der vergebene Mann

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Ich konnte mich wohl leider nicht gut genug ausdrücken...ich gönne und wünsche jedem die Liebe, egal in welcher Form und Konstellation.
Aber das was der Ehefrau angetan wird, wünsche ich niemandem...darum geht es mir.

Und es lässt sich leicht daherreden von wegen "lasst sie doch in Ruhe, sie lieben sich doch, ist doch super".....aber nur solange man nicht in der Haut der Hintergangen steckt...wie würdet ihr euch fühlen, versteht ihr, worauf ich hinaus will?
 
Kann man machen, ist ein Lebensentwurf von vielen. Man wird dann halt nicht erfahren, wie es wirklich gewesen wäre.

Hab so ein Paar im Freundeskreis. Sie ist 25 Jahre älter, ca. 75 Jahre jetzt. Haben ziemlich lieben Umgang miteinander. Er erzählt ab und zu, ihr Sex ist immer noch gut. Aber man merkt schon, der Zahn der Zeit nagt. Langsam wird die Dame gebrechlich. Ihre Heirat war seinerzeit der Skandal Nr.1 im Dorf. :roll:
 
Ich konnte mich wohl leider nicht gut genug ausdrücken...ich gönne und wünsche jedem die Liebe, egal in welcher Form und Konstellation.
Aber das was der Ehefrau angetan wird, wünsche ich niemandem...darum geht es mir.

Und es lässt sich leicht daherreden von wegen "lasst sie doch in Ruhe, sie lieben sich doch, ist doch super".....aber nur solange man nicht in der Haut der Hintergangen steckt...wie würdet ihr euch fühlen, versteht ihr, worauf ich hinaus will?

Ein jedes Ding hat drei Seiten. :lehrer:

Und niemand schafft es, sich zwischen zwei "perfekt Liebenden" zu drängen.
Die "arme, arme betrogene Ehefrau" ist, behaupte ich jetzt mal, zuweilen nicht VÖLLIG unschuldig an der Situation. :schulterzuck:

Natürlich wäre es "sauberer", für klare Verhältnisse zu sorgen - kein Thema.
Aber manchmal gibt die Realität eben andere Vorgaben.

Gendertechnisch übrigens auch umgekehrt möglich, klar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
nie VÖLLIG unschuldig
Das sehe ich anders.
Mich stört das Wort „nie“. In meinen Augen gibt es durchaus Fälle in denen der betrogene Part nichts dafür kann... Denk nur an all die Fälle in denen nicht offen kommuniziert wird und dem Partner somit gar nicht die Möglichkeit gegeben wird entsprechend zu reagieren... oder manche haben einfach das Bedürfnis nach fremder Haut und Abwechslung auch ohne, dass ihnen am eigenen Partner etwas fehlen würde, etc...
 
Das sehe ich anders.
Mich stört das Wort „nie“. In meinen Augen gibt es durchaus Fälle in denen der betrogene Part nichts dafür kann... Denk nur an all die Fälle in denen nicht offen kommuniziert wird und dem Partner somit gar nicht die Möglichkeit gegeben wird entsprechend zu reagieren... oder manche haben einfach das Bedürfnis nach fremder Haut und Abwechslung auch ohne, dass ihnen am eigenen Partner etwas fehlen würde, etc...

Okay...stimmt - du hast Recht. :hmm:
Hab's geändert. :lalala:
 
Ich konnte mich wohl leider nicht gut genug ausdrücken...ich gönne und wünsche jedem die Liebe, egal in welcher Form und Konstellation.
Aber das was der Ehefrau angetan wird, wünsche ich niemandem...darum geht es mir.

Und es lässt sich leicht daherreden von wegen "lasst sie doch in Ruhe, sie lieben sich doch, ist doch super".....aber nur solange man nicht in der Haut der Hintergangen steckt...wie würdet ihr euch fühlen, versteht ihr, worauf ich hinaus will?
Letzten Endes denke ich, dass alles zielführend ist. Wie miteinander umgegangen und kommuniziert wird hängt von den jeweiligen Partnern ab. Man kann an den Situationen wachsen und es ergeben sich wiederum neue. Das muss dann jede Person letztendlich mit sich selbst ausmachen.
 
Meistens beurteilen die EF User (mich ausgenommen, da ich nicht urteile) das sehr, sehr hart wenn jemand seine Frau betrügt.
Seltsamerweise nicht in diesem Fall. Woran das wohl liegen mag?

Ich denke, das kann sehr unterschiedlich sein.
Im Endeffekt entscheidet ein Paar, oder eine/r auszubrechen warum auch immer.
Manche tun sich schwer auszubrechen werden von Zweifel und Gewissen geplagt, andere sind sich sicher im Recht zu sein und das Anrecht drauf haben.
Es gibt unterschiedlichste Ausgangssituationen.
Tatsächlich betrifft es zwei Menschen, da kann echt niemand wirklich rein schauen. Hier hört man immer nur eine Seite.
Manche sind sehr gut verständlich und nachvollziehbar für mich persönlich, andere gar nicht.


