Affäre auffliegen lassen?

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So einfach ist das nicht. Der Verbrecher läuft unbehelligt frei herum und könnte jederzeit wieder zuschlagen. Da hilft keine Therapie beim Opfer, im Gegenteil gehört der Stalker in eine Anstalt. Aber bei unserer Sparjustiz wohl ein frommer Wunsch.

Die Frage ist, WAS ist Stalking. Wenn du jemand X-mal in der Nacht anrufst, wird ein Richter das bei entsprechender Beweislage als Straftat würdigen. Wenn dir jemand bewusst im Supermarkt, in der Tiefgarage, beim Joggen über den Weg läuft, dann findet das Stalking unbewusst im Kopf statt, Beweislage = Null.
 
Ich glaub, das wichtigste ist dem Opfer die eigene Stärke bewußt zu machen. Rache gibt einem das Gefühl doch stärker zu sein ... aber Auge um Auge, Zahn um Zahn, bis die Welt erblindet?

Eigentlich geht es ja um die eigenen Hilflosigkeit, das ausgeliefert sein... und da halte ich es für sinnvoller das Opfer zu stärken. Diese Wut, die Aggression die durch die Grenzüberschreitung des anderen entstanden ist konstruktiv dahin zu lenken das es nie mehr jemand schaffen wird so mit einem umzugehen. Soetwas passiert mir nicht wieder... und dann schauen wie man sich in diese Richtung entwickeln kann. Japanische Kampfkünste sind da sehr empfehlenswert. Aikido z.B. weil es dabei nicht darum geht den Aggressor zu vernichten sondern nur abzuwehren und zu lenken.... das heißt man ist so stark das man in jeder Situation die Kontrolle hat... is viel cooler als den anderen zu vernichten :)

Sorry, das ist kompletter Blödsinn. Aikido hat sehr geringen Schutzwert, auch Judo. Du musst sehr gut im Training sein, um einen kräftigen Abgreifer abzuwehren und wenn er nicht verletzt ist und Andrealin hochkocht, geht die Scheisse sofort weiter. Auch bei zwei oder mehr Angreifern sinnlos. Wenn man einen echten SD-Fall hat, sind harte Kampfsportarten wie Karate oder Kickboxen (wenn möglich auch mit Vollkontakt trainiert) weit besser. Da musst du drauf schauen, den Abgreifer sofort und möglichst mit Überraschungswert nachhaltig ausser Gefecht zu setzen.
 
Nö, aber du bringst Allgemeinplätze aus dem Boulevard. ;)
Ich kenne auch Fälle aus der eigenen Umgebung, zudem berichten auch so genannte Qualitätsmedien über haarsträubende Entwicklungen.

Im Grossen und Ganzen arbeitet die Justiz ausgewogen, wenn auch langsam. Stalking ist schwer einzugrenzen und Gerichte können Beziehungsprobleme nicht lösen.
Wie erwähnt, auf Grund diverser Abmilderungen und Einsparungen bin ich von der "Ausgewogenheit" der Justiz nicht überzeugt.
 
Sorry, das ist kompletter Blödsinn. Aikido hat sehr geringen Schutzwert, auch Judo. Du musst sehr gut im Training sein, um einen kräftigen Abgreifer abzuwehren und wenn er nicht verletzt ist und Andrealin hochkocht, geht die Scheisse sofort weiter. Auch bei zwei oder mehr Angreifern sinnlos. Wenn man einen echten SD-Fall hat, sind harte Kampfsportarten wie Karate oder Kickboxen (wenn möglich auch mit Vollkontakt trainiert) weit besser. Da musst du drauf schauen, den Abgreifer sofort und möglichst mit Überraschungswert nachhaltig ausser Gefecht zu setzen.
Ich mache nicht mal Aikido sondern etwas noch "abstruseres"

Die Angriffe und Überwältigungen (Vergewaltigung) die ich bis jetzt erfahren habe waren IMMER und AUSNAHMSLOS in einem Naheverhältnis! Ich bin noch NIE diesem klassischen Beispiel des lauernden Vergewaltigers auf der Straße begegnet und hätte da wohl auch die geringsten Skrupel mich mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen zu wehren.... und wenn es bedeutet das ich ihm mit dem Schlüssel die Augen aussteche, das wäre mir vollkommen egal in so einer Situation.

Vielleicht verallgemeinere ich unzulässig, aber imho neigen Frauen viel mehr dazu anderen zu viel Spielraum einzuräumen und nicht konsequent genug ihre Grenzen zu wahren. Und da helfen "Do"s deutlich besser, da es auch um Persönlichkeitsentwicklung geht. Die passiert nebenbei, im tun.
 
