Beziehungspunkt Monogamie

aus meiner erfahrung gibt es (weil hier viel vom betrügen sprechen und nicht von der gemeinsamen entscheidung nicht monogam zu leben) nur drei arten von menschen die betrügen.

A diejenigen die es dauerhaft machen, die fliegen auf.

B diejenigen, denen es passiert, meistens im zusammenhang mit alkohol, eine lehre daraus ziehen und es dabei gut sein lassen.

C diejenigen denen es passiert und die der meinung sind es dem partner erzählen zu müssen und somit auch den partner mit rein ziehen und verletzen.

leid tuts mir immer wenn sich paare wegen C trennen, den wir sind alle nur menschen und ja fehler passieren. die trennungen passieren übrigens meistens nicht gleich sondern erst nach ein paar monaten oder einem jahr, weil die verletzung einfach zu groß ist.
 
Also soll ich grundsätzlich davon ausgehen das er mich betrügt und weil mich das verletzen würde sofort schluss machen und Single bleiben 🤦🏻‍♀️
Betrachten wir es umgekehrt, betrifft es uns schließlich als Paar: Eine Beziehung braucht ein starkes Grundvertrauen, darf aber nie in blinde Gleichgültigkeit abdriften. Auf Augenhöhe zu sein bedeutet auch, einander aufmerksam zu hinterfragen denn Nachfragen zeigt Interesse, nicht Misstrauen. Ein ständiger Generalverdacht hingegen würde jede Liebe auf Dauer vergiften.
 
Ein ständiger Generalverdacht hingegen würde jede Liebe auf Dauer vergiften.
sehe ich auch so. meine frau und ich sehen uns an arbeitstagen in der früh kurz und am abend wieder nach 20:00. dazwischen mache ich mir null gedanken was sie macht, es gibt ekinerlei kommunikation wenn nicht irgend jemand von uns was braucht. wenn wir uns am abend sehen, frag ich auch nicht was sie gemacht hat, es sei den sie erzählt irgend etwas.
 
aus meiner erfahrung gibt es (weil hier viel vom betrügen sprechen und nicht von der gemeinsamen entscheidung nicht monogam zu leben) nur drei arten von menschen die betrügen.

A diejenigen die es dauerhaft machen, die fliegen auf.

B diejenigen, denen es passiert, meistens im zusammenhang mit alkohol, eine lehre daraus ziehen und es dabei gut sein lassen.

C diejenigen denen es passiert und die der meinung sind es dem partner erzählen zu müssen und somit auch den partner mit rein ziehen und verletzen.

leid tuts mir immer wenn sich paare wegen C trennen, den wir sind alle nur menschen und ja fehler passieren. die trennungen passieren übrigens meistens nicht gleich sondern erst nach ein paar monaten oder einem jahr, weil die verletzung einfach zu groß ist.
Mit A war ich verheiratet. 😉

Ich bin da immer ein bissal skeptisch, ob ein „passiert“ wirklich gibt.

Passiert ist mir bislang nur dann etwas, wenn die Beziehung für mich schon beendet war (auch wenn nicht zwangsläufig so ausgesprochen).
Als eine zweite Möglichkeit sehe ich, dass es jemandem passiert der eigentlich nicht monogam veranlagt ist.

In beiden Fällen ist der Wille schon irgendwie da und wird vielleicht durch Alkohol verstärkt. Von „es ist mir passiert“ zu reden hört sich für mich nach Pornoszenerie an - ala „er ist ausgerutscht und in seiner Stiefschwester gelandet“. Vielleicht bin ich da zu heikel. Nur schreit da mein Wortverständnos: naaaaa 😉

Ob man „Ausrutscher“ beichten sollte oder nicht, wäre fast ein eigenes Thema.

Ansonsten wenn es ein Bedürfnis gibt das Konzept der Monogamie aufzugeben, warum nicht kommunizieren.

Irgendwo hat jemand geschrieben, „es ist nichts in Stein gemeißelt“ … genau … wir werden älter und können die Bedürfnisse möglicherweise jetzt besser kommunizieren, als zu dem Zeitpunkt, als sich beide entschieden haben monogam zu leben. You never know.
 
Mit A war ich verheiratet. 😉

Ich bin da immer ein bissal skeptisch, ob ein „passiert“ wirklich gibt.

Passiert ist mir bislang nur dann etwas, wenn die Beziehung für mich schon beendet war (auch wenn nicht zwangsläufig so ausgesprochen).
Als eine zweite Möglichkeit sehe ich, dass es jemandem passiert der eigentlich nicht monogam veranlagt ist.

In beiden Fällen ist der Wille schon irgendwie da und wird vielleicht durch Alkohol verstärkt. Von „es ist mir passiert“ zu reden hört sich für mich nach Pornoszenerie an - ala „er ist ausgerutscht und in seiner Stiefschwester gelandet“. Vielleicht bin ich da zu heikel. Nur schreit da mein Wortverständnos: naaaaa 😉

Ob man „Ausrutscher“ beichten sollte oder nicht, wäre fast ein eigenes Thema.

