Benutzt werden

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Was versteht ihr unter "benutzt" werden im sexuellen Kontext, wie weit darf das gehen, wie weit gehen eure Fantasien dazu?

Denkt ihr, dass das eine sehr verbreitete Fantasie von Frauen/Männern ist oder nur im BDSM Bereich?

Und wie sehr wird dieses "Bedürfnis" durch gesellschaftliche Normen "unterdrückt " bzw. In einem selbst nicht zugelassen?

🦊🌙
 
Was versteht ihr unter "benutzt" werden im sexuellen Kontext,
Wichtig ist erst Mal dass wir hier von einer einvernehmlichen "Benutzung" reden.
Dann ist es das ohnmächtige "Ertragen" der sexuellen Wünsche des Partners. Dem Sexpartner die Entscheidung über die Sexpraktik zu überlassen, keine eigene Interaktion mit einzubringen und daraus sexuelle Lust zu schöpfen. Das kann verschiedene Ausprägungen haben.
Devotes Dienen oder gewaltorientiert.
wie weit darf das gehen
So lange die Beteiligten das gemeinsam wollen geht das niemand anderes etwas an.
Denkt ihr, dass das eine sehr verbreitete Fantasie von Frauen/Männern
Ich glaube schon dass viele diese Fantasie haben. Aber für die meisten taugt sie nicht um es auszuleben. Es ist auch ein Unterschied ob man etwas in der Fantasie geil findet oder es dann tatsächlich macht.
Und wie sehr wird dieses "Bedürfnis" durch gesellschaftliche Normen "unterdrückt " bzw. In einem selbst nicht zugelassen?
Es entspricht eben nicht unserem Bild von der sexuellen Selbstbestimmung. Unsere Erziehung sagt: So etwas macht man nicht.
Es wird also viele geben, die es für sich selber einfach nicht wollen weil sie das Gefühl haben werden sie würden etwas falsches tun.
Die emanzipierte Frau wird sich nicht in der Rolle sehen wollen weil sie das Gefühl hat damit ihre gesellschaftliche Akzeptanz zu verraten. Der moderne Mann, dem wir eingetrichtert haben den Willen der Frau zu achten wird sich in der Rolle des rücksichtslosen "Benutzers" nicht wohlfühlen weil er in seinem Kopf zum schlechten Mann wird.
In wie weit man sich davon lösen kann hängt von dem Vertrauen auf die offen und ehrlich dargebrachten Wünsche des Partners ab.
 
benutz zu werden im sexuellen Bereich zu definieren ist sicher nicht leicht. denn es geht los bei der Situation z.B. des begehrt werdens und der Hingabe bis hin zu sehr krassen Bereichen wie der Versklavung. das kann im übrigen bei beiden Geschlechtern so wohl als Opfer oder als Täterrolle auftreten.
Es zieht sich auch durch alle Schichten.
Für die einen nur als Phantasie die sie kickt für andere in der realen Umsetzung.
Ich denke dass vielen das sexuelle egal in welcher Form außerhalb solcher Foren nicht so leicht von der Hand geht. Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht wenn man Sexualität in Gesprächen bespricht. Oft betretenes Schweigen anstatt drüber zu reden.
Tabuthema eben bei vielen.
 
Nun solange es in beiderseitigen Einvernehmen ist gibt es dabei wohl keine Grenzen. Und wenn, dann werden sie dabei womöglich verschoben.

Ich glaube nicht, dass es eine verbreitete Art durch Ausleben ist, als Fantasie wohl eher. Aber wer mal den Nektar der Lust geleckt hat, der mag es durchaus auskosten.

Gesellschaftstauglich würde ich es nicht sehen, aber das ist ja auch eine Art Lust auszuleben, die nur Beiden etwas angeht. Selbst wen es "öffentlich " ausgelebt wird, ist es noch immer die Entscheidung der handelnden Personen.

Sich hinzugeben ist das beste Geschenk, dass man einem Mann machen kann!
 
Würde mal sagen das es sich dabei um eine weit verbreitet Fantasie handelt. Über die genau Wortwahl lässt sich sicher streiten.
 
ich steh ja eh bekanntlich nicht auf solche Ausdrücke... und da ich keine Gummipuppe bin, kann man mich auch nicht wie eine solche "benützen".

jaja wir wissens dass es Menschen gibt die drauf stehn... ich tus halt einfach ned...
 
Was versteht ihr unter "benutzt" werden im sexuellen Kontext, wie weit darf das gehen, wie weit gehen eure Fantasien dazu?

Denkt ihr, dass das eine sehr verbreitete Fantasie von Frauen/Männern ist oder nur im BDSM Bereich?

Und wie sehr wird dieses "Bedürfnis" durch gesellschaftliche Normen "unterdrückt " bzw. In einem selbst nicht zugelassen?

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Unter "Benutzen" verstehe ich sexuelle Handlungen ohne jegliche persönliche Emotion zu einer benutzten Person. So wie jemand eine Toilette oder ein Handtuch benutzt.

Und ich sehe da kein ""durch gesellschaftliche Normen unterdrücktes Bedürfnis"" sondern einfach nur eine entartete/ kranke Sexualität.
 
Die emanzipierte Frau wird sich nicht in der Rolle sehen wollen weil sie das Gefühl hat damit ihre gesellschaftliche Akzeptanz zu verraten. Der moderne Mann, dem wir eingetrichtert haben den Willen der Frau zu achten wird sich in der Rolle des rücksichtslosen "Benutzers" nicht wohlfühlen weil er in seinem Kopf zum schlechten Mann wird.
Auf diese Punkte wollte ich hinaus.
 
Wenn ich benutzt wurde, dann war es zu 90 Prozent negativ behaftet, weil es auf eine Art und Weise geschah, die ich nicht mag, nicht wollte und mich (seelisch) verletzt hat.
 
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