Radfahren ( in Wien )

hab mir jz die 4 Seiten halbwegs durchgelesen - ich bin ja so froh, dass in Wien nur pöse, pöse Radfahrer und deppate Fußgänger (die überall bei Rot über die Kreuzung laufen) unterwegs sind - und sich alle alle Autofahrer brav und regelkonform verhalten (besonders die Taxler!!!)
Und weil die Radler keine Nummerntafel haben, sind sie so pös pös und rücksichtslos und verursachen sooo viele Unfälle - die guten braven Autofahrer haben alle Nummern - und fahren alle gaaaaanz diszipliniert (drängeln nicht auf der Autobahn, schneiden nicht, gefährden niemanden) und verursachen selbstverständlich auch keinerlei Unfälle! Sie fahren auch nienienie in Kreuzungen, aus denen sie dann nicht mehr rauskommen und behindern nienienie den Querverkehr und auch bei allen Schutzwegen bleiben sie immer gaaaanz brav stehen und gefährden niemanden der drübergehen will - oder ists doch nicht ganz so??

Warum Radverkehrsanlagen oft nicht benützt werden? - Wurde in einigen Posts schon angesprochen: Weil diese in Wien teilweise vollkommen unbrauchbar geplant sind, unübersichtlich sind, schlecht gekennzeichnet sind (zB. Ringradweg, wo die Bodenmarkierungen im Laufe der Jahre teilweise schon sehr verblasst sind).



Emil
 
Warum Radverkehrsanlagen oft nicht benützt werden? - Wurde in einigen Posts schon angesprochen: Weil diese in Wien teilweise vollkommen unbrauchbar geplant sind, unübersichtlich sind, schlecht gekennzeichnet sind (zB. Ringradweg, wo die Bodenmarkierungen im Laufe der Jahre teilweise schon sehr verblasst sind).



Emil

Genau! Manche Straßen sind so schlecht beinand, da nehm ich doch einfach als Autofahrer den Radweg oder den Gehsteig. Weil ... Scheiß auf die STVO. :roll:
 
Einmal aus meinen Perspektiven.

Die Radfahrerperspektive habe ich zur Genüge erläutert. Ich verwende gut ausgebaute Radwege und Nebenstraßen, Hauptdurchzugsstraßen dann, wenn die Alternativen unzumutbar sind.

Meistens bin ich aber im Auto oder als Fußgänger unterwegs. Da sind mir schon seit Längerem hauptsächlich rücksichtslose Autofahrer untergekommen. Radfahrer sind im allgemeinen unauffällig, ungefährlich und mir selten im Weg.
Autofahrer, die noch in die Kreuzung einfahren, obwohl sie diese nicht mehr verlassen können, Linksabbieger, die das Wesen vom Abbiegen in mehrspurige Fahrbahnen oder die Wechselwirkung von Rechtsabbieger und Stopptafeln nicht verstanden haben, Leute, die noch nie vom Reißverschlusssystem gehört haben,... all das nervt mich regelmäßig. Fahrradfahrer fallen mir meistens nicht auf. Motorradfahrer sind ohnenhin kein Hindernis (Chopper sind keine Motorräder :mad:)

Als Fußgänger muss ich einen bestimmten ampelgeregelten Zebrastreifen häufig verwenden - in 80% der Fälle fährt ein Autofahrer noch bei rot(! - nicht mehr gelb) drüber. Das sind die, die sich über rücksichtslose Rowdies am Fahrrad beschweren? :roll:
 
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Als Fußgänger muss ich einen bestimmten ampelgeregelten Zebrastreifen häufig verwenden - in 80% der Fälle fährt ein Autofahrer noch bei rot(! - nicht mehr gelb) drüber. Das sind die, die sich über rücksichtslose Rowdies am Fahrrad beschweren? :roll:

Nein, das sind die, denen man den Führerschein gleich mal wegnehmen sollte ;)

Du kannst mir glauben, dass ich mich über Autofahrer mindestens genau so aufrege wie über Radfahrer, wenn nicht mehr. Ich erwarte von allen Verkehrsteilnehmern, dass sie mitdenken.

