Der Fitnessthread

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Heute hab ich extra auf die Technik fokusiert und bin bis zu dem Moment, wo ich den ersten Parasol entdeckt hatte, einen Pace von 5:45 gelaufem. Deshalb war dann auch der Puls im Schnitt so hoch. Ich bin aber auf den letzten 1,7km sehr langsam gewesen, weil ich Pilze für das Abendessen in der Hand hatte und weiterhin gesucht habe.
 
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Nein, nicht wirklich. Das wird dann Mittelfuß. Mit der Ferse in den Boden hacken ist auf jeder Distanz falsch, weil es den Schritt bremst. "In den Schritt steigen" hat es mein Trainer genannt. Dass beim Fußaufsatz dann vielleicht die Ferse eine Spur früher den Boden berührt bemerkt man selbst nicht. Man sieht es aber natürlich auf Videoaufnahmen.
Ich hab das eh falsch beschrieben. Was ich meine ist, wenn man mit der richtigen Vorlage läuft und das Becken genau über dem Punkt ist wo der Fuß den Boden berührt, landet man gefühlt am Mittelfuß und der Ferse gleichzeitig, nimmt aber trotzdem maxmal Schwung für den nächsten Schritt mit. Wenn man sich nur auf den Mittelfuß konzentriert, aber mit dem Becken immer zu spät dran ist, bremst das weitaus mehr.
Ich hab das heute extra nochmal ausprobiert. Ich lande ab einem gewissen Pace mit Mittelfuß und Ferse gleichzetig. Aber durch die entsprechend passende Vorlage und das Heben der Ferse für für den nächten Schritt über Knieniveau, kann ich garnicht mit Gewalt mit der Ferse in den Boden einfahren.
Wemm ich hingegen zu sehr auf die Beinarbeit und das fokusiert bin, was hinter meinem Knie mit der Ferse passiert, laufe ich massiv schnneller.

Deshalb schrieb ich auch, dass die Haltung, die Vorlage und die hohen Fersen im Schritt weitaus wichtjger sind. Das Landen ergibt sich dann praktisch von selbst so, dass es ergonomisch sinnvoll ist.
 
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Mein Trainer hat mir immer nachgerufen: GKroß sein, Becken hoch, Knie hoch".

Wenn man sich groß fühlt, dann macht man schon einiges richtig. Dann kommen auch die Knie mehr oder weniger von selbst hoch.

Ich beobachte jetzt oft, dass Leute schief laufen. Und die haben immer ihr Telefon in der Hand (oder an den Arm gebunden). Ähnlich mit Rucksäcken: Die führen zu Rückenlage, wenn Rucksack, dann wirklich ganz klein und leicht (bei Belastungen unter einer Stunde muss man auch nicht trinken).

Frauen neigen zu X-Beinen, und damit zu Rotation der Beine (weil sich die Knie ausweichen müssen ) und infolge auch der Arme. Wir haben das immer Charlestonstil genannt. Das ist ineffizient und führt zu Überbelastung in den Knien und im Becken. Dagegen hilft nur breiter zu laufen. Anderes Problem, das ich in meiner Zeit als Trainer kennengelernt habe, sind BHs: Wenn der nicht ausreichend stützt (und der Busen zu groß ist), führt das dazu, dass die Frau die Arme nicht frei durchziehen kann, sondern mehr oder weniger am Busen hat. Damit bekommt sie keine Luft.

Bleiben noch die Laufschuhe. Leider halten die nicht ewig. Mehr als 400-600 km ist nicht drinnen. Läuft man die darüber hinaus, dann führt das zu stärken Überbelastungen und langfristig zu chronischen Verletzungen.
 
Ein schöner Spontanausflug mit meiner Frau. 650 Höhenmeter, ein gemütlicher Marsch. Wir haben vor die Runde in absehbarer Zeit zu GehLaufen :mrgreen:
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