Muss mich nach längerer Zeit wieder einmal einbringen, meine Wahrnehmungen.
Habe gestern einmal die neue Ausgabe vom Journal der Aktionär durchgelesen. Darin ein Artikel, länger wie eine Seite über die VIG. Auch in Börse Online, ein paar Wochen früher, auch etwas über die VIG. VIG ist von der Bewertung her eine der billigsten Versicherungen in Europa. Dazu, mit Ihrem Wachstum, die Nummer 3 in Europa. Dies ist der Tätigkeit in Osteuropa geschuldet. Dort ist ein intensiver Nachholbedarf, noch viele Jahre. Im Prinzip, sollten sie das Doppelte kosten, dann wären sie etwa fair bewertet. Nachteil, ein träger Kernaktionär mit so 72%. Die Dividende bei 1,73€, das bei einem Gewinn von über 9€.
Im Börsenkurier vor ein paar Wochen, eine kommentarlose Auflistung, welche Investoren sich in VIG mit erheblichen Stückzahlen heuer bereits eingekauft haben. Die Engländer ragen da heraus.
Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit Kupfer, wird als Indutriemetall der Superklasse dargestellt. Wo man hinschaut, ob Wind, E-Mobilität, künstliche Intelligenz oder Netzausbau, es wird wesentlich mehr gebraucht. Die Minenkapazität zu erhöhen ist zwar möglich, braucht aber Vorlaufzeiten von 10 Jahren und mehr. Ein Chart vom Preis her, von links Unten nach rechts Oben, schön langsam kontinuierlich. Wenn man einsteigen will, es gibt ETF’s über Kupfermimen, wird für die Meisten vermutlich sinnvoller sein.
Abschließend ein Sonderfall, KAPSCH. Selbst erarbeitet.
Der Firma geht es schlecht. Der Chart, ein, drei oder fünf Jahre, ein Abstieg der Sonderklasse. Die Marktkapitalisierung nur mehr 70 mill €, kurz überschlagen.
Aber es passiert was. Die Bank Austria als Hausbank hat sich die Aktien der Familie verpfänden lassen, sonst wäre der Kredit gekündigt worden. Dazu haben Sie den Ex-Sanierer von Rosenbauer in die Geschäftsleitung gedrückt zur Sanierung. Im Prinzip sollen gute Assets verkauft werden um zu Kohle zu kommen, schlechte Assets können dann saniert werden.mDazu ein vorhandener Auftragsbestand von so 1,7 Mrd. €, welcher in der nächsten Jahren zu Umsätzen führt.
Kann mich erinnern, die Citygroup in den USA haben dies genauso durchgezogen und stehen wieder top da.
Die Frage stellt sich mir, soll man spekulativ auf einen turn Around sich ein paar kaufen? Wenn ich mir die Umsätze an der Börse anschaue, dann nur eine kleine Position aus Interesse. Dick einsteigen ist nicht möglich. Ich vermute, eine Order über 1000 Stück bewegt schon den Kurs, das ist derzeit weniger als 5.000 €.