Benutzt werden

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Wenn ich jemanden in irgend einer Weise behilflich bin, bin ich für diesem jemand nützlich.
Also hat jemand mich und meine Hilfe benutzt öder benützen können.
Ist doch was schönes :schulterzuck: oder seh ich das falsch:hmm:
 
Benutzt werden ist auch für mich negativ behaftet. Klingt nämlich so unfreiwillig und fremd bestimmt. Dienen - ist mir persönlich viel lieber.
 
Ich denke, dass manche das Wort "benutzen" verwenden um zu sagen, dass sie mal richtig sexuell sein wollen, wohin ihre Lust auch geht (und die Partnerin eh auch mag)

......abstreifen wann sie kommen dürfen, ob sie warten müssen dass sie zwei mal war, höflichkeitshalber Cunnilingus, aufpassen wo das Sperma richtig ankommt.....also gar nicht von oben herab - nur mal das "Gehört-sich" vergessen, die sexuelle konventionelle Höflichkeit ablegen.....der Lust auf den anderen zügellos (aber immer beidseitig lust-ig) nachgeben.

Männer sind gschamig, und grad die Gschamigsten wählen oft Worte, die recht unerquicklich zu lesen sind.
Real, so über die Lippen, tät es ihnen ja eh nicht kommen.

Wir haben doch alle irgendwie mal schreckliche Gier, den anderen einfach nehmen, einatmen, auffressen, vereinnahmen - aber gar nicht von oben herab.
Wie oft stößt man an Grenzen?
"Das tut man nicht und wenn dann lass uns vorher drüber diskutieren und einen Ablaufplan zeichnen......", "also bei mir ist das so, und ich brauch das so, das find ich grauslich, net schon wieder, das hatten wir doch schon vor drei Wochen und da war es auch warum schon wieder, die Nachrichten fangen in 15 min an......"

Das alles mal beiseite schieben, tun wonach es gerade ist und wenn es dem Partner/in nicht gefällt fühlt man es eh und geht ganz automatisch woanders hin - aber eben frei und selbstbestimmt......

Wie kann man den anderen besser kennen lernen, als ihn frei sein zu lassen, zu fühlen wohin es ihn treibt und dadurch auf so manche Gelüste drauf kommen, die man hat und von denen man ja noch gar nichts wusste.

(im Versuch die Schärfe zu entfernen)

o.t. Manche sagen sogar Votze und - räusper ihr wisst schon - und knien ehrerbietigst vor der Vulva ihrer Liebsten, wissen gar nicht wie sie sie beglücken sollen, in aller Sanftheit.

"benutzen" ein mannscooler Hilfsausdruck für mal richtig Gas geben, wonach ihnen der Sinn steht und ihre Liebst a Freud dran hat - net immer denken, ob alles richtig ist. So seh ich das und denk immer nur das beste über andere, bis sich mich vom Gegenteil überzeugen. :)
Verlustangst? Wenn ich ausleb, auf was ich Lust habe, will sie vielleicht dann nimmer, lacht mich aus, findet es unangebracht, ist nicht zufrieden mit mir? (....dass es ihr vielleicht auch Lust machen könnte, dass traut so mancher der Frau an seiner Seite nicht zu - so ein Schweinderl aber auch ;))
 
Es gibt viele Männer (nach meinen Erfahrungen zumindest), die beim Sex wirklich massiv gehemmt sind. Es mag zwar auch Männer geben, die einen reelen Lustgewinn haben, wenn sie es der Frau möglichst gut besorgen können, die anderen aber täten gerne mehr/anders, trauen sich aber nicht. Viele haben Angst, dass es der Frau nicht gefällt, es zu versaut ist oder gar, dass sie ihr Schmerzen zufügen könnten. Hier steigt die Hemmung je deutlicher er Gefühle für sie hat. Ich habe auch schon zu hören bekommen, dass er mit einer Frau, die er sehr gerne hat, doch so nicht umgehen kann. Andere brauchen eine gewisse Selbstbestätigung beim Sex und wollen nicht versagen, oder das Gefühl bekommen sie hätten versagt.

