Beziehungspunkt Monogamie

Manchmal hilft es eben auch mal ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen. Und führt oft auch zu der Erkenntnis, dass nicht alles nur schwarz weiß ist, sondern auch ungeahnte Variationen in sich bergen kann. Auch was moralische Bewertungen betrifft.
Naja, das Setting das Du lebst als moralischen Standard zu propagieren ist schon ziemlich gewagt - samt der Rolle Deines Partners dabei.
Tue was Euch da miteinander lustig ist, aber höre auf über Monogamie, Moral etc. zu philosophieren.
 
Ich kann nur für mich sprechen: Am Anfang der Beziehung mit @Mitglied #512342 habe ich klargestellt, dass, wenn sie das Bedürfnis nach einem 3er, Swingerclubbesuch, whatever hat, dann soll sie das kommunizieren und ich werde ihr keinen Stein in den Weg legen und (im wahrsten Sinne des Wortes) mitspielen (oder aber derweil an der Bar etwas trinken)... Sie nahm dies wohlwollend auf und sagte "dito"...
Bis heute haben wir kein Verlangen danach (ok, ich spreche für mich: Ich habe kein Verlangen danach, irgendwelche sexuellen Aktivitäten mit einer anderen Person zu haben, weder mit ihr oder in ihrem Beisein, noch ohne ihr...)

Aber wie hieß es weiter oben so schön?
Ich lebe wahrscheinlich auf Gut Aiderbichl... :cool:


Siehe die ersten Zeilen dieses Beitrags...
Offene Kommunikation :up: ... Du solltest wie gesagt das Alter im Auge haben ... aus der Peer Group heraus kommt es da vermehrt zu gesundheitlichen Problemen und die Leute in der Altersklasse phasen dadurch raus, also wenig oder keine Möglichkeit mehr ...
Ihr beide habt's jetzt irgendwas bei 7+ Jahren zusammen, oder ? :unsure: ... mit den Herausforderung dazwischen war das vielleicht noch nicht relevant ... halt im Hinterkopf behalten Alles hat ein Ende .. aber wenn kein Bedarf und beiderseits überhaupt keine Neugier besteht dann have fun @ Aiderbichl :) .... nebstbei, als ordentliches EF Mitglied müsstest im SC ja als erstes das Buffet aufsuchen ... steht das noch nicht im Plattform Regelwerk ? :mrgreen:
Hi,



ich verstehe nicht, wieso hier von Bedürfnissen gesprochen wird. Ein Bedürfnis wird Sex dann, wenn man keinen hat.

Wenn ich regelmäßig Sex habe, ist es kein Bedürfnis sondern Spaß. Und ich muß nicht jeden Spaß haben.




Das scheint mir auch normal, siehe oben. Da ist kein Verlangen.

LG Tom
Bedürfnis nach sexuelle Abwechslung in Form anderer Spielpartner.
Gewagte These zurück:
Schon bemerkenswert, mit Ü50 über die "letzten Tage“ sexueller Sichtbarkeit anderer zu philosophieren. Für so manchen bist du selbst längst in genau jener Altersgruppe angekommen, deren erotisches Verfallsdatum du hier offenbar diagnostizierst.
Oder gilt das schrittweise Schwinden der Begehrenswertigkeit immer nur für die anderen, während man selbst selbstverständlich eine zeitlose Ausnahme bleibt?
Vielleicht ist ja nicht Monogamie die Rettungsinsel der letzten Tage, sondern die Vorstellung, dass alternde Körper automatisch an sexueller Attraktivität verlieren, das eigentliche Auslaufmodell.

Aber sicher ist sicher: Also geh so oft es geht in den Swingerclub. Die Uhr tickt offenbar. 😉
Natürlich betrifft uns das genauso ... wie kommst Du auf die Idee, dass ich uns hier als Ausnahme sehe - wir "kämpfen" hier mit Training, Änderung des Lebenswandels etc. dagegen an ... Selbsterkenntnis: im Vergleich mit früher ist das Gesamtenergielevel doch ein Geringeres .... Ergo carpe diem - capre noctem ... Spaß haben, solange Körper & Geist noch mitspielen, dann muss man situationselastisch sehen, was noch möglich ist.