Ansonsten wenn es ein Bedürfnis gibt das Konzept der Monogamie aufzugeben, warum nicht kommunizieren.

Irgendwo hat jemand geschrieben, „es ist nichts in Stein gemeißelt“ … genau … wir werden älter und können die Bedürfnisse möglicherweise jetzt besser kommunizieren, als zu dem Zeitpunkt, als sich beide entschieden haben monogam zu leben. You never know.
Monogam zu sein, sorry und das ist meine absolute privat Meinung, entscheidet man doch nicht aus einer unüberlegten Laune heraus?
 
Monogam zu sein, sorry und das ist meine absolute privat Meinung, entscheidet man doch nicht aus einer unüberlegten Laune heraus?
Eine sehr freie Interpretation meiner Worte. 😂 Das hatte ich auch nicht geschrieben.

Wie wir im Laufe des Threads gelesen haben, gibt es Menschen, die ihren Partnern zu liebe Monogamie gewählt haben.

Wenn man sich mit sich selbst ein wenig beschäftigt hat, kann man besser kommunizieren warum. Das hilft dem Partner der die Exklusivität wollte möglicherweise, das Bedürfnis aus einem anderen nachvollziehbaren Blickwinkel zu sehen, als früher. Kann auch sein, dass dem auch nicht so ist und nach wie vor der Wunsch auf eine exklusive Partnerschaft besteht bleibt. Aber den Versuch könnte es wert sein.
 
Hi,

Wie wir im Laufe des Threads gelesen haben, gibt es Menschen, die ihren Partnern zu liebe Monogamie gewählt haben.

gehen wir vom emotional vorbelasteten Sex weg:

Wie wir wissen, wollen etliche Frauen nicht, dass ihr Partner weiterhin Motorrad fährt.

Wie wir wissen, gibt es eine Reihe von Männern, die aus diesem Grund aufs Motorradfahren verzichten.

Das ist jetzt auch nicht anders als Sex mit anderen Frauen. Wobei ich persönlich lieber aufs Vögeln mit anderen Frauen verzichten würde als aufs Motorradfahren.

Es geht einfach nur darum, ein wichtiges Bedürfnis der Partnerin zu erfüllen. Und ich erwarte mir auch Anerkennung dafür, kein "Du wolltest es".

Ausnahme: beide sagen "Ich will nicht, dass Du mit anderen vögelst", dann kann man sagen, dass beide es wollen.

LG Tom
 
Hi,



gehen wir vom emotional vorbelasteten Sex weg:

Wie wir wissen, wollen etliche Frauen nicht, dass ihr Partner weiterhin Motorrad fährt.

Wie wir wissen, gibt es eine Reihe von Männern, die aus diesem Grund aufs Motorradfahren verzichten.

Das ist jetzt auch nicht anders als Sex mit anderen Frauen. Wobei ich persönlich lieber aufs Vögeln mit anderen Frauen verzichten würde als aufs Motorradfahren.

Es geht einfach nur darum, ein wichtiges Bedürfnis der Partnerin zu erfüllen. Und ich erwarte mir auch Anerkennung dafür, kein "Du wolltest es".

Ausnahme: beide sagen "Ich will nicht, dass Du mit anderen vögelst", dann kann man sagen, dass beide es wollen.

LG Tom
Monogam sein, ist eben viel mehr als nur nicht mit anderen Sex haben.
Monogam sein bedeutet, ein ganzes Konzept verstanden zu haben, warum und wie es aufgebaut ist und lebt davon dass es beide Partner aus 0berzeung und freiwillig umsetzen
 
Monogam sein, ist eben viel mehr als nur nicht mit anderen Sex haben.
Monogam sein bedeutet, ein ganzes Konzept verstanden zu haben, warum und wie es aufgebaut ist und lebt davon dass es beide Partner aus 0berzeung und freiwillig umsetzen
Wie ist denn dann die genaue Richtlinie für das Monogramme Konzept deiner Meinung nach🤔
Und das warum natürlich
 
Ich kann nur für mich sprechen, ob es andere ganz genau so machen, weiss ich nicht, aber in dem Fall hier, würde ich sagen, die Richtlinie, so wie du es bezeichnest ist erst mal, die Grundvorraussetzung zu schaffen. Die wäre, selbst aktiv werden und sich darüber vorher informieren, wenn das geschehen ist, Gespräche auf selben Wissensniveau darüber gemeinsam führen oder dankend ablehnen und sagen, dass ist nichts für mich,
Ist es etwas für dich, kann dann in den Gesprächen über die jeweiligen persönlichen Grenzen gesprochen werden, Bedürfnisse und wie Grenzfälle behandelt werden usw.
 
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