Die sexuelle Männerwelt ist jedefalls gefüllt mit Hemmungen. Woran liegt das? Vielleicht an der grossen Differenz zwischen Pornokonsum/Phantasien und der in den letzten Jahren gross thematisierten sexuellen Befreiung der Frau/ Orgasmus der Frau? Jedenfalls eine mögliche Begründung für mich.
 
Es gibt viele Männer (nach meinen Erfahrungen zumindest), die beim Sex wirklich massiv gehemmt sind. Es mag zwar auch Männer geben, die einen reelen Lustgewinn haben, wenn sie es der Frau möglichst gut besorgen können, die anderen aber täten gerne mehr/anders, trauen sich aber nicht. Viele haben Angst, dass es der Frau nicht gefällt, es zu versaut ist oder gar, dass sie ihr Schmerzen zufügen könnten. Hier steigt die Hemmung je deutlicher er Gefühle für sie hat. Ich habe auch schon zu hören bekommen, dass er mit einer Frau, die er sehr gerne hat, doch so nicht umgehen kann. Andere brauchen eine gewisse Selbstbestätigung beim Sex und wollen nicht versagen, oder das Gefühl bekommen sie hätten versagt.

Die sexuelle Männerwelt ist jedefalls gefüllt mit Hemmungen. Woran liegt das? Vielleicht an der grossen Differenz zwischen Pornokonsum/Phantasien und der in den letzten Jahren gross thematisierten sexuellen Befreiung der Frau/ Orgasmus der Frau? Jedenfalls eine mögliche Begründung für mich.
Selbstvertrauen ist der Schlüssel, es hilft alles nix. das Problem ist halt, dass Männer oft ein grundloses solches besitzen.
 
Es gibt viele Männer (nach meinen Erfahrungen zumindest), die beim Sex wirklich massiv gehemmt sind. Es mag zwar auch Männer geben, die einen reelen Lustgewinn haben, wenn sie es der Frau möglichst gut besorgen können, die anderen aber täten gerne mehr/anders, trauen sich aber nicht. Viele haben Angst, dass es der Frau nicht gefällt, es zu versaut ist oder gar, dass sie ihr Schmerzen zufügen könnten. Hier steigt die Hemmung je deutlicher er Gefühle für sie hat. Ich habe auch schon zu hören bekommen, dass er mit einer Frau, die er sehr gerne hat, doch so nicht umgehen kann. Andere brauchen eine gewisse Selbstbestätigung beim Sex und wollen nicht versagen, oder das Gefühl bekommen sie hätten versagt.

Die sexuelle Männerwelt ist jedefalls gefüllt mit Hemmungen. Woran liegt das? Vielleicht an der grossen Differenz zwischen Pornokonsum/Phantasien und der in den letzten Jahren gross thematisierten sexuellen Befreiung der Frau/ Orgasmus der Frau? Jedenfalls eine mögliche Begründung für mich.
Ich glaube das hast du ganz gut auf den Punkt gebracht. :up:
 
Was versteht ihr unter "benutzt" werden im sexuellen Kontext, wie weit darf das gehen, wie weit gehen eure Fantasien dazu?

Denkt ihr, dass das eine sehr verbreitete Fantasie von Frauen/Männern ist oder nur im BDSM Bereich?

Und wie sehr wird dieses "Bedürfnis" durch gesellschaftliche Normen "unterdrückt " bzw. In einem selbst nicht zugelassen?

🦊🌙
unter benutzt werden verstehe ich dass einer der sexpartner eigentlich gar kein bedürfnis hat und sich einfach von einem ficken lässt damit der oder die die gewünschte entspannung bekommt................... von dir würde ich mich auch gerne benützen lassen.............
 
Selbstvertrauen ist der Schlüssel, es hilft alles nix. das Problem ist halt, dass Männer oft ein grundloses solches besitzen.
Also zum einen, mit Männer die ein grundloses Selbstvertrauen haben komme ich sexuell eh nicht in Kontakt.