Wir selbst unterhalten uns durchaus schon seit einiger Zeit über Themen wie "Swingerpension", und was wir dann als nächstes Machen ... es sind doch einige unserer Freunde und Bekannten - vermehrt aus gesundheitlichen Gründen - schon in die "nächste Phase" eingetreten - da stehen dann eher Reisen und lukullische Touren auf dem Programm, denn promiske Spielchen ....

Solche Themen muss man halt auch ganz ehrlich auf den Tisch bringen und nicht das Altern immer "Schönfärben", oder sich Schönreden .. ja, ganz klar wird die Sexualität dann auch eine Andere ... wichtig ist auf alle Fälle einmal weiterhin emotionale Nähe, Zärtlichkeit und Intimität ..
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich betrifft uns das genauso ... wie kommst Du auf die Idee, dass ich uns hier als Ausnahme sehe - wir "kämpfen" hier mit Training, Änderung des Lebenswandels etc. dagegen an ... Selbsterkenntnis: im Vergleich mit früher ist das Gesamtenergielevel doch ein Geringeres .... Ergo carpe diem - capre noctem ... Spaß haben, solange Körper & Geist noch mitspielen, dann muss man situationselastische sehen, was noch möglich ist.

Wir selbst unterhalten uns durchaus schon seit einiger Zeit über Themen wie "Swingerpension", und was wir dann als nächstes Machen ... es sind doch einige unserer Freunde und Bekannten - vermehrt aus gesundheitlichen Gründen - schon in die "nächste Phase" eingetreten - da stehen dann eher Reisen und lukullische Touren auf dem Programm, denn promiske Spielchen ....

Solche Themen muss man halt auch ganz ehrlich auf den Tisch bringen und nicht das Altern immer "Schönfärben", oder sich Schönreden .. ja, ganz klar wird die Sexualität dann auch eine Andere ... wichtig ist auf alle Fälle einmal weiterhin emotionale Nähe, Zärtlichkeit und Intimität ..
Das liest sich doch schon ganz anders.
Mit vielem davon kann ich sogar gut mitgehen. Natürlich verändert Altern den Körper, das Energielevel und irgendwann möglicherweise auch die eigene Sexualität.
Mein Einwand galt eher dem Ton deiner ursprünglichen These.
Jetzt sprichst du eigentlich von etwas anderem: Veränderung statt Verschwinden. Und damit kann ich wesentlich mehr anfangen.
Fast könnte man sagen, du hast dein "Altersbashing" inzwischen selbst ein wenig eingefangen.
Und bei emotionaler Nähe, Zärtlichkeit und Intimität als etwas, das bleiben und vielleicht sogar wichtiger werden kann, sind wir vermutlich gar nicht so weit auseinander.

Carpe diem, carpe noctem. Und wenn irgendwann carpe pasta daraus wird, ist das doch auch völlig in Ordnung. 😏
 
Das liest sich doch schon ganz anders.
Mit vielem davon kann ich sogar gut mitgehen. Natürlich verändert Altern den Körper, das Energielevel und irgendwann möglicherweise auch die eigene Sexualität.
Mein Einwand galt eher dem Ton deiner ursprünglichen These.
Jetzt sprichst du eigentlich von etwas anderem: Veränderung statt Verschwinden. Und damit kann ich wesentlich mehr anfangen.
Fast könnte man sagen, du hast dein "Altersbashing" inzwischen selbst ein wenig eingefangen.
Und bei emotionaler Nähe, Zärtlichkeit und Intimität als etwas, das bleiben und vielleicht sogar wichtiger werden kann, sind wir vermutlich gar nicht so weit auseinander.

Carpe diem, carpe noctem. Und wenn irgendwann carpe pasta daraus wird, ist das doch auch völlig in Ordnung. 😏
Auch ein Verschwinden von Etwas ist eine Veränderung ... es bleibt uns Allen nicht erspart damit umzugehen ... die Sexualität, Libido in ihrer ursprünglichen animalischen Wildheit wird sich mit sinkendem Hormonspiegel verringern ... das Verlangen nach Mehr an diesbezüglicher Aktivität und Abwechslung durch körperliche Probleme reduziert sein .... so man das Glück hat, dass das "Wollen" mit dem "Können" Hand in Hand geht ...
die Bedeutung des sexuellen in der Beziehung ändert sich zugunsten der emotional partnerschaftlichen Aspekte der tiefen Verbundenheit und Nähe... die Bedarfslage ändert sich einfach und Ja, das Verlangen ..

