Der Fitnessthread

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Danke schön, aber eigentlich unverdient.

Es bleibt ja eh nix anderes übrig, denn am Boden liegen bleiben und Jammern macht auf Dauer irgendwann keinen Spass mehr.


Irgendwann rappelt man sich dann wieder hoch, weil's einem selber zu blöd wird XD
Es ist absolut nicht unverdient :zweisam:
Das is knochenharte arbeit und wille.
 
Ich bin so im Arsch von heute 😳 kann mich kaum von der Couch wegbewegen…muss jetzt endlich mal wieder einen gescheiten Trainings und Essensrhythmus reinkriegen 🙈
 
Was CFS/ME oder Fibromyalgie damit zu tun verstehe ich aber nicht, da meines Wissens nach beides weder von Muskelfasern noch Mitochondrien abhängig ist.

Hallo!

Fibromyalgie, CFS und Chemikaliensensivität werden gerne als ein in sich übergreifendes Kranheitsbild zusammengefasst. Über die Ursachen wird weitgehend spekuliert. Genaues weiß man nicht, außer, dass immer mehr Menschen inkl. recht hoher Dunkelziffer davon betroffen sind. Im Netz gibt es dazu jede Menge kompetenter Literatur, vor allem von, ärztlich unterstützten, Selbsthilfegruppen.

Fibromyalgie wird auch als "Weichteilrheuma" bezeichnet, jedoch häufig ohne Entzündungszeichen (CRP etc. sind nicht erhöht), was es vom herkömlichen Rheuma unterscheidet. Unter "Weichteile" versteht man in dem Fall die Muskulatur, aber auch Sehnenansätze, Faszien, nervendurchzogene Beinhäute etc. Herkömmliche Schmerzmittel oder Entzündungshemmer bringen keine Linderung.

Auch bezüglich CFS (Chronic fatique syndrom) tappt man noch großteils im Dunkeln. Allen Formen gemeinsam ist jedoch eine schlechte Energieverwertung in den Zellen, und dafür sind die Mitochondrien verantwortlich, deren DNA ausschließlich mütterlicherseits vererbt wird. Der Zustand der Mutter während der Schwangerschaft verantwortet also das "Startpaket" unserer Fitness.

Mitochondrien sind die Energiekraftwerke in allen unseren Zellen und entscheiden über einen komplexen Potentialausgleich von etwa 0,5 V (vergleichbar mit einem Wasserstoffkraftwerk) über den ATP-Weg durch eine Reihe enzymatischer Schritte für unseren Energiehaushalt. Ohne Energie kontrahiert kein Muskel. Bei der Verbrennung von Glucose sind es, soweit ich mit erinnere, über 30 enzymatische Schritte, d. h. ist hier auch nur ein einziger gestört, kommt es zu einer Kaskade von zellurären Ausfällen und der Produktion von freien Sauerstoff- und Stickstoffradikalen, die wiederum, vor allem über die Produktion von Peroxynitrit und gesteigerte Lipidperoxidation zum Zelluntergang führen, übrigens einer der Hauptgründe des plötzlichen Herztodes bei älteren sportlichen Männern.

Komlexes Thema, nur kurz angeschnitten um herauszuarbeiten, wo der Zusammenhang zwischen Mitochondrien und Muskulatur liegt. Vielleicht schafft es hier auch Einer oder Eine, eine verständlichere Zusammenfassung zu erstellen.

Gruß! :)
 
Hallo!

Fibromyalgie, CFS und Chemikaliensensivität werden gerne als ein in sich übergreifendes Kranheitsbild zusammengefasst. Über die Ursachen wird weitgehend spekuliert. Genaues weiß man nicht, außer, dass immer mehr Menschen inkl. recht hoher Dunkelziffer davon betroffen sind. Im Netz gibt es dazu jede Menge kompetenter Literatur, vor allem von, ärztlich unterstützten, Selbsthilfegruppen.

