Der Fitnessthread

Live aus dem Studio ;) nachdem es der Van jetzt noch öfter sein wird Mal ein anderes Bild
 

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Naja. Laut Shimano ist die GRX, was die Kapazität anbelangt, gleich, wie die Ultegra. Aber das stimmt nicht: Ich fahre am Tandem hinten 12-40, vorne 52/36, das bedeutet, dass ich mehr als 1:1 als Bergübersetzung habe (genauer gesagt: 1:0,9), und ebenaus trotzdem recht flott vom Fleck komme (wir können relativ leicht auf 55 beschleunigen, etwas Rückenwind oder ein leichtes Gefälle vorausgesetzt). Probleme gibt es damit keine, die Schaltung funktioniert einwandfrei. Ob das 42er auch noch ginge weiß ich nicht: Ich habe keins, ausschließen würde ich es aber auch nicht ;)

Die Ultegra vom Rennrad schafft nicht mehr als 11-32, da schaut es schon schlechter aus mit dem Aufwärtsfahren...
Ich fahre 11-34, 46/30 mit GRX. Kenne von MTBs dann ja eher sowas wie 52/30 als Berguntersetzung. GRX soll ja auch so irgendwo zwischen Rennrad und MTB-Schaltungen auf dem Markt platziert werden. Ich kann nur sagen, dass ich das bei wirklich starken Steigungen schon echt grenzwertig fand mit meiner :-). Prinzipiell bin ich aber sehr zufrieden. Zu 95 Prozent passt das auf meinen Anwendungsfall.
 
Es hat das 11/34er, das bei der GRX dabei ist, natürlich schon einen Sinn. Es ist eng gestuft und fährt sich gut auf der Straße. Aber es lässt sich eben auch so umrüsten, dass es auch im Gelände gut fährt.

Ein Gravelbike ist natürlich kein Mountainbike, schon alleine die Federung ist nicht zu vergleichen.
 
Ich fahre 11-34, 46/30 mit GRX. Kenne von MTBs dann ja eher sowas wie 52/30 als Berguntersetzung. GRX soll ja auch so irgendwo zwischen Rennrad und MTB-Schaltungen auf dem Markt platziert werden. Ich kann nur sagen, dass ich das bei wirklich starken Steigungen schon echt grenzwertig fand mit meiner :-). Prinzipiell bin ich aber sehr zufrieden. Zu 95 Prozent passt das auf meinen Anwendungsfall.
Ich wusste garnicht dass Gravel vorne mit 46/30 fährt, wieder was gelernt. Das klingt so als könnte ich meine geliebte Sram am Rennrad einmal tauschen. Ich schätze die 11-23 Kassette sehr, bergauf mit 52/34 natürlich nicht mehr.
 
Ich wusste garnicht dass Gravel vorne mit 46/30 fährt, wieder was gelernt. Das klingt so als könnte ich meine geliebte Sram am Rennrad einmal tauschen. Ich schätze die 11-23 Kassette sehr, bergauf mit 52/34 natürlich nicht mehr.
Bin ja kompletter Dummie auf dem Gebiet, geht das Tauschen der Kassetten leicht?
 
Bin ja kompletter Dummie auf dem Gebiet, geht das Tauschen der Kassetten leicht?
Im Prinzip schon. Man braucht aber Werkzeug dafür. Das Werkzeug passt nicht für alle Kassetten. Es gibt das z.B. für 11/12-fach oder für 7/8/9-fach Kassetten. Wenn das Werkzeug falsch ist, dann ist es schwierig, die Kassette aufzuschrauben (aber es geht). Dreckige Hände bekommt man davon, insbesondere, wenn es eine geölte Kette ist, denn zwischen den Ritzeln sammelt sich erstaunlich viel Dreck.

Die Kassette besteht aus Zahnrädern, die bei Shimano zumeist einzeln sind, bei SRAM ist der ganze Block in Einem (und muss als ganzes getauscht werden, bei Shimano kann man die Ritzel einzeln tauschen, ein Grund, der gegen SRAM spricht.

Die Hinterachse hat eine Walze mit Lamellen, auf die man die Ritzel steckt und dann mit einer speziellen Nuss anschraubt.
 
Mit Gabelschlüssel, Zange, Schraubenzieher gehts nicht.
Alles ist möglich. Aber die Gefahr, dabei was kaputt zu machen, das drastisch teurer als passendes Werkzeug ist, ist recht groß und es ist eine wilde Bastelei, unter 1-2 Stunden ist nichts zu machen. Werkzeug gibt es ab ca. 15 € (Ali Express hab ich nicht geschaut, aber da wird es sicher noch billiger gehen)
 
Alles ist möglich. Aber die Gefahr, dabei was kaputt zu machen, das drastisch teurer als passendes Werkzeug ist, ist recht groß und es ist eine wilde Bastelei, unter 1-2 Stunden ist nichts zu machen. Werkzeug gibt es ab ca. 15 € (Ali Express hab ich nicht geschaut, aber da wird es sicher noch billiger gehen)
Natürlich kann man den Schraubenzieher an der Innenverzahnung ansetzen und mit sanften Hammerschlägen die Sache öffnen, ist halt sehr rustikal. Wenn man sich ein neues Rad zulegt und so anfängt - ich schätze @Mitglied #612203 anders ein 😅
 