Nur aus einer solchen Entwicklungsphase, geänderten und reduzierten sexuellen Verlangens und dadurch bedingten Lebensweise heraus dann Andere - die sich gerade in einem Phasenwechsel befinden - in sexueller Lebensführung Beratschlagen zu wollen, Wo doch die Anforderungen ganz andere sind, ist vielleicht nicht ganz so Zielführend.

Zur Erklärung Phasenwechsel ist meine Bezeichnung für den sich manifestierenden Bedarf an Änderungen in der Lebensführung in Zusammenhang mit gewissen "Zessionspunkten" ... das können Trennungen, Todesfälle, Krankheiten, Midlife-Crises, und Rollenänderungen sein (Ehefrau, Ehemann, Mutter, Vater, Pflegende) samt der Frage: Bin ich noch "mehr" als das ... und .... Was gibt es da Noch.
 
Hi,

Bedürfnis nach sexuelle Abwechslung in Form anderer Spielpartner.

auch das, wenn es ein Bedürfnis wäre, fände ich seltsam.

Wenn es nur eine Begrifflichkeit ist, wäre der "Wunsch" nach Abwechslung passender.

"Bedürfnis" ist für mich etwas zum Leben nötiges, ein empfundener Mangel, wenn es nicht gestillt wird.

Ein Wunsch ist etwas, dass wenn man es nicht bekommt es auch kein Problem ist.


Wer in einer sexuell monogamen Beziehung das Bedürfnis nach Sex mit anderen hat, hat ein Problem. Wenn es "nur" ein Wunsch ist, ist es kein Problem.

So wie ich das sehe, für - nach meinem Eindruck bei einer guten Mehrheit - Viele, ist Sex nur dann ein Bedürfnis, wenn sie keinen haben. Wenn sie ausreichend Sex mit dem (Ehe-) Partner haben, wäre Sex mit anderen vielleicht ganz nett, aber kein Problem, wenn nicht.

Wäre es ein Bedürfnis, ein Verlangen, wie Du schreibst, wäre es ein Problem in der Beziehung.

Deshalb störe ich mich an Deinem Begriff "Bedürfnis" oder "Verlangen".

Ich persönlich halte es mit dem Lied vom Scheitern: Ich bin immer dann am Besten, wenns mir eigentlich egal ist.

LG Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Offene Kommunikation :up: ... Du solltest wie gesagt das Alter im Auge haben ... aus der Peer Group heraus kommt es da vermehrt zu gesundheitlichen Problemen und die Leute in der Altersklasse phasen dadurch raus, also wenig oder keine Möglichkeit mehr ...
Ihr beide habt's jetzt irgendwas bei 7+ Jahren zusammen, oder ? :unsure: ... mit den Herausforderung dazwischen war das vielleicht noch nicht relevant ... halt im Hinterkopf behalten Alles hat ein Ende .. aber wenn kein Bedarf und beiderseits überhaupt keine Neugier besteht dann have fun @ Aiderbichl :) .... nebstbei, als ordentliches EF Mitglied müsstest im SC ja als erstes das Buffet aufsuchen ... steht das noch nicht im Plattform Regelwerk ? :mrgreen:
Deine Lebenseinstellung in Ehren, und so sehr ich dich privat aufgrund unserer persönlichen Gespräche schätze, umso mehr verwundert es mich, dass es dir so schwer fällt zu akzeptieren, dass nicht alle Menschen gleich ticken. Dass du für dich das Swingen als deinen perfekten Lebensstil gefunden hast, wissen wir ja aufgrund deiner zahlreichen Beiträge im Forum ja schon zur Genüge...

Also: Feel free und have fun (im wahrsten Sinne des Wortes), aber hör auf damit, deinen Lebensstil als den einzig wahren darzustellen und andere Menschen, die damit nichts anfangen zu können, in irgendeine Schublade zu stecken...

Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass man (auch sexuell) glücklich ist, wenn man mit dem einen Partner/der einen Partnerin alles ausleben kann und kein Verlangen nach Abwechslung besteht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Lebenseinstellung in Ehren, und so sehr ich dich privat aufgrund unserer persönlichen Gespräche schätze, umso mehr verwundert es mich, dass es dir so schwer fällt zu akzeptieren, dass nicht alle Menschen gleich ticken. Dass du für dich das Swingen als deinen perfekten Lebensstil gefunden hast, wissen wir ja aufgrund deiner zahlreichen Beiträge im Forum ja schon zur Genüge...