Als wären alle hier heilig ... vielleicht gibts paar Ausnahmen :hmm:

Ganz klar ausformulierte Meinungsäußerung.
Wird hier heilig gar negativ besetzt?
Scheinheilig ist dann lustig. O.k.
Oder ist das Wort nicht bekannt und wird nur mit anständig verwechselt?
Treibt schwer katholisches Gedankengut in die Renitenz?
Oder steckt eine verborgene Aussage dahinter?
Wer weiß, wer weiß. Vielleicht irgendwo witzig?
 
Ich denke man muss hier doch zwischen der objektiven und subjektiven Sichtweise unterscheiden.

Ich spreche jetzt rein für mich selbst - auch ich war schon die Affäre eines vergebenen Mannes. Ich bin damals herumgelaufen und hab von meinem Partner erzählt, ganz einfach, weil er es trotz aller Umstände einfach für mich war und es sich so angefühlt hat. Meine subjektive Sicht und mein Gefühl wird mir niemand nehmen können.

Objektiv ist halt es trotzdem „nur“ eine Affäre gewesen. Das konnte ich sachlich schon erkennen und annehmen. Und ich verstehe auch, dass das Außenstehende so sehen. Mit etwas Abstand sehe ich es selbst nicht mehr anders, ohne jedoch damit die damaligen Gefühle zu schmälern.

Beziehung hat für mich eine andere Bedeutung als Ehe, Affäre, Liebelei, Amor fou, Fernbeziehung, Wochenendbeziehung, polyamore Beziehungen.

Ich mag den Begriff Affaire überhaupt nicht, dabei entsteht in mir das Bild von kaffeeklatschenden halbadeligen Damen die im Wiener Salon in näselendem Schönbrunnerdeutsch einander zutuscheln "Hast es schon ghööört....da Herr Graaaf hat jetzt a Affaireee"

Oder vielleicht noch in der Nachkriegszeit, die Frau Hofrat mit der Frau Doktor (Promovation am Standesamt).

Deshalb hat die Affaire und das Gspusi imho was (ab) wertendes dabei.


Ich kenne ein Ehepaar ( nicht gerade Freundeskreis) die haben einander rechtlich und finanziell so die Prügel einander in den Weg gelegt, dass sie beide nicht auskönnen. Sie leben im besseren Fall nebeneinander her, wenn es nicht so gut läuft im Alltag gelebte Gegnerschaft. Ich kann mich nicht überwinden das als Partnerschaft zu bezeichnen.

Wenn jetzt einer von denen eine "Affaire" hätte, sich mit der gut versteht, sie füreinander da wären...dann wäre das für mich mehr Partnerschaft als die gesetzlich gebundene Gegnerschaft.

Beziehung ist für mich ein Überbegriff in dem sich die spezifischeren Bezeichnungen für zwuschenmenschliche Bezuehungen finden. Eine Fernbeziehung ist ja schliesslich auch eine Beziehung.
 
Ich konnte mich wohl leider nicht gut genug ausdrücken...ich gönne und wünsche jedem die Liebe, egal in welcher Form und Konstellation.
Aber das was der Ehefrau angetan wird, wünsche ich niemandem...darum geht es mir.

Und es lässt sich leicht daherreden von wegen "lasst sie doch in Ruhe, sie lieben sich doch, ist doch super".....aber nur solange man nicht in der Haut der Hintergangen steckt...wie würdet ihr euch fühlen, versteht ihr, worauf ich hinaus will?
Doch, imho ist es schon angekommen das du aus deiner moralischen entrüstung heraus nicht umhin konntest der @Mitglied #470492 eins reinzudrücken
 
Doch, imho ist es schon angekommen das du aus deiner moralischen entrüstung heraus umhin konntest der @Mitglied #470492 eins reinzudrücken
:lol::lol::rofl::rofl::D:rofl:
Viele, sehr viele jener die hier so für Furchii in die Bresche springen, ihr und ihrem fremdgehenden Mann so verständnisvoll begegnen, und nur das Beste wünschen, muss man mal in Threads sehen wo ein Mann schreibt er suche / habe eine Affäre. Oder nur ein Seitensprung.
Es sind dieselben, die ihn dann sofort virtuell steinigen, diesen Arsch von Fremdgeher. :lol:
 
Wenn jetzt einer von denen eine "Affaire" hätte, sich mit der gut versteht, sie füreinander da wären...dann wäre das für mich mehr Partnerschaft als die gesetzlich gebundene Gegnerschaft.
Da bin ich ganz bei dir. Ich war dem Mann in dieser Konstellation auch näher als allen „richtigen“ Partnern zuvor. Daher auch mein Einwand weiter oben, dass es sich für mich angefühlt hat, als wäre er mein Partner. Und genau deswegen wäre es schön gewesen, wenn wir es geschafft hätten das auf eine andere Ebene zu heben um wirklich beide Teil des Lebens des anderen zu werden.
Ich bereue keinen Tag... nicht die Gefühle die ich hatte und auch nicht, dass er Teil meines Lebens war. Ich hab mich bewusst darauf eingelassen... für ihn und wegen ihm, für mich, für uns... niemals hätte ich ganz auf ihn verzichten wollen daher bin ich diesen Kompromiss eingegangen.
Und trotz all dem, würde ich das nicht noch einmal mit einem anderen Mann machen. Mir war es emotional in Summe einfach zu viel.
 
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