Aber wenn ich hier lese, dass sich manche Radfahrer im Recht wähnen, wenn sie mitten auf der Straße fahren oder Radwege ignorieren, weil die ihnen halt nicht passen, dann ärgert mich das insofern, weil sie scheinbar der Meinung sind, dass sie sich an keine Regeln halten müssen, man als Autofahrer aber auch in diesem Fall Rücksicht nehmen muss.

Und sorry, aber da hört das Verständnis dann einfach auf bei mir.
 
ich erwarte von einem radfahrer (...) genausoviel hirn, rücksichtnahme und mitdenken (auch für andere) als von einem autofahrer, fußgänger und sonstigem verkehrsteilnehmer.
Nein, vom einem Autofahrer erwartest Du nicht, dass er Rücksicht darauf nimmt, dass es eben langsamere Verkehrsteilnehmer gibt. Die Radfahrer sollen Rücksicht darauf nehmen, dass die Autofahrer schnell voran kommen (notfalls Umwege durch Seitengassen machen), während es aus Deiner Sicht dem Autofahrer nicht zumutbar ist, eben einmal langsamer zu fahren, wenn ein Radfahrer vor ihm ist. (Bei der nächsten Ampel hätte der Radfahrer den Autofahrer wahrscheinlich eh schon wieder eingeholt.)
du bist allerdings offenbar leider einer derer, die NUR auf die eigenen rechte und vorteile schauen und die der anderen sind dir wohl piepegal. :)
Ich bin kein Radfahrer. Manche Menschen vertreten, was sie für richtig halten, unabhängig davon, ob eigene Interessen betroffen sind.
du schreibst, na klar fährst du mitten auf der straße
Das habe ich nicht geschrieben! Mit dem Interessenvertreter, den Du zitiert hast, bin ich meines Wissens weder verwandt noch verschwägert.
du hast übrigens meine frage nicht beantwortet, wieso man als radfahrer - wenn man denn schon so viel angst vor aufgehenden autotüren hat (nachvollziehbar, aber dennoch...) unbedingt auf den hauptverkehrsstraßen fahren muss?
Man muss es nicht unbedingt. Aber warum sollte man nicht? Weil dort die Autos fahren dürfen aber nicht die Radfahrer, obwohl sie doch gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind?

Fahrgeschwindigkeit
Der Lenker eines Fahrzeuges ... darf auch nicht ohne zwingenden Grund so langsam fahren, dass er den übrigen Verkehr behindert; StVO § 20 (1).
Nicht schneller zu fahren, als man fahren kann, ist aber ein zwingender Grund.
 
ein langsamer radfahrer stört mich eigentlich nicht , gar soooo lange dauerts ja ned bis sich eine möglichkeit zum vorbeifahren ergibt. was mich weit mehr stört sind auf bundesstrassen traktoren die mit 30kmh unterwegs sind , eine endlos lange schlange hinter sich nach ziehen und keine anstalten machen dem nachfolgeverkehr platz zu machen.
 
@ hhuepf: hei! :)

@ barfly: da du offenbar lieber interpretierst anstatt zu verstehen, werde ich dich nun mit deinen spekulationen alleine lassen.
*wink*
ich BIN radfahrerin, aber ich hoffe, mich nie so zu benehmen, wie du es propagierst, denn andernfalls könnte ich mich morgens nicht mehr in den spiegel schauen - nicht mal ohne brille.

mit freundlichen grüßen,
lorelay
 
... wenn sie mitten auf der Straße fahren oder Radwege ignorieren, weil die ihnen halt nicht passen, ...

Mitten auf der Straße geht nicht, ist weit übertrieben. Ganz rechts geht auch nicht, das wäre zu gefährlich. Den seitlichen Sicherheitsabstand müssen ja auch Radfahrer einhalten.