Also: Feel free und have fun (im wahrsten Sinne des Wortes), aber hör auf damit, deinen Lebensstil als den einzig wahren darzustellen und andere Menschen, die damit nichts anfangen zu können, in irgendeine Schublade zu stecken...

Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass man (auch sexuell) glücklich ist, wenn man mit dem einen Partner/der einen Partnerin alles ausleben kann und kein Verlangen nach Abwechslung besteht?
Natürlich "Ticken" wir Menschen unterschiedlich .... das hatte ich auch Nie bestritten ... finde ich immer wieder lustig, wie die Leute meinen ich würde annehmen, alle laufen nach Schema F und Norm 08/15.

Dann hast Du das falsch Gelesen ... im Grunde ist die Aussage, dass die Dinge Endlich sind und wenn ihr gewisse Optionen erörtert habt und die schlummern als Reiz latent im Hintergrund als Wunsch in phantasievollen Stunden, dann werden die Optionen diese tatsächlich Realität werden zu lassen irgendwann sehr eingeschränkt und diverse Spielarten vielleicht überhaupt nicht mehr möglich sein.

Nicht Mehr, Aber auch nicht Weniger

Wenn der Reiz nicht das ist ... keine diesbezüglichen Wünsche oder Bedürfnisse da sind, dann einfach Weitermachen ..

Auch das habe ich schon Zig Male geschrieben, aber das liest natürlich Keiner, weil man den Bären eh schon in einer komfortablen Schublade untergebracht hat :fies:

Und allen Ernstes .. .Einfach zu Nachdenken ... Warum sollte ich Personen in der Hauptaltersklasse der hier zumeist schreibenden Protagonisten noch ernsthaft zu Etwas Motivieren wollen ... Was sollte da der erstrebenswerte Effekt sein, Seniorenkränzchen im Club bei Kaffee und Kuchen .... Hmmm ? ;)


Aber Holla, bei dem mir attestierten Sendungsbewusstsein kann ich mich ja als Sendeanlage für SETI Projekt bewerben, dann finden wir vielleicht noch intelligentes Leben .... da Draußen :mrgreen:
 
Was sollte da der erstrebenswerte Effekt sein, Seniorenkränzchen im Club bei Kaffee und Kuchen .... Hmmm ? ;)


Aber Holla, bei dem mir attestierten Sendungsbewusstsein kann ich mich ja als Sendeanlage für SETI Projekt bewerben, dann finden wir vielleicht noch intelligentes Leben .... da Draußen :mrgreen:
Womit ich mich aus dieser Diskussion verabschiede, ich will dir ja nicht zumuten, dass du dich bei einem Seniorenkränzchen mit mir bei Kaffee und Kuchen fadisierst, vielleicht findest "da draußen" ja intelligente Lebewesen, die mir dir diesen Diskurs weiterführen... :winke:
 
Hi,



auch das, wenn es ein Bedürfnis wäre, fände ich seltsam.

Wenn es nur eine Begrifflichkeit ist, wäre der "Wunsch" nach Abwechslung passender.

"Bedürfnis" ist für mich etwas zum Leben nötiges, ein empfundener Mangel, wenn es nicht gestillt wird.

Ein Wunsch ist etwas, dass wenn man es nicht bekommt es auch kein Problem ist.


Wer in einer sexuell monogamen Beziehung das Bedürfnis nach Sex mit anderen hat, hat ein Problem. Wenn es "nur" ein Wunsch ist, ist es kein Problem.

So wie ich das sehe, für - nach meinem Eindruck bei einer guten Mehrheit - Viele, ist Sex nur dann ein Bedürfnis, wenn sie keinen haben. Wenn sie ausreichend Sex mit dem (Ehe-) Partner haben, wäre Sex mit anderen vielleicht ganz nett, aber kein Problem, wenn nicht.

Wäre es ein Bedürfnis, ein Verlangen, wie Du schreibst, wäre es ein Problem in der Beziehung.

Deshalb störe ich mich an Deinem Begriff "Bedürfnis" oder "Verlangen".