Ich mache nicht mal Aikido sondern etwas noch "abstruseres"

Die Angriffe und Überwältigungen (Vergewaltigung) die ich bis jetzt erfahren habe waren IMMER und AUSNAHMSLOS in einem Naheverhältnis! Ich bin noch NIE diesem klassischen Beispiel des lauernden Vergewaltigers auf der Straße begegnet und hätte da wohl auch die geringsten Skrupel mich mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen zu wehren.... und wenn es bedeutet das ich ihm mit dem Schlüssel die Augen aussteche, das wäre mir vollkommen egal in so einer Situation.

Vielleicht verallgemeinere ich unzulässig, aber imho neigen Frauen viel mehr dazu anderen zu viel Spielraum einzuräumen und nicht konsequent genug ihre Grenzen zu wahren. Und da helfen "Do"s deutlich besser, da es auch um Persönlichkeitsentwicklung geht. Die passiert nebenbei, im tun.


Das haben wir wiederholt festgestellt, dass Frauen dazu neigen, nicht brutal genug anzugreifen, obwohl sie beim Training ausdrücklich dazu aufgefordert wurden. Kenne nur 2 Frauen, die sich da wirklich dahinter geklemmt haben.
 
Das haben wir wiederholt festgestellt, dass Frauen dazu neigen, nicht brutal genug anzugreifen, obwohl sie beim Training ausdrücklich dazu aufgefordert wurden. Kenne nur 2 Frauen, die sich da wirklich dahinter geklemmt haben.
Ich habe am Anfang auch nicht klar genug ..."Geschlagen", hab abgebremst, innegehalten, nur leicht.... Meine Kollegen haben mir dann klar gemacht, das sie meinen Schwung ja brauchen um diese Energie aufzunehmen und daraus "zuschlagen" zu können.

Vor ... ca 2 Jahren war ich bei einem Training eines International führenden ...Dokas, bei dem natürlich Leute aus ganz Österreich angereist waren. Ich werde diesen Moment nie vergessen als der deutlich größere und schwerere Mann mich plötzlich mit großen, fast verängstigten Augen angesehen hat weil ich mit meiner gewohnten Wucht durchgezogen habe. Es stellte sich heraus das er Anfänger war und eigentlich ja die andere Sparte trainierte und einfach neugierig darauf war :oops::X3:

Und in diesem Sinne wäre meine Kampfkunst absolut Frauentauglich. Grundsätzlich friedfertig und den Kampf vermeidend, aber WENN - dann geht es nicht darum zu kämpfen sondern zu töten
 
Ich mache nicht mal Aikido sondern etwas noch "abstruseres"
cool müssma mal plaudern drüber

Was kann man machen um sich vor einem Stalker zu schützen?

einige Zeit hat vor ein paar Jahren immer jemand angerufen(Festnetz), nichts gesagt, nur schwer geatmet, und das auch nachts. Mehrmals täglich.
War aber leicht behoben, ichhab einen Anrufbeantworter gekauft, angeschlossen, und sämtlichen Bekannten und Freunden gesagt, dass ich niemals abhebe, sondern immer nur zurückrufe.
Da der anonyme Anrufer (wir hatten einen Verdacht, sind dem aber nicht nachgegangen) nich timmer nur mit dem "Blechtrottel" sprechen wollte, hat sich das Ganze sehr schnell erledigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unser Rechtssystem ist ausgewogen und Selbstjustiz führt nur zu neuem Unrecht und entzieht dem Rechtssystem das Standbein.



Wer kämpft, kann nur verlieren. Ich kümmer mich nicht um etwaige Widersacher, ich mach mein Ding.

Kämpfe und Selbstjustiz halten mich nur auf meinem Weg auf, kosten Energie, die ich woanders viel gewinnbringender einssetzen kann.

MAAAAAAAA sieh das als metapher - ned wortwörlich.
kämpfen kann man auch gegen den inneren schweinhund.. ja auch ne metapher.
 
Selbstjustiz ist der falsche Weg. Und sooo schlecht ist unser Justizsystem auch wieder nicht.

der war gut... erwischst z.b einen einbrecher auf frischer tat, wird er vor der polizei alles leugnen.
d.h. im zweifel für den angeklagten oder eine anzeige auf freiem fuß.
hältst ihn bis zum eintreffen der polzei fest, bist ein kidnapper oder freiheitsberauber.. ?
 
Ich habe nicht von Straflosigkeit gesprochen. Nur schrecken hohe! Strafen nicht und verursachen erhebliche Kosten, die in der Sozialarbeit besser investiert wären.

Eine harte Strafe wäre z.b. Scharia, einem Dieb die Hand abhacken.. -> nur zum Vergleich.
Was wär für dich "einbe harte Strafe" ?
 
der war gut... erwischst z.b einen einbrecher auf frischer tat, wird er vor der polizei alles leugnen.
d.h. im zweifel für den angeklagten oder eine anzeige auf freiem fuß.
hältst ihn bis zum eintreffen der polzei fest, bist ein kidnapper oder freiheitsberauber.. ?

Dein Beispiel hat nichts mit Selbstjustiz zu tun.
 
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