monogamie ist sehr oft selbstbeherschung
Wie meinst du das? Gut, wenn man es geschichtlich betrachtet, sind wir von Natur aus nicht monogam. Erst gewisse Regeln von Glaubensrichtungen haben monogame Beziehungen vorgeschrieben und so hat sich diese Einstellung über die Jahrhunderte etabliert. Wobei dies fast ausschließlich auf die Untergebenen beschränkt war. Die Gutsherren und die Kirche in Europa nahmen dies für dich nie so ernst. Wie schon mehrfach beschrieben, wird eben heute nicht mehr ausschließlich die Werte der Religionen maßgebend sein, sondern die individuell gestaltete Beziehungsform oft in den Vordergrund gestellt. Hier obliegt es jedem, welche Art der Beziehung einen Mehrwert darstellt.
Ist nicht immer einfach aber ergibt zusätzliche Möglichkeiten. Jeder kann, natürlich nur in Abstimmung mit seinem Partner, seine sexuellen Vorstellungen ausleben. Hört sich zumindest gut an, ist in der Umsetzung häufig mit Problemen
Lll behaftet. Wenn ich mir etwas vorstellen, heißt das ja noch lange nicht, daß meine Partnerin dazu bereit ist, diese mit mir zu teilen. Umgekehrt natürlich genau so.
Monogamie ist ja auch in Ordnung, die Umsetzungsvorstellungen der TE sind nur etwas beschränkt. Niemand, der halbwegs bei Verstand ist, wird sich auf eine Verhandlung der Bedingungen einlassen, ohne ehestmöglich einen Rückzieher zu machen. Entweder man geht von halbwegs gängigen Richtlinien, die man nicht extra Punkt für Punkt festlegen muß, aus oder man sucht schnellstens das Weite. Möglicherweise noch die sexuellen Möglichkeiten austesten, damit man weiß, ob man etwas versäumt haben könnte. Aber das war es dann auch schon. Die Gefahr, sein restliches Leben in einer situativen Schuld zu verbringen ist einfach zu groß.
In einer normalen Beziehung wird das einfach nicht besprochen und festgelegt sondern ist die Voraussetzung für ein Zusammenleben.