Ich persönlich halte es mit dem Lied vom Scheitern: Ich bin immer dann am Besten, wenns mir eigentlich egal ist.

LG Tom
Bitte die Definition von Bedürfnis nochmals checken ....

Dem Verdurstenden ist ein Tropfen Wasser ein Bedürfnis ... dem der im Süßwasser schwimmt, wäre eventuell einmal das Meer lieber

Es gilt auch der Stier Kuh Analogie ... es reizt mitunter immer das Neue noch Unbekannte ... einfach weil es Anders ist
 
Hi,


Bitte die Definition von Bedürfnis nochmals checken ....

habe ich, den Wikipedia Link spar ich mir.

Da Du die Gelegenheit verstreichen lässt, konkret zu werden, frage ich ganz konkret:

Glaubst Du, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung (also z.B. 10% oder 20% - bitte genau angeben) in einer Beziehung unglücklich wäre oder unzufrieden, wenn er keinen Sex mit anderen Partnern hat, als dem Beziehungspartner?

LG Tom
 
Hi,




habe ich, den Wikipedia Link spar ich mir.

Da Du die Gelegenheit verstreichen lässt, konkret zu werden, frage ich ganz konkret:

Glaubst Du, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung (also z.B. 10% oder 20% - bitte genau angeben) in einer Beziehung unglücklich wäre oder unzufrieden, wenn er keinen Sex mit anderen Partnern hat, als dem Beziehungspartner?

LG Tom
Ich nehme an das 80%+ grundsätzlich sexuell promisk veranlagt sind und sich dieses Verhalten in unterschiedlichen Ausprägungen Manifestiert.
Serielle Monogamie kann eines dieser Szenarien sein (weiteste Verbreitung), Monogamie, daneben gibt es noch Seitensprünge, Affären etc.
Swingen - AT/DE in einem Anteil von unter 1% - ein Anderes

Ich nehme weiters an, dass ein Großteil dieser Gruppe entsprechende Vorstellungen hat und sich aber in der Anerkennung als Wunsch, oder Bedürfnis aus ganz unterschiedlichen Gründen selbst im Weg steht.
 
Hi,


Ich nehme an das 80%+ grundsätzlich sexuell promisk veranlagt sind und sich dieses Verhalten in unterschiedlichen Ausprägungen Manifestiert.
Serielle Monogamie kann eines dieser Szenarien sein (weiteste Verbreitung), Monogamie, daneben gibt es noch Seitensprünge, Affären etc.
Swingen - AT/DE in einem Anteil von unter 1% - ein Anderes

naja, 30% sollen ihren Partner schon mal betrogen haben, mehr Frauen als Männer. Wobei das auch nicht Ausdruck von Promiskuitivität sein muss, gibt ja genug Frauen, die nur deshalb außerehelich verkehren, weil daheim nix sexuell geht.

Dass es gar nicht so wenige Frauen gibt, die fremdgehen, aber meinen, mit der Affaire eine monogame Beziehung zu führen, ist auch nicht abzustreiten.


Ich nehme weiters an, dass ein Großteil dieser Gruppe entsprechende Vorstellungen hat und sich aber in der Anerkennung als Wunsch, oder Bedürfnis aus ganz unterschiedlichen Gründen selbst im Weg steht.

Und das merkt man. Das ist die Schublade, in die Du Dich gesteckt fühlst.

Auf mich wirkst Du wie jemand, der meint, als womöglich einziger die Offenbarung zu haben, dass eigentlich fast alle wild rumvögeln wollen, und nur durch Erziehung, Gesellschaft, etc. an ihrer freien Willensauslebung gehindert werden.

Dein Diskussionsverhalten erinnert mich stark an Homöopathieglaubige. Teilweise legst Du einen missionarischen Eifer an den Tag.

Ich glaube auch, dass Du nicht ganz falsch liegst. Der Unterschied ist, dass ich hinnehme, dass die Menschen durch Erziehung, Gesellschaft, etc. halt sexuelle Exklusivität als ihr Bedürfnis ansehen. Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du mit der Motivation ihnen zu helfen, siw überzeugen willst, dass sie die Exklusivität gar nicht wirklich wollen.