Die Kassette besteht aus Zahnrädern, die bei Shimano zumeist einzeln sind, bei SRAM ist der ganze Block in Einem (und muss als ganzes getauscht werden, bei Shimano kann man die Ritzel einzeln tauschen, ein Grund, der gegen SRAM spricht
Wenn das Drehmoment bei der Verschraubung nicht gepasst hat, oder sich die Sache leicht gelockert hat, frisst sich die Verzahnung der einzelnen Shimanoritzel tief ins (Leichtbau-)Alu der Nabe, lässt sich so durchaus ruinieren. Mit SRAM ist mir das noch nicht passiert 😏.
 
Nachdem ich jetzt wieder ein paar therapeutische Gymnastik- und Fitnesseinheiten beim Kienbacher machen werde und vermutlich die Krankenkassa das nicht ewig zahlen wird, hab ich begonnen mir mal ein paar Bücher anzuschauen, Steffen Barth, Die Reha-Revolution, Mark Lauren, Joshua Clark, Calisthenics für Dummies.
Theoretisch hab ich noch ein paar Einheiten myclubs, was ich da einlöse, wenns noch geht, keine Ahnung, was da für (hoffentlich nur leichte) Knieproblemchen geeignet wäre. Yoga, Zumba und so Zeugs waren früher öfter dabei, auch ein bisschen BJJ.
Wie äußern sich denn die Knieprobleme?

Ganz allgemein trägt die Stärkung der hinteren Kette zur Entlastung bei. Vorallem Hamstrings und Gluteus, Romanian Deadlifts ist da die Übung des Vertrauens. Zur Kräftigung des Quadrizeps empfehlen sich Bulgarische Kniebeugen: Stabilisierung und Balance wird geschult, der innere Teil des Muskels der das Kniegelenk umfasst, wird gut angesprochen und als Goodie gibt's noch bissl Dehnung des oft verkürzten Hüftbeugers dazu.

Druck aus dem Gelenk nehmen duch Dehnen und Bearbeiten mit Faszienrolle: vorallem Quads, aber auch Wadenmuskulatur.

"Wundermittel" Hocken: obwohl am Anfang unangenehm, wirkt's bei regelmäßiger Durchführung recht gut, weiß ich aus eigener Erfahrung 😉
Täglich mehrmals einbauen, langsam die Dauer steigern, so dass man über den Tag verteilt 7-10min in der Hocke verbringt.
 
Natürlich kann man den Schraubenzieher an der Innenverzahnung ansetzen und mit sanften Hammerschlägen die Sache öffnen, ist halt sehr rustikal. Wenn man sich ein neues Rad zulegt und so anfängt - ich schätze @Mitglied #612203 anders ein 😅
Ich habs schon einmal auf einer Hütte gemacht. Aber bei einem alten Mountainbike, bei dem es wirklich nicht mehr schade war, darum weiß ich, dass es geht. Bei meinen Rädern würde ich es natürlich nie so machen, nicht einmal beim Gatschradl, und das mag ich wirklich nicht sehr.

Wenn das Drehmoment bei der Verschraubung nicht gepasst hat, oder sich die Sache leicht gelockert hat, frisst sich die Verzahnung der einzelnen Shimanoritzel tief ins (Leichtbau-)Alu der Nabe, lässt sich so durchaus ruinieren. Mit SRAM ist mir das noch nicht passiert 😏.
Ist mir bei Shimano auch noch nicht passiert. Einem Bekannten, der seit vielen Jahren deutlich über 20.000 km im Jahr fährt, ist das auch noch nie passiert.

Ich hab beim ersten mal, wo ich die "neue" Verschraubung gesehen habe, auch nicht ordentlich angezogen ("früher" war das letzte Ritzl die Mutter, mit der man die Kassette zusammengeschraubt hat, man hat es einfach mit der Hand lose angeschraubt und ist dann im höchsten Gang gefahren und gut war). Da ist mir nichts passiert, die Mavic Freilaufkörper sind immer noch vollkommen unversehrt. Bemerkt habe ich es aber sehr rasch, weil die Schaltung nicht mehr präzise funktioniert hat.
 
. Einem Bekannten, der seit vielen Jahren deutlich über 20.000 km im Jahr fährt, ist das auch noch nie passiert.
Glaube mir, mit der richtigen „Pflege“, fahren bei jedem Wetter und jeder Temperatur, das ganze mit echten Leichtbauteilen ist vieles möglich. Natürlich funktioniert Shimano wunderbar zuverlässig wenn man hinreichend vernünftig ist.
Hab ich übrigens schon erwähnt, dass ich mir (vor 14 Jahren) nur wegen dem Zoncolan ein aus einem Stück gefrästes Alu-Ritzelpaket zugelegt hatte? Nach zwei Wochen Italienurlaub wars hin, aber das war’s mir damals wert, „Mtb“ mit ich glaub knapp über 7kg😅
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