Radwege werden nicht ignoriert, weil sie "nicht passen", sondern manche deswegen, weil sie schlicht unbrauchbar sind. Mir ist bereits passiert, dass ich, guten Willens, den Radweg zu benutzen, plötzlich auf der Hauptverkehrsstraße weiterfuhr, weil der Radweg abgebogen ist (viel zu eng um die Kurve fahren zu können, man müsste dazu fast auf Stillstand abbremsen) und für mich nicht erkennbar war, wo er weiterging. Es sah aus, als ginge er rechtwinkelig in eine Richtung weiter, in die ich nicht wollte. Dass er 200 Meter weiter wieder Richtung Zentrum abbog, konnte ich nicht erkennen. Solche Glanzideen in der Verkehrsplanung machen die Verwendung schlicht unmöglich. Ich habe den Radwegverlauf erst nachträglich recherchieren können - das ist aber unzumutbar.

Dort, wo gut geplante Radwege existieren, werden sie auch verwendet. (zB. Gürtel)
 
Nicht schneller zu fahren, als man fahren kann, ist aber ein zwingender Grund.

hast den rest auch gelesen? von wegen, radweg benützen müssen und rechts fahren ... ?

dass ein radfahrer ned 50 km/h zusammenbringt, weiß ich selbst. aber dass er vielleicht gerade deswegen so fährt, dass er ned ein verkehrschaos auslöst, das kann ja bitte nicht zu viel verlangt sein.

und klar, als mitdenkender autofahrer nehme ich auch rücksicht auf radfahrer. kann mich nicht erinnern, dass ich schon mal einen übern haufen gefahren hätte.

ich bieg ja auch nicht rücksichtslos rechts ab ohne zu schauen, ob da ein radfahrer oder moped kommt. und ich überhole radfahrer oder andere langsame verkehrsteilnehmer vor mir nur dann, wenn ich sie, mich oder andere verkehrsteilnehmer nicht gefährde.

und so weiter etc blabla

aber rücksicht scheint wohl etwas zu sein, dass man nicht automatisch erwarten kann. von sozialem verhalten und mitdenken ganz zu schweigen. :)
 
Mitten auf der Straße geht nicht, ist weit übertrieben. Ganz rechts geht auch nicht, das wäre zu gefährlich. Den seitlichen Sicherheitsabstand müssen ja auch Radfahrer einhalten.

Radwege werden nicht ignoriert, weil sie "nicht passen", sondern manche deswegen, weil sie schlicht unbrauchbar sind. Mir ist bereits passiert, dass ich, guten Willens, den Radweg zu benutzen, plötzlich auf der Hauptverkehrsstraße weiterfuhr, weil der Radweg abgebogen ist (viel zu eng um die Kurve fahren zu können, man müsste dazu fast auf Stillstand abbremsen) und für mich nicht erkennbar war, wo er weiterging. Es sah aus, als ginge er rechtwinkelig in eine Richtung weiter, in die ich nicht wollte. Dass er 200 Meter weiter wieder Richtung Zentrum abbog, konnte ich nicht erkennen. Solche Glanzideen in der Verkehrsplanung machen die Verwendung schlicht unmöglich. Ich habe den Radwegverlauf erst nachträglich recherchieren können - das ist aber unzumutbar.

Dort, wo gut geplante Radwege existieren, werden sie auch verwendet. (zB. Gürtel)

wenn du dem verlauf nicht folgen kannst, bist du zu schnell unterwegs, ganz einfach :mrgreen:
 
ein langsamer radfahrer stört mich eigentlich nicht , gar soooo lange dauerts ja ned bis sich eine möglichkeit zum vorbeifahren ergibt. was mich weit mehr stört sind auf bundesstrassen traktoren die mit 30kmh unterwegs sind , eine endlos lange schlange hinter sich nach ziehen und keine anstalten machen dem nachfolgeverkehr platz zu machen.

das liegt aber daran, dass manche autofahrer nicht fähig sind den traktor zu überholen ;) und abstand lassen sie auch keinen, also muss man entweder die ganze kolonne überholen oder sich hinten anreihen.
 
wenn du dem verlauf nicht folgen kannst, bist du zu schnell unterwegs, ganz einfach :mrgreen:

Falsch verstanden - der Radweg hatte einen Versatz von mehreren 100 Metern. Es sah also aus, als wäre er abgebogen, tatsächlich bog er nach 200m aber wieder zurück. Ich war dafür nicht zu schnell aber zu kurzsichtig - woher sollte ich wissen, dass der eh wieder zurückbiegt?
 
das liegt aber daran, dass manche autofahrer nicht fähig sind den traktor zu überholen ;) und abstand lassen sie auch keinen, also muss man entweder die ganze kolonne überholen oder sich hinten anreihen.