LG Tom
 
es reizt mitunter immer das Neue noch Unbekannte ... einfach weil es Anders ist
Das faszinierende Spiel von Begehren und Lebendigkeit. Du hast recht, um Eros einzuladen, braucht es die Spannung. Es ist nachvollziehbar, dass dies mit ständig wechselnden sexual Partnern leichter zu gewährleisten scheint.
Meine Freundin ist da jedoch sehr unmissverständlich. Sie sagt immer: Loch ist Loch 😁

Die Kunst besteht für mich darin, dies in Langzeitbeziehung zu leben.
 
Hi,




naja, 30% sollen ihren Partner schon mal betrogen haben, mehr Frauen als Männer. Wobei das auch nicht Ausdruck von Promiskuitivität sein muss, gibt ja genug Frauen, die nur deshalb außerehelich verkehren, weil daheim nix sexuell geht.

Dass es gar nicht so wenige Frauen gibt, die fremdgehen, aber meinen, mit der Affaire eine monogame Beziehung zu führen, ist auch nicht abzustreiten.
Ich nehme an Männer und Frauen nehmen sich da im Grunde wenig ... die Gründe dafür sind halt unterschiedliche - bei Männern ist es oft Abwechslung, bei Frauen wohl öfters auch partnerschaftlich emotionale Vernachlässigung ...
Und das merkt man. Das ist die Schublade, in die Du Dich gesteckt fühlst.

Auf mich wirkst Du wie jemand, der meint, als womöglich einziger die Offenbarung zu haben, dass eigentlich fast alle wild rumvögeln wollen, und nur durch Erziehung, Gesellschaft, etc. an ihrer freien Willensauslebung gehindert werden.

Dein Diskussionsverhalten erinnert mich stark an Homöopathieglaubige. Teilweise legst Du einen missionarischen Eifer an den Tag.
Schön zu wissen, wie ich auf Dich (und Andere wirke) ... danke für das Teilen deiner Wahrnehmung ... nur sollte Dir auch bewusst sein, dass ich mittlerweile hier mehr oder weniger einer der ganz Wenigen bin, die noch zu dem Thema schreiben ... meine Hoffnung hier jüngere Nachfolger zu finden hat sich ja bis dato nicht erfüllt ... die Gründe - aus meiner Sicht und was mir halt von Anderen mitgeteilt wurde - habe ich an diversen anderen Stellen schon geäußert. Missionarisch sehe ich mich selbst eigentlich nicht - es ist auch keine Glaubensfrage.

Wenn es den Menschen mit ihrem aktuellen Lebensstil wirklich gut geht, dann sollen sie so Leben wie sie wollen .... wenns Unglücklich sind siehts schon anders aus, den das Unglück strahlt auch oft in den Alltag abseits der Schlafzimmer .....

Ich glaube auch, dass Du nicht ganz falsch liegst. Der Unterschied ist, dass ich hinnehme, dass die Menschen durch Erziehung, Gesellschaft, etc. halt sexuelle Exklusivität als ihr Bedürfnis ansehen. Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du mit der Motivation ihnen zu helfen, siw überzeugen willst, dass sie die Exklusivität gar nicht wirklich wollen.

LG Tom

Zur Selbstreflektion anregen um sich der tatsächlichen eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden, sich diese Einzugestehen - Verhalten im Bedarfsfall zu adaptieren und im Sinne des Glücks und in einer Partnerschaft des Gesamtglücks ein positives (/eres) - zufriedeneres Leben zu führen.

Tja ... die hohe Kunst ist es den tatsächlich wahren Wunsch zu finden

Und wenn Du Hinnehmen als "Weiter sein" siehst, dann bist Du damit halt "Weiter" :)
 
Das faszinierende Spiel von Begehren und Lebendigkeit. Du hast recht, um Eros einzuladen, braucht es die Spannung. Es ist nachvollziehbar, dass dies mit ständig wechselnden sexual Partnern leichter zu gewährleisten scheint.
Meine Freundin ist da jedoch sehr unmissverständlich. Sie sagt immer: Loch ist Loch 😁

Die Kunst besteht für mich darin, dies in Langzeitbeziehung zu leben.
Richte der Freundin schöne Grüße aus ... Es geht mitunter eher um das Erlebnis Frau als Ganzes ... ein ganzes Spektrum an Vielfalt mit unterschiedlichen Verhaltensweise, Reaktionen und Variationen ... wo bliebe sonst die Abwechslung .... das wäre ja fad :mrgreen:
 
Zurück
Oben