diskrepanz zu den Beobachtungen im realen Leben ziemlich erstaunlich bis verwirrend. Hier im Forum, und grundsätzlich auf den diversen virtuellen Plattformen, erachtet scheinbar ein Grossteil Äusserlichkeiten als zweit- bis drittrangig und kann mit den klassischen Schönheitsidealen, welches angeblich von den Medien "suggeriert" wird, wenig bis gar nichts anfangen. In den Bars, Discos und Freibädern dominieren aber genau diese beim anderen Geschlecht, und das teils doch ziemlich brutal.
Das Megan Fox - lookalike (um mal ein stereotyp zu benennen) mit dem ultraflachen Bauch, den strammen Titten und dem kleinen/sportlichen Po ist im Normalfall schnell von einem Dutzend Verehrer umgeben, selbst wenn sie herumzickt dass es nimmer schön ist. Die herzliche und liebe Freundin neben ihr hat es da oft bedeutend schwerer wenn sie einige Kilos zu viel um die Hüften hat und auch ansonsten einige der vorhin genannten Attribute deutlich abfallen. Bei Männern natürlich vice versa.
Wäre dem nicht so, würde ja auch nicht dermassen Umsatz mit der Abnehm- und Schönheitsindustrie erzielt werden.
Kann es manchmal sein, dass sich hier manche dann doch ein bisschen weniger oberflächlich darstellen und verkaufen wollen als sie es tatsächlich sind, eventuell um auf diese Weise den eigenen Verkaufswert steigern zu können?
So oder so, scheinbar scheint eigenartigerweise der Fakt, dass eine Frau ein (Super)-Model ist, sie (vermeintlich) per se für einige Männer (hier) zu disqualifizieren. Eine ziemlich sichere Tatsache ist aber, dass eine Claudia Schiffer zu ihren besten Zeiten wohl in keinem Szenario der Welt ein Problem gehabt hätte aus einer Unzahl an paarungsbereiten Männern auszusortieren.
Das mag wohl auf einen gewissen Prozentsatz durchaus zutreffen. Die meisten verfolgen aber wohl nicht so hehre Ziele, sondern vor allem eines: Gut auszusehen! Je nach persönlicher Definition dessen. Gesundheitliche Gründe stehen eher im Hintergrund, wenn die meisten zum Neujahr versuchen ihren "Schwimmreifen" loszuwerden.
Zuerst das, und dann...
das?
Wobei das genau die eigentliche Frage von Rosario beantwortet.
Der Unterschied liegt einzig und allein in der persönlichen Assoziation mit dem entsprechendem Erscheinungsbild. Denn ein Muskel hypertrophiert (wächst) - oder eben nicht - immer gleich, völlig unabhängig vom Ursprung des Reizes. Der vordere Delta (Schulter)-Kopf wird auf eine Überkopf-Drückbewegung mit Wiederstand irgendwann reagieren, ungeachtet dessen, ob diese nun durch gezieltes Schultedrücken an einer entsprechenden Maschine im Studio, dem hektischen und unkontrollierten (ging nicht anders

) Hochwuchten einer Langhantel des Crossfitters herrührt, oder eben ein Hackler mehrere schwere Kisten auf nem Regal ablegen muss. Es gibt lediglich verschiedene Parameter die eine Hypertrophie eher begünstigen, welche sich Bodybuilder natürlich gezielt zunutze machen.
Wenn Frau jemand mit dezent trainiertem Körper sieht, kann sie im Endeffekt vorerst eigentlich gar nicht wissen woher diese stammt. Rührt diese (vermeintlich oder wahr) nun von einem körperlichen fordernden Beruf, wird dies offensichtlich eher mit irgendwas bodenständigem und, etwas überspitzt, archaischer Maskulinität assoziiert. Der typische Fitnessstudiobesucher anscheinend mit fehlender Leistung und Männlichkeit.
So wie man eine Sekretärin oder Krankenschwester klischeehaft halt auch oft eher pornös wahrnimmt als die olle Putzfrau.