Auseinandersetzungen Vorehezeit vs Ehe

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Im Idealfall schließt man eine Ehe, wenn das Zusammenleben davor einigermaßen harmonisch verlaufen ist. Soweit so gut.

Manche Probleme treten, aus welchen Gründen auch immer, erst in der Ehe auf.

Meine Frage ist nun: Habt ihr während der vorehelichen Zeit andere Maßstäbe, wenn es ums Schlussmachen geht, als in der Ehezeit?
Hätte es ein bestimmtes Problem in der Vorehezeit gegeben, hättest du gleich Schluss gemacht, aber jetzt in der Ehe, duldest du es und hoffst auf Verbesserung?

Mich würden mal Beispiele interessieren.
 
Mein Exmann hat sein wahres Gesicht leider erst in der Ehe gezeigt .... wg. Kind und Haus hab ich zwar lange zugesehen, aber erst als der Zwerg schon etwas mitbekommen hat habe ich letztendlich dann den Schlussstrich gezogen.

Es kommt halt auch immer darauf an um was es konkret geht. Mein Ex wurde agressiv und wollte dies nicht Ändern .... oder helfen lassen. Ich hätte die Scheidung schon früher durchziehen sollen, jedoch ist so ein Schritt auch nicht der leichteste. Hätte er vor der Ehe schon seine Agressivität freien Lauf lassen, wärs leichter gewesen Schluss zu machen. Aber gut, hab es so auch wunderbar hinbekommen :daumen:
 
Naja, ich würde schon meinen, dass es Revier- und Machtkämpfe gibt.........Jeder muss erst seinen Platz finden in dem Gebilde. Niemand soll sich fühlen, als wäre er ins Hintertreffen geraten.
Vielleicht banale Anlässe: herumliegende Unterhosen, Zahnpastatube nicht geschlossen etc., das sind solche Punkte, die dem Revierkampf dienen. Da muss eine Ehe durch. Nicht gleich aufgeben. Ausserdem ist zuviel Harmonie eher schädlich. Eine gute Streitkultur hätte fast jede Ehe retten können. Naja, ab 30 sollte man vielleicht nicht mehr seine Mutter/seinen Vater heiraten wollen......
 
Wahrscheinlich kommts auch auf das Alter drauf an, wann man/frau heiratet ....
Wennst sehr jung bist ( in meinem Fall : warst ), denkst nicht viel nach und machst dir nicht allzuviel Gedanken darüber ...
Wennst schon diesbezügliche vorerfahrungen mitbringst , wird das Ganze auch viel komplexer ...
Aber da eine Ehe doch so etwas, hmmm, Verbindliches;) darstellt , kann diese Verbindlichkeit auf der einen Seite Sicherheit geben , und auf der anderen Seite auch Ängste hochkommen lassen, dass es vielleicht eine gewisse " Freiheit " nicht mehr so gibt wie früher ( :hmm::hmm::hmm:)
aber grundsätzlich bin ich auch für ( konstruktive) Auseinandersetzungen , denn der gemeinsame Alltag fordert einfach seinen Tribut ( leider ) ( siehe Hasenfurz: Zahnpastatuben .....Kaffeheferl unterm Sessel , Haare in der Waschmuschel ;):oops: )
 
Naja, ich würde schon meinen, dass es Revier- und Machtkämpfe gibt.........Jeder muss erst seinen Platz finden in dem Gebilde. Niemand soll sich fühlen, als wäre er ins Hintertreffen geraten.
Vielleicht banale Anlässe: herumliegende Unterhosen, Zahnpastatube nicht geschlossen etc., das sind solche Punkte, die dem Revierkampf dienen. Da muss eine Ehe durch. Nicht gleich aufgeben. Ausserdem ist zuviel Harmonie eher schädlich. Eine gute Streitkultur hätte fast jede Ehe retten können. Naja, ab 30 sollte man vielleicht nicht mehr seine Mutter/seinen Vater heiraten wollen......

Das stimmt soo nicht, aber was zu 100% meist zutrifft, ich sehe es jetzt aus meiner Sicht und erlebten...die meisten Frauen, und bei den Männern wirds nicht anders sein stellen sich zu Anfang in ein Licht, und das in fast allen Belangen, sei es jetzt im Haushalt, im Zusammenleben..Sex, nur um dem Gegenüber zu gefallen, und zu zeigen wie toll sie nicht sind..doch sie können, diesen Zustand nicht auf Dauer halten, und schön langsam wird es immer weniger..und dann kommt die Entäuschung, Zweifel usw.......Man kann sich nicht auf Dauer verbiegen
 
naja ich bin glücklich geschieden, und ich war auch sehr jung (18) und damals dachte ich er ist es und kein anderer kommt an ihn ran IRRTUM!!!

und ich denke schon egal ob ehe oder beziehung, wenn einem an der partnerschaft was liegt dann tut man auch was dafür, wobei es immer ein zusammen raufen ist... gibt ja nicht den perfekten partner auf anhieb ...

zum glück ist er ein besserer vater als er ehemann war ;)
 
Manche Probleme treten, aus welchen Gründen auch immer, erst in der Ehe auf.

Ich würd mal sagen : Manche Probleme treten überhaupt erst später auf !
in Langzeitbeziehungen ( mit oder ohne Ehevertrag ) enststehen immer Probleme , die es am Anfang nicht gab.....;):lol:.....
Das ist ja einerseits das Schöne an neuen Beziehungen und an neuen Anfängen , aber es gibt genauso Schönes in Langzeitbeziehungen , aber eben Anderes ....;):hmm:
 
Jeder verändert sich in Laufe seines Lebens ... und nicht immer kommt dann der Partner damit klar. Anfangs in einer Beziehung lernt man sich kennen und lieben - meist gibts kleinere Gegensätze die man aber akzeptiert.

Man wird älter, verändert sich, lernt dazu whatever - Gegensätze werden größer und führen zu Reibereien.
 
Normalerweise sagt man ja, dass sich der Mensch alle 7 Jahre verändert.. er festigt seine Persönlichkeit, und auch Interessen und Lebenseinstellungen verändern sich. Leider seltenst zum Vorteil. Und viele Dinge die früher nicht so wichtig waren, rücken immer mehr in den Vordergrund. Mir ist es leider auch in meiner Ehe ergangen, und heute weiß ich wenn einige Dinge die in meiner Ehe vorgefallen sind davor passiert wären, hätte ich diesen Mann sicher nicht geheiratet.. daher ist dann auch meine Ehe nach 6 Jahren gescheitert. Und ich habe sicher auch meinen Beitrag dazu geleistet das es so weit gekommen ist.

Aber wie heißt es schön - nachher ist man immer gscheiter. Trotzdem gab es längere Phasen und auch Momente aus dieser fast 13 jährigen Beziehung die ich nicht mehr missen möchte.. denn wir hatten durchaus auch tolle Zeiten und es ist einfach ein Teil meines Lebens . Ob sich Menschen nach der Eheschließung verändern kann ich nicht beurteilen, aber die Art " Sicherheit" die es mit sich bringt wenn man auf einen Stück Papier sein Zusammensein schriftlich besiegelt trägt sicher auch dazu bei das sich viele zu sicher sind, und einfach nicht mehr bereit sind so viel Zeit und Kraft in diese Beziehung zu investieren - davon bin ich fest überzeugt da ich es immer wieder im Freundes und Bekanntenkreis von anderen mitbekomme.
 
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manchmal lebt man sich in einer Ehe eben auch auseinander und sieht den anderen nicht mehr
 
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