Fibromyalgie wird auch als "Weichteilrheuma" bezeichnet, jedoch häufig ohne Entzündungszeichen (CRP etc. sind nicht erhöht), was es vom herkömlichen Rheuma unterscheidet. Unter "Weichteile" versteht man in dem Fall die Muskulatur, aber auch Sehnenansätze, Faszien, nervendurchzogene Beinhäute etc. Herkömmliche Schmerzmittel oder Entzündungshemmer bringen keine Linderung.

Auch bezüglich CFS (Chronic fatique syndrom) tappt man noch großteils im Dunkeln. Allen Formen gemeinsam ist jedoch eine schlechte Energieverwertung in den Zellen, und dafür sind die Mitochondrien verantwortlich, deren DNA ausschließlich mütterlicherseits vererbt wird. Der Zustand der Mutter während der Schwangerschaft verantwortet also das "Startpaket" unserer Fitness.

Mitochondrien sind die Energiekraftwerke in allen unseren Zellen und entscheiden über einen komplexen Potentialausgleich von etwa 0,5 V (vergleichbar mit einem Wasserstoffkraftwerk) über den ATP-Weg durch eine Reihe enzymatischer Schritte für unseren Energiehaushalt. Ohne Energie kontrahiert kein Muskel. Bei der Verbrennung von Glucose sind es, soweit ich mit erinnere, über 30 enzymatische Schritte, d. h. ist hier auch nur ein einziger gestört, kommt es zu einer Kaskade von zellurären Ausfällen und der Produktion von freien Sauerstoff- und Stickstoffradikalen, die wiederum, vor allem über die Produktion von Peroxynitrit und gesteigerte Lipidperoxidation zum Zelluntergang führen, übrigens einer der Hauptgründe des plötzlichen Herztodes bei älteren sportlichen Männern.

Komlexes Thema, nur kurz angeschnitten um herauszuarbeiten, wo der Zusammenhang zwischen Mitochondrien und Muskulatur liegt. Vielleicht schafft es hier auch Einer oder Eine, eine verständlichere Zusammenfassung zu erstellen.

Gruß! :)

Du hast mir aber noch immer verschwiegen, wie das jetzt zusammenpasst. Über die Ursachen von Fibromyalgie, CFS/ME usw. weiß man noch viel zu wenig, um sagen zu können, dass Mitochondrien irgendwas damit zu tun haben. Und bezüglich "schlechte Energieverwertung" : Aufpassen! Kausalität =/= Korrelation.
Noch dazu kommt, dass der Zustand der Mutter während der Schwangerschaft mit den Genen, die man von ihr bekommt (und damit die mitochondriale DNS) praktisch nix zum tun haben, siehe Leihmutterschaft. NATÜRLICH hat die Schwangerschaft eine Auswirkung auf das Kind, aber nicht in der Art und Weise, wie sie hier von dir dargestellt wird.

Mir persönlich ist der Zusammenhang zwischen Muskeln und schon klar. Dass Muskel(zelle)n Mitchondrien brauchen um zu funktionieren habe ich nicht in Frage gestellt, sorry falls das so rüberkam.
Die DAUER der Leistungsfähigkeit hängt zum Teil von den Mitochondrien ab, weil Muskeln zur Entspannung ATP brauchen. D.h. sowas ist für Marathonläufer wesentlich interessanter als für Powerlifter (die beiden Extreme).
Das führt übrigens, neben der Ansammlung an Laktat, Wasser und Blut, zum bekannten "Pump" und dazu, dass man "nicht mehr kann" - die Muskeln entspannen sich nicht mehr vollständig. Hier greift übrigens vermutlich auch das Kreatin ein, dass viele Sportler nehmen: Es kann "hilft" bei der "Wiederherstellung" von ATP.
Das Training von Muskeln führt automatisch zum "Training" (also eigentlich zur Vermehrung) von Mitochondrien: Diese versuchen, eine gleichbleibende Konzentration an ATP im Cytoplasma bereitzustellen. Wird regelmäßig viel ATP verbraucht (z.B. durch Training), reagiert der Körper und "baut" mehr Mitochondrien.
 
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