Deswegen und weil es auch in der Stadt schneller ist sitze ich lieber auf einem Motorrad als auf einem Fahrrad oder in einem Auto.
Dann allerdings kann man mich völlig zu Recht als Rowdy bezeichnen. :mrgreen:
 
Deswegen und weil es auch in der Stadt schneller ist sitze ich lieber auf einem Motorrad als auf einem Fahrrad oder in einem Auto.
Dann allerdings kann man mich völlig zu Recht als Rowdy bezeichnen. :mrgreen:

Nein, das versteh ich. :mrgreen: Ich beneide sie immer wieder, die Motorradfahrer, wenn sie wo durchkommen, wo ich keine Chance haben oder einfach leichter überholen können.
 
Falsch verstanden - der Radweg hatte einen Versatz von mehreren 100 Metern. Es sah also aus, als wäre er abgebogen, tatsächlich bog er nach 200m aber wieder zurück. Ich war dafür nicht zu schnell aber zu kurzsichtig - woher sollte ich wissen, dass der eh wieder zurückbiegt?

kannst du natürlich nicht, und natürlich ist die verkehrsplanung in wien nicht das gelbe vom ei, aber das geht eigentlich am thema vorbei.

fakt ist, daß sich ein großteil der radfahrer einen dreck um irgendwelche vorschriften schert, wenn sie mit dem rad unterwegs sind. wenn die gleichen freizeitsportler dann wieder mit dem pkw unterwegs sind, fluchen sie über das verhalten der radfahrer.
 
ich hab NUR schlechte erfahrungen mit Radfahrer im Straßenverkehr gemacht....

Ignorieren Rote Ampeln, Rechtsregeln oder sonstige Verkehrsregeln KOMPLETT!!! und das nervt als Autofahrer! Und wie.

Also- liebe Radfahrer hier :

Bitte - auch zu Eurer Sicherheit : halltets euch doch an die Regeln.... ihr seits Verkehrsteilnehmer sobald ihr auf der Straße seits!
 
Nein, das versteh ich. :mrgreen: Ich beneide sie immer wieder, die Motorradfahrer, wenn sie wo durchkommen, wo ich keine Chance haben oder einfach leichter überholen können.


ich beneide sie allerdings nicht, wenn sie sich vor mir querstellen und ohnen dann vielleicht noch die reib'n abstibrt beim wegfahren (oder sind manche so langsam???) dann habens nämlich alle tiernamen, die mir einfallen umgehängt! :mrgreen: :cool: :mrgreen:
 
das liegt aber daran, dass manche autofahrer nicht fähig sind den traktor zu überholen ;) und abstand lassen sie auch keinen, also muss man entweder die ganze kolonne überholen oder sich hinten anreihen.
Ja, aber mach' was dagegen .... :mrgreen:

Am ärgsten sind ja die Zweiergespanne, voraus der Opa mit dem Traktor, gleich dahinter die Family im Pkw. Die müssen ja hintennach fahren, denn offenbar haben sie Angst, wenn sie vorausfahren findet der Opa nicht den Weg nach hause .... :roll:
 
bei einigen gesetzen ist (zumindest für mich) kopfschütteln angesagt , da wäre zum einen das radfahren gegen einbahnen wo es erlaubt ist , zum zweiten die alkoholgrenze von 0,8 promille - jemand der selten trinkt und alk ned gewöhnt ist hat mit 0,79 promille wie man so sagt "a schene kantn" .
 
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