Der Mann ist das Problem

Von einer Frau wird heutzutage erwartet Partnerin und Mutter zu sein. Eine 5- Sterne- Köchin in der Küche, Putzfrau in der ganzen Wohnung, ein Luder im Bett und eine Psychologin auf der Couch zu sein.
Den Kindern stets liebevoll und pädagogisch wertvoll zur Verfügung zu sein und jeden Schul- Bücherflohmarkt, wonnelächelnd, mit Kuchen zu versorgen. Ganz nebenbei noch Vollzeit zu arbeiten und trotzdem ohne gehetzt zu wirken für die ganze Familie ein Weihnachtsfest "ganz wie damals" zu organisieren.
Nein.
Der Mann wiederum, wissend zu dieser Leistungsfähigkeit eh nicht fähig zu sein, gibt sich Mühe, die in ihm gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Ist verständnisvoller Freund, starker Beschützer, dominanter Christian Grey, gefühlsbetonter Softie, verkleideter Nikolaus, Fußmasseur, Fußballtrainer, Zugpferd im Job mit Führungsqualitäten, lässt niemanden hängen ob Freunde oder Familie (hoffentlich nie beides gleichzeitig) und kann vor allem jederzeit sagen welche Qualität wann gefragt ist und wann komplett deplatziert.
Nein.
Und wir fragen uns noch wo diese innere Zerissenheit die so mancher empfindet herkommt 🤗
Kenn ich weder von mir, noch im Umfeld, noch bei meinen eigenen Kindern mit Familie.

Das Gegenteil ist der Fall. Man erwartet nicht und tut. Nö, man checkt beidseitig und wenn es nicht passt, lässt man es. :)

Da machen sich Leute einen Kopf, die ohnehin nicht betroffen sind.
Tatsächlich mehren sich die DINKs, Statistik hilf wer wieviel Kinder und in welchem Lebensalter in A bekommt.
Kinderlos aus gutem, errechenbaren, aktuellen Lage, sehr gut verständlich und nachvollziehbar.
Auch ich würde mich obwohl seinerzeit schon unkonventionell kinderreich grundlegend anders entscheiden.
Ich kann nicht mehr die Leistbarkeit in einem Standard der wünschenswert ist vorstellen (z.B.: Bildung/Gesundheit/Kaufkraft).
(Nach heutigen Gegebenheit max. 2 Kids ab 40)

Man sollte die Fähigkeit haben sich an die Zeit und ihre Gegebenheiten anpassen können.
Was Du beschreibst ist derart realitätsfern, dass kann kein mündiger volljähriger Mensch erwarten.
Wenn doch - bitte keine Kinder!!!
(Den Rest interessiert dann eh niemand mehr.)
 
War es wirklich so schwer rauszulesen das dies als Gesellschaftskritisches statement gmeint war und die überzogenen Erwartungen als Geisel dargestellt werden und nicht als erstrebenswerten Zustand?🤔🙈
Ja.
Ich weiß auch nicht, woher Du all diese Informationen nimmst.
Auch orte ich keine größere oder kleinere Zerrissenheit wie in meiner Elterngeneration, es ist meiner Erfahrung nach heute wie damals so, dass sich Paare nach ihren Möglichkeiten die zu erledigenden Arbeiten aufteilen. Die Menschen meiner Generation hängen dabei allerdings, zumindest in meinem Umfeld, viel weniger in veralteten Rollenklischees fest wie die Generationen davor, was zugleich die von Dir angeführten "gesellschaftlichen Erwartungen" weniger geschlechtsspezifisch werden lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
A Harley is nett zum Anschauen is aber meistens a fahrende Schikane
Naja, es gibt schon welche die ihr Schwereisen bissl engagiert bewegen 😁
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du meinst, Frauen mit diesen Prinzipien sind stark nachgefragt?
und wie ist deine Wahrnehmung bezüglich Männern, die diese Prinzipien vertreten?
Ich denk schon, dass die nachgefragt sind. Für mich auf alle Fälle, weil ich mich dahingehend auch ergänzen möchte. Würd mich in Grund und Boden schämen ein Pantoffelheld zu sein. So hat jeder seine Aufgabe. Gibt ned leicht a Werkzeug und Maschinen was ich ned im Portfolio hätt. In meinem Job is des a super Ausgleich, seine eigene Bau- und Maschinenfirma für den Hausgebrauch zu sein. Völlig konträr zum eigentlichen Beruf. Mit Hund, Katz und manchmal einem zum aufpäppelnden Wildtier.
 
Was du hier darzustellen versuchst, ist heute bereits in vielen Köpfen angekommen. Überzogene Erwartungshaltungen stoßen auf Widerstand. Lastet zu schwer und erscheint verstaubt und nicht mehr zeitgemäß. Was es auch ist!

Kann es sein, dass es dir hierbei um die Spannung zwischen traditionellen Rollenbildern und dem modernen Wunsch nach Gleichheit und individueller Freiheit geht?
Ja, es gibt sicherlich Zeitgenossen, die sich da einem gewissen Zwang aussetzen oder aussetzen lassen. Denen ist sowieso ned zum helfen.
 
Was du hier darzustellen versuchst, ist heute bereits in vielen Köpfen angekommen. Überzogene Erwartungshaltungen stoßen auf Widerstand. Lastet zu schwer und erscheint verstaubt und nicht mehr zeitgemäß. Was es auch ist!

Kann es sein, dass es dir hierbei um die Spannung zwischen traditionellen Rollenbildern und dem modernen Wunsch nach Gleichheit und individueller Freiheit geht?

Kenn ich weder von mir, noch im Umfeld, noch bei meinen eigenen Kindern mit Familie.

Das Gegenteil ist der Fall. Man erwartet nicht und tut. Nö, man checkt beidseitig und wenn es nicht passt, lässt man es. :)

War es wirklich so schwer rauszulesen das dies als Gesellschaftskritisches statement gmeint war und die überzogenen Erwartungen als Geisel dargestellt werden und nicht als erstrebenswerten Zustand?🤔🙈
Die einzelen Wahrnehmungen eines "IST" hierzu, scheinen und sind wohl noch nie so different wie aktuell gewesen...:schulterzuck:
In meinen Augen, und erlebten Erfahrungen passen Erwartungshaltungen nur selten. Wenn ihr es anders erlebt, seit doch froh, dann wäre es ja gut.
 
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