Zum anderen bin ich mir nicht sicher, ob es nur um das Selbstvertrauen geht. Vielleicht ist es auch eine Frage der Empathiefähigkeit. Männer, die sonst sehr empatisch sind, zeigen beim Sex die grössten Unsicherheiten.

Es stellt sich mir auch die Frage, wie ich als Frau solchen Männern die Hemmung nehmen kann? Mittlerweile gelingt es mir eher, früher habe ich die Hemmung z.T. nur noch verstärkt. Vertrauen gehört eh dazu. Das Abholen des Mannes, ihm sagen "mach ruhig, ich sags dann schon wenns nicht passen sollte", gleichzeitig seehr sparsam damit sein, konkrete Vorstellungen zu äussern. So meine Strategie.
 
Es stellt sich mir auch die Frage, wie ich als Frau solchen Männern die Hemmung nehmen kann? Mittlerweile gelingt es mir eher, früher habe ich die Hemmung z.T. nur noch verstärkt. Vertrauen gehört eh dazu. Das Abholen des Mannes, ihm sagen "mach ruhig, ich sags dann schon wenns nicht passen sollte", gleichzeitig seehr sparsam damit sein, konkreten Vorstellungen zu äussern. So meine Strategie.
Das finde ich wunderschön und respektvoll😍
 
So ist es ja auch gemeint😉
Es könnte die Frau anturnen, dass er mal hauptsächlich auf sich schaut.....

Es turnt Frauen an, den Mann einfach machen zu lassen. Dass er nicht fragt, einfach tut wonach ihm gefällt. Das natuürlich im Rahmen dessen was ihm auch gefällt. Meiner Erfahrung nach geht es darum, nicht gefragt zu werden, ihn machen zu lassen und das (hin) zu nehmen, was sie bekommt.

Oder kurz gesagt gesagt: Ich nehme sie wie es mir gefällt und weiss dabei auch was ihr gefällt.
 
ich glaube, du und ich wirken sehr unterschiedlich auf Männer ... bei mir ist es genau anders herum. :)
Ist wohl so. ☺
Und aus den vielen Diskusionen mit dir denke ich auch, dass wir zwei eh unterschiedliche herangehensweisen haben, obwohl wir gar nicht so unterschiedliche in unseren Bedürfnissen sind. 🙂
 
Als Frau finde ich es ehrlich gesagt nicht so schlimm dieses Wort zu benutzen. Es kommt eben ganz auf die Stimmung an und ja manchmal kann das sehr anturnend sein benutzt zu werden.
 
So lange man nicht als Ding, sondern als Wesen und dem dazugehörigen Respekt „benutzt“ wird, sehe ich nichts Verwerfliches. Man könnte es auch als „gebraucht“ werden umschreiben. In sexueller Hinsicht vom Partner dazu benutzt zu werden, seinen sexuellen Trieb zu befriedigen, empfinde eher als eine Art von Wertschätzung und zeugt von tiefem Vertrauen, mir gegenüber.
 
für mich ist" benutzen" ein völlig unpassendes Wort.
Als Frau finde ich es ehrlich gesagt nicht so schlimm dieses Wort zu benutzen. Es kommt eben ganz auf die Stimmung an und ja manchmal kann das sehr anturnend sein benutzt zu werden.

Scheint wohl jeder was anderes unter "Benutzen" zu verstehen. Ich denke dass Paare sich gar nicht "benutzen" können, da bei ihnen immer Emotionen im Spiel sind. Anders bei Fremden, z.B. BDSM u.ä. oder gar Straftaten.
 
Scheint wohl jeder was anderes unter "Benutzen" zu verstehen. Ich denke dass Paare sich gar nicht "benutzen" können, da bei ihnen immer Emotionen im Spiel sind. Anders bei Fremden, z.B. BDSM u.ä. oder gar Straftaten.

Doch, das geht. Muss man aber üben, den Kopf, die Emotion mal ausschalten können. Hat aber tatsächlich viel mit vertrauen zu tun.
 
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